Altes Testament
2. Könige Kapitel 8
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und Elisa hatte zu der Frau, deren Sohn er [wieder] lebend gemacht hatte, gesagt: "Mache dich auf und gehe hin, du und dein Haus, und halte dich als Fremde auf, wo du dich als Fremde aufhalten kannst; denn Jahweh hat Hunger herbeigerufen. Und der wird auch ins Land kommen, sieben Jahre lang."
2Und die Frau machte sich auf und tat nach dem Wort des Mannes Gottes: Sie ging hin, sie und ihr Haus, und hielt sich im Land der Philister als Fremde auf, sieben Jahre lang.
3Und es geschah am Ende von sieben Jahren, da kehrte die Frau aus dem Land der Philister zurück. Und sie ging aus, um zum König <um Hilfe> zu rufen wegen ihres Hauses und wegen ihres Feldes.
4Der König aber redete gerade mit Gehasi, dem Burschen des Mannes Gottes, und sagte: "Erzähle mir doch von all dem Großen, das Elisa getan hat!"
5Und es geschah, während er dem König erzählte, dass [Elisa] den Toten [wieder] lebend gemacht hatte - siehe! -, da rief die Frau, deren Sohn er [wieder] lebend gemacht hatte, zum König <um Hilfe> wegen ihres Hauses und wegen ihres Feldes. Und Gehasi sagte: "Mein Herr, König! Das ist die Frau, und das ist ihr Sohn, den Elisa [wieder] lebend gemacht hat."
6Und der König fragte die Frau. Und sie erzählte es ihm. Und der König gab ihr einen Eunuchen1 mit und sagte: "Erstatte alles zurück, was ihr gehört, sowie den ganzen Ertrag des Feldes von dem Tag an, an dem sie das Land verlassen hat, bis jetzt."
7Und Elisa kam nach Damaskus. Ben-Hadad aber, der König von Aram, war krank. Und es wurde ihm berichtet und gesagt: "Der Mann Gottes ist hierhergekommen."
8Und der König sagte zu Hasaël: "Nimm ein Geschenk in deine Hand und geh, dem Mann Gottes zu begegnen, und suche2 Jahweh durch ihn und sage: 'Werde ich von dieser Krankheit <wieder> aufleben?'"
9Und Hasaël ging, ihm zu begegnen. Und er nahm ein Geschenk in seine Hand: allerlei Gutes von Damaskus, eine Traglast für vierzig Kamele. Und er kam und trat vor ihn hin und sagte: "Dein Sohn Ben-Hadad, der König von Aram, hat mich zu dir gesandt und sagt: 'Werde ich von dieser Krankheit <wieder> aufleben?'"
10Und Elisa sagte zu ihm: "Gehe hin, sage zu ihm: 'Du wirst gewisslich <wieder> aufleben!' Aber Jahweh hat mich sehen lassen, dass er gewisslich sterben wird."
11Und er machte sein Angesicht starr - bis zur Beschämung. Und der Mann Gottes weinte.
12Und Hasaël sagte: "Warum weint mein Herr?" Und er sagte: "Weil ich erkannt habe, was du den Söhnen Israels Böses tun wirst: Ihre befestigten Städte wirst du mit Feuer bewerfen und ihre jungen Männer mit dem Schwert töten. Und ihre kleinen Kinder wirst du zerschmettern und ihre Schwangeren aufschlitzen."
13Und Hasaël sagte: "Was ist dein Knecht, der Hund, dass er diese große Sache tun sollte?" Und Elisa sagte: "Jahweh hat mich dich sehen lassen als König über Aram."
14Und er ging von Elisa weg und kam zu seinem Herrn. Und der sagte zu ihm: "Was hat Elisa dir gesagt?" Und er sagte: "Er hat mir gesagt, du werdest gewisslich <wieder> aufleben."
15Und es geschah am nächsten Tag, da nahm er die Decke und tauchte sie ins Wasser und breitete sie über sein Angesicht, sodass er starb. Und Hasaël wurde König an seiner Statt.
16Und im fünften Jahr Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs Israels, als Joschafat König von Juda war3, wurde Joram König, der Sohn Joschafats, des Königs von Juda.
17Ein Sohn von zweiunddreißig Jahren war er, als er König wurde, und er herrschte <als König> acht Jahre4 in Jerusalem.
18Und er wandelte in dem Weg der Könige Israels, wie es das Haus Ahabs tat; denn er hatte eine Tochter Ahabs zur Frau. Und er tat das Böse in den Augen Jahwehs.
19Aber Jahweh wollte Juda nicht verderben, seines leibeigenen Knechtes David wegen, so wie er ihm gesagt hatte, dass er ihm eine Leuchte geben werde, [ihm und] seinen Söhnen, alle Tage.
20In seinen Tagen wurde Edom abtrünnig <und machte sich> von der Hand Judas <los>. Und sie setzten einen König über sich ein.
21Und Joram zog nach Zaïr hinüber und alle [seine] Kriegswagen mit ihm. Und es geschah, dass er sich bei Nacht aufmachte und Edom, das ihn und die Obersten über die Kriegswagen umzingelt hatte, schlug, sodass das Volk zu seinen Zelten floh.
22Und Edom wurde abtrünnig <und machte sich> von der Hand Judas <los> - bis zu diesem Tag. Damals, zur selben Zeit, wurde Libna abtrünnig.
23Und das Übrige der Geschehnisse von Joram und alles, was er tat, ist das nicht geschrieben im Buch der Tageschronik5 der Könige von Juda?
24Und Joram legte sich zu seinen Vätern, und er wurde bei seinen Vätern begraben in der Davidsstadt. Und Ahasja, sein Sohn, wurde König an seiner Statt.
25Im zwölften Jahr Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs Israels, wurde Ahasja König, der Sohn Jorams, des Königs von Juda.
26Ein Sohn von zweiundzwanzig Jahren war Ahasja, als er König wurde, und er herrschte ein Jahr <als König> in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Atalja, die Tochter Omris, des Königs Israels.
27Und er wandelte im Weg des Hauses Ahabs und tat das Böse in den Augen Jahwehs, wie das Haus Ahabs; denn er war ein Schwiegersohn des Hauses Ahabs.
28Und er zog mit Joram, dem Sohn Ahabs, in den Kampf gegen Hasaël, den König von Aram, nach Ramot-Gilead. Und die Aramäer schlugen Joram.
29Und der König Joram kehrte zurück, um sich in Jesreel von den Wunden heilen zu lassen, die ihm die Aramäer bei Rama geschlagen hatten, als er gegen Hasaël, den König von Aram, kämpfte. Und Ahasja, der Sohn Jorams, der König von Juda, zog hinab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, denn er war krank.
2Und die Frau machte sich auf und tat nach dem Wort des Mannes Gottes: Sie ging hin, sie und ihr Haus, und hielt sich im Land der Philister als Fremde auf, sieben Jahre lang.
3Und es geschah am Ende von sieben Jahren, da kehrte die Frau aus dem Land der Philister zurück. Und sie ging aus, um zum König <um Hilfe> zu rufen wegen ihres Hauses und wegen ihres Feldes.
4Der König aber redete gerade mit Gehasi, dem Burschen des Mannes Gottes, und sagte: "Erzähle mir doch von all dem Großen, das Elisa getan hat!"
5Und es geschah, während er dem König erzählte, dass [Elisa] den Toten [wieder] lebend gemacht hatte - siehe! -, da rief die Frau, deren Sohn er [wieder] lebend gemacht hatte, zum König <um Hilfe> wegen ihres Hauses und wegen ihres Feldes. Und Gehasi sagte: "Mein Herr, König! Das ist die Frau, und das ist ihr Sohn, den Elisa [wieder] lebend gemacht hat."
6Und der König fragte die Frau. Und sie erzählte es ihm. Und der König gab ihr einen Eunuchen1 mit und sagte: "Erstatte alles zurück, was ihr gehört, sowie den ganzen Ertrag des Feldes von dem Tag an, an dem sie das Land verlassen hat, bis jetzt."
7Und Elisa kam nach Damaskus. Ben-Hadad aber, der König von Aram, war krank. Und es wurde ihm berichtet und gesagt: "Der Mann Gottes ist hierhergekommen."
8Und der König sagte zu Hasaël: "Nimm ein Geschenk in deine Hand und geh, dem Mann Gottes zu begegnen, und suche2 Jahweh durch ihn und sage: 'Werde ich von dieser Krankheit <wieder> aufleben?'"
9Und Hasaël ging, ihm zu begegnen. Und er nahm ein Geschenk in seine Hand: allerlei Gutes von Damaskus, eine Traglast für vierzig Kamele. Und er kam und trat vor ihn hin und sagte: "Dein Sohn Ben-Hadad, der König von Aram, hat mich zu dir gesandt und sagt: 'Werde ich von dieser Krankheit <wieder> aufleben?'"
10Und Elisa sagte zu ihm: "Gehe hin, sage zu ihm: 'Du wirst gewisslich <wieder> aufleben!' Aber Jahweh hat mich sehen lassen, dass er gewisslich sterben wird."
11Und er machte sein Angesicht starr - bis zur Beschämung. Und der Mann Gottes weinte.
12Und Hasaël sagte: "Warum weint mein Herr?" Und er sagte: "Weil ich erkannt habe, was du den Söhnen Israels Böses tun wirst: Ihre befestigten Städte wirst du mit Feuer bewerfen und ihre jungen Männer mit dem Schwert töten. Und ihre kleinen Kinder wirst du zerschmettern und ihre Schwangeren aufschlitzen."
13Und Hasaël sagte: "Was ist dein Knecht, der Hund, dass er diese große Sache tun sollte?" Und Elisa sagte: "Jahweh hat mich dich sehen lassen als König über Aram."
14Und er ging von Elisa weg und kam zu seinem Herrn. Und der sagte zu ihm: "Was hat Elisa dir gesagt?" Und er sagte: "Er hat mir gesagt, du werdest gewisslich <wieder> aufleben."
15Und es geschah am nächsten Tag, da nahm er die Decke und tauchte sie ins Wasser und breitete sie über sein Angesicht, sodass er starb. Und Hasaël wurde König an seiner Statt.
16Und im fünften Jahr Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs Israels, als Joschafat König von Juda war3, wurde Joram König, der Sohn Joschafats, des Königs von Juda.
17Ein Sohn von zweiunddreißig Jahren war er, als er König wurde, und er herrschte <als König> acht Jahre4 in Jerusalem.
18Und er wandelte in dem Weg der Könige Israels, wie es das Haus Ahabs tat; denn er hatte eine Tochter Ahabs zur Frau. Und er tat das Böse in den Augen Jahwehs.
19Aber Jahweh wollte Juda nicht verderben, seines leibeigenen Knechtes David wegen, so wie er ihm gesagt hatte, dass er ihm eine Leuchte geben werde, [ihm und] seinen Söhnen, alle Tage.
20In seinen Tagen wurde Edom abtrünnig <und machte sich> von der Hand Judas <los>. Und sie setzten einen König über sich ein.
21Und Joram zog nach Zaïr hinüber und alle [seine] Kriegswagen mit ihm. Und es geschah, dass er sich bei Nacht aufmachte und Edom, das ihn und die Obersten über die Kriegswagen umzingelt hatte, schlug, sodass das Volk zu seinen Zelten floh.
22Und Edom wurde abtrünnig <und machte sich> von der Hand Judas <los> - bis zu diesem Tag. Damals, zur selben Zeit, wurde Libna abtrünnig.
23Und das Übrige der Geschehnisse von Joram und alles, was er tat, ist das nicht geschrieben im Buch der Tageschronik5 der Könige von Juda?
24Und Joram legte sich zu seinen Vätern, und er wurde bei seinen Vätern begraben in der Davidsstadt. Und Ahasja, sein Sohn, wurde König an seiner Statt.
25Im zwölften Jahr Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs Israels, wurde Ahasja König, der Sohn Jorams, des Königs von Juda.
26Ein Sohn von zweiundzwanzig Jahren war Ahasja, als er König wurde, und er herrschte ein Jahr <als König> in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Atalja, die Tochter Omris, des Königs Israels.
27Und er wandelte im Weg des Hauses Ahabs und tat das Böse in den Augen Jahwehs, wie das Haus Ahabs; denn er war ein Schwiegersohn des Hauses Ahabs.
28Und er zog mit Joram, dem Sohn Ahabs, in den Kampf gegen Hasaël, den König von Aram, nach Ramot-Gilead. Und die Aramäer schlugen Joram.
29Und der König Joram kehrte zurück, um sich in Jesreel von den Wunden heilen zu lassen, die ihm die Aramäer bei Rama geschlagen hatten, als er gegen Hasaël, den König von Aram, kämpfte. Und Ahasja, der Sohn Jorams, der König von Juda, zog hinab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, denn er war krank.