Altes Testament
Prediger Kapitel 6
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Es gibt da ein Übel, das ich unter der Sonne sah, und es <liegt> schwer auf dem Menschen1:
2Ein Mann, dem Gott Reichtum und Güter und Ehre2 gibt, und es mangelt seiner Seele an nichts von allem, was er begehrt; aber Gott ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, sondern ein fremder Mann genießt es: Das ist Nichtigkeit - und ein schlimmes Übel ist das.
3Wenn ein Mann Vater von hundert [Kindern] würde und viele Jahre lebte, [wie] viele die Tage seiner Jahre auch wären, doch seine Seele sättigte sich nicht an Gutem, und es würde ihm auch kein Begräbnis zuteil, so sage ich: Die Fehlgeburt ist besser dran als er;
4denn in Nichtigkeit kommt sie, und in Dunkel geht sie dahin, und in Dunkel wird ihr Name gehüllt.
5Auch hat sie die Sonne nicht gesehen und nicht gekannt. Diese hat mehr Ruhe als jener.
6Und wenn er auch zweimal tausend Jahre gelebt, aber Gutes nicht gesehen hätte - geht nicht alles an einen Ort?
7Alles Mühen des Menschen ist für seinen Mund, und doch wird seine Seele nicht gefüllt3;
8denn was für einen Vorzug hat der Weise vor dem Toren, was für einen der Gebeugte, der es versteht, vor den Lebenden zu wandeln4?
9Besser das Schauen der Augen als das Schweifen der Seele5. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.
10Das, was geworden ist: der Name davon ist längst genannt; und es ist bekannt, was ein Mensch sein wird, und dass er nicht mit dem rechten kann, der stärker ist als er.
11Ja, es werden viele Worte [gemacht], die die Nichtigkeit mehren. Was ist der Nutzen für den Menschen?
12Fürwahr, wer weiß, was dem Menschen gut ist im Leben, die Zahl der Tage seines nichtigen Lebens hindurch, die er verbringt wie ein Schatten? Denn wer kann dem Menschen kundtun, was nach ihm sein wird unter der Sonne?
2Ein Mann, dem Gott Reichtum und Güter und Ehre2 gibt, und es mangelt seiner Seele an nichts von allem, was er begehrt; aber Gott ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, sondern ein fremder Mann genießt es: Das ist Nichtigkeit - und ein schlimmes Übel ist das.
3Wenn ein Mann Vater von hundert [Kindern] würde und viele Jahre lebte, [wie] viele die Tage seiner Jahre auch wären, doch seine Seele sättigte sich nicht an Gutem, und es würde ihm auch kein Begräbnis zuteil, so sage ich: Die Fehlgeburt ist besser dran als er;
4denn in Nichtigkeit kommt sie, und in Dunkel geht sie dahin, und in Dunkel wird ihr Name gehüllt.
5Auch hat sie die Sonne nicht gesehen und nicht gekannt. Diese hat mehr Ruhe als jener.
6Und wenn er auch zweimal tausend Jahre gelebt, aber Gutes nicht gesehen hätte - geht nicht alles an einen Ort?
7Alles Mühen des Menschen ist für seinen Mund, und doch wird seine Seele nicht gefüllt3;
8denn was für einen Vorzug hat der Weise vor dem Toren, was für einen der Gebeugte, der es versteht, vor den Lebenden zu wandeln4?
9Besser das Schauen der Augen als das Schweifen der Seele5. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.
10Das, was geworden ist: der Name davon ist längst genannt; und es ist bekannt, was ein Mensch sein wird, und dass er nicht mit dem rechten kann, der stärker ist als er.
11Ja, es werden viele Worte [gemacht], die die Nichtigkeit mehren. Was ist der Nutzen für den Menschen?
12Fürwahr, wer weiß, was dem Menschen gut ist im Leben, die Zahl der Tage seines nichtigen Lebens hindurch, die er verbringt wie ein Schatten? Denn wer kann dem Menschen kundtun, was nach ihm sein wird unter der Sonne?