Altes Testament
3. Mose Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und Jahweh redete zu Mose und sagte:
2"Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Söhnen Israels und sage zu ihnen: Dieses ist es, was Jahweh geboten hat:
3Jedermann vom Haus Israel, der ein Rind oder einen jungen Widder oder eine Ziege im Heerlager schächtet oder der außerhalb des Heerlagers schächtet
4und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begegnung bringt, um es Jahweh vor der Wohnung Jahwehs als Opfergabe darzubringen, jenem Mann werde Blut zugerechnet: Blut hat er vergossen! Und jener Mann muss aus der Mitte seines Volkes ausgerottet werden!
5- damit die Söhne Israels ihre Schlachtopfer, die sie <jetzt> auf freiem Feld schlachten1, hinbringen, dass sie sie Jahweh hinbringen an den Eingang des Zeltes der Begegnung, zum Priester, und sie als Friedensopfer für Jahweh schlachten.
6Und der Priester sprenge das Blut an den Altar Jahwehs vor dem Eingang des Zeltes der Begegnung und lasse das Fett in Rauch aufgehen, Jahweh zum wohlgefälligen Geruch.
7Und sie sollen ihre Schlachtopfer nicht mehr den Zottigen2 opfern, denen sie nachhuren. Eine ewige Satzung sei ihnen dieses, auf [alle] ihre Geschlechter hin.
8Und du sollst zu ihnen sagen: Jedermann vom Haus Israel und von den Fremdlingen, die sich in ihrer Mitte aufhalten, der ein Brandopfer oder Schlachtopfer opfert
9und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begegnung bringt, es Jahweh zu opfern, jener Mann wird aus seinen Volksgenossen3 ausgerottet.
10Und jeder vom Haus Israel und von den Fremdlingen, die sich in ihrer Mitte aufhalten, der irgendwelches Blut essen wird: Gegen die Seele, die das Blut isst, werde ich mein Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes;
11denn die Seele des Fleisches4 ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, zu sühnen für eure Seelen; denn das Blut - mittels der Seele5 - erwirkt Sühne.
12Darum habe ich zu den Söhnen Israels gesagt: Jede Seele von euch darf nicht Blut essen; auch der Fremdling, der sich in eurer Mitte aufhält, darf nicht Blut essen.
13Und jedermann von den Söhnen Israels und von den Fremdlingen, die sich in eurer Mitte aufhalten, der Wild oder Geflügel erjagt, das man essen darf, muss dessen Blut ausgießen und mit Staub6 bedecken;
14denn die Seele7 allen Fleisches ist sein Blut; in seiner Seele ist es! Und ich habe zu den Söhnen Israels gesagt: Das Blut allen Fleisches dürft ihr nicht essen, denn die Seele allen Fleisches ist sein Blut! Jeder, der es isst, muss ausgerottet werden!
15Und jede Seele, die Aas8 oder Zerrissenes9 isst, sei es ein Einheimischer oder ein Fremdling, die soll ihre Kleider auswaschen und sich im Wasser waschen; und sie ist unrein bis zum Abend; <dann> ist sie rein.
16Und wenn sie sie nicht auswäscht und ihr Fleisch nicht wäscht, muss sie ihre Schuld tragen!"
2"Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Söhnen Israels und sage zu ihnen: Dieses ist es, was Jahweh geboten hat:
3Jedermann vom Haus Israel, der ein Rind oder einen jungen Widder oder eine Ziege im Heerlager schächtet oder der außerhalb des Heerlagers schächtet
4und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begegnung bringt, um es Jahweh vor der Wohnung Jahwehs als Opfergabe darzubringen, jenem Mann werde Blut zugerechnet: Blut hat er vergossen! Und jener Mann muss aus der Mitte seines Volkes ausgerottet werden!
5- damit die Söhne Israels ihre Schlachtopfer, die sie <jetzt> auf freiem Feld schlachten1, hinbringen, dass sie sie Jahweh hinbringen an den Eingang des Zeltes der Begegnung, zum Priester, und sie als Friedensopfer für Jahweh schlachten.
6Und der Priester sprenge das Blut an den Altar Jahwehs vor dem Eingang des Zeltes der Begegnung und lasse das Fett in Rauch aufgehen, Jahweh zum wohlgefälligen Geruch.
7Und sie sollen ihre Schlachtopfer nicht mehr den Zottigen2 opfern, denen sie nachhuren. Eine ewige Satzung sei ihnen dieses, auf [alle] ihre Geschlechter hin.
8Und du sollst zu ihnen sagen: Jedermann vom Haus Israel und von den Fremdlingen, die sich in ihrer Mitte aufhalten, der ein Brandopfer oder Schlachtopfer opfert
9und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begegnung bringt, es Jahweh zu opfern, jener Mann wird aus seinen Volksgenossen3 ausgerottet.
10Und jeder vom Haus Israel und von den Fremdlingen, die sich in ihrer Mitte aufhalten, der irgendwelches Blut essen wird: Gegen die Seele, die das Blut isst, werde ich mein Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes;
11denn die Seele des Fleisches4 ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, zu sühnen für eure Seelen; denn das Blut - mittels der Seele5 - erwirkt Sühne.
12Darum habe ich zu den Söhnen Israels gesagt: Jede Seele von euch darf nicht Blut essen; auch der Fremdling, der sich in eurer Mitte aufhält, darf nicht Blut essen.
13Und jedermann von den Söhnen Israels und von den Fremdlingen, die sich in eurer Mitte aufhalten, der Wild oder Geflügel erjagt, das man essen darf, muss dessen Blut ausgießen und mit Staub6 bedecken;
14denn die Seele7 allen Fleisches ist sein Blut; in seiner Seele ist es! Und ich habe zu den Söhnen Israels gesagt: Das Blut allen Fleisches dürft ihr nicht essen, denn die Seele allen Fleisches ist sein Blut! Jeder, der es isst, muss ausgerottet werden!
15Und jede Seele, die Aas8 oder Zerrissenes9 isst, sei es ein Einheimischer oder ein Fremdling, die soll ihre Kleider auswaschen und sich im Wasser waschen; und sie ist unrein bis zum Abend; <dann> ist sie rein.
16Und wenn sie sie nicht auswäscht und ihr Fleisch nicht wäscht, muss sie ihre Schuld tragen!"
Fußnoten
- 1 im Heb. ein Partizip Präsens zur Betonung der Gegenwart
- 2 Die "Zottigen" sind behaarte, ziegenartige Gestalten, die Götzen darstellten; w.: den Haarigen; and.: den Bocksdämonen
- 3 eigtl.: Volksscharen; so a. 3Mo 19,8.
- 4 d. h.: die das Fleisch belebende Seele; das Leben des Fleisches
- 5 d. h.: mittels des (in ihm enthaltenen) Lebens
- 6 d. h.: mit loser Erde
- 7 d. h.: das Leben; so a. i. Folg.
- 8 d. h.: Verendetes
- 9 d. h.: (von wilden Tieren) Gerissenes