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Altes Testament

1. Chronik Kapitel 17

Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022

1Und es geschah, als David in seinem Haus wohnte, da sagte David zu Nathan, dem Propheten: "Siehe! Ich wohne in einem Haus aus Zedern, die Lade des Bundes Jahwehs aber [wohnt] unter Zeltdecken."
2Und Nathan sagte zu David: "Tue alles, was in deinem Herzen ist, denn Gott ist mit dir."
3Und es geschah in jener Nacht, da geschah das Wort Gottes zu Nathan:
4"Gehe hin und sage zu David, meinem leibeigenen Knecht: So sagt Jahweh: 'Nicht du sollst mir das Haus zum Wohnen bauen.
5Fürwahr, ich habe nicht in einem Haus gewohnt von dem Tag an, als ich Israel heraufführte, bis zu diesem Tag, und ich [zog umher] von Zelt zu Zelt und von Wohnstatt [zu Wohnstatt].
6Überall, wo auch immer ich umherzog in ganz Israel, habe ich je zu einem der Richter Israels, dem ich gebot, mein Volk zu weiden1, ein Wort geredet und gesagt: Warum habt ihr mir nicht ein Haus aus Zedern gebaut?'
7Und nun sollst du so zu meinem leibeigenen Knecht David sagen: So sagt Jahweh der Heere: 'Ich selbst nahm dich von der Weide, von hinter dem Kleinvieh fort, dass du über mein Volk Israel Führer sein solltest.
8Und in allem, wohin du gingst, war ich mit dir. Und ich rottete alle deine Feinde vor dir aus und machte dir einen Namen, gleich dem Namen der Großen, die auf der Erde sind,
9und ich setzte meinem Volk Israel eine Stätte fest und pflanzte es ein, dass es an seiner Stätte wohne und nicht mehr in Unruhe gerate und die Söhne der Ungerechtigkeit es nicht mehr aufreiben wie früher,
10und zwar seit den Tagen, als ich Richter über mein Volk Israel einsetzte. Und ich werde alle deine Feinde beugen2. Und ich tue dir kund, dass Jahweh dir ein Haus bauen wird.
11Und es wird geschehen, wenn deine Tage erfüllt sein werden, hinzugehen, [um] bei deinen Vätern zu [liegen], werde ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinen Söhnen sein wird. Und ich werde sein Königtum3 befestigen.
12Der wird mir ein Haus bauen. Und ich werde seinen Thron befestigen4 auf ewig.
13Ich werde ihm Vater sein, und er wird mir Sohn sein; und ich werde meine Güte5 nicht von ihm weichen lassen, wie ich sie von dem weichen ließ, der vor dir war.
14Und ich werde ihm in meinem Haus und in meinem Königreich Bestand geben6 in Ewigkeit. Und sein Thron wird feststehen7 in Ewigkeit.'"
15Gemäß allen diesen Worten und gemäß allem diesem Gesicht, so redete Nathan zu David.
16Und der König David ging hinein und blieb8 vor dem Angesicht Jahwehs. Und er sagte: "Wer bin ich, Jahweh Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?
17Und dieses war gering in deinen Augen, o Gott, und du hast über das Haus deines leibeigenen Knechtes auf Fernes9 hin geredet, und hast mich angesehen10 nach der Weise hochgestellter Menschen11, Jahweh, Gott!
18Was soll David dir noch hinzufügen [und sagen] bezüglich der Ehre an deinem leibeigenen Knecht12, so [doch] du deinen leibeigenen Knecht erkannt hast,
19Jahweh? Um deines leibeigenen Knechtes willen13 und gemäß deinem Herzen hast du all dieses Große getan, um [ihn] alle diese großen Dinge erkennen zu lassen.
20Jahweh, niemand ist dir gleich, und es gibt keinen Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.
21Und wer ist - wie dein Volk Israel - ein einziges Volk* auf der Erde, für das Gott hinging, es sich zu erlösen als Volk, um dir einen Namen zu machen, große und furchtgebietende Taten [zu tun], Völker zu vertreiben vor deinem Volk, das du aus Ägypten erlöst hast?
22Und du hast dir dein Volk Israel zum Volk gegeben auf ewig. Und du, Jahweh, bist ihnen Gott geworden.
23Und nun, Jahweh, das Wort, das du über deinen leibeigenen Knecht und über sein Haus geredet hast, möge sich ewiglich als wahr14 erweisen! Und tue, wie du gesagt hast!
24Ja, es möge sich als wahr erweisen! Und so möge dein Name groß sein in Ewigkeit, dass man sage: 'Jahweh der Heere, der Gott Israels, ist Gott für Israel!' Und das Haus Davids, deines leibeigenen Knechtes, möge festen Bestand haben vor deinem Angesicht,
25denn du, mein Gott, hast dem Ohr deines leibeigenen Knechtes geoffenbart, dass du ihm ein Haus bauen wirst. Darum hat dein leibeigener Knecht sich ein Herz gefasst15, vor deinem Angesicht zu beten.
26Und nun, Jahweh: Du bist es, der der Gott <ist>16. Und du hast deinem leibeigenen Knecht dieses Gute zugesagt.
27Und nun mögest du es dir gefallen lassen17, das Haus deines leibeigenen Knechtes zu segnen, dass es auf ewig vor deinem Angesicht sei; denn du, Jahweh, hast es gesegnet, und gesegnet ist es ewiglich!"

Fußnoten

  1. 1 und zu hüten; das Wort bed. "Hirte sein".
  2. 2 o.: unterwerfen
  3. 3 und seine Königsherrschaft
  4. 4 o.: fest gründen
  5. 5 und Treue
  6. 6 o.: ihn bestehen lassen
  7. 7 o.: fest gegründet sein
  8. 8 o.: verweilte; o.: ließ sich nieder
  9. 9 auf Zukünftiges
  10. 10 o.: hast mich besucht; bist mit mir umgegangen
  11. 11 Der Mas. T. ist an dieser Stelle nicht eindeutig; n. 2Sam 7,19: "... geredet, und dieses als Weisung für den Menschen".
  12. 12 o.: [die du] an deinem leibeigenen Knecht [erweist]
  13. 13 o.: hinsichtlich deines leibeigenen Knechtes
  14. 14 und treu; und zuverlässig; so a. i. Folg.
  15. 15 eigtl.: [sein Herz] gefunden; vgl. 2Sam 7,27.
  16. 16 Im Heb. steht Elohim mit Artikel: Du bist der, der der [wahre bzw. alleinige] Gott ist.
  17. 17 o.: mögest du dich entschließen