Altes Testament
Josua Kapitel 9
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und es geschah, als alle Könige davon hörten, die jenseits1 des Jordans waren, auf dem Bergland und im Hügelland2 und an der ganzen Küste des großen Meeres gegen den Libanon hin, die Hetiter und die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hewiter und die Jebusiter,
2da versammelten sie sich allesamt, um gegen Josua und gegen Israel zu kämpfen - einstimmig3.
3Die Bewohner von Gibeon aber hatten gehört, was Josua an Jericho und an Ai getan hatte.
4Da handelten sie ihrerseits mit List: Und zwar gingen sie hin und gaben sich als Abgesandte und nahmen abgenutzte Säcke für ihre Esel und abgenutzte und geborstene und umwickelte4 Weinschläuche;
5und [sie hatten] abgenutzte und geflickte Schuhe an ihren Füßen und abgenutzte Mäntel an sich, und alles Brot ihrer [Reise]verpflegung war vertrocknet, war zu Brotkrumen geworden.
6Und sie gingen zu Josua ins Heerlager nach Gilgal und sagten zu ihm und zu den Männern Israels: "Wir kommen aus fernem Lande." Und: "Schließt einen Bund mit uns!"
7Aber die Männer Israels sagten zu dem Hewiter: "Vielleicht wohnst du in meiner Mitte? Und wie könnte ich [da] einen Bund mit dir schließen?"
8Und sie sagten zu Josua: "Deine leibeigenen Knechte sind wir." Und Josua sagte zu ihnen: "Wer seid ihr? Und woher kommt ihr?"
9Und sie sagten zu ihm: "Deine leibeigenen Knechte kommen aus einem sehr fernen Lande, wegen des Namens Jahwehs, deines Gottes; denn wir haben seine Kunde vernommen und alles, was er in Ägypten tat,
10und alles, was er den beiden Königen der Amoriter tat, die jenseits des Jordans waren, Sihon, dem König von Heschbon, und Og, dem König von Baschan, der zu Aschtarot <war>.
11Und unsere Ältesten und alle Bewohner unseres Landes sagten zu uns: 'Nehmt Verpflegung mit euch auf den Weg und geht ihnen entgegen, und sagt ihnen: Wir sind eure leibeigenen Knechte. Und nun schließt einen Bund mit uns!'
12Dieses unser Brot - warm nahmen wir es aus unseren Häusern als Verpflegung mit, an dem Tag, als wir auszogen, um zu euch zu gehen. Und nun - siehe! - es ist vertrocknet und zu Krumen geworden.
13Und diese Weinschläuche, die wir als neue füllten, - siehe! - geborsten sind sie. Und diese unsere Mäntel und unsere Schuhe sind abgenutzt infolge des sehr langen5 Weges."
14Da nahmen die Männer von ihrer Verpflegung. Den Mund Jahwehs aber befragten sie nicht.
15Und Josua machte Frieden mit ihnen und schloss mit ihnen einen Bund, sie am Leben zu lassen. Und die Fürsten der Gemeinde schworen ihnen.
16Und es geschah nach Verlauf von drei Tagen, nachdem sie mit ihnen einen Bund geschlossen hatten, da hörte man, dass sie aus ihrer Nähe waren und mitten unter ihnen wohnten.
17Da brachen die Söhne Israels auf und kamen am dritten Tag zu ihren Städten. Ihre Städte aber waren Gibeon und Kefira und Beerot und Kirjat-Jearim.
18Und die Söhne Israels schlugen sie nicht, denn die Fürsten der Gemeinde hatten ihnen bei Jahweh, dem Gott Israels, geschworen. Da murrte die ganze Gemeinde gegen die Fürsten.
19Und alle Fürsten sagten zur ganzen Gemeinde: "Wir haben ihnen bei Jahweh, dem Gott Israels, geschworen. Und nun können wir sie nicht antasten.
20Das wollen wir ihnen tun: Wir werden sie am Leben lassen, damit nicht wegen des Eides, den wir ihnen geschworen haben, ein Zorn über uns komme."
21Und die Fürsten sagten zu ihnen: "Sie sollen leben und sollen Holzhauer und Wasserschöpfer für die ganze Gemeinde sein, wie es ihnen die Fürsten gesagt haben."
22Und Josua rief sie und redete zu ihnen und sagte: "Warum habt ihr uns betrogen und gesagt: 'Sehr ferne sind wir von euch', da ihr doch mitten unter uns wohnt? -
23Und nun, verflucht seid ihr! Und ihr sollt nicht aufhören, leibeigene Knechte zu sein, sowohl Holzhauer als auch Wasserschöpfer für das Haus meines Gottes!"
24Und sie antworteten Josua und sagten: "Es wurde deinen leibeigenen Knechten als gewiss berichtet, dass Jahweh, dein Gott, seinem leibeigenen Knecht Mose gebot, euch das ganze Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euch zu vernichten. Und da fürchteten wir sehr um unsere Seelen6 wegen euch, und so haben wir diese Sache getan.
25Nun aber - siehe! - wir sind in deiner Hand. Wie es in deinen Augen gut und recht ist, uns zu tun, so tue!"
26Und er tat ihnen so; und er rettete sie aus der Hand der Söhne Israels und tötete sie nicht.
27Und Josua machte sie an jenem Tag zu Holzhauern und Wasserschöpfern für die Gemeinde und für den Altar Jahwehs - bis zu diesem Tag - an der Stätte, die er sich erwählen würde.
2da versammelten sie sich allesamt, um gegen Josua und gegen Israel zu kämpfen - einstimmig3.
3Die Bewohner von Gibeon aber hatten gehört, was Josua an Jericho und an Ai getan hatte.
4Da handelten sie ihrerseits mit List: Und zwar gingen sie hin und gaben sich als Abgesandte und nahmen abgenutzte Säcke für ihre Esel und abgenutzte und geborstene und umwickelte4 Weinschläuche;
5und [sie hatten] abgenutzte und geflickte Schuhe an ihren Füßen und abgenutzte Mäntel an sich, und alles Brot ihrer [Reise]verpflegung war vertrocknet, war zu Brotkrumen geworden.
6Und sie gingen zu Josua ins Heerlager nach Gilgal und sagten zu ihm und zu den Männern Israels: "Wir kommen aus fernem Lande." Und: "Schließt einen Bund mit uns!"
7Aber die Männer Israels sagten zu dem Hewiter: "Vielleicht wohnst du in meiner Mitte? Und wie könnte ich [da] einen Bund mit dir schließen?"
8Und sie sagten zu Josua: "Deine leibeigenen Knechte sind wir." Und Josua sagte zu ihnen: "Wer seid ihr? Und woher kommt ihr?"
9Und sie sagten zu ihm: "Deine leibeigenen Knechte kommen aus einem sehr fernen Lande, wegen des Namens Jahwehs, deines Gottes; denn wir haben seine Kunde vernommen und alles, was er in Ägypten tat,
10und alles, was er den beiden Königen der Amoriter tat, die jenseits des Jordans waren, Sihon, dem König von Heschbon, und Og, dem König von Baschan, der zu Aschtarot <war>.
11Und unsere Ältesten und alle Bewohner unseres Landes sagten zu uns: 'Nehmt Verpflegung mit euch auf den Weg und geht ihnen entgegen, und sagt ihnen: Wir sind eure leibeigenen Knechte. Und nun schließt einen Bund mit uns!'
12Dieses unser Brot - warm nahmen wir es aus unseren Häusern als Verpflegung mit, an dem Tag, als wir auszogen, um zu euch zu gehen. Und nun - siehe! - es ist vertrocknet und zu Krumen geworden.
13Und diese Weinschläuche, die wir als neue füllten, - siehe! - geborsten sind sie. Und diese unsere Mäntel und unsere Schuhe sind abgenutzt infolge des sehr langen5 Weges."
14Da nahmen die Männer von ihrer Verpflegung. Den Mund Jahwehs aber befragten sie nicht.
15Und Josua machte Frieden mit ihnen und schloss mit ihnen einen Bund, sie am Leben zu lassen. Und die Fürsten der Gemeinde schworen ihnen.
16Und es geschah nach Verlauf von drei Tagen, nachdem sie mit ihnen einen Bund geschlossen hatten, da hörte man, dass sie aus ihrer Nähe waren und mitten unter ihnen wohnten.
17Da brachen die Söhne Israels auf und kamen am dritten Tag zu ihren Städten. Ihre Städte aber waren Gibeon und Kefira und Beerot und Kirjat-Jearim.
18Und die Söhne Israels schlugen sie nicht, denn die Fürsten der Gemeinde hatten ihnen bei Jahweh, dem Gott Israels, geschworen. Da murrte die ganze Gemeinde gegen die Fürsten.
19Und alle Fürsten sagten zur ganzen Gemeinde: "Wir haben ihnen bei Jahweh, dem Gott Israels, geschworen. Und nun können wir sie nicht antasten.
20Das wollen wir ihnen tun: Wir werden sie am Leben lassen, damit nicht wegen des Eides, den wir ihnen geschworen haben, ein Zorn über uns komme."
21Und die Fürsten sagten zu ihnen: "Sie sollen leben und sollen Holzhauer und Wasserschöpfer für die ganze Gemeinde sein, wie es ihnen die Fürsten gesagt haben."
22Und Josua rief sie und redete zu ihnen und sagte: "Warum habt ihr uns betrogen und gesagt: 'Sehr ferne sind wir von euch', da ihr doch mitten unter uns wohnt? -
23Und nun, verflucht seid ihr! Und ihr sollt nicht aufhören, leibeigene Knechte zu sein, sowohl Holzhauer als auch Wasserschöpfer für das Haus meines Gottes!"
24Und sie antworteten Josua und sagten: "Es wurde deinen leibeigenen Knechten als gewiss berichtet, dass Jahweh, dein Gott, seinem leibeigenen Knecht Mose gebot, euch das ganze Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euch zu vernichten. Und da fürchteten wir sehr um unsere Seelen6 wegen euch, und so haben wir diese Sache getan.
25Nun aber - siehe! - wir sind in deiner Hand. Wie es in deinen Augen gut und recht ist, uns zu tun, so tue!"
26Und er tat ihnen so; und er rettete sie aus der Hand der Söhne Israels und tötete sie nicht.
27Und Josua machte sie an jenem Tag zu Holzhauern und Wasserschöpfern für die Gemeinde und für den Altar Jahwehs - bis zu diesem Tag - an der Stätte, die er sich erwählen würde.