Neues Testament
2. Korinther Kapitel 11
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Ich wollte, ihr ertrügt von mir eine kleine Torheit1. Doch ertragt ihr mich auch,
2denn ich eifere um euch mit der Eifersucht Gottes, denn ich verlobte euch einem Manne, um euch als eine reine <und keusche> Jungfrau dem Christus darzustellen.
3Ich fürchte aber, es möchten etwa, wie die Schlange in ihrer Verschlagenheit Eva <gänzlich> betrog, so eure Gedanken verderbt werden, weg<gezogen> von der Einfalt gegen Christus;
4denn wenn der, der kommt, einen anderen Jesus verkündet, den wir nicht verkündeten, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfingt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht annahmt - °fein ertrugt ihr es2!
5Ich rechne nämlich, in nichts hinter den 'sehr hohen Aposteln' zurückzustehen.
6Wenn ich auch ein Gewöhnlicher in der Rede bin, so doch nicht in [der] Kenntnis, sondern in allen Dingen bin ich euch gegenüber in allem offenbar gemacht worden.
7Oder beging ich Sünde - als ich mich selbst demütigte, damit ihr erhöht würdet -, weil ich euch ohne Entgelt das Evangelium als gute Botschaft sagte?
8Andere Gemeinden 'erleichterte ich um einiges', als ich Lohn nahm für den Dienst an euch.
9Und als ich bei euch zugegen war und in Mangel geriet, fiel ich niemandem zur Last, denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, die von Makedonien kamen. Und in allem hielt ich mich selbst euch unbeschwerlich. Und ich werde [mich so] halten.
10Es ist [die] Wahrheit Christi in mir: Dieses Rühmen soll in Bezug auf mich nicht verstummen in den Gegenden Achaias.
11Warum? Weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es.
12Aber was ich tue, werde ich auch tun, damit ich abschneide die Gelegenheit derer, die eine Gelegenheit wünschen, damit in dem, womit sie sich rühmen, sie so erfunden werden mögen wie auch wir;
13denn solche sind falsche Apostel, trügerische Arbeiter: Sie verwandeln sich in 'Apostel Christi'.
14Und es ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verwandelt sich in einen 'Engel des Lichts'.
15Es ist also nicht ein Großes, wenn auch seine Diener sich als 'Diener der Gerechtigkeit' verwandeln, deren Ende nach ihren Werken sein wird.
16Ich sage wieder: Keiner meine, ich sei ein Törichter; wenn aber doch, nehmt mich wenigstens wie einen Törichten an, damit ich auch ein wenig rühme.
17Was ich rede3, rede ich nicht dem Herrn gemäß, sondern wie in Torheit, in dieser <festen> Zuversicht des Rühmens.
18Da viele sich nach dem Fleisch rühmen, werde auch ich rühmen,
19denn ihr ertragt die Törichten gerne, da ihr klug seid;
20denn ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand nimmt4, wenn jemand sich erhebt, wenn jemand euch ins Angesicht schlägt.
21Nach Unehre5 sage ich es, dass wir da schwach waren. Worin jemand sich wagt6 (ich spreche in Torheit), wage ich mich auch.
22Hebräer sind sie? Ich auch. Israeliten sind sie? Ich auch. Same Abrahams sind sie? Ich auch.
23Diener Christi sind sie? Ich rede wie von Sinnen: Ich [bin es] noch mehr - in Arbeiten reichlicher, in Schlägen über die Maßen, in Gefangenschaften reichlicher, in Todes<situationen>7 oft.
24Fünfmal bekam ich von Juden die Vierzig-weniger-Eins8.
25Dreimal wurde ich mit Ruten gepeitscht. Einmal wurde ich gesteinigt. Dreimal erlitt ich Schiffbruch. Eine Nacht und einen Tag verbrachte ich über der Meerestiefe.
26Ich war oft auf Reisen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von [meinem] Volk9, in Gefahren von denen, die von den Völkern sind, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern,
27in Arbeit und Mühe, in häufigem Wachen10, in Hunger und Durst, in häufigem Fasten, in Kälte und Blöße;
28abgesehen von dem Sonstigen [ist da] das mir täglich sich Aufdrängende: die Sorge für alle Gemeinden.
29Wer ist schwach und ich bin nicht schwach? Wem wird ein Fallstrick11 gelegt, und ich brenne nicht?
30Wenn man rühmen soll, werde ich mich meiner Schwachheit rühmen.
31Der Gott und Vater unseres Herrn, Jesu Christi, der gelobt ist in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.
32In Damaskus bewachte der Landpfleger12 des Königs Aretas die Stadt der Damaszener: Er wollte mich festnehmen.
33Und durch ein Türchen ließ man mich in einem Korb durch die Mauer hinunter, und ich entkam seinen Händen.
2denn ich eifere um euch mit der Eifersucht Gottes, denn ich verlobte euch einem Manne, um euch als eine reine <und keusche> Jungfrau dem Christus darzustellen.
3Ich fürchte aber, es möchten etwa, wie die Schlange in ihrer Verschlagenheit Eva <gänzlich> betrog, so eure Gedanken verderbt werden, weg<gezogen> von der Einfalt gegen Christus;
4denn wenn der, der kommt, einen anderen Jesus verkündet, den wir nicht verkündeten, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfingt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht annahmt - °fein ertrugt ihr es2!
5Ich rechne nämlich, in nichts hinter den 'sehr hohen Aposteln' zurückzustehen.
6Wenn ich auch ein Gewöhnlicher in der Rede bin, so doch nicht in [der] Kenntnis, sondern in allen Dingen bin ich euch gegenüber in allem offenbar gemacht worden.
7Oder beging ich Sünde - als ich mich selbst demütigte, damit ihr erhöht würdet -, weil ich euch ohne Entgelt das Evangelium als gute Botschaft sagte?
8Andere Gemeinden 'erleichterte ich um einiges', als ich Lohn nahm für den Dienst an euch.
9Und als ich bei euch zugegen war und in Mangel geriet, fiel ich niemandem zur Last, denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, die von Makedonien kamen. Und in allem hielt ich mich selbst euch unbeschwerlich. Und ich werde [mich so] halten.
10Es ist [die] Wahrheit Christi in mir: Dieses Rühmen soll in Bezug auf mich nicht verstummen in den Gegenden Achaias.
11Warum? Weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es.
12Aber was ich tue, werde ich auch tun, damit ich abschneide die Gelegenheit derer, die eine Gelegenheit wünschen, damit in dem, womit sie sich rühmen, sie so erfunden werden mögen wie auch wir;
13denn solche sind falsche Apostel, trügerische Arbeiter: Sie verwandeln sich in 'Apostel Christi'.
14Und es ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verwandelt sich in einen 'Engel des Lichts'.
15Es ist also nicht ein Großes, wenn auch seine Diener sich als 'Diener der Gerechtigkeit' verwandeln, deren Ende nach ihren Werken sein wird.
16Ich sage wieder: Keiner meine, ich sei ein Törichter; wenn aber doch, nehmt mich wenigstens wie einen Törichten an, damit ich auch ein wenig rühme.
17Was ich rede3, rede ich nicht dem Herrn gemäß, sondern wie in Torheit, in dieser <festen> Zuversicht des Rühmens.
18Da viele sich nach dem Fleisch rühmen, werde auch ich rühmen,
19denn ihr ertragt die Törichten gerne, da ihr klug seid;
20denn ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand nimmt4, wenn jemand sich erhebt, wenn jemand euch ins Angesicht schlägt.
21Nach Unehre5 sage ich es, dass wir da schwach waren. Worin jemand sich wagt6 (ich spreche in Torheit), wage ich mich auch.
22Hebräer sind sie? Ich auch. Israeliten sind sie? Ich auch. Same Abrahams sind sie? Ich auch.
23Diener Christi sind sie? Ich rede wie von Sinnen: Ich [bin es] noch mehr - in Arbeiten reichlicher, in Schlägen über die Maßen, in Gefangenschaften reichlicher, in Todes<situationen>7 oft.
24Fünfmal bekam ich von Juden die Vierzig-weniger-Eins8.
25Dreimal wurde ich mit Ruten gepeitscht. Einmal wurde ich gesteinigt. Dreimal erlitt ich Schiffbruch. Eine Nacht und einen Tag verbrachte ich über der Meerestiefe.
26Ich war oft auf Reisen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von [meinem] Volk9, in Gefahren von denen, die von den Völkern sind, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern,
27in Arbeit und Mühe, in häufigem Wachen10, in Hunger und Durst, in häufigem Fasten, in Kälte und Blöße;
28abgesehen von dem Sonstigen [ist da] das mir täglich sich Aufdrängende: die Sorge für alle Gemeinden.
29Wer ist schwach und ich bin nicht schwach? Wem wird ein Fallstrick11 gelegt, und ich brenne nicht?
30Wenn man rühmen soll, werde ich mich meiner Schwachheit rühmen.
31Der Gott und Vater unseres Herrn, Jesu Christi, der gelobt ist in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.
32In Damaskus bewachte der Landpfleger12 des Königs Aretas die Stadt der Damaszener: Er wollte mich festnehmen.
33Und durch ein Türchen ließ man mich in einem Korb durch die Mauer hinunter, und ich entkam seinen Händen.
Fußnoten
- 1 o.: Unbesonnenheit.
- 2 evtl.: ertrugt ihr es <wiederholt> bzw. <immer wieder>.
- 3 d. h.: jetzt rede; o.: im Folgenden rede
- 4 d. h. vmtl.: sich [von euch etwas] nimmt; o.: sich [aus euch einen] Vorteil nimmt
- 5 o.: Unehre entsprechend; o.: In Verunehrung; o.: Zur Schande
- 6 d. h.: sich zu rühmen wagt
- 7 Im Gt. steht hier das Wort für "Tod" in der Mehrzahl.
- 8 d. h.: neununddreißig Streiche
- 9 eigtl.: Geschlecht
- 10 d. h.: in Zeiten, in denen ich [freiwillig und unfreiwillig] auf Schlaf zu verzichten hatte
- 11 o.: ein Anlass zum Anstoßen <und Fallen>
- 12 gr. ho ethnarchees; w.: der Erste (o.: Oberste) des Volkes