Neues Testament
Lukas Kapitel 11
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und es geschah, als er an einem gewissen Ort betete: Als er aufhörte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: "Herr, lehre uns zu beten, so, wie auch Johannes seine Jünger lehrte."
2Er sagte zu ihnen: "Wenn ihr betet, sagt: 'Unser Vater, der in den Himmeln ist: Geheiligt werde dein Name. Deine Königsherrschaft1 komme. °Dein Wille geschehe, wie [er] im Himmel [geschieht], auch auf der Erde.
3Unser Brot, das wir für den Tag brauchen2, gib uns täglich.
4Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns3 schuldig ist. Und bringe uns nicht in Versuchung hinein4, °sondern befreie uns von dem Bösen5.'"
5Und er sagte zu ihnen: "Wer von euch wird einen Freund haben und um Mitternacht zu ihm hingehen? Und er würde zu ihm sagen: 'Freund, leihe mir drei Brote,
6da ein Freund von mir von einer Reise zu mir kam; und ich habe nichts ihm vorzusetzen.'
7Und jener wird von innen antworten und sagen: 'Mache mir nicht Mühe! Die Tür ist längst schon verschlossen, und meine Kindlein sind zu Bett bei mir: Ich kann nicht aufstehen, dir zu geben.'
8Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch, weil jener sich nicht scheute [aufdringlich zu sein], aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.
9Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an6, und es wird euch geöffnet werden;
10denn jeder, der bittet7, empfängt, und der, der sucht, findet, und dem, der anklopft, wird geöffnet werden.
11Welchen von euch, der ein Vater ist, wird der Sohn um Brot bitten, und er wird ihm einen Stein reichen? - oder auch [um] einen Fisch, wird er ihm statt des Fisches eine Schlange reichen?
12Oder auch, wenn er um ein Ei bitten sollte, wird er ihm einen Skorpion reichen?
13Wenn also ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel [ist], [den] Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten?"
14Und er trieb einen Dämon aus, der stumm war. Nachdem der Dämon ausgefahren war, geschah es, dass der Stumme redete. Und die Mengen verwunderten sich.
15Aber etliche von ihnen sagten: "Durch Be-elzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus."
16Aber andere versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
17Da er aber um ihre Gedanken wusste, sagte er zu ihnen: "Jedes Königreich, das <einmal> mit sich selbst entzweit ist, wird <nach und nach> verwüstet, und Haus gegen Haus fällt8.
18Wenn auch der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie wird sein Königreich bestehen? - weil ihr sagt, ich treibe durch Be-elzebul die Dämonen aus.
19Wenn ich aber durch Be-elzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne aus? Deswegen werden sie9 eure Richter sein.
20Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, dann ist das Königreich Gottes zu euch gekommen.
21Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, ist seine Habe in Frieden.
22Sobald aber der, der stärker ist als er, über ihn kommt und ihn besiegt, nimmt er seine ganze Rüstung weg, auf die er sich verlassen hatte, und verteilt seine Beutestücke.
23Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich. Und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.
24Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er wasserlose Stätten und sucht Ruhe. Und wenn er sie nicht findet, spricht er: 'Ich werde zurückkehren in mein Haus, von wo ich ausging.'
25Und wenn er kommt, findet er es gefegt und geschmückt vor.
26Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister zu sich, die böser sind als er, und sie fahren ein und wohnen dort. Und es wird das Letzte jenes Menschen <nach und nach> schlimmer als das Erste."
27Es geschah, während er dieses sagte, erhob eine Frau aus der Menge die Stimme und sagte zu ihm: "Selig der [Mutter]schoß, der dich trug, und die Brüste, die du sogst!"
28Aber er sagte: "In der Tat; ja.10 Selige sind die, die das Wort Gottes hören und es befolgen!"
29Als die Mengen sich ansammelten, fing er an zu sagen: "Dieses ist ein böses Geschlecht. Nach einem Zeichen trachtet es, und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten,
30denn so, wie Jona ein Zeichen wurde den Niniviten, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sein.
31Eine Königin des Südens wird im Gericht auftreten mit den Männern dieses Geschlechts und wird sie verurteilen, weil sie von den jenseitigen Teilen der Erde kam, zu hören die Weisheit Salomos. Und - siehe! - mehr als Salomo ist hier.
32Männer von Ninive werden im Gericht aufstehen mit diesem Geschlecht und werden es verurteilen, weil sie Buße taten11 auf die Verkündigung Jonas hin. Und - siehe! - mehr als Jona ist hier.
33Niemand, der eine Lampe angezündet hat, stellt sie ins Verborgene oder unter ein Getreidegefäß12, sondern auf das Lampengestell, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.
34Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn also dein Auge einfach13 ist, ist auch dein ganzer Leib erleuchtet. Wenn es aber böse ist, ist auch dein Leib dunkel.
35Gib also acht14, dass nicht das Licht in dir Dunkelheit ist.
36Wenn also dein ganzer Leib erleuchtet ist und gar keinen dunklen Teil hat, wird er ganz erleuchtet sein, wie wenn die Lampe mit ihrem blitzenden [Schein] dich beleuchtet."
37Als er redete, ersuchte ihn ein gewisser Pharisäer, dass er bei ihm ein <leichtes> Mahl einnehme. Und er ging hinein und legte sich [zu Tisch].
38Als es der Pharisäer sah, verwunderte er sich, dass er sich nicht vor dem Mahl zuerst wusch.
39Aber der Herr sagte zu ihm: "Nun ihr Pharisäer: Das Äußere des Bechers und des Tellers reinigt ihr. Euer Inneres ist aber voll Raub und Bosheit.
40Törichte! Machte nicht der, der das Äußere machte, auch das Innere?
41Doch gebt das, was darin ist, als Almosen15, und - siehe! - alles ist euch rein.
42Jedoch wehe euch Pharisäern! - weil ihr die Minze und das Gewürzkraut und alles Gartengewächs verzehntet; und das Gericht16 und die Liebe Gottes übergeht ihr. Diese Dinge sollte man tun und jene nicht lassen.
43Wehe euch Pharisäern! - weil ihr den ersten Sitz in den Synagogen liebt und die Begrüßungen auf den Märkten.
44Wehe euch Schriftgelehrten und Pharisäern, Heuchler! - weil ihr wie die unkenntlichen Gräber seid, und die Menschen, die darauf gehen, wissen es nicht."
45Einer von den Gesetzesgelehrten antwortet* ihm und sagt: "Lehrer, indem du dieses sagst, verhöhnst du auch uns."
46Aber er sagte: "Wehe auch euch Gesetzesgelehrten! - weil ihr die Menschen mit schwer zu tragenden Lasten belastet, und ihr selbst rührt die Lasten nicht mit einem eurer Finger an.
47Wehe euch! - weil ihr die Grabmäler der Propheten baut, und eure Väter töteten sie.
48Folglich legt ihr Zeugnis ab und stimmt so den Werken eurer Väter bei, weil einerseits jene sie töteten, andererseits ihr ihre Grabmäler baut.
49Deswegen sagte auch die Weisheit Gottes: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und [einige] von ihnen werden sie töten und verfolgen,
50damit von diesem Geschlecht eingefordert werde das Blut aller Propheten, das vergossen wurde von Gründung der Welt an,
51vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem Hause umkam. Ja, ich sage euch: Es wird eingefordert werden von diesem Geschlecht.
52Wehe euch Gesetzesgelehrten! - weil ihr den Schlüssel der Kenntnis17 wegnahmt. Selbst gingt ihr nicht hinein, und die, die hineingingen, hindertet ihr."
53Als er dieses zu ihnen sagte, fingen die Schriftgelehrten und die Pharisäer an, hart [auf ihn] einzudringen18 und ihn über mehreres auszufragen19;
54und sie lauerten ihm auf und suchten, etwas aus seinem Mund zu erhaschen, damit sie ihn anklagen könnten.
2Er sagte zu ihnen: "Wenn ihr betet, sagt: 'Unser Vater, der in den Himmeln ist: Geheiligt werde dein Name. Deine Königsherrschaft1 komme. °Dein Wille geschehe, wie [er] im Himmel [geschieht], auch auf der Erde.
3Unser Brot, das wir für den Tag brauchen2, gib uns täglich.
4Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns3 schuldig ist. Und bringe uns nicht in Versuchung hinein4, °sondern befreie uns von dem Bösen5.'"
5Und er sagte zu ihnen: "Wer von euch wird einen Freund haben und um Mitternacht zu ihm hingehen? Und er würde zu ihm sagen: 'Freund, leihe mir drei Brote,
6da ein Freund von mir von einer Reise zu mir kam; und ich habe nichts ihm vorzusetzen.'
7Und jener wird von innen antworten und sagen: 'Mache mir nicht Mühe! Die Tür ist längst schon verschlossen, und meine Kindlein sind zu Bett bei mir: Ich kann nicht aufstehen, dir zu geben.'
8Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch, weil jener sich nicht scheute [aufdringlich zu sein], aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.
9Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an6, und es wird euch geöffnet werden;
10denn jeder, der bittet7, empfängt, und der, der sucht, findet, und dem, der anklopft, wird geöffnet werden.
11Welchen von euch, der ein Vater ist, wird der Sohn um Brot bitten, und er wird ihm einen Stein reichen? - oder auch [um] einen Fisch, wird er ihm statt des Fisches eine Schlange reichen?
12Oder auch, wenn er um ein Ei bitten sollte, wird er ihm einen Skorpion reichen?
13Wenn also ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel [ist], [den] Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten?"
14Und er trieb einen Dämon aus, der stumm war. Nachdem der Dämon ausgefahren war, geschah es, dass der Stumme redete. Und die Mengen verwunderten sich.
15Aber etliche von ihnen sagten: "Durch Be-elzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus."
16Aber andere versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
17Da er aber um ihre Gedanken wusste, sagte er zu ihnen: "Jedes Königreich, das <einmal> mit sich selbst entzweit ist, wird <nach und nach> verwüstet, und Haus gegen Haus fällt8.
18Wenn auch der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie wird sein Königreich bestehen? - weil ihr sagt, ich treibe durch Be-elzebul die Dämonen aus.
19Wenn ich aber durch Be-elzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne aus? Deswegen werden sie9 eure Richter sein.
20Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, dann ist das Königreich Gottes zu euch gekommen.
21Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, ist seine Habe in Frieden.
22Sobald aber der, der stärker ist als er, über ihn kommt und ihn besiegt, nimmt er seine ganze Rüstung weg, auf die er sich verlassen hatte, und verteilt seine Beutestücke.
23Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich. Und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.
24Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er wasserlose Stätten und sucht Ruhe. Und wenn er sie nicht findet, spricht er: 'Ich werde zurückkehren in mein Haus, von wo ich ausging.'
25Und wenn er kommt, findet er es gefegt und geschmückt vor.
26Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister zu sich, die böser sind als er, und sie fahren ein und wohnen dort. Und es wird das Letzte jenes Menschen <nach und nach> schlimmer als das Erste."
27Es geschah, während er dieses sagte, erhob eine Frau aus der Menge die Stimme und sagte zu ihm: "Selig der [Mutter]schoß, der dich trug, und die Brüste, die du sogst!"
28Aber er sagte: "In der Tat; ja.10 Selige sind die, die das Wort Gottes hören und es befolgen!"
29Als die Mengen sich ansammelten, fing er an zu sagen: "Dieses ist ein böses Geschlecht. Nach einem Zeichen trachtet es, und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten,
30denn so, wie Jona ein Zeichen wurde den Niniviten, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sein.
31Eine Königin des Südens wird im Gericht auftreten mit den Männern dieses Geschlechts und wird sie verurteilen, weil sie von den jenseitigen Teilen der Erde kam, zu hören die Weisheit Salomos. Und - siehe! - mehr als Salomo ist hier.
32Männer von Ninive werden im Gericht aufstehen mit diesem Geschlecht und werden es verurteilen, weil sie Buße taten11 auf die Verkündigung Jonas hin. Und - siehe! - mehr als Jona ist hier.
33Niemand, der eine Lampe angezündet hat, stellt sie ins Verborgene oder unter ein Getreidegefäß12, sondern auf das Lampengestell, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.
34Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn also dein Auge einfach13 ist, ist auch dein ganzer Leib erleuchtet. Wenn es aber böse ist, ist auch dein Leib dunkel.
35Gib also acht14, dass nicht das Licht in dir Dunkelheit ist.
36Wenn also dein ganzer Leib erleuchtet ist und gar keinen dunklen Teil hat, wird er ganz erleuchtet sein, wie wenn die Lampe mit ihrem blitzenden [Schein] dich beleuchtet."
37Als er redete, ersuchte ihn ein gewisser Pharisäer, dass er bei ihm ein <leichtes> Mahl einnehme. Und er ging hinein und legte sich [zu Tisch].
38Als es der Pharisäer sah, verwunderte er sich, dass er sich nicht vor dem Mahl zuerst wusch.
39Aber der Herr sagte zu ihm: "Nun ihr Pharisäer: Das Äußere des Bechers und des Tellers reinigt ihr. Euer Inneres ist aber voll Raub und Bosheit.
40Törichte! Machte nicht der, der das Äußere machte, auch das Innere?
41Doch gebt das, was darin ist, als Almosen15, und - siehe! - alles ist euch rein.
42Jedoch wehe euch Pharisäern! - weil ihr die Minze und das Gewürzkraut und alles Gartengewächs verzehntet; und das Gericht16 und die Liebe Gottes übergeht ihr. Diese Dinge sollte man tun und jene nicht lassen.
43Wehe euch Pharisäern! - weil ihr den ersten Sitz in den Synagogen liebt und die Begrüßungen auf den Märkten.
44Wehe euch Schriftgelehrten und Pharisäern, Heuchler! - weil ihr wie die unkenntlichen Gräber seid, und die Menschen, die darauf gehen, wissen es nicht."
45Einer von den Gesetzesgelehrten antwortet* ihm und sagt: "Lehrer, indem du dieses sagst, verhöhnst du auch uns."
46Aber er sagte: "Wehe auch euch Gesetzesgelehrten! - weil ihr die Menschen mit schwer zu tragenden Lasten belastet, und ihr selbst rührt die Lasten nicht mit einem eurer Finger an.
47Wehe euch! - weil ihr die Grabmäler der Propheten baut, und eure Väter töteten sie.
48Folglich legt ihr Zeugnis ab und stimmt so den Werken eurer Väter bei, weil einerseits jene sie töteten, andererseits ihr ihre Grabmäler baut.
49Deswegen sagte auch die Weisheit Gottes: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und [einige] von ihnen werden sie töten und verfolgen,
50damit von diesem Geschlecht eingefordert werde das Blut aller Propheten, das vergossen wurde von Gründung der Welt an,
51vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem Hause umkam. Ja, ich sage euch: Es wird eingefordert werden von diesem Geschlecht.
52Wehe euch Gesetzesgelehrten! - weil ihr den Schlüssel der Kenntnis17 wegnahmt. Selbst gingt ihr nicht hinein, und die, die hineingingen, hindertet ihr."
53Als er dieses zu ihnen sagte, fingen die Schriftgelehrten und die Pharisäer an, hart [auf ihn] einzudringen18 und ihn über mehreres auszufragen19;
54und sie lauerten ihm auf und suchten, etwas aus seinem Mund zu erhaschen, damit sie ihn anklagen könnten.
Fußnoten
- 1 o.: dein Königreich
- 2 d. h. wahrsch.: für den kommenden Tag; o.: Unser Brot - das, was zum Dasein gehört; o.: Unser Brot, das für den kommenden Tag benötigte; nach Sanders, "Unser Brot - [alles] das, was wir für den <kommenden> Tag [zum Leben] brauchen" (O. Sanders, "Maßstäbe, die herausfordern", S. 88); die Bed. des gr. Wortes ist nicht ganz klar.
- 3 d. h.: uns gegenüber
- 4 i. S. v.: gib uns der Versuchung nicht preis
- 5 d. h.: von Sünde und Satan und allem, was mit ihnen in die Welt gekommen ist.
- 6 i. S. v.: Bittet immer wieder ... sucht unermüdlich ... "klopft beständig (o.: stets aufs Neue) an.
- 7 d. h.: so bittet; entsprechend im Folg.: d. h., so sucht bzw. so anklopft
- 8 d. h., wenn Haus gegen Haus ist (d. h.: wenn ein Haus gegen sich selbst gerichtet [und daher entzweit] ist), fällt es.
- 9 d. h.: eure Söhne
- 10 Die Antwort ist zugleich bejahend und berichtigend; bejahend, was die Formulierung betrifft, und berichtigend, was die vmtl. dahinter stehenden Gedanken der Frau bezüglich der Ursache angeht.
- 11 o.: anderen Sinnes wurden; umdachten
- 12 gr. modion; d. i. ein Gefäß mit knapp 9 Litern Inhalt.
- 13 o.: ungeteilt; d. h.: im rechten Zustand; so, dass man nicht doppelt sieht; o.: auf eines ausgerichtet
- 14 o.: Schau also <stetig> darauf
- 15 o. entsprechend dem ursprünglichen Sinngehalt im Gr.: Spenden des Erbarmens; o.: [Zeichen] des Mitleids; in dem gr. Begriff, der dem dt. zugrunde liegt, steckt das Wort "Erbarmen".
- 16 o.: die Rechtsausübung
- 17 o.: den Schlüssel, [nämlich] die Kenntnis (Wesfall i. S. d. Gleichsetzung); Keil: "Die Erkenntnis ist der Schlüssel."
- 18 o.: ihm hart zuzusetzen; o.: ihm sehr zu grollen
- 19 o.: über mehrere Dinge ihm Worte aus dem Mund zu erjagen; o.: ihn über immer neue Fragen auszufragen