Neues Testament
1. Korinther Kapitel 11
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Werdet meine Nachahmer, so wie auch ich Christi [Nachahmer werde].
2Ich lobe euch, Brüder, dass ihr in allem meiner gedenkt; und die Überlieferungen haltet ihr fest, so wie ich sie euch überlieferte.
3Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt einer Frau der Mann, Christi Haupt Gott.
4Jeder Mann, der, wenn er betet oder weissagt, [etwas] auf dem Haupt hat, beschämt sein Haupt,
5aber jede Frau, die unbedeckten Hauptes betet oder weissagt, beschämt ihr Haupt, denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie kahlgeschoren ist;
6denn wenn eine Frau nicht bedeckt ist, schere sie sich auch. Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich zu scheren oder kahlgeschoren zu werden, bedecke sie sich;
7denn der Mann sollte sich das Haupt nicht bedecken, da er Gottes Ebenbild und Herrlichkeit ist; aber die Frau ist des Mannes Herrlichkeit;
8denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Manne;
9denn der Mann wurde auch nicht wegen der Frau geschaffen, sondern die Frau wegen des Mannes.
10Deswegen hat die Frau Vollmacht1* auf dem Haupt zu haben - wegen der Engel.
11Doch im Herrn ist weder der Mann ohne die Frau [etwas] noch die Frau ohne den Mann;
12denn ebenso wie die Frau vom Manne ist, so ist auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott.
13Urteilt bei euch selbst: Geziemt es sich, dass eine Frau unbedeckt zu Gott betet?
14Oder lehrt euch nicht die Natur selbst, dass, wenn ein Mann langes Haar [trägt], es eine Unehre für ihn ist? -
15aber wenn eine Frau langes Haar [trägt], es eine Herrlichkeit für sie ist? - weil das lange Haar ihr als eine umhüllende [Bekleidung]2 gegeben ist.
16Wenn aber jemand meint, rechthaberisch zu sein: Wir haben eine solche Gewohnheit nicht, die Gemeinden Gottes auch nicht.
17Während ich dieses anweise, lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren zusammenkommt,
18denn erstens höre ich: Wenn ihr zusammenkommt in [der] Gemeinde3, sind Spaltungen unter euch vorhanden. Und zum Teil glaube ich es;
19denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit unter euch die Bewährten offenbar werden.
20Wenn ihr also am selben [Ort]4 zusammenkommt, geschieht es nicht, um das Herrnmahl zu essen,
21denn ein jeder nimmt beim Essen das eigene Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere trunken.
22Habt ihr denn nicht Häuser fürs Essen und Trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch in diesem loben? Ich lobe nicht.
23Ich bekam nämlich vom Herrn, was ich euch auch überlieferte, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er <verraten und> ausgeliefert wurde, Brot nahm
24und, nachdem er gedankt hatte, es °brach und sagte: "Nehmt. Esst. Das ist mein Leib, der für euch gebrochen° wird. Dieses tut zu meinem Gedenken."
25Ebenso [nahm er] auch den Becher nach dem Mahl und sagte: "Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut. Dieses tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedenken" -
26denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt5, verbreitet ihr die Kunde vom Tod des Herrn, bis er kommt.
27Daher: Wer irgend auf unwürdige Weise dieses Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt, wird schuldig sein am Leib und am Blut des Herrn.
28Es prüfe ein Mensch sich selbst, und so6 esse er von dem Brot und trinke er von dem Becher;
29denn wer auf unwürdige Weise isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst ein Strafurteil: Er unterscheidet nicht den Leib des Herrn.
30Deswegen sind viele Schwache und Kränkliche unter euch, und viele sind entschlafen;
31denn wenn wir uns selbst <in wahrer Weise> beurteilten, würden wir nicht ein Strafurteil bekommen.
32Bekommen wir aber ein Strafurteil, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mitsamt der Welt verurteilt werden.
33Daher, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, wartet aufeinander.
34Hungert jemanden, so esse er zu Hause - damit ihr nicht zum Gericht7 zusammenkommt. Das Übrige werde ich anordnen, wann immer ich kommen mag.
2Ich lobe euch, Brüder, dass ihr in allem meiner gedenkt; und die Überlieferungen haltet ihr fest, so wie ich sie euch überlieferte.
3Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt einer Frau der Mann, Christi Haupt Gott.
4Jeder Mann, der, wenn er betet oder weissagt, [etwas] auf dem Haupt hat, beschämt sein Haupt,
5aber jede Frau, die unbedeckten Hauptes betet oder weissagt, beschämt ihr Haupt, denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie kahlgeschoren ist;
6denn wenn eine Frau nicht bedeckt ist, schere sie sich auch. Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich zu scheren oder kahlgeschoren zu werden, bedecke sie sich;
7denn der Mann sollte sich das Haupt nicht bedecken, da er Gottes Ebenbild und Herrlichkeit ist; aber die Frau ist des Mannes Herrlichkeit;
8denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Manne;
9denn der Mann wurde auch nicht wegen der Frau geschaffen, sondern die Frau wegen des Mannes.
10Deswegen hat die Frau Vollmacht1* auf dem Haupt zu haben - wegen der Engel.
11Doch im Herrn ist weder der Mann ohne die Frau [etwas] noch die Frau ohne den Mann;
12denn ebenso wie die Frau vom Manne ist, so ist auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott.
13Urteilt bei euch selbst: Geziemt es sich, dass eine Frau unbedeckt zu Gott betet?
14Oder lehrt euch nicht die Natur selbst, dass, wenn ein Mann langes Haar [trägt], es eine Unehre für ihn ist? -
15aber wenn eine Frau langes Haar [trägt], es eine Herrlichkeit für sie ist? - weil das lange Haar ihr als eine umhüllende [Bekleidung]2 gegeben ist.
16Wenn aber jemand meint, rechthaberisch zu sein: Wir haben eine solche Gewohnheit nicht, die Gemeinden Gottes auch nicht.
17Während ich dieses anweise, lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren zusammenkommt,
18denn erstens höre ich: Wenn ihr zusammenkommt in [der] Gemeinde3, sind Spaltungen unter euch vorhanden. Und zum Teil glaube ich es;
19denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit unter euch die Bewährten offenbar werden.
20Wenn ihr also am selben [Ort]4 zusammenkommt, geschieht es nicht, um das Herrnmahl zu essen,
21denn ein jeder nimmt beim Essen das eigene Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere trunken.
22Habt ihr denn nicht Häuser fürs Essen und Trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch in diesem loben? Ich lobe nicht.
23Ich bekam nämlich vom Herrn, was ich euch auch überlieferte, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er <verraten und> ausgeliefert wurde, Brot nahm
24und, nachdem er gedankt hatte, es °brach und sagte: "Nehmt. Esst. Das ist mein Leib, der für euch gebrochen° wird. Dieses tut zu meinem Gedenken."
25Ebenso [nahm er] auch den Becher nach dem Mahl und sagte: "Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut. Dieses tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedenken" -
26denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt5, verbreitet ihr die Kunde vom Tod des Herrn, bis er kommt.
27Daher: Wer irgend auf unwürdige Weise dieses Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt, wird schuldig sein am Leib und am Blut des Herrn.
28Es prüfe ein Mensch sich selbst, und so6 esse er von dem Brot und trinke er von dem Becher;
29denn wer auf unwürdige Weise isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst ein Strafurteil: Er unterscheidet nicht den Leib des Herrn.
30Deswegen sind viele Schwache und Kränkliche unter euch, und viele sind entschlafen;
31denn wenn wir uns selbst <in wahrer Weise> beurteilten, würden wir nicht ein Strafurteil bekommen.
32Bekommen wir aber ein Strafurteil, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mitsamt der Welt verurteilt werden.
33Daher, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, wartet aufeinander.
34Hungert jemanden, so esse er zu Hause - damit ihr nicht zum Gericht7 zusammenkommt. Das Übrige werde ich anordnen, wann immer ich kommen mag.
Fußnoten
- 1 i. S. v.: ein [Zeichen der] Vollmacht; die Ergänzung in Eckklammern muss angebracht werden, wie in 2Mo 13,9; 4Mo 6,19; 5Mo 22,14-20.
- 2 o.: als eine Umhüllung; gr. peribolaion; Grundbed.: etw., das man sich umwirft; gr. peri (um ... herum) u. ballein (werfen); nicht: anstelle einer Kopfbedeckung
- 3 d. h.: in der Versammlung der Gemeinde; der Begriff "Gemeinde" ist nicht nach heutigem denominationellen Verständnis aufzufassen.
- 4 o.: zu eben diesem
- 5 d. h.: von diesem Becher trinkt; so a. i. Folg.
- 6 o.: auf diese Weise
- 7 o.: zum Strafurteil