Altes Testament
2. Samuel Kapitel 24
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und der Zorn Jahwehs entbrannte erneut gegen Israel. Und er stachelte David auf1 gegen sie, zu sagen: "Geh hin! Zähle Israel und Juda!"
2Und der König sagte zu Joab, dem Obersten des Heeres, der bei ihm war: "Geh umher durch alle Stämme Israels von Dan bis Beerscheba. Und mustert das Volk, damit ich die Zahl des Volkes kenne."
3Und Joab sagte zu dem König: "Jahweh, dein Gott, füge zu dem Volk, so viele sie auch sein mögen, ein Hundertfaches hinzu, und die Augen meines Herrn, des Königs, mögen es sehen! Aber warum hat mein Herr, der König, Gefallen an dieser Sache?"
4Aber das Wort des Königs blieb fest gegen Joab und gegen die Obersten des Heeres. Und Joab und die Obersten des Heeres zogen vor dem König aus, das Volk Israel zu mustern.
5Und sie gingen über den Jordan und lagerten bei Aroër, rechts von der Stadt, die mitten im Bachtal von Gad ist, und [sie gingen] nach Jaser hin.
6Und sie kamen nach Gilead und in das Land Tachtim-Hodschi2. Und sie kamen nach Dan-Jaan und in die Umgegend von Sidon.
7Und sie kamen zu der befestigten Stadt Tyrus und zu allen Städten der Hewiter und der Kanaaniter. Und sie zogen hinaus in das Südland3 von Juda nach Beerscheba.
8Und sie zogen umher durch das ganze Land und kamen am Ende von neun Monaten und zwanzig Tagen heim nach Jerusalem.
9Und Joab gab dem König die Zahl der Musterung des Volkes an. Und zwar gab es in Israel achthunderttausend tüchtige Männer4, die das Schwert führten, und die Männer Judas waren fünfhunderttausend Mann.
10Aber David schlug das Herz, nachdem er das Volk gezählt hatte. Und David sagte zu Jahweh: "Ich habe sehr gesündigt in dem, was ich getan habe. - Und nun, Jahweh, lass bitte die Schuld deines Knechtes vorübergehen, denn ich habe sehr töricht gehandelt!"
11Und als David am Morgen aufstand, da geschah das Wort Jahwehs zu Gad, dem Propheten, dem Seher Davids:
12"Gehe hin und rede zu David: So sagt Jahweh: 'Dreierlei lege ich dir vor. Wähle dir eines davon, dass ich es dir tue.'"
13Und Gad kam zu David und teilte es ihm mit und sagte zu ihm: "Sollen dir sieben Jahre Hunger kommen in deinem Land? Oder dass du drei Monate vor deinen Bedrängern fliehen musst und sie dich verfolgen? Oder soll drei Tage Pest sein in deinem Land? Nun erkenne und sieh, was für ein Wort ich dem, der mich sendet, zurückbringen soll."
14Und David sagte zu Gad: "Mir ist sehr angst! O mögen wir doch in die Hand Jahwehs fallen, denn seine Erbarmungen5 sind groß. Aber möge ich nicht in Menschenhand fallen!"
15Da gab Jahweh Pest in Israel, vom Morgen an bis zur festgesetzten Zeit. Und es starben vom Volk, von Dan bis Beerscheba, siebzigtausend Mann.
16Und als der Bote6 seine Hand gegen Jerusalem ausstreckte, es zu verderben, da reute Jahweh das Übel7. Und er sagte zu dem Boten, der im Volk verderbte8: "Genug! Lass jetzt deine Hand ab!" Der Bote Jahwehs war aber [gerade] bei der Tenne Araunas, des Jebusiters.
17David sagte nämlich, als David den Boten sah, der unter dem Volk dreinschlug, zu Jahweh: "Siehe! Ich habe gesündigt, und ich habe verkehrt gehandelt. Diese aber, die Herde, was haben sie getan? Lass doch deine Hand gegen mich sein und gegen das Haus meines Vaters!"
18Und an jenem Tag kam Gad zu David und sagte zu ihm: "Geh hinauf, errichte Jahweh einen Altar auf der Tenne Araunas, des Jebusiters."
19Da ging David hinauf, nach dem Wort Gads, wie Jahweh geboten hatte.
20Und Arauna blickte hinaus und sah den König und seine Knechte zu sich herüberkommen. Da ging Arauna hinaus und warf sich vor dem König huldigend nieder, mit seinem Gesicht zur Erde.
21Und Arauna sagte: "Weshalb kommt mein Herr, der König, zu seinem Knecht?" Und David sagte: "Um die Tenne von dir zu kaufen, um Jahweh einen Altar zu bauen, damit die Plage von dem Volk abgewehrt9 werde."
22Und Arauna sagte zu David: "Mein Herr, der König, nehme und opfere, was gut ist in seinen Augen. Sieh! Hier sind die Rinder für das Brandopfer und die Dreschschlitten und das Geschirr der Rinder als [Brenn]holz.
23Das alles, o König, gibt Arauna dem König." Und Arauna sagte zu dem König: "Jahweh, dein Gott, nehme dich wohlgefällig an10!"
24Aber der König sagte zu Arauna: "Nein, sondern kaufen will ich es von dir für den Preis. Ich will Jahweh, meinem Gott, nicht umsonst [Erhaltenes] als Brandopfer opfern." Und David kaufte die Tenne und die Rinder für fünfzig Schekel Silber.
25Und David baute dort Jahweh einen Altar und opferte11 Brandopfer und Friedensopfer. Und Jahweh ließ sich für das Land erbitten, und die Plage wurde von Israel abgewehrt.
2Und der König sagte zu Joab, dem Obersten des Heeres, der bei ihm war: "Geh umher durch alle Stämme Israels von Dan bis Beerscheba. Und mustert das Volk, damit ich die Zahl des Volkes kenne."
3Und Joab sagte zu dem König: "Jahweh, dein Gott, füge zu dem Volk, so viele sie auch sein mögen, ein Hundertfaches hinzu, und die Augen meines Herrn, des Königs, mögen es sehen! Aber warum hat mein Herr, der König, Gefallen an dieser Sache?"
4Aber das Wort des Königs blieb fest gegen Joab und gegen die Obersten des Heeres. Und Joab und die Obersten des Heeres zogen vor dem König aus, das Volk Israel zu mustern.
5Und sie gingen über den Jordan und lagerten bei Aroër, rechts von der Stadt, die mitten im Bachtal von Gad ist, und [sie gingen] nach Jaser hin.
6Und sie kamen nach Gilead und in das Land Tachtim-Hodschi2. Und sie kamen nach Dan-Jaan und in die Umgegend von Sidon.
7Und sie kamen zu der befestigten Stadt Tyrus und zu allen Städten der Hewiter und der Kanaaniter. Und sie zogen hinaus in das Südland3 von Juda nach Beerscheba.
8Und sie zogen umher durch das ganze Land und kamen am Ende von neun Monaten und zwanzig Tagen heim nach Jerusalem.
9Und Joab gab dem König die Zahl der Musterung des Volkes an. Und zwar gab es in Israel achthunderttausend tüchtige Männer4, die das Schwert führten, und die Männer Judas waren fünfhunderttausend Mann.
10Aber David schlug das Herz, nachdem er das Volk gezählt hatte. Und David sagte zu Jahweh: "Ich habe sehr gesündigt in dem, was ich getan habe. - Und nun, Jahweh, lass bitte die Schuld deines Knechtes vorübergehen, denn ich habe sehr töricht gehandelt!"
11Und als David am Morgen aufstand, da geschah das Wort Jahwehs zu Gad, dem Propheten, dem Seher Davids:
12"Gehe hin und rede zu David: So sagt Jahweh: 'Dreierlei lege ich dir vor. Wähle dir eines davon, dass ich es dir tue.'"
13Und Gad kam zu David und teilte es ihm mit und sagte zu ihm: "Sollen dir sieben Jahre Hunger kommen in deinem Land? Oder dass du drei Monate vor deinen Bedrängern fliehen musst und sie dich verfolgen? Oder soll drei Tage Pest sein in deinem Land? Nun erkenne und sieh, was für ein Wort ich dem, der mich sendet, zurückbringen soll."
14Und David sagte zu Gad: "Mir ist sehr angst! O mögen wir doch in die Hand Jahwehs fallen, denn seine Erbarmungen5 sind groß. Aber möge ich nicht in Menschenhand fallen!"
15Da gab Jahweh Pest in Israel, vom Morgen an bis zur festgesetzten Zeit. Und es starben vom Volk, von Dan bis Beerscheba, siebzigtausend Mann.
16Und als der Bote6 seine Hand gegen Jerusalem ausstreckte, es zu verderben, da reute Jahweh das Übel7. Und er sagte zu dem Boten, der im Volk verderbte8: "Genug! Lass jetzt deine Hand ab!" Der Bote Jahwehs war aber [gerade] bei der Tenne Araunas, des Jebusiters.
17David sagte nämlich, als David den Boten sah, der unter dem Volk dreinschlug, zu Jahweh: "Siehe! Ich habe gesündigt, und ich habe verkehrt gehandelt. Diese aber, die Herde, was haben sie getan? Lass doch deine Hand gegen mich sein und gegen das Haus meines Vaters!"
18Und an jenem Tag kam Gad zu David und sagte zu ihm: "Geh hinauf, errichte Jahweh einen Altar auf der Tenne Araunas, des Jebusiters."
19Da ging David hinauf, nach dem Wort Gads, wie Jahweh geboten hatte.
20Und Arauna blickte hinaus und sah den König und seine Knechte zu sich herüberkommen. Da ging Arauna hinaus und warf sich vor dem König huldigend nieder, mit seinem Gesicht zur Erde.
21Und Arauna sagte: "Weshalb kommt mein Herr, der König, zu seinem Knecht?" Und David sagte: "Um die Tenne von dir zu kaufen, um Jahweh einen Altar zu bauen, damit die Plage von dem Volk abgewehrt9 werde."
22Und Arauna sagte zu David: "Mein Herr, der König, nehme und opfere, was gut ist in seinen Augen. Sieh! Hier sind die Rinder für das Brandopfer und die Dreschschlitten und das Geschirr der Rinder als [Brenn]holz.
23Das alles, o König, gibt Arauna dem König." Und Arauna sagte zu dem König: "Jahweh, dein Gott, nehme dich wohlgefällig an10!"
24Aber der König sagte zu Arauna: "Nein, sondern kaufen will ich es von dir für den Preis. Ich will Jahweh, meinem Gott, nicht umsonst [Erhaltenes] als Brandopfer opfern." Und David kaufte die Tenne und die Rinder für fünfzig Schekel Silber.
25Und David baute dort Jahweh einen Altar und opferte11 Brandopfer und Friedensopfer. Und Jahweh ließ sich für das Land erbitten, und die Plage wurde von Israel abgewehrt.
Fußnoten
- 1 o.: verleitete David; stiftete David an
- 2 D. i. ein sonst nicht bekannter Ort.
- 3 D. i. die Negeb-Wüste; heb. nägäb.
- 4 eigtl.: Männer von Heldenstärke <und Heldenmut>; i. S. v.: kriegstüchtige, wehrfähige Männer.
- 5 Das Wort kommt ursprünglich von "Eingeweide, Innereien".
- 6 d. i.: der himmlische Bote
- 7 o.: da hatte Jahweh Mitleid wegen des Übels; es tat ihm leid betreffs des Unheils.
- 8 o.: der im Begriff war (o.: dabei war), Verderben anzurichten.
- 9 o.: zurückgehalten
- 10 o.: lasse dich ihm wohlgefällig sein.
- 11 i. S. v.: ließ opfern