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Neues Testament

1. Korinther Kapitel 2

Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022

1Und ich, als ich zu euch gekommen war, Brüder, kam nicht mit überragender Rede oder Weisheit, als ich euch die Botschaft brachte, das Zeugnis Gottes,
2denn ich entschied, unter euch nichts zu wissen als nur Jesus Christus und diesen als Gekreuzigten.
3Und ich, in Schwachheit und in Furcht und mit vielem Zittern kam ich zu euch,
4und mein Wort und meine Verkündigung [bestanden] nicht in überzeugenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung [des] Geistes und [der] Kraft,
5damit euer Glaube nicht in der Weisheit der Menschen sei, sondern in der Kraft Gottes.
6Weisheit reden wir aber unter Reifen, eine Weisheit, die aber nicht eine dieser Weltzeit* ist, noch eine der Erstrangigen dieser Weltzeit - die ausgeschaltet werden -,
7sondern wir reden Weisheit Gottes in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Weltzeiten vorherbestimmte zu unserer Herrlichkeit,
8die keiner der Erstrangigen dieser Weltzeit gekannt hat (denn hätten sie sie gekannt, hätten sie nicht den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt),
9sondern so wie geschrieben ist: "Was das Auge nicht sah" und das Ohr nicht hörte und nicht in das Herz eines Menschen kam, was Gott bereitete denen, die ihn lieben. {Vgl. Jes 64,3; gr. Üsg.: Jes 64,4}
10Aber uns enthüllte Gott [sie] durch seinen Geist, denn der Geist erkundet alles, auch die Tiefen Gottes,
11denn wer [unter den] Menschen weiß, was des Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was Gottes ist, als nur der Geist Gottes.
12Aber wir empfingen nicht den Geist der Welt, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die uns von Gott <in Gnade> geschenkten Dinge wirklich kennen <sollten>,
13die wir auch reden, nicht mit Worten gelehrt von menschlicher Weisheit, sondern mit [solchen] gelehrt vom Heiligen Geist: °Geistlichem passen wir Geistliches an.
14Aber der seelische Mensch nimmt die Dinge des Geistes Gottes nicht auf, denn sie sind ihm Torheit, und er vermag [sie] nicht zu kennen, weil sie geistlich beurteilt werden;
15aber der Geistliche beurteilt alles; er selbst wird aber von niemandem beurteilt;
16denn wer kannte [je] den Denksinn des Herrn? Wer wird ihn unterweisen? Wir aber haben den Denksinn Christi.