Neues Testament
Galater Kapitel 2
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Nach dem, vierzehn Jahre später, ging ich wieder hinauf nach Jerusalem - mit Barnabas - und nahm auch Titus mit.
2Ich ging aber aufgrund einer Offenbarung1 hinauf und legte ihnen die gute Botschaft, die ich unter denen, die von den Völkern sind, verkünde, vor, den Angesehenen aber für sich allein2, - °ob ich <denn> etwa umsonst liefe oder gelaufen wäre°
3(jedoch nicht einmal Titus, der mich begleitete, wurde, obwohl er Grieche war, genötigt, beschnitten zu werden),
4wegen der nebenher eingeführten falschen Brüder, welche nebenher hereingekommen waren, um unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, auszukundschaften, damit sie uns in Versklavung brächten,
5denen wir auch nicht für eine Stunde nachgaben, uns [ihnen] zu unterordnen, damit die Wahrheit der guten Botschaft bei euch bliebe.
6Aber von denen, die dafür angesehen waren, etwas zu sein - was immer sie auch waren, macht für mich keinen Unterschied; Gott nimmt das Äußere eines Menschen nicht an - mir nämlich haben die Angesehenen keine Auflagen gemacht3;
7sondern im Gegenteil, nachdem sie gesehen hatten, dass ich mit der guten Botschaft der Unbeschnittenheit betraut war, so wie Petrus mit der der Beschneidung
8(denn der, der in Petrus für eine Apostelschaft der Beschneidung wirkte, wirkte auch in mir für [eine Apostelschaft] derer, die von den Völkern sind),
9und nachdem sie die Gnade zur Kenntnis nahmen, die mir gegeben worden war - Jakobus, Kephas und Johannes, die dafür angesehen waren, Pfeiler zu sein -, gaben sie mir und Barnabas die rechte <Hand> der Gemeinschaft, damit wir für die, die von den Völkern sind, [da wären], aber sie für die Beschneidung,
10nur dass wir der Armen gedächten, was ich mich auch mit Fleiß4 bemühte zu tun.
11Aber als Petrus nach Antiochien kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er schuldig geworden war;
12denn bevor etliche von Jakobus kamen, hatte er mit denen, die von den Völkern waren, gegessen. Aber als sie kamen, zog er sich zurück und sonderte sich selbst ab, da er sich vor denen, die aus der Beschneidung waren, fürchtete.
13Und zusammen mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, sodass auch Barnabas durch ihr Heucheln mit fortgerissen wurde.
14Als ich jedoch sah, dass sie nicht auf dem richtigen <und geraden> Weg gingen mit Blick auf die Wahrheit der guten Botschaft, sagte ich zu Petrus vor allen: Wenn5 du, der du ein Jude bist, wie die, die von den Völkern sind, lebst6 und nicht jüdisch, was nötigst du die, die von den Völkern sind, nach Art der Juden zu <leben>?
15Wir, die wir von Natur aus Juden sind und nicht Sünder aus denen von den Völkern,
16die wir wissen, dass ein Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern durch Glauben an Jesus Christus, auch wir glaubten an Christus Jesus, damit wir gerechtfertigt würden - aus Glauben an Christus und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird.
17Wenn aber, während wir suchten, in Christus gerechtfertigt zu werden, auch wir selbst als Sünder7 erfunden °wurden, ist dann Christus ein Diener8 der Sünde? Das sei fern! -
18denn wenn ich dieses, was ich niederriss, wieder aufbaue, stelle ich mich selbst als Übertreter hin;
19denn durch das Gesetz starb ich dem Gesetz, damit ich <für> Gott lebe. Mit Christus zusammen bin ich gekreuzigt worden.
20Aber ich lebe - nicht mehr ich: Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt lebe im Fleisch, lebe ich im Glauben, <im Vertrauen> °auf den Sohn Gottes, der mich liebte und sich selbst für mich hingab.
21Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig, denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann starb Christus umsonst.
2Ich ging aber aufgrund einer Offenbarung1 hinauf und legte ihnen die gute Botschaft, die ich unter denen, die von den Völkern sind, verkünde, vor, den Angesehenen aber für sich allein2, - °ob ich <denn> etwa umsonst liefe oder gelaufen wäre°
3(jedoch nicht einmal Titus, der mich begleitete, wurde, obwohl er Grieche war, genötigt, beschnitten zu werden),
4wegen der nebenher eingeführten falschen Brüder, welche nebenher hereingekommen waren, um unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, auszukundschaften, damit sie uns in Versklavung brächten,
5denen wir auch nicht für eine Stunde nachgaben, uns [ihnen] zu unterordnen, damit die Wahrheit der guten Botschaft bei euch bliebe.
6Aber von denen, die dafür angesehen waren, etwas zu sein - was immer sie auch waren, macht für mich keinen Unterschied; Gott nimmt das Äußere eines Menschen nicht an - mir nämlich haben die Angesehenen keine Auflagen gemacht3;
7sondern im Gegenteil, nachdem sie gesehen hatten, dass ich mit der guten Botschaft der Unbeschnittenheit betraut war, so wie Petrus mit der der Beschneidung
8(denn der, der in Petrus für eine Apostelschaft der Beschneidung wirkte, wirkte auch in mir für [eine Apostelschaft] derer, die von den Völkern sind),
9und nachdem sie die Gnade zur Kenntnis nahmen, die mir gegeben worden war - Jakobus, Kephas und Johannes, die dafür angesehen waren, Pfeiler zu sein -, gaben sie mir und Barnabas die rechte <Hand> der Gemeinschaft, damit wir für die, die von den Völkern sind, [da wären], aber sie für die Beschneidung,
10nur dass wir der Armen gedächten, was ich mich auch mit Fleiß4 bemühte zu tun.
11Aber als Petrus nach Antiochien kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er schuldig geworden war;
12denn bevor etliche von Jakobus kamen, hatte er mit denen, die von den Völkern waren, gegessen. Aber als sie kamen, zog er sich zurück und sonderte sich selbst ab, da er sich vor denen, die aus der Beschneidung waren, fürchtete.
13Und zusammen mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, sodass auch Barnabas durch ihr Heucheln mit fortgerissen wurde.
14Als ich jedoch sah, dass sie nicht auf dem richtigen <und geraden> Weg gingen mit Blick auf die Wahrheit der guten Botschaft, sagte ich zu Petrus vor allen: Wenn5 du, der du ein Jude bist, wie die, die von den Völkern sind, lebst6 und nicht jüdisch, was nötigst du die, die von den Völkern sind, nach Art der Juden zu <leben>?
15Wir, die wir von Natur aus Juden sind und nicht Sünder aus denen von den Völkern,
16die wir wissen, dass ein Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern durch Glauben an Jesus Christus, auch wir glaubten an Christus Jesus, damit wir gerechtfertigt würden - aus Glauben an Christus und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird.
17Wenn aber, während wir suchten, in Christus gerechtfertigt zu werden, auch wir selbst als Sünder7 erfunden °wurden, ist dann Christus ein Diener8 der Sünde? Das sei fern! -
18denn wenn ich dieses, was ich niederriss, wieder aufbaue, stelle ich mich selbst als Übertreter hin;
19denn durch das Gesetz starb ich dem Gesetz, damit ich <für> Gott lebe. Mit Christus zusammen bin ich gekreuzigt worden.
20Aber ich lebe - nicht mehr ich: Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt lebe im Fleisch, lebe ich im Glauben, <im Vertrauen> °auf den Sohn Gottes, der mich liebte und sich selbst für mich hingab.
21Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig, denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann starb Christus umsonst.