Altes Testament
3. Mose Kapitel 14
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und Jahweh redete zu Mose und sagte:
2"Dieses soll die Weisung des Aussätzigen sein am Tag seiner Reinigung: Er wird zum Priester gebracht,
3und der Priester geht hinaus, außerhalb des Heerlagers. Und besieht ihn der Priester, und - siehe! - das Mal des Aussatzes ist an dem Aussätzigen geheilt,
4so gebiete der Priester, dass man für den sich Reinigenden zwei lebende, reine Vögel nehme, sowie Zedernholz und Scharlach1 und Ysop.
5<Dann> gebiete der Priester, dass man den einen Vogel in ein irdenes Gefäß hinein über lebendem2 Wasser schächte.
6Den lebenden Vogel [aber], den nehme er, sowie das Zedernholz, den Scharlach[stoff] und den Ysop, und tauche dieses samt dem lebenden Vogel in das Blut des über dem lebenden Wasser geschächteten Vogels.
7Und er sprenge davon siebenmal auf den sich vom Aussatz Reinigenden und erkläre ihn für rein. Den lebenden Vogel aber lasse er ins freie Feld fliegen.
8<Dann> wasche der sich Reinigende seine Kleider aus3 und schere sein ganzes Haar und wasche sich4 mit Wasser, und er ist rein. Danach darf er ins Heerlager kommen. Er muss aber sieben Tage außerhalb seines Zeltes bleiben.
9Und es soll geschehen, am siebenten Tag schert er sein ganzes Haar, sein Haupt und seinen Bart und seine Augenbrauen; ja, er schert sein ganzes Haar und wäscht seine Kleider aus und wäscht sein Fleisch im Wasser; und er ist rein.
10Und am achten Tag nimmt er zwei Lämmer5, ohne Tadel, und ein weibliches Schäfchen, einjährig6, ohne Tadel, und drei Zehntel Weizengrieß7, mit Öl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log8 Öl.
11Und der reinigende Priester stellt den sich reinigenden Mann und diese Dinge vor das Angesicht Jahwehs, an den Eingang des Zeltes der Begegnung.
12Und der Priester nimmt das eine Lamm und bringt es als Schuldopfer dar mit dem Log Öl und schwenkt sie als Schwenkopfer vor dem Angesicht Jahwehs.
13Und er schächtet das Lamm an der Stätte, wo man das Sündopfer und das Brandopfer schächtet, an der heiligen Stätte9; denn wie das Sündopfer, so gehört das Schuldopfer dem Priester. Hochheilig ist es.
14Und der Priester nimmt vom Blut des Schuldopfers, und der Priester gibt es auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.
15Und der Priester nimmt von dem Log Öl und gießt es in seine linke Handschale.
16Und der Priester taucht seinen rechten Finger in das Öl, das in seiner linken Handschale ist, und sprengt von dem Öl mit seinem Finger siebenmal vor dem Angesicht Jahwehs.
17Und von dem Übrigen des Öls, das in seiner Handschale ist, gibt der Priester [etwas] auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes, auf das Blut des Schuldopfers.
18Und das Übrige des Öls, das in der Handschale des Priesters ist, gibt er auf das Haupt des sich Reinigenden. Und <so> erwirkt der Priester für ihn Sühnung vor dem Angesicht Jahwehs.
19Und der Priester bereitet das Sündopfer zu und erwirkt Sühnung für den von seiner Unreinheit sich Reinigenden. Und danach schächtet er das Brandopfer.
20Und der Priester opfert10 das Brandopfer und das Speisopfer auf dem Altar. Und <so> erwirkt der Priester für ihn Sühnung. Und er ist rein.
21Ist er aber arm und bringt seine Hand es nicht auf, <dann> nimmt er als Schuldopfer ein Lamm zum Schwenkopfer, um Sühnung für ihn zu erwirken, und ein zehntel [Epha] Weizengrieß11, mit Öl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log Öl
22und zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, die seine Hand aufbringen kann. Und die eine soll ein Sündopfer und die andere ein Brandopfer sein.
23Und er bringt sie am achten Tag seiner Reinigung zum Priester an den Eingang des Zeltes der Begegnung, vor das Angesicht Jahwehs.
24Und der Priester nimmt das Lamm des Schuldopfers und das Log Öl, und der Priester schwenkt sie als Schwenkopfer vor dem Angesicht Jahwehs
25und schächtet das Lamm des Schuldopfers. Und der Priester nimmt von dem Blut des Schuldopfers und gibt es auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.
26Und von dem Öl gießt der Priester in seine linke Handschale.
27Und mit seinem rechten Finger sprengt der Priester von dem Öl, das in seiner linken Handschale ist, siebenmal vor dem Angesicht Jahwehs.
28Und der Priester gibt von dem Öl, das in seiner Handschale ist, auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes, an dieselbe Stelle wie das Blut des Schuldopfers.
29Und das Übrige vom Öl, das in der Handschale des Priesters ist, gibt er auf das Haupt des sich Reinigenden, um Sühnung für ihn zu erwirken vor dem Angesicht Jahwehs.
30Und <dann> bereitet er die eine von den Turteltauben oder jungen Tauben zu, von dem, was seine Hand aufbringen kann;
31- das, was seine Hand aufbringen kann: die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer, samt dem Speisopfer. Und <so> erwirkt der Priester für den sich Reinigenden Sühnung vor dem Angesicht Jahwehs."
32Das ist die Weisung für den, an dem das Mal des Aussatzes ist, dessen Hand bei seiner Reinigung [das Erforderliche] nicht aufbringen kann.
33Und Jahweh redete zu Mose und zu Aaron und sagte:
34"Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zum <erblichen> Besitztum gebe, und ich ein Aussatzmal an ein Haus setze im Land eures Besitztums,
35dann soll der, dem das Haus gehört, kommen und dem Priester Bericht geben und sagen: 'Es zeigt sich mir an [meinem] Haus [etwas] wie ein [Aussatz]mal.'
36Und <so> gebiete der Priester, dass man das Haus räume, ehe der Priester kommt, das Mal zu besehen. So wird nicht alles unrein, was im Haus ist. Und danach soll der Priester hineingehen, das Haus zu besehen.
37Und besieht er das Mal, und - siehe! - das Mal ist an den Wänden des Hauses, grünliche oder rötliche Vertiefungen, und sie erscheinen niedriger als die12 Wand,
38so soll der Priester aus dem Haus hinausgehen, an den Eingang des Hauses, und das Haus für sieben Tage verschließen.
39Und am siebenten Tag kommt der Priester wieder und besieht es. Und - siehe! - hat sich das Mal an den Wänden des Hauses ausgebreitet,
40so gebiete der Priester, dass man die Steine, an denen das Mal ist, herausreiße und sie hinauswerfe an einen unreinen Ort, außerhalb der Stadt.
41Und das Haus soll man inwendig ringsum abkratzen und den Lehm, den man abkratzt, hinausschütten an einen unreinen Ort, außerhalb der Stadt.
42Und man nehme andere Steine und bringe sie an die Stelle der Steine. Und man nehme anderen Lehm und verputze13 das Haus.
43Kehrt aber das Mal nach dem Ausreißen der Steine und nach dem Abkratzen des Hauses und nach dem Verputzen zurück und bricht es am Haus aus,
44so soll der Priester kommen und es besehen. Und - siehe! - hat sich das Mal am Haus ausgebreitet, so ist es ein bösartiger14 Aussatz am Haus. Unrein ist es.
45Und man soll das Haus niederreißen, seine Steine und sein Holz und allen Lehm des Hauses, und es hinausschaffen an einen unreinen Ort, außerhalb der Stadt.
46Und wer in das Haus, solange es verschlossen ist, hineingeht, ist unrein bis zum Abend.
47Und wer in dem Haus schläft, soll seine Kleider auswaschen. Und wer in dem Haus isst, soll seine Kleider auswaschen.
48Wenn aber der Priester hineingeht und es besieht, und - siehe! - das Mal an dem Haus hat sich nicht ausgebreitet nach dem Verputzen des Hauses, so soll der Priester das Haus für rein erklären; denn das Mal ist geheilt.
49Und er nehme, um das Haus zu entsündigen, zwei Vögel und Zedernholz und Scharlach[stoff]15 und Ysop
50und schächte den einen Vogel in ein irdenes Gefäß hinein, über lebendem16 Wasser;
51<dann> nehme er das Zedernholz und den Ysop und den Scharlach[stoff] und den lebenden Vogel und tauche sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebende Wasser und besprenge [damit] das Haus siebenmal.
52Und <so> wird er das Haus mit dem Blut des Vogels und mit dem lebenden Wasser und mit dem lebenden Vogel und mit dem Zedernholz und mit dem Ysop und mit dem Scharlach entsündigen.
53Den lebenden Vogel aber lässt er ins freie Feld fliegen, außerhalb der Stadt. Und <so> erwirkt er für das Haus Sühnung, und es ist rein."
54Das ist die Weisung für das ganze Mal des Aussatzes und für die Krätze
55und für den Aussatz des Kleides und des Hauses
56und für die Erhöhung17 und für den schuppenartigen Ausschlag18 und für den hellen Fleck19,
57um Unterweisung darüber zu geben, wann für unrein und wann für rein zu erklären ist: Das ist die Weisung20 des Aussatzes.
2"Dieses soll die Weisung des Aussätzigen sein am Tag seiner Reinigung: Er wird zum Priester gebracht,
3und der Priester geht hinaus, außerhalb des Heerlagers. Und besieht ihn der Priester, und - siehe! - das Mal des Aussatzes ist an dem Aussätzigen geheilt,
4so gebiete der Priester, dass man für den sich Reinigenden zwei lebende, reine Vögel nehme, sowie Zedernholz und Scharlach1 und Ysop.
5<Dann> gebiete der Priester, dass man den einen Vogel in ein irdenes Gefäß hinein über lebendem2 Wasser schächte.
6Den lebenden Vogel [aber], den nehme er, sowie das Zedernholz, den Scharlach[stoff] und den Ysop, und tauche dieses samt dem lebenden Vogel in das Blut des über dem lebenden Wasser geschächteten Vogels.
7Und er sprenge davon siebenmal auf den sich vom Aussatz Reinigenden und erkläre ihn für rein. Den lebenden Vogel aber lasse er ins freie Feld fliegen.
8<Dann> wasche der sich Reinigende seine Kleider aus3 und schere sein ganzes Haar und wasche sich4 mit Wasser, und er ist rein. Danach darf er ins Heerlager kommen. Er muss aber sieben Tage außerhalb seines Zeltes bleiben.
9Und es soll geschehen, am siebenten Tag schert er sein ganzes Haar, sein Haupt und seinen Bart und seine Augenbrauen; ja, er schert sein ganzes Haar und wäscht seine Kleider aus und wäscht sein Fleisch im Wasser; und er ist rein.
10Und am achten Tag nimmt er zwei Lämmer5, ohne Tadel, und ein weibliches Schäfchen, einjährig6, ohne Tadel, und drei Zehntel Weizengrieß7, mit Öl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log8 Öl.
11Und der reinigende Priester stellt den sich reinigenden Mann und diese Dinge vor das Angesicht Jahwehs, an den Eingang des Zeltes der Begegnung.
12Und der Priester nimmt das eine Lamm und bringt es als Schuldopfer dar mit dem Log Öl und schwenkt sie als Schwenkopfer vor dem Angesicht Jahwehs.
13Und er schächtet das Lamm an der Stätte, wo man das Sündopfer und das Brandopfer schächtet, an der heiligen Stätte9; denn wie das Sündopfer, so gehört das Schuldopfer dem Priester. Hochheilig ist es.
14Und der Priester nimmt vom Blut des Schuldopfers, und der Priester gibt es auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.
15Und der Priester nimmt von dem Log Öl und gießt es in seine linke Handschale.
16Und der Priester taucht seinen rechten Finger in das Öl, das in seiner linken Handschale ist, und sprengt von dem Öl mit seinem Finger siebenmal vor dem Angesicht Jahwehs.
17Und von dem Übrigen des Öls, das in seiner Handschale ist, gibt der Priester [etwas] auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes, auf das Blut des Schuldopfers.
18Und das Übrige des Öls, das in der Handschale des Priesters ist, gibt er auf das Haupt des sich Reinigenden. Und <so> erwirkt der Priester für ihn Sühnung vor dem Angesicht Jahwehs.
19Und der Priester bereitet das Sündopfer zu und erwirkt Sühnung für den von seiner Unreinheit sich Reinigenden. Und danach schächtet er das Brandopfer.
20Und der Priester opfert10 das Brandopfer und das Speisopfer auf dem Altar. Und <so> erwirkt der Priester für ihn Sühnung. Und er ist rein.
21Ist er aber arm und bringt seine Hand es nicht auf, <dann> nimmt er als Schuldopfer ein Lamm zum Schwenkopfer, um Sühnung für ihn zu erwirken, und ein zehntel [Epha] Weizengrieß11, mit Öl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log Öl
22und zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, die seine Hand aufbringen kann. Und die eine soll ein Sündopfer und die andere ein Brandopfer sein.
23Und er bringt sie am achten Tag seiner Reinigung zum Priester an den Eingang des Zeltes der Begegnung, vor das Angesicht Jahwehs.
24Und der Priester nimmt das Lamm des Schuldopfers und das Log Öl, und der Priester schwenkt sie als Schwenkopfer vor dem Angesicht Jahwehs
25und schächtet das Lamm des Schuldopfers. Und der Priester nimmt von dem Blut des Schuldopfers und gibt es auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.
26Und von dem Öl gießt der Priester in seine linke Handschale.
27Und mit seinem rechten Finger sprengt der Priester von dem Öl, das in seiner linken Handschale ist, siebenmal vor dem Angesicht Jahwehs.
28Und der Priester gibt von dem Öl, das in seiner Handschale ist, auf das rechte Ohrläppchen des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes, an dieselbe Stelle wie das Blut des Schuldopfers.
29Und das Übrige vom Öl, das in der Handschale des Priesters ist, gibt er auf das Haupt des sich Reinigenden, um Sühnung für ihn zu erwirken vor dem Angesicht Jahwehs.
30Und <dann> bereitet er die eine von den Turteltauben oder jungen Tauben zu, von dem, was seine Hand aufbringen kann;
31- das, was seine Hand aufbringen kann: die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer, samt dem Speisopfer. Und <so> erwirkt der Priester für den sich Reinigenden Sühnung vor dem Angesicht Jahwehs."
32Das ist die Weisung für den, an dem das Mal des Aussatzes ist, dessen Hand bei seiner Reinigung [das Erforderliche] nicht aufbringen kann.
33Und Jahweh redete zu Mose und zu Aaron und sagte:
34"Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zum <erblichen> Besitztum gebe, und ich ein Aussatzmal an ein Haus setze im Land eures Besitztums,
35dann soll der, dem das Haus gehört, kommen und dem Priester Bericht geben und sagen: 'Es zeigt sich mir an [meinem] Haus [etwas] wie ein [Aussatz]mal.'
36Und <so> gebiete der Priester, dass man das Haus räume, ehe der Priester kommt, das Mal zu besehen. So wird nicht alles unrein, was im Haus ist. Und danach soll der Priester hineingehen, das Haus zu besehen.
37Und besieht er das Mal, und - siehe! - das Mal ist an den Wänden des Hauses, grünliche oder rötliche Vertiefungen, und sie erscheinen niedriger als die12 Wand,
38so soll der Priester aus dem Haus hinausgehen, an den Eingang des Hauses, und das Haus für sieben Tage verschließen.
39Und am siebenten Tag kommt der Priester wieder und besieht es. Und - siehe! - hat sich das Mal an den Wänden des Hauses ausgebreitet,
40so gebiete der Priester, dass man die Steine, an denen das Mal ist, herausreiße und sie hinauswerfe an einen unreinen Ort, außerhalb der Stadt.
41Und das Haus soll man inwendig ringsum abkratzen und den Lehm, den man abkratzt, hinausschütten an einen unreinen Ort, außerhalb der Stadt.
42Und man nehme andere Steine und bringe sie an die Stelle der Steine. Und man nehme anderen Lehm und verputze13 das Haus.
43Kehrt aber das Mal nach dem Ausreißen der Steine und nach dem Abkratzen des Hauses und nach dem Verputzen zurück und bricht es am Haus aus,
44so soll der Priester kommen und es besehen. Und - siehe! - hat sich das Mal am Haus ausgebreitet, so ist es ein bösartiger14 Aussatz am Haus. Unrein ist es.
45Und man soll das Haus niederreißen, seine Steine und sein Holz und allen Lehm des Hauses, und es hinausschaffen an einen unreinen Ort, außerhalb der Stadt.
46Und wer in das Haus, solange es verschlossen ist, hineingeht, ist unrein bis zum Abend.
47Und wer in dem Haus schläft, soll seine Kleider auswaschen. Und wer in dem Haus isst, soll seine Kleider auswaschen.
48Wenn aber der Priester hineingeht und es besieht, und - siehe! - das Mal an dem Haus hat sich nicht ausgebreitet nach dem Verputzen des Hauses, so soll der Priester das Haus für rein erklären; denn das Mal ist geheilt.
49Und er nehme, um das Haus zu entsündigen, zwei Vögel und Zedernholz und Scharlach[stoff]15 und Ysop
50und schächte den einen Vogel in ein irdenes Gefäß hinein, über lebendem16 Wasser;
51<dann> nehme er das Zedernholz und den Ysop und den Scharlach[stoff] und den lebenden Vogel und tauche sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebende Wasser und besprenge [damit] das Haus siebenmal.
52Und <so> wird er das Haus mit dem Blut des Vogels und mit dem lebenden Wasser und mit dem lebenden Vogel und mit dem Zedernholz und mit dem Ysop und mit dem Scharlach entsündigen.
53Den lebenden Vogel aber lässt er ins freie Feld fliegen, außerhalb der Stadt. Und <so> erwirkt er für das Haus Sühnung, und es ist rein."
54Das ist die Weisung für das ganze Mal des Aussatzes und für die Krätze
55und für den Aussatz des Kleides und des Hauses
56und für die Erhöhung17 und für den schuppenartigen Ausschlag18 und für den hellen Fleck19,
57um Unterweisung darüber zu geben, wann für unrein und wann für rein zu erklären ist: Das ist die Weisung20 des Aussatzes.
Fußnoten
- 1 d. i.: Scharlachstoff (bzw. Karmesinstoff); so a. i. Folg.
- 2 d. h.: fließendem, nicht aus der Zisterne geschöpftem
- 3 heb. kibbäss bed. "auswaschen durch Stampfen, Treten, Kneten, Schlagen".
- 4 heb. rachaz bed. "waschen durch Abspülen".
- 5 d. i.: junge Widder; entsprechend a. i. Folg.
- 6 w.: eine Tochter von einem Jahr
- 7 d. h.: drei zehntel Epha Weizengrieß (1 Epha = ca. 22-36 l)
- 8 Ein Log (1/72 Bat) ist ca. 0,3-0,5 l.
- 9 o.: an der Stätte des Heiligen (o.: der Heiligkeit)
- 10 eigtl.: lässt ... aufsteigen
- 11 d. h.: ca. 2,2-3,6 l
- 12 o.: eingesunken im Verhältnis zur
- 13 eigtl.: bestreiche; überstreiche; entsprechend a. V. 43.48
- 14 eigtl.: aufbrechender
- 15 o.: Karmesin; so a. i. Folg.
- 16 d. h.: fließendem
- 17 o.: die Geschwulst
- 18 o.: die Verkrustung; den Schorf
- 19 o.: für die Aufhellung (der Haut)
- 20 o.: das Gesetz; heb. thorah