Neues Testament
1. Korinther Kapitel 10
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Ich will nicht, dass ihr [darüber] in Unkenntnis seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgingen
2und alle auf Mose getauft wurden - in der Wolke und in dem Meer -
3und alle dieselbe geistliche Speise aßen
4und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken von einem geistlichen Felsen, der [mit]folgte1. Der Fels war der Christus.
5An dem größeren Teil von ihnen jedoch hatte Gott nicht Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt.
6Aber diese Dinge wurden Vorbilder für uns, damit wir nicht Begehrer schlechter Dinge seien, so wie auch jene begehrten.
7Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben ist: "Das Volk setzte sich, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen." {2Mo 32,6}
8Noch sollten wir Unzucht begehen, so wie etliche von ihnen Unzucht begingen, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.
9Noch sollten wir Christus versuchen, so wie etliche von ihnen [ihn] versuchten und durch die Schlangen umkamen.
10Murrt auch nicht - so wie etliche von ihnen murrten und durch den Vertilger umkamen.
11Alle diese Dinge widerfuhren jenen als Vorbilder. Sie wurden aufgezeichnet zu unserer Ermahnung, zu denen die Enden der Weltzeiten2 gelangten.
12Daher: Wer meint zu stehen, sehe zu, dass er nicht falle.
13Keine Versuchung hat euch erfasst als nur eine menschliche. Aber Gott ist treu, der euch nicht über euer Können <hinaus> versuchen lassen wird, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie werdet ertragen können.
14Darum, meine Geliebten, flieht den Götzendienst.
15Ich spreche als zu Verständigen. Beurteilt ihr, was ich sage.
16Der Becher des Lobens, [über] dem wir loben, ist3 er nicht ein Teilhaben an4 dem Blut des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht ein Teilhaben an dem Leib des Christus?
17- weil es ein Brot [ist], wir, die Vielen, ein Leib sind, denn wir alle sind des einen Brotes teilhaftig.
18Seht auf das Israel nach dem Fleisch: Sind nicht die, die die Opfer essen, Teilhabende an dem Altar5?
19Was sage ich also? Dass ein Götze etwas sei oder dass das den Götzen Geopferte etwas sei?
20Sondern was die, die von den Völkern sind, opfern, opfern sie den Dämonen und nicht Gott. Ich will nicht, dass ihr Teilhabende mit den Dämonen werdet6.
21Ihr könnt nicht [aus dem] Becher des Herrn trinken und [aus dem] Becher der Dämonen. Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen teilhaben.
22Oder fordern wir den Herrn zur Eifersucht heraus? Sind wir stärker als er?
23Alles ist mir gestattet; es ist jedoch nicht alles förderlich. Alles ist mir gestattet;7 es baut jedoch nicht alles.
24Keiner suche das Seine, sondern jeder das des anderen.
25Alles, was auf dem Markt verkauft wird, esst, ohne wegen des Gewissens nachzufragen,
26denn "des Herrn ist die Erde und ihre Fülle." {Ps 24,1}
27Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr wollt hingehen, esst alles, was euch vorgesetzt wird, ohne wegen des Gewissens nachzufragen.
28Aber wenn jemand zu euch sagt: "Dieses ist einem Götzen Geopfertes", esst es nicht - wegen desjenigen, der es anzeigte, und wegen des Gewissens; denn "des Herrn ist die Erde und ihre Fülle." {Ps 24,1}
29"Wegen des Gewissens", sage ich: nicht des eigenen, sondern des anderen; denn wozu wird meine Freiheit vom Gewissen eines anderen gerichtet?8
30Wenn ich mit Dank* teilhabe, warum werde ich gelästert für das, wofür ich danke?
31Ob ihr also esst oder trinkt oder was ihr [auch] tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes.
32Werdet unanstößig sowohl für Juden als auch für Griechen und für die Gemeinde Gottes,
33so, wie auch ich in allem allen zu Gefallen bin: Ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den der Vielen, damit sie gerettet werden.
2und alle auf Mose getauft wurden - in der Wolke und in dem Meer -
3und alle dieselbe geistliche Speise aßen
4und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken von einem geistlichen Felsen, der [mit]folgte1. Der Fels war der Christus.
5An dem größeren Teil von ihnen jedoch hatte Gott nicht Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt.
6Aber diese Dinge wurden Vorbilder für uns, damit wir nicht Begehrer schlechter Dinge seien, so wie auch jene begehrten.
7Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben ist: "Das Volk setzte sich, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen." {2Mo 32,6}
8Noch sollten wir Unzucht begehen, so wie etliche von ihnen Unzucht begingen, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.
9Noch sollten wir Christus versuchen, so wie etliche von ihnen [ihn] versuchten und durch die Schlangen umkamen.
10Murrt auch nicht - so wie etliche von ihnen murrten und durch den Vertilger umkamen.
11Alle diese Dinge widerfuhren jenen als Vorbilder. Sie wurden aufgezeichnet zu unserer Ermahnung, zu denen die Enden der Weltzeiten2 gelangten.
12Daher: Wer meint zu stehen, sehe zu, dass er nicht falle.
13Keine Versuchung hat euch erfasst als nur eine menschliche. Aber Gott ist treu, der euch nicht über euer Können <hinaus> versuchen lassen wird, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie werdet ertragen können.
14Darum, meine Geliebten, flieht den Götzendienst.
15Ich spreche als zu Verständigen. Beurteilt ihr, was ich sage.
16Der Becher des Lobens, [über] dem wir loben, ist3 er nicht ein Teilhaben an4 dem Blut des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht ein Teilhaben an dem Leib des Christus?
17- weil es ein Brot [ist], wir, die Vielen, ein Leib sind, denn wir alle sind des einen Brotes teilhaftig.
18Seht auf das Israel nach dem Fleisch: Sind nicht die, die die Opfer essen, Teilhabende an dem Altar5?
19Was sage ich also? Dass ein Götze etwas sei oder dass das den Götzen Geopferte etwas sei?
20Sondern was die, die von den Völkern sind, opfern, opfern sie den Dämonen und nicht Gott. Ich will nicht, dass ihr Teilhabende mit den Dämonen werdet6.
21Ihr könnt nicht [aus dem] Becher des Herrn trinken und [aus dem] Becher der Dämonen. Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen teilhaben.
22Oder fordern wir den Herrn zur Eifersucht heraus? Sind wir stärker als er?
23Alles ist mir gestattet; es ist jedoch nicht alles förderlich. Alles ist mir gestattet;7 es baut jedoch nicht alles.
24Keiner suche das Seine, sondern jeder das des anderen.
25Alles, was auf dem Markt verkauft wird, esst, ohne wegen des Gewissens nachzufragen,
26denn "des Herrn ist die Erde und ihre Fülle." {Ps 24,1}
27Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr wollt hingehen, esst alles, was euch vorgesetzt wird, ohne wegen des Gewissens nachzufragen.
28Aber wenn jemand zu euch sagt: "Dieses ist einem Götzen Geopfertes", esst es nicht - wegen desjenigen, der es anzeigte, und wegen des Gewissens; denn "des Herrn ist die Erde und ihre Fülle." {Ps 24,1}
29"Wegen des Gewissens", sage ich: nicht des eigenen, sondern des anderen; denn wozu wird meine Freiheit vom Gewissen eines anderen gerichtet?8
30Wenn ich mit Dank* teilhabe, warum werde ich gelästert für das, wofür ich danke?
31Ob ihr also esst oder trinkt oder was ihr [auch] tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes.
32Werdet unanstößig sowohl für Juden als auch für Griechen und für die Gemeinde Gottes,
33so, wie auch ich in allem allen zu Gefallen bin: Ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den der Vielen, damit sie gerettet werden.
Fußnoten
- 1 i. S. v.: der sie begleitete.
- 2 Die alttestamentliche "Weltzeit" (der atl. Äon; die sinaitische Tempelära) kann in der Hl. Schrift auch als eine Folge von mehreren "Äonen" (Weltzeiten) betrachtet werden, vgl. Hebr 9,26; s. Üsgsk.
- 3 i. S. v.: "bedeutet"; ebenso im 2. Satz des Verses.
- 4 o.: Gemeinschaft mit; so a. im 2. Satz des Verses.
- 5 o.: Gemeinschaft-Habende mit dem Altar
- 6 o.: solche werdet, die mit den Dämonen Gemeinschaft haben.
- 7 Diesen zweimal vorkommenden Satz in Anführungsstrichen zu setzen, als zitiere Paulus die Korinther, ändert nicht viel, denn mit dem folgenden "jedoch" stimmt er dem zu.
- 8 i. S. v.: denn zu welchem Zweck [sollte ich riskieren, dass] meine Freiheit gerichtet (i. S. v.: verurteilt) werde von dem Gewissen eines anderen?