Zum Inhalt springen

Altes Testament

Josua Kapitel 17

Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022

1Und das Los für den Stamm Manasse (er ist ja der Erstgeborene Josefs) wurde Machir, dem Erstgeborenen Manasses, dem Vater1 des [Gebietes] Gilead2, zuteil, denn er war ein Kriegsmann. Ihm wurden Gilead und Baschan zuteil.
2Und den übrigen Söhnen Manasses wurde [das Los]3 zuteil, nach ihren Sippen: den Söhnen Abiësers, den Söhnen Heleks, den Söhnen Asriëls, den Söhnen Sichems, den Söhnen Hefers und den Söhnen Schemidas. Das waren die Söhne Manasses, des Sohnes Josefs, die Männlichen, nach ihren Sippen.
3Und Zelofhad, der Sohn Hefers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern Töchter. Und diese sind die Namen seiner Töchter: Machla und Noa, Hogla, Milka und Tirza.
4Und sie traten nahe hinzu vor Eleasar, den Priester, und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Fürsten, und sie sagten: "Jahweh gebot Mose, uns ein Erbteil unter unseren Brüdern zu geben." Da gab er ihnen nach dem Mund4 Jahwehs ein Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters.
5So fielen Manasse zehn Losteile zu, außer dem Land Gilead und Baschan, das jenseits des Jordans [liegt];
6denn die Töchter Manasses erhielten ein Erbteil unter seinen Söhnen. Das Land Gilead aber war den übrigen Söhnen Manasses zuteil geworden.
7Und die Grenze Manasses war von Asser nach Michmetat, das vor Sichem [liegt]; und die Grenze ging nach rechts5 zu den Bewohnern von En-Tappuach.
8Dem Manasse wurde das Land Tappuach zuteil. Tappuach [selbst] aber, an der Grenze Manasses, wurde den Söhnen Ephraims zuteil.
9Und die Grenze lief hinab zum Bachtal des Kana, südlich des Bachtals. Diese Städte wurden Ephraim zuteil, mitten unter den Städten Manasses. Und die Grenze Manasses war nördlich des Bachtals, und ihre Ausläufe waren zum Meer hin.
10Gegen Süden wurde [das Land] dem Ephraim zuteil und gegen Norden dem Manasse. Und das Meer war seine Grenze. Und gegen Norden stießen die Manassiter an Asser und gegen <Sonnen>aufgang an Issaschar.
11Und in Issaschar und in Asser wurden dem Manasse Beth-Schean und seine Tochterstädte zuteil und Jibleam und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Dor und seine Tochterstädte, und die Bewohner von En-Dor und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Taanach und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Megiddo und seine Tochterstädte, die drei Anhöhen.
12Aber die Söhne Manasses vermochten diese Städte nicht in Besitz zu nehmen, und es gefiel6 den Kanaanitern, in diesem Land zu wohnen.
13Und es geschah, als die Söhne Israels erstarkten, da machten sie die Kanaaniter fronpflichtig. Aber <aus ihrem Besitz> verdrängten sie sie nicht.
14Und die Söhne Josefs sagten zu Josua: "Warum hast du mir [nur] ein Los und eine Messschnur7 als Erbteil gegeben, obwohl ich doch ein zahlreiches Volk bin, da Jahweh mich bis hierhin so gesegnet hat?"
15Und Josua sagte zu ihnen: "Wenn du ein zahlreiches Volk bist, zieh hinauf8 ins Waldgebiet und rode für dich dort im Land der Perisiter und der Refaïter, wenn dir das Bergland Ephraim zu eng ist."
16Und die Söhne Josefs sagten: "Das Bergland reicht für uns nicht aus. Und bei allen Kanaanitern, die im Land der Talebene wohnen, sind eiserne Wagen: bei denen in Beth-Schean und seinen Tochterstädten und bei denen in der Talebene Jesreel."
17Und Josua sagte zu dem Haus Josef, zu Ephraim und zu Manasse: "Du bist ein zahlreiches Volk und hast eine große Kraft. Du sollst nicht [nur] ein Los haben,
18sondern das Bergland soll dir zuteilwerden. Da es ja ein Wald ist, magst du ihn roden, und so werden dir [auch] seine angrenzenden Gebiete gehören; denn du sollst die Kanaaniter <aus ihrem Besitz> verdrängen, auch wenn sie eiserne Wagen haben, ja, auch wenn sie stark sind."

Fußnoten

  1. 1 i. S. v.: Herr; Besitzer
  2. 2 Gilead steht im Heb. mit Artikel u. bez. sich auf das Gebiet.
  3. 3 w.: es
  4. 4 d. h.: auf Anordnung
  5. 5 d. h.: südwärts
  6. 6 o.: sie entschlossen sich; o.: sie setzten alles daran; o.: sie erdreisteten sich
  7. 7 o.: einen <abgemessenen> Anteil
  8. 8 eigtl.: zieh für dich (o.: im eigenen Interesse) hinauf