Altes Testament
Richter Kapitel 13
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und die Söhne Israels taten weiter das Böse in den Augen Jahwehs. Und Jahweh gab sie in die Hand der Philister, vierzig Jahre.
2Und es war ein Mann aus Zora1, aus der Sippschaft der Daniter, sein Name war Manoach2. Und seine Frau war unfruchtbar und hatte nicht geboren.
3Und der Bote3 Jahwehs erschien der Frau und sagte zu ihr: "Siehe nun! Du bist unfruchtbar und hast nicht geboren. Aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären.
4Und nun nimm dich gut in Acht4 und trink weder Wein noch Rauschtrank! Und iss nicht Unreines,
5denn - siehe! - du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Und ein Schermesser soll nicht auf sein Haupt kommen, denn ein Nasiräer5 Gottes soll der Knabe sein von Mutterleib an. Und er, er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten."
6Und die Frau kam und sagte zu ihrem Mann: "Der Mann Gottes ist zu mir gekommen, und sein Aussehen war wie das Aussehen des Boten6 Gottes, sehr furchtgebietend. Ich habe ihn aber nicht gefragt, woher er sei. Und seinen Namen hat er mir nicht mitgeteilt.
7Und er sagte zu mir: 'Siehe! - du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Und nun, trinke weder Wein noch Rauschtrank! Und iss nicht Unreines, denn ein Nasiräer Gottes soll der Knabe sein von Mutterleib an bis zum Tag seines Todes!'"
8Da flehte Manoach zu Jahweh und sagte: "Verzeihung7, mein Herr! Der Mann Gottes, den du sandtest, möge bitte wieder zu uns kommen und uns lehren, was wir mit dem Knaben, der geboren werden soll, tun sollen."
9Und Gott hörte auf die Stimme Manoachs. Und der Bote Gottes kam nochmals zu der Frau. Und sie saß auf dem Feld. Und Manoach, ihr Mann, war nicht bei ihr.
10Und die Frau eilte und lief und berichtete es ihrem Mann und sagte zu ihm: "Siehe! - der Mann ist mir erschienen, der an dem Tag zu mir gekommen war."
11Und Manoach machte sich auf und ging hinter seiner Frau her und kam zu dem Mann. Und er sagte zu ihm: "Bist du der Mann, der zur Frau geredet hat?" Und er sagte: "Ich [bin es]."
12Und Manoach sagte: "Wenn nun dein Wort eintrifft8, was soll des Knaben Art9 und Tun sein?"
13Und der Bote Jahwehs sagte zu Manoach: "Vor allem, was ich der Frau gesagt habe, soll sie sich hüten10:
14Von allem, was vom Weinstock kommt, soll sie nicht essen. Und Wein und Rauschtrank soll sie nicht trinken. Und Unreines soll sie nicht essen. Auf alles, was ich ihr geboten habe, soll sie achtgeben."
15Und Manoach sagte zu dem Boten Jahwehs: "Dürften wir dich bitte hierbehalten und vor dir ein Ziegenböckchen zubereiten?"
16Und der Bote Jahwehs sagte zu Manoach: "Wenn du mich auch hierbehieltest, ich würde nicht von deinem Brot essen. Willst du aber zubereiten, so opfere Jahweh ein Brandopfer!" - denn Manoach hatte nicht erkannt, dass es der11 Bote Jahwehs war.
17Und Manoach sagte zu dem Boten Jahwehs: "Wie ist dein Name? - denn trifft dein Wort ein, so wollen wir dich ehren."
18Und der Bote Jahwehs sagte zu ihm: "Warum fragst du nach meinem Namen? Ist er doch wunderbar!"
19Da nahm Manoach das Ziegenböckchen und das Speisopfer und brachte es auf dem Felsen Jahweh dar. Und Wunderbares tat er!12 Und Manoach und seine Frau sahen zu.
20Und es geschah, als die Flamme vom Altar zu den Himmeln emporstieg, da fuhr der Bote Jahwehs in der Flamme des Altars hinauf. Und Manoach und seine Frau sahen zu. Und sie fielen zur Erde auf ihr Angesicht.
21(Und der Bote Jahwehs erschien Manoach und seiner Frau hinfort nicht mehr.) Da erkannte Manoach, dass es der Bote Jahwehs war.
22Und Manoach sagte zu seiner Frau: "Wir müssen sterben, denn wir haben Gott gesehen!"
23Aber seine Frau sagte zu ihm: "Wenn es Jahweh gefallen hätte, uns zu töten, hätte er nicht aus unserer Hand Brandopfer und Speisopfer angenommen. Und er hätte uns nicht dieses alles gezeigt und uns jetzt nicht solches hören lassen."
24Und die Frau gebar einen Sohn. Und sie gab ihm den Namen Simson13. Und der Knabe wurde groß. Und Jahweh segnete ihn.
25Und der Geist Jahwehs fing an, ihn anzutreiben14 in Machaneh-Dan15 zwischen Zora und Eschtaol16.
2Und es war ein Mann aus Zora1, aus der Sippschaft der Daniter, sein Name war Manoach2. Und seine Frau war unfruchtbar und hatte nicht geboren.
3Und der Bote3 Jahwehs erschien der Frau und sagte zu ihr: "Siehe nun! Du bist unfruchtbar und hast nicht geboren. Aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären.
4Und nun nimm dich gut in Acht4 und trink weder Wein noch Rauschtrank! Und iss nicht Unreines,
5denn - siehe! - du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Und ein Schermesser soll nicht auf sein Haupt kommen, denn ein Nasiräer5 Gottes soll der Knabe sein von Mutterleib an. Und er, er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten."
6Und die Frau kam und sagte zu ihrem Mann: "Der Mann Gottes ist zu mir gekommen, und sein Aussehen war wie das Aussehen des Boten6 Gottes, sehr furchtgebietend. Ich habe ihn aber nicht gefragt, woher er sei. Und seinen Namen hat er mir nicht mitgeteilt.
7Und er sagte zu mir: 'Siehe! - du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Und nun, trinke weder Wein noch Rauschtrank! Und iss nicht Unreines, denn ein Nasiräer Gottes soll der Knabe sein von Mutterleib an bis zum Tag seines Todes!'"
8Da flehte Manoach zu Jahweh und sagte: "Verzeihung7, mein Herr! Der Mann Gottes, den du sandtest, möge bitte wieder zu uns kommen und uns lehren, was wir mit dem Knaben, der geboren werden soll, tun sollen."
9Und Gott hörte auf die Stimme Manoachs. Und der Bote Gottes kam nochmals zu der Frau. Und sie saß auf dem Feld. Und Manoach, ihr Mann, war nicht bei ihr.
10Und die Frau eilte und lief und berichtete es ihrem Mann und sagte zu ihm: "Siehe! - der Mann ist mir erschienen, der an dem Tag zu mir gekommen war."
11Und Manoach machte sich auf und ging hinter seiner Frau her und kam zu dem Mann. Und er sagte zu ihm: "Bist du der Mann, der zur Frau geredet hat?" Und er sagte: "Ich [bin es]."
12Und Manoach sagte: "Wenn nun dein Wort eintrifft8, was soll des Knaben Art9 und Tun sein?"
13Und der Bote Jahwehs sagte zu Manoach: "Vor allem, was ich der Frau gesagt habe, soll sie sich hüten10:
14Von allem, was vom Weinstock kommt, soll sie nicht essen. Und Wein und Rauschtrank soll sie nicht trinken. Und Unreines soll sie nicht essen. Auf alles, was ich ihr geboten habe, soll sie achtgeben."
15Und Manoach sagte zu dem Boten Jahwehs: "Dürften wir dich bitte hierbehalten und vor dir ein Ziegenböckchen zubereiten?"
16Und der Bote Jahwehs sagte zu Manoach: "Wenn du mich auch hierbehieltest, ich würde nicht von deinem Brot essen. Willst du aber zubereiten, so opfere Jahweh ein Brandopfer!" - denn Manoach hatte nicht erkannt, dass es der11 Bote Jahwehs war.
17Und Manoach sagte zu dem Boten Jahwehs: "Wie ist dein Name? - denn trifft dein Wort ein, so wollen wir dich ehren."
18Und der Bote Jahwehs sagte zu ihm: "Warum fragst du nach meinem Namen? Ist er doch wunderbar!"
19Da nahm Manoach das Ziegenböckchen und das Speisopfer und brachte es auf dem Felsen Jahweh dar. Und Wunderbares tat er!12 Und Manoach und seine Frau sahen zu.
20Und es geschah, als die Flamme vom Altar zu den Himmeln emporstieg, da fuhr der Bote Jahwehs in der Flamme des Altars hinauf. Und Manoach und seine Frau sahen zu. Und sie fielen zur Erde auf ihr Angesicht.
21(Und der Bote Jahwehs erschien Manoach und seiner Frau hinfort nicht mehr.) Da erkannte Manoach, dass es der Bote Jahwehs war.
22Und Manoach sagte zu seiner Frau: "Wir müssen sterben, denn wir haben Gott gesehen!"
23Aber seine Frau sagte zu ihm: "Wenn es Jahweh gefallen hätte, uns zu töten, hätte er nicht aus unserer Hand Brandopfer und Speisopfer angenommen. Und er hätte uns nicht dieses alles gezeigt und uns jetzt nicht solches hören lassen."
24Und die Frau gebar einen Sohn. Und sie gab ihm den Namen Simson13. Und der Knabe wurde groß. Und Jahweh segnete ihn.
25Und der Geist Jahwehs fing an, ihn anzutreiben14 in Machaneh-Dan15 zwischen Zora und Eschtaol16.
Fußnoten
- 1 bed.: Hornisse
- 2 bed.: Gabe; Geschenk
- 3 d. i.: der himmlische Bote; der Engel
- 4 o.: hüte dich
- 5 d. i.: ein Abgesonderter; ein Geweihter
- 6 d. i.: des Engels
- 7 o.: Mit Verlaub; o.: Dürfte ich bitten ...? (D. i. eine heb. Partikel des Bittens um Erlaubnis.)
- 8 w.: kommt
- 9 o.: Verhalten; Grundbed.: Recht; Ordnung
- 10 o.: Von allem ... soll sie sich enthalten
- 11 o.: ein; so a. V. 21.
- 12 o.: ..., wobei derselbe wunderbar handelte (bzw.: ein Wunder tat).
- 13 bed.: Sonnenmann; Sonnengleicher; i. S. v.: Glänzender; Starker
- 14 o.: in Bewegung zu setzen; zu stoßen
- 15 bed.: Heerlager Dans
- 16 bed.: Begehren; Bitte