Neues Testament
Matthäus Kapitel 16
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen herbei und baten ihn, er möchte ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen - womit sie ihn versuchten1.
2Aber er antwortete und sagte zu ihnen: "Wenn es Abend geworden ist, sagt ihr: '[Es gibt] heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot',
3und frühmorgens: 'Heute [gibt es] stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und düster.' Heuchler! Das Angesicht des Himmels kennt ihr, um beurteilen zu [können], aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht [beurteilen].
4Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht trachtet nach einem Zeichen, und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten." Und er verließ sie2 und ging weg.
5Und als seine Jünger zum jenseitigen Ufer fuhren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.
6Jesus sagte zu ihnen: "Seht euch <stets> vor und nehmt euch in Acht vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer."
7Sie überlegten bei sich selbst und sagten: "- weil wir nicht Brote mitnahmen."
8Aber Jesus kannte [ihre Gedanken] und sagte zu ihnen: "Was überlegt ihr bei euch selbst, dass ihr keine Brote mitgenommen habt, Kleingläubige?
9Begreift ihr noch nicht? Erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der Fünftausend und wie viele Handkörbe ihr aufhobt
10noch an die sieben Brote der Viertausend und wie viele Flechtkörbe ihr aufhobt?
11Wie begreift ihr nicht, dass ich nicht von Brot zu euch sprach, [als ich sagte], euch in Acht zu nehmen vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer?"
12Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sich in Acht zu nehmen vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
13Als Jesus in die [Land]teile von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er3 seine Jünger: "Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei?"
14Sie sagten: "Einige: Johannes, der Täufer, andere aber: Elia, und andere: Jeremia oder einer der [anderen] Propheten."
15Er sagt zu ihnen: "Aber ihr, wer sagt ihr, dass ich sei?"
16Simon Petrus antwortete und sagte: "Du bist der Gesalbte4, der Sohn des lebenden Gottes."
17Und Jesus antwortete und sagte zu ihm: "Ein Seliger bist du, Simon Barjona5, weil Fleisch und Blut es dir nicht offenbarten6, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.
18Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem7 °Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und die Pforten des Hades8 werden sie nicht überwältigen.
19Und ich werde dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben. Und was immer du auf der Erde bindest9, wird in den Himmeln Gebundenes sein, und was immer du auf der Erde löst10, wird in den Himmeln Gelöstes sein."
20Dann gab er seinen Jüngern strenge Weisung, dass sie niemandem sagen sollten, dass er Jesus, der Gesalbte, sei.
21Von der Zeit an begann Jesus, seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen und von den Ältesten und Hohen Priestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse.
22Und Petrus nahm ihn zu sich und fing an, mit allem Ernst auf ihn einzureden: Er sagte: "[Gott] sei dir barmherzig, Herr! Dieses wird11 dir keinesfalls widerfahren!"
23Aber er wandte sich um und sagte zu Petrus: "Gehe weg hinter mich, Satan12! Ein Ärgernis <und Anstoß>13 bist du mir, weil du nicht das sinnst14, was Gottes ist, sondern das, was der Menschen ist."
24Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Wenn jemand mir nachfolgen will, verleugne er sich selbst und hebe sein Kreuz auf und folge mir <beständig>,
25denn wer irgend seine Seele15 retten <und bewahren> will, wird sie verlieren, aber wer seine Seele meinetwegen verliert, wird sie finden;
26denn was für einen Nutzen hat16 ein Mensch, wenn er die ganze Welt gewinnen sollte, aber um seine Seele käme17? Oder was wird ein Mensch in Tausch geben für seine Seele18?
27- denn der Sohn des Menschen kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Boten19, und dann wird er einem jeden nach seinem Tun vergelten.
28Wahrlich! Ich sage euch: Es gibt von denen, die hier stehen, einige, welche keinesfalls den Tod schmecken werden, bis sie den Sohn des Menschen gesehen haben, kommend in seiner Königschaft20."
2Aber er antwortete und sagte zu ihnen: "Wenn es Abend geworden ist, sagt ihr: '[Es gibt] heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot',
3und frühmorgens: 'Heute [gibt es] stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und düster.' Heuchler! Das Angesicht des Himmels kennt ihr, um beurteilen zu [können], aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht [beurteilen].
4Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht trachtet nach einem Zeichen, und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten." Und er verließ sie2 und ging weg.
5Und als seine Jünger zum jenseitigen Ufer fuhren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.
6Jesus sagte zu ihnen: "Seht euch <stets> vor und nehmt euch in Acht vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer."
7Sie überlegten bei sich selbst und sagten: "- weil wir nicht Brote mitnahmen."
8Aber Jesus kannte [ihre Gedanken] und sagte zu ihnen: "Was überlegt ihr bei euch selbst, dass ihr keine Brote mitgenommen habt, Kleingläubige?
9Begreift ihr noch nicht? Erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der Fünftausend und wie viele Handkörbe ihr aufhobt
10noch an die sieben Brote der Viertausend und wie viele Flechtkörbe ihr aufhobt?
11Wie begreift ihr nicht, dass ich nicht von Brot zu euch sprach, [als ich sagte], euch in Acht zu nehmen vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer?"
12Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sich in Acht zu nehmen vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
13Als Jesus in die [Land]teile von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er3 seine Jünger: "Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei?"
14Sie sagten: "Einige: Johannes, der Täufer, andere aber: Elia, und andere: Jeremia oder einer der [anderen] Propheten."
15Er sagt zu ihnen: "Aber ihr, wer sagt ihr, dass ich sei?"
16Simon Petrus antwortete und sagte: "Du bist der Gesalbte4, der Sohn des lebenden Gottes."
17Und Jesus antwortete und sagte zu ihm: "Ein Seliger bist du, Simon Barjona5, weil Fleisch und Blut es dir nicht offenbarten6, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.
18Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem7 °Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und die Pforten des Hades8 werden sie nicht überwältigen.
19Und ich werde dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben. Und was immer du auf der Erde bindest9, wird in den Himmeln Gebundenes sein, und was immer du auf der Erde löst10, wird in den Himmeln Gelöstes sein."
20Dann gab er seinen Jüngern strenge Weisung, dass sie niemandem sagen sollten, dass er Jesus, der Gesalbte, sei.
21Von der Zeit an begann Jesus, seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen und von den Ältesten und Hohen Priestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse.
22Und Petrus nahm ihn zu sich und fing an, mit allem Ernst auf ihn einzureden: Er sagte: "[Gott] sei dir barmherzig, Herr! Dieses wird11 dir keinesfalls widerfahren!"
23Aber er wandte sich um und sagte zu Petrus: "Gehe weg hinter mich, Satan12! Ein Ärgernis <und Anstoß>13 bist du mir, weil du nicht das sinnst14, was Gottes ist, sondern das, was der Menschen ist."
24Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Wenn jemand mir nachfolgen will, verleugne er sich selbst und hebe sein Kreuz auf und folge mir <beständig>,
25denn wer irgend seine Seele15 retten <und bewahren> will, wird sie verlieren, aber wer seine Seele meinetwegen verliert, wird sie finden;
26denn was für einen Nutzen hat16 ein Mensch, wenn er die ganze Welt gewinnen sollte, aber um seine Seele käme17? Oder was wird ein Mensch in Tausch geben für seine Seele18?
27- denn der Sohn des Menschen kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Boten19, und dann wird er einem jeden nach seinem Tun vergelten.
28Wahrlich! Ich sage euch: Es gibt von denen, die hier stehen, einige, welche keinesfalls den Tod schmecken werden, bis sie den Sohn des Menschen gesehen haben, kommend in seiner Königschaft20."
Fußnoten
- 1 o.: und ihn auf die Probe stellten.
- 2 o.: ließ sie <stehen>
- 3 evtl.: befragte er <wiederholt>; o.: befragte er <mit Nachdruck>
- 4 gr. christos, heb. maschiach (Messias); lat. Christus
- 5 d. h.: Sohn des Jona
- 6 eigtl.: enthüllten
- 7 o.: im Anschluss an diesen
- 8 Hades ist eine Wiedergabe des heb. scheol; das Wort findet in dem Bereich Anwendung, der mit dem Tod einsetzt; gemeint ist der Bereich (und Zustand), in dem sich Verstorbene (ob gerettet oder verloren) befinden.
- 9 o.: für verbindlich erklärst; o.: verpflichtest (nämlich: auf die göttlich geoffenbarte Wahrheit; mit dem Schlüssel werden verkehrte Heilsauffassungen verboten und rechte bejaht.)
- 10 o.: für nicht verbindlich erklärst
- 11 vmtl. i. S. e. Befehls: soll
- 12 D. i. ein heb. Wort, das "Gegner" bzw. "Widersacher" bedeutet.
- 13 o.: Ein Anlass zum Stolpern <und Fallen>
- 14 o.: auf das bedacht bist
- 15 d. h.: sein Leben
- 16 o.: hat <auf Dauer>
- 17 eigtl.: aber an seiner Seele <Verlust und> Schaden nähme; o.: seine Seele einbüßte.
- 18 d. h.: für sein Leben
- 19 Das Gr. kennt kein besonderes Wort für Engel.
- 20 o.: in seinem Königreich.