Neues Testament
Matthäus Kapitel 27
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Als es Morgen geworden war, hielten °alle Hohen Priester und Ältesten des Volkes Rat gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen.
2Und sie banden ihn, führten ihn ab und lieferten ihn Pontius Pilatus, dem Statthalter, aus.
3Als dann Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, reute es ihn; und er brachte die dreißig Silberstücke den Hohen Priestern und den Ältesten zurück
4und sagte: "Ich sündigte! Ich lieferte schuldloses Blut aus!" Aber sie sagten: "Was geht das uns an? Sieh du [zu]1!"
5Und er warf die Silberstücke im Tempelheiligtum hin, zog sich zurück und ging hin und erhängte sich.
6Die Hohen Priester nahmen die Silberstücke und sagten: "Es ist nicht gestattet, sie in den Tempelschatz zu werfen, weil es Blutgeld ist."
7Sie hielten Rat und kauften für <das Geld> das Feld des Töpfers als Begräbnisstätte für die Fremden.
8Darum wurde jenes Feld 'Feld des Blutes' genannt, bis heute.
9Dann wurde das erfüllt, was durch Jeremia, den Propheten, geredet wurde, als er sagte: "Und sie nahmen die dreißig Silberstücke, den Preis des Geschätzten, den man geschätzt hatte seitens der Söhne Israels,
10und gaben sie für das Feld des Töpfers, wie mir der Herr angeordnet hatte." {Sach 11,12.13}2
11Jesus stand <also> vor dem Statthalter. Und der Statthalter befragte ihn und sprach: "Bist du der König der Juden?" Jesus sagte zu ihm: "Du sagst es."
12Und als er von den Hohen Priestern und den Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts.
13Dann sagt Pilatus zu ihm: "Hörst du nicht, wie vieles sie gegen dich zeugen?"
14Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort*, sodass sich der Statthalter sehr verwunderte.
15Aber jeweils zum Fest war der Statthalter gewohnt, der Volksmenge einen Gefangenen freizulassen, den sie wollten.
16Sie hatten zu dieser Zeit einen berüchtigten Gefangenen, genannt Barabbas3.
17Als sie also versammelt waren, sagte Pilatus zu ihnen: "Wen wollt ihr, dass ich euch freilasse, Barabbas oder Jesus, der 'Gesalbter' genannt wird?"
18- denn er hatte gemerkt, dass sie ihn aus Neid ausgeliefert hatten.
19Während er auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und sagte: "<Habe> du nichts <zu schaffen> mit jenem Gerechten! - denn ich litt heute im Traum viel seinetwegen."
20Aber die Hohen Priester und die Ältesten überredeten die Mengen, dass sie sich den Barabbas forderten, Jesus aber umbrächten.
21Der Statthalter antwortete und sagte zu ihnen: "Welchen von den Zweien wollt ihr, dass ich euch freilasse?" Sie sagten: "Barabbas!"
22Pilatus sagt zu ihnen: "Was soll ich also mit Jesus tun, der 'Gesalbter' genannt wird?" Sie sagen alle zu ihm: "Er werde gekreuzigt!"
23Der Statthalter sagte: "Was tat er denn Übles?" Sie schrien aber über die Maßen und sagten: "Er werde gekreuzigt!"
24Als Pilatus sah, dass es nichts nützte, sondern dass vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser und wusch sich vor der Volksmenge die Hände mit den Worten: "Ich bin schuldlos am Blut dieses Gerechten. Ihr sollt sehen4!"
25Und das ganze Volk antwortete und sagte: "Sein Blut [komme] auf uns und auf unsere Kinder!"
26Da ließ er ihnen Barabbas frei. Aber Jesus geißelte er und überlieferte er, dass er gekreuzigt werde.
27Dann nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus zu sich in das Prätorium* und versammelten um ihn die ganze Truppe.
28Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen scharlachroten Soldatenmantel um.
29Sie flochten von Dornen eine Krone, setzten sie auf sein Haupt und [gaben] ihm einen Rohrstock an seine Rechte; und sie beugten die Knie vor ihm, verspotteten ihn5 und sagten: "Freue dich*, König der Juden!"
30Und sie spuckten ihn an, nahmen den Rohrstock und schlugen ihn auf das Haupt6.
31Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Soldatenmantel aus und zogen ihm seine eigenen Oberkleider an. Und sie führten ihn ab zum Kreuzigen.
32Als sie hinausgingen, fanden sie einen Mann*, einen Kyrenier namens Simon. Den zwangen sie, dass er ihm das Kreuz hebe <und trage>.
33Und sie kamen an eine Stätte, genannt Golgotha (die wird 'Schädelstätte' genannt),
34und gaben ihm mit Galle vermischten sauren Wein zu trinken. Und als er davon gekostet hatte, wollte er nicht trinken.
35Als sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Oberkleider, damit das erfüllt werde, was von dem Propheten geredet wurde: "Sie verteilten meine Oberkleider unter sich; und über mein Gewand warfen sie das Los." {Ps 22,19}7
36Und sie saßen und bewachten ihn dort.
37Und sie befestigten oben über seinem Haupt seine geschriebene Anklage: "Dieser ist Jesus, der König der Juden."
38Dann werden zwei Räuber zusammen mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.
39Die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten den Kopf
40und sagten: "Der du das Tempelheiligtum abbrichst und in drei Tagen baust, rette dich selbst. Wenn du Gottes Sohn bist, steige herab vom Kreuz!"
41Gleicherweise spotteten auch die Hohen Priester mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sagten:
42"Andere rettete er. Sich selbst kann er nicht retten! Wenn er Israels König ist, steige er nun herab vom Kreuz, und wir werden ihm glauben.
43Er hat sich auf Gott verlassen. Der befreie ihn nun, wenn er ihn will, denn er sagte: 'Ich bin Gottes Sohn.'"
44Auf dieselbe Weise schimpften gegen ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.
45Von der sechsten Stunde an entstand Finsternis über die ganze °Erde bis zur neunten Stunde.
46Um die neunte Stunde rief Jesus mit großer, <lauter> Stimme und sagte: "Eli, Eli, lemá sabachthani?" (Das heißt: "Mein Gott! Mein Gott! Warum8 hast du mich verlassen?")
47Als einige von den dort Stehenden es hörten, sagten sie: "Der ruft den Elia."
48Und sogleich lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit saurem Wein, steckte ihn auf einen Rohrstab und gab ihm zu trinken.
49Die anderen sagten: "Lass ab! Wir wollen sehen, ob Elia kommt, ihn zu retten!"
50Jesus rief wieder mit großer, <lauter> Stimme und gab den Geist auf.
51Und - siehe! - der Vorhang des Tempelheiligtums wurde zerrissen in zwei [Stücke], von oben bis unten. Und die Erde wurde erschüttert und die Felsen wurden gespalten;
52und die Gräber wurden aufgetan. Und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden erweckt,
53und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Gräbern und gingen hinein in die heilige Stadt und erschienen vielen.
54Als der Hauptmann und die, die mit ihm Jesus bewachten, das Beben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sagten: "Wahrlich, dieser war Gottes Sohn!"
55Es waren dort auch viele Frauen, die von ferne zuschauten, welche Jesus von Galiläa her gefolgt waren und ihm gedient hatten.
56Unter ihnen waren Maria von Magdala und Maria, des Jakobus und Joses Mutter, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.
57Als es Abend geworden war, kam ein reicher Mann* von Arimathäa namens Josef, der auch selbst ein Jünger Jesu war.
58Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, dass der Leib hergegeben werde.
59Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in reines Leinentuch
60und legte ihn in sein ganz neues Grab, das er im Felsen ausgehauen hatte. Und er wälzte einen großen Stein hin zu der Tür des Grabes und ging weg.
61Es waren dort Maria von Magdala und die andere Maria; und sie saßen der Grabstätte gegenüber.
62Am nächsten Tag, welcher nach dem Rüsttag9 ist, versammelten sich die Hohen Priester und die Pharisäer zu Pilatus
63und sagten: "Herr, wir wurden erinnert, dass jener Irreführer, als er noch lebte, sagte: 'Nach drei Tagen werde ich wieder erweckt.'
64Gib also Befehl, dass die Grabstätte gesichert werde bis10 zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger nachts kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: 'Er wurde von den Toten erweckt.' Und es wird die letzte Irreführung schlimmer sein als die erste."
65Pilatus sagte zu ihnen: "Ihr habt eine Wache. Geht hin. Sichert es, so gut ihr wisst."
66Sie gingen hin, versiegelten den Stein und sicherten die Grabstätte mit der Wache.
2Und sie banden ihn, führten ihn ab und lieferten ihn Pontius Pilatus, dem Statthalter, aus.
3Als dann Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, reute es ihn; und er brachte die dreißig Silberstücke den Hohen Priestern und den Ältesten zurück
4und sagte: "Ich sündigte! Ich lieferte schuldloses Blut aus!" Aber sie sagten: "Was geht das uns an? Sieh du [zu]1!"
5Und er warf die Silberstücke im Tempelheiligtum hin, zog sich zurück und ging hin und erhängte sich.
6Die Hohen Priester nahmen die Silberstücke und sagten: "Es ist nicht gestattet, sie in den Tempelschatz zu werfen, weil es Blutgeld ist."
7Sie hielten Rat und kauften für <das Geld> das Feld des Töpfers als Begräbnisstätte für die Fremden.
8Darum wurde jenes Feld 'Feld des Blutes' genannt, bis heute.
9Dann wurde das erfüllt, was durch Jeremia, den Propheten, geredet wurde, als er sagte: "Und sie nahmen die dreißig Silberstücke, den Preis des Geschätzten, den man geschätzt hatte seitens der Söhne Israels,
10und gaben sie für das Feld des Töpfers, wie mir der Herr angeordnet hatte." {Sach 11,12.13}2
11Jesus stand <also> vor dem Statthalter. Und der Statthalter befragte ihn und sprach: "Bist du der König der Juden?" Jesus sagte zu ihm: "Du sagst es."
12Und als er von den Hohen Priestern und den Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts.
13Dann sagt Pilatus zu ihm: "Hörst du nicht, wie vieles sie gegen dich zeugen?"
14Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort*, sodass sich der Statthalter sehr verwunderte.
15Aber jeweils zum Fest war der Statthalter gewohnt, der Volksmenge einen Gefangenen freizulassen, den sie wollten.
16Sie hatten zu dieser Zeit einen berüchtigten Gefangenen, genannt Barabbas3.
17Als sie also versammelt waren, sagte Pilatus zu ihnen: "Wen wollt ihr, dass ich euch freilasse, Barabbas oder Jesus, der 'Gesalbter' genannt wird?"
18- denn er hatte gemerkt, dass sie ihn aus Neid ausgeliefert hatten.
19Während er auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und sagte: "<Habe> du nichts <zu schaffen> mit jenem Gerechten! - denn ich litt heute im Traum viel seinetwegen."
20Aber die Hohen Priester und die Ältesten überredeten die Mengen, dass sie sich den Barabbas forderten, Jesus aber umbrächten.
21Der Statthalter antwortete und sagte zu ihnen: "Welchen von den Zweien wollt ihr, dass ich euch freilasse?" Sie sagten: "Barabbas!"
22Pilatus sagt zu ihnen: "Was soll ich also mit Jesus tun, der 'Gesalbter' genannt wird?" Sie sagen alle zu ihm: "Er werde gekreuzigt!"
23Der Statthalter sagte: "Was tat er denn Übles?" Sie schrien aber über die Maßen und sagten: "Er werde gekreuzigt!"
24Als Pilatus sah, dass es nichts nützte, sondern dass vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser und wusch sich vor der Volksmenge die Hände mit den Worten: "Ich bin schuldlos am Blut dieses Gerechten. Ihr sollt sehen4!"
25Und das ganze Volk antwortete und sagte: "Sein Blut [komme] auf uns und auf unsere Kinder!"
26Da ließ er ihnen Barabbas frei. Aber Jesus geißelte er und überlieferte er, dass er gekreuzigt werde.
27Dann nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus zu sich in das Prätorium* und versammelten um ihn die ganze Truppe.
28Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen scharlachroten Soldatenmantel um.
29Sie flochten von Dornen eine Krone, setzten sie auf sein Haupt und [gaben] ihm einen Rohrstock an seine Rechte; und sie beugten die Knie vor ihm, verspotteten ihn5 und sagten: "Freue dich*, König der Juden!"
30Und sie spuckten ihn an, nahmen den Rohrstock und schlugen ihn auf das Haupt6.
31Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Soldatenmantel aus und zogen ihm seine eigenen Oberkleider an. Und sie führten ihn ab zum Kreuzigen.
32Als sie hinausgingen, fanden sie einen Mann*, einen Kyrenier namens Simon. Den zwangen sie, dass er ihm das Kreuz hebe <und trage>.
33Und sie kamen an eine Stätte, genannt Golgotha (die wird 'Schädelstätte' genannt),
34und gaben ihm mit Galle vermischten sauren Wein zu trinken. Und als er davon gekostet hatte, wollte er nicht trinken.
35Als sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Oberkleider, damit das erfüllt werde, was von dem Propheten geredet wurde: "Sie verteilten meine Oberkleider unter sich; und über mein Gewand warfen sie das Los." {Ps 22,19}7
36Und sie saßen und bewachten ihn dort.
37Und sie befestigten oben über seinem Haupt seine geschriebene Anklage: "Dieser ist Jesus, der König der Juden."
38Dann werden zwei Räuber zusammen mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.
39Die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten den Kopf
40und sagten: "Der du das Tempelheiligtum abbrichst und in drei Tagen baust, rette dich selbst. Wenn du Gottes Sohn bist, steige herab vom Kreuz!"
41Gleicherweise spotteten auch die Hohen Priester mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sagten:
42"Andere rettete er. Sich selbst kann er nicht retten! Wenn er Israels König ist, steige er nun herab vom Kreuz, und wir werden ihm glauben.
43Er hat sich auf Gott verlassen. Der befreie ihn nun, wenn er ihn will, denn er sagte: 'Ich bin Gottes Sohn.'"
44Auf dieselbe Weise schimpften gegen ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.
45Von der sechsten Stunde an entstand Finsternis über die ganze °Erde bis zur neunten Stunde.
46Um die neunte Stunde rief Jesus mit großer, <lauter> Stimme und sagte: "Eli, Eli, lemá sabachthani?" (Das heißt: "Mein Gott! Mein Gott! Warum8 hast du mich verlassen?")
47Als einige von den dort Stehenden es hörten, sagten sie: "Der ruft den Elia."
48Und sogleich lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit saurem Wein, steckte ihn auf einen Rohrstab und gab ihm zu trinken.
49Die anderen sagten: "Lass ab! Wir wollen sehen, ob Elia kommt, ihn zu retten!"
50Jesus rief wieder mit großer, <lauter> Stimme und gab den Geist auf.
51Und - siehe! - der Vorhang des Tempelheiligtums wurde zerrissen in zwei [Stücke], von oben bis unten. Und die Erde wurde erschüttert und die Felsen wurden gespalten;
52und die Gräber wurden aufgetan. Und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden erweckt,
53und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Gräbern und gingen hinein in die heilige Stadt und erschienen vielen.
54Als der Hauptmann und die, die mit ihm Jesus bewachten, das Beben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sagten: "Wahrlich, dieser war Gottes Sohn!"
55Es waren dort auch viele Frauen, die von ferne zuschauten, welche Jesus von Galiläa her gefolgt waren und ihm gedient hatten.
56Unter ihnen waren Maria von Magdala und Maria, des Jakobus und Joses Mutter, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.
57Als es Abend geworden war, kam ein reicher Mann* von Arimathäa namens Josef, der auch selbst ein Jünger Jesu war.
58Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, dass der Leib hergegeben werde.
59Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in reines Leinentuch
60und legte ihn in sein ganz neues Grab, das er im Felsen ausgehauen hatte. Und er wälzte einen großen Stein hin zu der Tür des Grabes und ging weg.
61Es waren dort Maria von Magdala und die andere Maria; und sie saßen der Grabstätte gegenüber.
62Am nächsten Tag, welcher nach dem Rüsttag9 ist, versammelten sich die Hohen Priester und die Pharisäer zu Pilatus
63und sagten: "Herr, wir wurden erinnert, dass jener Irreführer, als er noch lebte, sagte: 'Nach drei Tagen werde ich wieder erweckt.'
64Gib also Befehl, dass die Grabstätte gesichert werde bis10 zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger nachts kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: 'Er wurde von den Toten erweckt.' Und es wird die letzte Irreführung schlimmer sein als die erste."
65Pilatus sagte zu ihnen: "Ihr habt eine Wache. Geht hin. Sichert es, so gut ihr wisst."
66Sie gingen hin, versiegelten den Stein und sicherten die Grabstätte mit der Wache.
Fußnoten
- 1 eigtl.: Du wirst [zu]sehen; i. S. v.: Sieh du zu, wie du das verantwortest; das Futur kann auch i. S. e. Aufforderung als "Du sollst" verstanden werden.
- 2 Zur Bibelstellenangabe: Der Bibelteil Nebiim, "Die Propheten", aus dem zit. wird, wurde auch nach dem längsten Buch im Bibelteil benannt, in diesem Fall "Jeremia"; vgl. V. 9.
- 3 o.: Bar-Abbas; bed.: Sohn des Abbas.
- 4 wie V. 4
- 5 o.: verspotteten ihn <ausgiebig>; gr. Impf. für wiederholte, fortwährende o. intensivierte Handlung; so a. i. Folg.
- 6 o.: schlugen <fortwährend> auf sein Haupt.
- 7 so n. dem t. r. und einigen gr. Hss ab dem 9. Jhdt. (gestützt von alten lat. Hss). In den meisten überlieferten gr. Hss ist der Vers kürzer: "Als sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Oberkleider". Die Mehrheitstextausgabe von Robinson & Pierpont hat den kürzeren Text.
- 8 o.: Wozu; o.: Weshalb
- 9 d. h.: der Tag der Zurüstung; d. i. der Freitag, an dem alles für den Sabbat, an dem nicht gearbeitet werden durfte, vorzubereiten war.
- 10 d. h.: bis einschließlich