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Neues Testament

1. Korinther Kapitel 5

Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022

1Überhaupt hört man von Unzucht1 unter euch - und solcher Unzucht, die nicht einmal unter denen, die von den Völkern sind, genannt wird, dass nämlich jemand des Vaters Frau habe.
2Und ihr seid aufgebläht und trauertet nicht vielmehr, damit der, der diese Tat beging, aus eurer Mitte entfernt würde;
3denn ich meinerseits, als abwesend im Leibe, aber gegenwärtig im Geist, habe bereits als gegenwärtig das Urteil über den, der auf solche Weise dieses ausübte, gefällt:
4im Namen unseres Herrn, Jesu Christi, wenn ihr und mein Geist zusammengekommen sind, zusammen mit der Kraft unseres Herrn, Jesu Christi,
5den Betreffenden dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist am Tag des Herrn Jesus gerettet werde.
6Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig säuert?
7Fegt also den alten Sauerteig aus, damit ihr ein frischer Teig seid, demgemäß wie2 ihr ungesäuert seid, denn auch unser Passa wurde für uns geopfert: Christus;
8daher sollten wir das Fest nicht mit altem Sauerteig feiern, nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und des Bösen, sondern mit dem ungesäuerten [Brot] der Lauterkeit und der Wahrheit.
9Ich schrieb euch in dem Brief, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu pflegen -
10und <zwar> nicht ganz und gar, mit den Unzüchtigen dieser Welt oder mit den Habsüchtigen oder Räuberischen oder Götzendienern, denn dann müsstet ihr aus der Welt hinausgehen.
11Aber nun schreibe3 ich euch, nicht Umgang zu pflegen, wenn jemand als Bruder bezeichnet wird und ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Schmäher4 oder sich Berauschender oder ein Räuberischer ist, mit einem solchen nicht einmal zu essen;
12denn was [gehen] mich auch die [an], die außerhalb sind, [sie] zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind?
13Aber die, die außerhalb sind, richtet Gott. Und entfernt ihr den Bösen aus eurer <Mitte>!

Fußnoten

  1. 1 d. h.: außerehelicher Geschlechtsverbindung
  2. 2 o.: entsprechend <der Tatsache>, dass
  3. 3 Im Gt. steht das Wort in der Vergangenheitsform; wenn der Brief gelesen wird, ist das Schreiben ja auch Vergangenheit. Da es sich um den gegenwärtigen Brief handelt, verwendet man im Deutschen die Gegenwartsform.
  4. 4 o.: einer, der schimpfliche Nachrede betreibt