Neues Testament
2. Korinther Kapitel 12
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Zu rühmen ist mir tatsächlich nicht förderlich - denn ich werde [nun] zu Gesichten und Offenbarungen1 des Herrn kommen.
2Ich weiß um einen Menschen in Christus, [es war] vor vierzehn Jahren (ob er im Leibe war, weiß ich nicht, ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es), entrückt wurde solcher bis zum dritten Himmel.
3Und ich weiß von solchem Menschen (ob er im Leibe oder außerhalb des Leibes war, weiß ich nicht; Gott weiß es),
4dass er entrückt wurde ins Paradies und unaussprechliche Aussagen hörte, [Dinge] die einem Menschen zu sprechen nicht gestattet sind.
5Über einen solchen werde ich mich rühmen, aber über mich selbst werde ich mich nicht rühmen, es sei denn in meinen Schwachheiten;
6denn wollte ich mich rühmen, wäre ich nicht ein Törichter, denn ich würde die Wahrheit sagen. Aber ich verzichte, damit nicht jemand mich höher erachte, als was er an mir sieht oder irgend durch mich hört.
7Und damit ich mich nicht aufgrund der außerordentlichen Offenbarungen2 überhebe, wurde mir ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Bote des Satans, damit er mir Faustschläge erteile, damit ich mich nicht überhebe.
8Diesbezüglich rief ich den Herrn dreimal bittend an, dass er3 von mir ablasse.
9Und er sagte zu mir: "Es genügt dir meine Gnade, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen gemacht." Also will ich nur zu gerne mich lieber meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus über mir <und um mich> wohne.
10Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an übermütiger Misshandlung, an Nöten, an Verfolgungen, an Schwierigkeiten4 für Christus, denn wenn ich schwach bin, dann bin ich kräftig.
11Ich bin töricht geworden [mit meinem] Rühmen. Ihr habt mich genötigt, denn ich hätte von euch empfohlen werden sollen, denn in nichts stand ich hinter den 'sehr hohen Aposteln' zurück, wenn ich auch nichts bin.
12Die Zeichen5 des Apostels wurden ja unter euch in aller Ausdauer bewirkt, in Zeichen und Wundern und Krafttaten;
13denn was ist es, das euch geringer sein ließ als die anderen Gemeinden? - es sei denn, dass ich selbst euch nicht zur Last fiel. Vergebt mir6 diese 'Ungerechtigkeit'!
14Siehe, ein drittes Mal bin ich bereit, zu euch zu kommen, und ich werde euch nicht zur Last fallen, denn ich suche nicht das Eure, sondern euch, denn es sollten nicht die Kinder für die Eltern aufsparen, sondern die Eltern für die Kinder.
15Ich werde aber nur zu gerne ausgeben und gänzlich ausgegeben werden für eure Seelen, auch wenn ich, während ich euch reichlicher liebe, weniger geliebt werde.
16Sei es so. Ich wurde euch nicht eine Last, sondern als ein Schlauer fing ich euch mit List.
17[Von] denen, die ich zu euch gesandt habe, [war es auch nur] einer, durch den ich euch übervorteilte?
18Ich rief Titus auf und sandte den Bruder mit. Übervorteilte Titus euch? Wandelten wir nicht in demselben Geist, in denselben Fußspuren?
19Wiederum: Meint ihr, wir verteidigen uns vor euch? Vor dem Angesicht Gottes reden wir in Christus. Aber alles, Geliebte, [soll] dazu [dienen], dass ihr gebaut werdet;
20denn ich fürchte, ich möchte bei meinem Kommen euch nicht so finden, wie ich wünsche, und von euch nicht so gefunden werden, wie ihr wünscht, möchte Streitereien, Eifersüchtigkeiten, Unwillen7, Rechthabereien, üble Nachreden, Flüsterungen, Aufgeblasenheiten, Unruhen vorfinden
21[und dass] bei meinem Wiederkommen mein Gott mich bei euch demütigen wird und ich trauern werde über viele, die zuvor sündigten und nicht Buße taten über die Unreinigkeit und Unzucht und Zügellosigkeit, die sie verübten.
2Ich weiß um einen Menschen in Christus, [es war] vor vierzehn Jahren (ob er im Leibe war, weiß ich nicht, ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es), entrückt wurde solcher bis zum dritten Himmel.
3Und ich weiß von solchem Menschen (ob er im Leibe oder außerhalb des Leibes war, weiß ich nicht; Gott weiß es),
4dass er entrückt wurde ins Paradies und unaussprechliche Aussagen hörte, [Dinge] die einem Menschen zu sprechen nicht gestattet sind.
5Über einen solchen werde ich mich rühmen, aber über mich selbst werde ich mich nicht rühmen, es sei denn in meinen Schwachheiten;
6denn wollte ich mich rühmen, wäre ich nicht ein Törichter, denn ich würde die Wahrheit sagen. Aber ich verzichte, damit nicht jemand mich höher erachte, als was er an mir sieht oder irgend durch mich hört.
7Und damit ich mich nicht aufgrund der außerordentlichen Offenbarungen2 überhebe, wurde mir ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Bote des Satans, damit er mir Faustschläge erteile, damit ich mich nicht überhebe.
8Diesbezüglich rief ich den Herrn dreimal bittend an, dass er3 von mir ablasse.
9Und er sagte zu mir: "Es genügt dir meine Gnade, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen gemacht." Also will ich nur zu gerne mich lieber meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus über mir <und um mich> wohne.
10Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an übermütiger Misshandlung, an Nöten, an Verfolgungen, an Schwierigkeiten4 für Christus, denn wenn ich schwach bin, dann bin ich kräftig.
11Ich bin töricht geworden [mit meinem] Rühmen. Ihr habt mich genötigt, denn ich hätte von euch empfohlen werden sollen, denn in nichts stand ich hinter den 'sehr hohen Aposteln' zurück, wenn ich auch nichts bin.
12Die Zeichen5 des Apostels wurden ja unter euch in aller Ausdauer bewirkt, in Zeichen und Wundern und Krafttaten;
13denn was ist es, das euch geringer sein ließ als die anderen Gemeinden? - es sei denn, dass ich selbst euch nicht zur Last fiel. Vergebt mir6 diese 'Ungerechtigkeit'!
14Siehe, ein drittes Mal bin ich bereit, zu euch zu kommen, und ich werde euch nicht zur Last fallen, denn ich suche nicht das Eure, sondern euch, denn es sollten nicht die Kinder für die Eltern aufsparen, sondern die Eltern für die Kinder.
15Ich werde aber nur zu gerne ausgeben und gänzlich ausgegeben werden für eure Seelen, auch wenn ich, während ich euch reichlicher liebe, weniger geliebt werde.
16Sei es so. Ich wurde euch nicht eine Last, sondern als ein Schlauer fing ich euch mit List.
17[Von] denen, die ich zu euch gesandt habe, [war es auch nur] einer, durch den ich euch übervorteilte?
18Ich rief Titus auf und sandte den Bruder mit. Übervorteilte Titus euch? Wandelten wir nicht in demselben Geist, in denselben Fußspuren?
19Wiederum: Meint ihr, wir verteidigen uns vor euch? Vor dem Angesicht Gottes reden wir in Christus. Aber alles, Geliebte, [soll] dazu [dienen], dass ihr gebaut werdet;
20denn ich fürchte, ich möchte bei meinem Kommen euch nicht so finden, wie ich wünsche, und von euch nicht so gefunden werden, wie ihr wünscht, möchte Streitereien, Eifersüchtigkeiten, Unwillen7, Rechthabereien, üble Nachreden, Flüsterungen, Aufgeblasenheiten, Unruhen vorfinden
21[und dass] bei meinem Wiederkommen mein Gott mich bei euch demütigen wird und ich trauern werde über viele, die zuvor sündigten und nicht Buße taten über die Unreinigkeit und Unzucht und Zügellosigkeit, die sie verübten.