Neues Testament
Hebräer Kapitel 6
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Lassen wir darum das Anfangswort des Christus und begeben wir uns hin zur Reife; legen wir somit nicht wieder einen Grund [mit] Buße über tote Werke1 und [mit] Glauben an Gott,
2[mit] der Lehre von Tauchwaschungen2, auch vom Händeauflegen, auch von der Auferstehung der Toten und vom ewigen Gericht.
3Und dieses wollen wir tun, wenn Gott es nur erlaubt,
4denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet wurden, auch die himmlische Gabe schmeckten3 und Teilhabende des Heiligen Geistes wurden
5und das edle Wort* Gottes sowie die Kräfte4 der bevorstehenden Weltzeit* schmeckten5,
6und abfielen, wieder zur Buße6 zu erneuern, <als solche>, °die7 sich selbst den Sohn Gottes wieder ans Kreuz schlagen und ihn an den Pranger stellen;
7denn Land8, das den Regen, der sich oftmals darüber ergoss, trank und nützliches Pflanzengewächs hervorbringt für die, derentwegen es auch bearbeitet wird, wird des Segens von Gott teilhaftig,
8aber wenn es Dornen und Disteln trägt, [ist] es verwerflich und [dem] Fluch nahe, dessen Ende zum Verbrennen [führt].
9Wir sind aber euch bezüglich, Geliebte, von Besserem überzeugt und von dem, das mit dem Heil <zu tun> hat, wenn wir auch so sprechen,
10denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen und die Arbeit der Liebe, die ihr seinem Namen erwieset: Ihr dientet - und dient - den Heiligen.
11Wir begehren aber, dass jeder von euch denselben Fleiß beweise - hin zur vollen Gewissheit der Hoffnung, bis zum Ende9,
12damit ihr nicht träge werdet, aber Nachahmer derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben;
13denn als Gott Abraham Verheißung gab, schwor er, da er nicht [die Möglichkeit] hatte, bei einem Größeren zu schwören, bei sich selbst
14und sagte: "Wahrlich! Reichlich werde ich dich segnen, und sehr werde ich dich mehren" {Vgl. 1Mo 22,17.},
15und auf diese Weise erlangte er, indem er geduldig war, die Verheißung;
16denn Menschen schwören ja bei einem Größeren, und der Eid - zur Bestätigung - ist ihnen ein Ende allen Widerspruchs,
17weshalb Gott, da er den Erben der Verheißung auf nachdrücklichere Weise die Unverrückbarkeit seines Ratschlusses zeigen wollte, mit einem Eide ins Mittel trat10,
18damit wir durch zwei unverrückbare Dinge11, bei denen es Gott unmöglich war zu lügen, einen starken Trost hätten, die wir flüchteten <und Zuflucht nahmen>, um die vorgelegte Hoffnung12 zu ergreifen <und festzuhalten>,
19welche wir als einen Anker der Seele haben, einen sicheren und auch festen und der in das Innere, [hinter] den Vorhang, hineingeht,
20wo als Vorläufer für uns hineinging Jesus, nach der Ordnung Melchisedeks Hoher Priester geworden in Ewigkeit;
2[mit] der Lehre von Tauchwaschungen2, auch vom Händeauflegen, auch von der Auferstehung der Toten und vom ewigen Gericht.
3Und dieses wollen wir tun, wenn Gott es nur erlaubt,
4denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet wurden, auch die himmlische Gabe schmeckten3 und Teilhabende des Heiligen Geistes wurden
5und das edle Wort* Gottes sowie die Kräfte4 der bevorstehenden Weltzeit* schmeckten5,
6und abfielen, wieder zur Buße6 zu erneuern, <als solche>, °die7 sich selbst den Sohn Gottes wieder ans Kreuz schlagen und ihn an den Pranger stellen;
7denn Land8, das den Regen, der sich oftmals darüber ergoss, trank und nützliches Pflanzengewächs hervorbringt für die, derentwegen es auch bearbeitet wird, wird des Segens von Gott teilhaftig,
8aber wenn es Dornen und Disteln trägt, [ist] es verwerflich und [dem] Fluch nahe, dessen Ende zum Verbrennen [führt].
9Wir sind aber euch bezüglich, Geliebte, von Besserem überzeugt und von dem, das mit dem Heil <zu tun> hat, wenn wir auch so sprechen,
10denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen und die Arbeit der Liebe, die ihr seinem Namen erwieset: Ihr dientet - und dient - den Heiligen.
11Wir begehren aber, dass jeder von euch denselben Fleiß beweise - hin zur vollen Gewissheit der Hoffnung, bis zum Ende9,
12damit ihr nicht träge werdet, aber Nachahmer derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben;
13denn als Gott Abraham Verheißung gab, schwor er, da er nicht [die Möglichkeit] hatte, bei einem Größeren zu schwören, bei sich selbst
14und sagte: "Wahrlich! Reichlich werde ich dich segnen, und sehr werde ich dich mehren" {Vgl. 1Mo 22,17.},
15und auf diese Weise erlangte er, indem er geduldig war, die Verheißung;
16denn Menschen schwören ja bei einem Größeren, und der Eid - zur Bestätigung - ist ihnen ein Ende allen Widerspruchs,
17weshalb Gott, da er den Erben der Verheißung auf nachdrücklichere Weise die Unverrückbarkeit seines Ratschlusses zeigen wollte, mit einem Eide ins Mittel trat10,
18damit wir durch zwei unverrückbare Dinge11, bei denen es Gott unmöglich war zu lügen, einen starken Trost hätten, die wir flüchteten <und Zuflucht nahmen>, um die vorgelegte Hoffnung12 zu ergreifen <und festzuhalten>,
19welche wir als einen Anker der Seele haben, einen sicheren und auch festen und der in das Innere, [hinter] den Vorhang, hineingeht,
20wo als Vorläufer für uns hineinging Jesus, nach der Ordnung Melchisedeks Hoher Priester geworden in Ewigkeit;
Fußnoten
- 1 o.: [mit] Sinnesänderung [und Abkehr] von toten Werken
- 2 Das entsprechende gr. Wort (baptismos) bezieht sich nicht auf jedes beliebige Waschen, sondern auf eine im Gesetz vorgeschriebene spezielle Form davon. Josephus (Ant. 18,5,2) gebraucht es auch für die Taufe des Christusvorläufers Johannes.
- 3 i. S. v.: erfuhren; das gr. Wort bed. auch "essen", "Genießbares zu sich nehmen"; vgl. Apg 10,10; 20,11 und 23,14; so a. V. 5.
- 4 o.: Kraftwirkungen
- 5 S. zu V. 4.
- 6 o.: zur Sinnesänderung; zum Umdenken
- 7 o.: <solche seiend>, die; s. Üsgsk. im Ergänzungsband.
- 8 ohne Artikel; hier "Erde" im begrenzten Sinn: Land, Boden
- 9 d. h.: bis zum Ziel
- 10 o.: mit einem Eide sich verbürgte
- 11 o.: zwei unverrückbare [Tat]sachen (Verheißung und Eid)
- 12 d. i.: die Hoffnung, die vor [uns] liegt