Neues Testament
Johannes Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Dieses redete Jesus. Und er hob seine Augen auf zum Himmel und sagte: "Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich auch verherrliche,
2so wie du ihm Vollmacht gabst über alles Fleisch, damit er ihnen ewiges Leben gebe, allem, was du ihm gegeben hast.
3Das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahrhaftigen Gott, kennen möchten und den, den du sandtest, Jesus Christus1.
4Ich verherrlichte dich auf der Erde. Das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte, führte ich ans Ziel2.
5Und nun verherrliche mich du, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
6Ich offenbarte deinen Namen den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben. Und dein Wort haben sie bewahrt.
7Nun sind sie zur Kenntnis gekommen, dass alles, was immer du mir gegeben hast, von dir her ist,
8weil ich die Worte*, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben habe; und sie empfingen sie3 und kamen wahrlich zur Kenntnis, dass ich von dir ausging, und sie glaubten, dass du mich sandtest.
9Ich ersuche [dich] für sie. Nicht für die Welt ersuche ich [dich], sondern für die4, die du mir gegeben hast, - weil sie dein sind.
10Und das Meine ist alles dein, und das Deine ist mein, und ich bin in ihnen verherrlicht worden.
11Und ich bin nicht mehr in der Welt. Und diese sind in der Welt. Und ich komme hin zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den5 du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir [eins sind].
12Als ich bei ihnen war in der Welt, bewahrte ich sie6 in deinem Namen. Die, die du mir gegeben hast, beschützte ich. Und keiner von ihnen kam um7 als nur der Sohn des Verderbens8, damit die Schrift erfüllt werde.
13Aber nun komme ich hin zu dir. Und dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude in ihnen haben, eine völlig gewordene.
14Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasste sie, weil sie nicht von der Welt sind, so wie ich nicht von der Welt bin.
15Meine Bitte ist nicht, dass du sie aus der Welt wegnehmest, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16Sie sind nicht von der Welt, so wie ich nicht von der Welt bin.
17Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist [die] Wahrheit.
18So wie du mich in die Welt sandtest, sandte auch ich sie in die Welt.
19Und für sie heilige ich mich selbst, damit auch sie Geheiligte seien in [der] Wahrheit.
20Aber nicht für diese allein ersuche ich [dich], sondern auch für9 die, die durch ihr Wort an mich glauben,
21<mit dem Ziel>, dass alle eins seien, so wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich sandtest.
22Und ich, ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, so wie wir eins sind -
23ich in ihnen und du in mir -, damit sie zu vollendeter Einheit gebracht werden und damit die Welt [er]kenne, dass du mich sandtest und dass du sie liebtest, so wie du mich liebtest.
24Vater, die, die du mir gegeben hast: Ich will, dass auch sie bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gabst, weil du mich liebtest vor Gründung der Welt.
25Gerechter Vater! Und die Welt kannte dich nicht, aber ich kannte dich, und diese kamen zur Kenntnis, dass du mich sandtest.
26Und ich tat ihnen deinen Namen kund und werde [ihn] kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebtest, in ihnen sei und ich in ihnen."
2so wie du ihm Vollmacht gabst über alles Fleisch, damit er ihnen ewiges Leben gebe, allem, was du ihm gegeben hast.
3Das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahrhaftigen Gott, kennen möchten und den, den du sandtest, Jesus Christus1.
4Ich verherrlichte dich auf der Erde. Das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte, führte ich ans Ziel2.
5Und nun verherrliche mich du, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
6Ich offenbarte deinen Namen den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben. Und dein Wort haben sie bewahrt.
7Nun sind sie zur Kenntnis gekommen, dass alles, was immer du mir gegeben hast, von dir her ist,
8weil ich die Worte*, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben habe; und sie empfingen sie3 und kamen wahrlich zur Kenntnis, dass ich von dir ausging, und sie glaubten, dass du mich sandtest.
9Ich ersuche [dich] für sie. Nicht für die Welt ersuche ich [dich], sondern für die4, die du mir gegeben hast, - weil sie dein sind.
10Und das Meine ist alles dein, und das Deine ist mein, und ich bin in ihnen verherrlicht worden.
11Und ich bin nicht mehr in der Welt. Und diese sind in der Welt. Und ich komme hin zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den5 du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir [eins sind].
12Als ich bei ihnen war in der Welt, bewahrte ich sie6 in deinem Namen. Die, die du mir gegeben hast, beschützte ich. Und keiner von ihnen kam um7 als nur der Sohn des Verderbens8, damit die Schrift erfüllt werde.
13Aber nun komme ich hin zu dir. Und dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude in ihnen haben, eine völlig gewordene.
14Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasste sie, weil sie nicht von der Welt sind, so wie ich nicht von der Welt bin.
15Meine Bitte ist nicht, dass du sie aus der Welt wegnehmest, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16Sie sind nicht von der Welt, so wie ich nicht von der Welt bin.
17Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist [die] Wahrheit.
18So wie du mich in die Welt sandtest, sandte auch ich sie in die Welt.
19Und für sie heilige ich mich selbst, damit auch sie Geheiligte seien in [der] Wahrheit.
20Aber nicht für diese allein ersuche ich [dich], sondern auch für9 die, die durch ihr Wort an mich glauben,
21<mit dem Ziel>, dass alle eins seien, so wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich sandtest.
22Und ich, ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, so wie wir eins sind -
23ich in ihnen und du in mir -, damit sie zu vollendeter Einheit gebracht werden und damit die Welt [er]kenne, dass du mich sandtest und dass du sie liebtest, so wie du mich liebtest.
24Vater, die, die du mir gegeben hast: Ich will, dass auch sie bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gabst, weil du mich liebtest vor Gründung der Welt.
25Gerechter Vater! Und die Welt kannte dich nicht, aber ich kannte dich, und diese kamen zur Kenntnis, dass du mich sandtest.
26Und ich tat ihnen deinen Namen kund und werde [ihn] kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebtest, in ihnen sei und ich in ihnen."
Fußnoten
- 1 Dieses ist wahrscheinlich der erste Gebrauch von "christos" als Name und der erste Gebrauch des vollen Namens "Jesus Christus", und zwar seitens des Herrn selbst, worin die Apostel ihm dann gefolgt sind.
- 2 o.: brachte ich zur Vollendung; führte ich zu Ende.
- 3 o.: nahmen sie (d. h.: die von Jesus gesprochenen Worte) auf
- 4 Das dreimalige "für" in diesem Vers heißt eigtl.: betreffs; in Bezug auf.
- 5 t. r. u. einige Hss: die
- 6 o.: bewahrte ich sie stets (o.: fortwährend); gr. Impf., fortgesetzte o. wiederholte Handlung andeutend
- 7 o.: keiner ... verdarb; bzw.: keiner ... verdarb sich
- 8 o.: Umkommens
- 9 eigtl.: in Bezug auf