Neues Testament
1. Korinther Kapitel 15
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Ich setze euch in Kenntnis, Brüder, über das Evangelium, das ich euch als gute Botschaft sagte, das ihr auch übernahmt, in dem ihr auch steht,
2durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, welcherlei Wort ich euch als gute Botschaft sagte, es sei denn, dass ihr vergebens glaubtet,1
3denn ich überlieferte euch in erster Linie das, was ich auch übernommen hatte: dass Christus für unsere Sünden starb nach den Schriften
4und dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag erweckt wurde nach den Schriften
5und dass er Kephas erschien, danach den Zwölfen.
6Nach dem erschien er über fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt am Leben sind; aber etliche sind auch entschlafen.
7Nach dem erschien er Jakobus, danach allen Aposteln.
8Als Letztem aber von allen, gleich einer unzeitigen Geburt, erschien er auch mir,
9denn ich bin der Geringste der Apostel, der ich nicht tauge, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgte.
10Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade, die er an mir [erwies], ist nicht vergeblich geworden, sondern ich arbeitete mehr als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.
11Ob also ich oder jene: So verkünden wir, und so glaubtet ihr.
12Aber wenn Christus verkündet wird, dass er von den Toten erweckt worden ist, wie sagen etliche unter euch: "Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht."?
13Wenn es aber eine Auferstehung der Toten nicht gibt, ist auch Christus nicht erweckt worden.
14Wenn Christus aber nicht erweckt worden ist, dann ist unsere Verkündigung vergeblich, vergeblich aber auch euer Glaube.
15Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir von Gott Zeugnis ablegten, dass er Christus erweckte, den er nicht erweckte, wenn tatsächlich Tote nicht erweckt werden,
16denn wenn Tote nicht erweckt werden, ist auch Christus nicht erweckt worden.
17Wenn Christus aber nicht erweckt worden ist, ist euer Glaube nichtig, [und] ihr seid noch in euren Sünden.
18Dann sind auch die, die in Christus entschliefen, verloren2.
19Wenn wir solche sind, die nur in diesem Leben in Christus Hoffnung haben, sind wir beklagenswerter als alle Menschen.
20Nun ist aber Christus von den Toten erweckt worden - Erstling der Entschlafenen wurde er;
21denn da durch einen Menschen der Tod <ist>, <ist> auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten,
22denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle zum Leben gebracht werden3,
23aber jeder in der eigenen Abteilung: der Erstling Christus, nach dem die, die Christus gehören, bei seiner Ankunft4.
24Danach [ist] das Ende, wenn er das Königreich dem Gott und Vater übergeben haben wird, wenn er weggetan haben wird alles Erstrangige, alle Autorität und Kraft;
25denn er muss <als König> herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße getan haben wird -
26der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod -,
27denn: "Alles unterordnete er [ihm und tat es] unter seine Füße." {Ps 8,7} Wenn es aber heißt: "Alles ist untergeordnet", ist es offenkundig, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterordnete.
28Wenn5 ihm aber alles untergeordnet sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem untergeordnet sein, der ihm alles unterordnete, damit Gott alles6 in allem7 sei.
29Was werden sonst die tun, °die für die Toten getauft werden°, wenn überhaupt Tote nicht erweckt werden? Warum auch werden sie für die Toten getauft?
30Warum stehen auch wir stündlich in Gefahr?
31Täglich sterbe ich - ja, [so gewiss] unser Ruhm [ist], den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe!
32Wenn ich in Ephesus nach Menschen[weise] mit wilden Tieren kämpfte, was nützt es mir, wenn Tote nicht erweckt werden? Wir <dürften> essen und trinken, denn morgen sterben wir!
33Werdet nicht irregeleitet! Schlechte Gesellschaften verderben gute Gewohnheiten.
34Erwacht zu rechter Nüchternheit und sündigt nicht, denn etliche sind <über> Gott in Unkenntnis. Zu eurer Beschämung sage ich es.
35Es wird jedoch jemand sagen: "Wie werden die Toten erweckt? Mit welchem Leib kommen sie?"
36Törichter! Was du säst, wird nicht zum Leben gebracht8, wenn es nicht stirbt.
37Und was du säst - nicht den Leib, der werden soll, säst du, sondern ein bloßes Korn, etwa von Weizen oder von einem der anderen [Körner].
38Aber Gott gibt ihm einen Leib demgemäß, wie er wollte, und jedem der Samen den eigenen Leib.
39Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch, sondern [es ist] ein anderes das Fleisch der Menschen, ein anderes das Fleisch der Tiere, ein anderes das der Fische, ein anderes das der Vögel.
40Und [es sind] himmlische Körper und irdische Körper. [Es ist] jedoch eine andere die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen.
41[Es ist] eine andere die Herrlichkeit der Sonne und eine andere die Herrlichkeit des Mondes und eine andere die Herrlichkeit der Sterne, denn Stern unterscheidet sich von Stern an Herrlichkeit.
42So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit9. Es wird erweckt in Unverweslichkeit.
43Es wird gesät in Unehre. Es wird erweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit. Es wird erweckt in Kraft.
44Es wird gesät ein seelischer Leib. Es wird erweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen seelischen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib.
45So ist es auch geschrieben: "Es wurde" der erste Mensch, Adam, "zu einer lebenden Seele." {1Mo 2,7} Der letzte Adam [wurde] zu einem Leben verleihenden10 Geist.
46Das Geistliche ist jedoch nicht zuerst, sondern das Seelische. Nach dem ist das Geistliche.
47Der erste Mensch ist von der Erde, erdig. Der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel.
48Welcherart der Erdige ist, solcherart sind auch die Erdigen. Und welcherart der Himmlische ist, solcherart sind auch die Himmlischen.
49Und so wie wir das Bild des Erdigen trugen, werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
50Aber dieses sage ich, Brüder: Fleisch und Blut können das Königreich Gottes nicht erben, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit.
51Siehe! Ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen. Aber wir werden alle verwandelt11 werden -
52in einem Nu12, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune13, denn es wird posaunen, und die Toten werden erweckt werden [als] Unverwesliche, und wir werden verwandelt werden;
53denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.
54Aber wenn dieses Verwesliche Unverweslichkeit angezogen haben wird und dieses Sterbliche Unsterblichkeit angezogen haben wird, dann wird das Wort geschehen, das geschrieben ist: "Verschlungen ist der Tod in Sieg14." {Vgl. Jes 25,8.}
55"Wo, Tod, ist dein Stachel, wo, Hades15, dein Sieg?" {Vgl. Hos 13,14.}
56Der Stachel des Todes ist die Sünde, die Kraft der Sünde das Gesetz.
57Aber Dank* sei Gott, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn, Jesus Christus!
58Daher, meine geliebten Brüder: Werdet fest, solche, die nicht ins Wanken zu bringen sind, <und> nehmt allezeit zu in dem Werk des Herrn, wissend, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
2durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, welcherlei Wort ich euch als gute Botschaft sagte, es sei denn, dass ihr vergebens glaubtet,1
3denn ich überlieferte euch in erster Linie das, was ich auch übernommen hatte: dass Christus für unsere Sünden starb nach den Schriften
4und dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag erweckt wurde nach den Schriften
5und dass er Kephas erschien, danach den Zwölfen.
6Nach dem erschien er über fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt am Leben sind; aber etliche sind auch entschlafen.
7Nach dem erschien er Jakobus, danach allen Aposteln.
8Als Letztem aber von allen, gleich einer unzeitigen Geburt, erschien er auch mir,
9denn ich bin der Geringste der Apostel, der ich nicht tauge, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgte.
10Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade, die er an mir [erwies], ist nicht vergeblich geworden, sondern ich arbeitete mehr als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.
11Ob also ich oder jene: So verkünden wir, und so glaubtet ihr.
12Aber wenn Christus verkündet wird, dass er von den Toten erweckt worden ist, wie sagen etliche unter euch: "Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht."?
13Wenn es aber eine Auferstehung der Toten nicht gibt, ist auch Christus nicht erweckt worden.
14Wenn Christus aber nicht erweckt worden ist, dann ist unsere Verkündigung vergeblich, vergeblich aber auch euer Glaube.
15Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir von Gott Zeugnis ablegten, dass er Christus erweckte, den er nicht erweckte, wenn tatsächlich Tote nicht erweckt werden,
16denn wenn Tote nicht erweckt werden, ist auch Christus nicht erweckt worden.
17Wenn Christus aber nicht erweckt worden ist, ist euer Glaube nichtig, [und] ihr seid noch in euren Sünden.
18Dann sind auch die, die in Christus entschliefen, verloren2.
19Wenn wir solche sind, die nur in diesem Leben in Christus Hoffnung haben, sind wir beklagenswerter als alle Menschen.
20Nun ist aber Christus von den Toten erweckt worden - Erstling der Entschlafenen wurde er;
21denn da durch einen Menschen der Tod <ist>, <ist> auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten,
22denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle zum Leben gebracht werden3,
23aber jeder in der eigenen Abteilung: der Erstling Christus, nach dem die, die Christus gehören, bei seiner Ankunft4.
24Danach [ist] das Ende, wenn er das Königreich dem Gott und Vater übergeben haben wird, wenn er weggetan haben wird alles Erstrangige, alle Autorität und Kraft;
25denn er muss <als König> herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße getan haben wird -
26der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod -,
27denn: "Alles unterordnete er [ihm und tat es] unter seine Füße." {Ps 8,7} Wenn es aber heißt: "Alles ist untergeordnet", ist es offenkundig, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterordnete.
28Wenn5 ihm aber alles untergeordnet sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem untergeordnet sein, der ihm alles unterordnete, damit Gott alles6 in allem7 sei.
29Was werden sonst die tun, °die für die Toten getauft werden°, wenn überhaupt Tote nicht erweckt werden? Warum auch werden sie für die Toten getauft?
30Warum stehen auch wir stündlich in Gefahr?
31Täglich sterbe ich - ja, [so gewiss] unser Ruhm [ist], den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe!
32Wenn ich in Ephesus nach Menschen[weise] mit wilden Tieren kämpfte, was nützt es mir, wenn Tote nicht erweckt werden? Wir <dürften> essen und trinken, denn morgen sterben wir!
33Werdet nicht irregeleitet! Schlechte Gesellschaften verderben gute Gewohnheiten.
34Erwacht zu rechter Nüchternheit und sündigt nicht, denn etliche sind <über> Gott in Unkenntnis. Zu eurer Beschämung sage ich es.
35Es wird jedoch jemand sagen: "Wie werden die Toten erweckt? Mit welchem Leib kommen sie?"
36Törichter! Was du säst, wird nicht zum Leben gebracht8, wenn es nicht stirbt.
37Und was du säst - nicht den Leib, der werden soll, säst du, sondern ein bloßes Korn, etwa von Weizen oder von einem der anderen [Körner].
38Aber Gott gibt ihm einen Leib demgemäß, wie er wollte, und jedem der Samen den eigenen Leib.
39Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch, sondern [es ist] ein anderes das Fleisch der Menschen, ein anderes das Fleisch der Tiere, ein anderes das der Fische, ein anderes das der Vögel.
40Und [es sind] himmlische Körper und irdische Körper. [Es ist] jedoch eine andere die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen.
41[Es ist] eine andere die Herrlichkeit der Sonne und eine andere die Herrlichkeit des Mondes und eine andere die Herrlichkeit der Sterne, denn Stern unterscheidet sich von Stern an Herrlichkeit.
42So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit9. Es wird erweckt in Unverweslichkeit.
43Es wird gesät in Unehre. Es wird erweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit. Es wird erweckt in Kraft.
44Es wird gesät ein seelischer Leib. Es wird erweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen seelischen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib.
45So ist es auch geschrieben: "Es wurde" der erste Mensch, Adam, "zu einer lebenden Seele." {1Mo 2,7} Der letzte Adam [wurde] zu einem Leben verleihenden10 Geist.
46Das Geistliche ist jedoch nicht zuerst, sondern das Seelische. Nach dem ist das Geistliche.
47Der erste Mensch ist von der Erde, erdig. Der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel.
48Welcherart der Erdige ist, solcherart sind auch die Erdigen. Und welcherart der Himmlische ist, solcherart sind auch die Himmlischen.
49Und so wie wir das Bild des Erdigen trugen, werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
50Aber dieses sage ich, Brüder: Fleisch und Blut können das Königreich Gottes nicht erben, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit.
51Siehe! Ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen. Aber wir werden alle verwandelt11 werden -
52in einem Nu12, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune13, denn es wird posaunen, und die Toten werden erweckt werden [als] Unverwesliche, und wir werden verwandelt werden;
53denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.
54Aber wenn dieses Verwesliche Unverweslichkeit angezogen haben wird und dieses Sterbliche Unsterblichkeit angezogen haben wird, dann wird das Wort geschehen, das geschrieben ist: "Verschlungen ist der Tod in Sieg14." {Vgl. Jes 25,8.}
55"Wo, Tod, ist dein Stachel, wo, Hades15, dein Sieg?" {Vgl. Hos 13,14.}
56Der Stachel des Todes ist die Sünde, die Kraft der Sünde das Gesetz.
57Aber Dank* sei Gott, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn, Jesus Christus!
58Daher, meine geliebten Brüder: Werdet fest, solche, die nicht ins Wanken zu bringen sind, <und> nehmt allezeit zu in dem Werk des Herrn, wissend, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
Fußnoten
- 1 o.: ...; wenn nicht, so hättet ihr vergebens (eigtl.: ohne Grund und Erfolg) geglaubt; o.: andernfalls hättet ihr erfolglos geglaubt.
- 2 o.: Dann gingen auch die, ..., ins Verderben.
- 3 o.: lebend gemacht werden
- 4 gr. parousia; bed. a.: Gegenwart; Kommen; Auftreten.
- 5 eigtl.: Wann; sobald
- 6 Im Gt. trägt das Wort den Artikel.
- 7 o.: in allen
- 8 o.: lebend gemacht
- 9 o.: Verderblichkeit
- 10 o.: lebend machenden
- 11 Das Wort kann auch "austauschen" bed.; der Sinn: Es wird ... ein Wechsel bzw. Austausch vollzogen werden.
- 12 eigtl.: in einem Unteilbaren; d. h.: in einer unteilbaren Zeitspanne
- 13 Das Wort bed. urspr. "Horn".
- 14 o.: in den Sieg; gr. eis nikos.
- 15 Hades ist eine Wiedergabe des heb. scheol; gemeint ist der Bereich der Toten (ob gerettet oder verloren).