Neues Testament
Matthäus Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und [den] Jakobus und dessen Bruder Johannes zu sich und führt sie abseits1 auf einen hohen Berg.
2Und er wurde vor ihnen verwandelt. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. Seine Oberkleider wurden <glänzend> weiß wie das Licht.
3Und - siehe! - Mose und Elia erschienen ihnen und waren mit ihm im Gespräch.
4Petrus antwortete, und er sagte zu Jesus: "Herr, es ist schön für uns, hier zu sein. Wenn du willst, machen wir hier drei Zelthütten, eine für dich und eine für Mose und eine für Elia."
5Während er noch redete, - siehe - es überschattete sie eine hell erleuchtete Wolke. Und - siehe! - eine Stimme [geschah] aus der Wolke und sagte: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen fand2. Hört <stets> auf ihn!"
6Und als die Jünger es hörten, fielen sie nieder auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr.
7Und Jesus trat herbei, rührte sie an und sagte: "Steht auf und fürchtet euch nicht!"
8Als sie ihre Augen aufhoben, sahen sie niemanden als nur Jesus allein.
9Und als sie vom Berg herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sagte: "Sagt niemandem das Gesicht, bis der Sohn des Menschen von den Toten auferstanden ist."
10Und seine Jünger fragten ihn und sagten: "Was sagen denn die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen3 müsse?"
11Jesus antwortete und sagte zu ihnen: "In der Tat, Elia kommt zuerst und wird alles wiederherstellen.
12Aber ich sage euch: Elia kam schon, und sie erkannten ihn nicht, sondern taten an ihm, was immer sie wollten. Auf diese Weise wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden."
13Dann verstanden die Jünger, dass er von Johannes, dem Täufer, zu ihnen sprach.
14Und als sie hin zu der Menge kamen, kam ein Mensch zu ihm, fiel vor ihm auf die Knie
15und sagte: "Herr, erbarme dich meines Sohnes, weil er mondsüchtig ist und in übler Weise leidet, denn oft fällt er ins Feuer und oft ins Wasser.
16Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, und sie konnten ihn nicht heilen."
17Jesus antwortete und sagte: "O ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Bis wann soll4 ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? - Bringt ihn mir hierher!"
18Und Jesus wies ihn5 mit Strenge zurecht, und der Dämon fuhr von ihm aus. Und von jener Stunde an war der Knabe geheilt.
19Da traten die Jünger für sich allein zu Jesus und sagten: "Weshalb konnten wir ihn nicht austreiben?"
20Jesus sagte zu ihnen: "Wegen eures Unglaubens; denn - wahrlich - ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berge sagen: 'Hebe dich weg von hier dorthin!', und er wird sich hinwegheben. Und nichts wird euch unmöglich sein. -
21Aber diese Art fährt nicht aus als nur durch Gebet und Fasten6."
22Als sie sich in Galiläa aufhielten, sagte Jesus zu ihnen: "Der Sohn des Menschen wird in Menschenhände ausgeliefert werden
23und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden." Und sie wurden sehr betrübt.
24Als sie nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sagten: "Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachmen7 nicht?"
25Er sagt: "Ja." Und als er in das Haus eintrat, kam Jesus ihm zuvor: "Was meinst du, Simon?", sagte er. "Von wem erheben die Könige der Erde8 Zölle oder Kopfsteuer, von ihren Söhnen oder von den anderen?"
26Petrus sagt zu ihm: "Von den anderen." Jesus sagte zu ihm: "Demnach sind die Söhne frei.
27Damit wir ihnen aber nicht einen Anstoß geben, gehe hin an den See, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt. Und nachdem du sein Maul aufgemacht hast, wirst du einen Stater9 finden. Den nimm und gib ihnen für mich und dich."
2Und er wurde vor ihnen verwandelt. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. Seine Oberkleider wurden <glänzend> weiß wie das Licht.
3Und - siehe! - Mose und Elia erschienen ihnen und waren mit ihm im Gespräch.
4Petrus antwortete, und er sagte zu Jesus: "Herr, es ist schön für uns, hier zu sein. Wenn du willst, machen wir hier drei Zelthütten, eine für dich und eine für Mose und eine für Elia."
5Während er noch redete, - siehe - es überschattete sie eine hell erleuchtete Wolke. Und - siehe! - eine Stimme [geschah] aus der Wolke und sagte: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen fand2. Hört <stets> auf ihn!"
6Und als die Jünger es hörten, fielen sie nieder auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr.
7Und Jesus trat herbei, rührte sie an und sagte: "Steht auf und fürchtet euch nicht!"
8Als sie ihre Augen aufhoben, sahen sie niemanden als nur Jesus allein.
9Und als sie vom Berg herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sagte: "Sagt niemandem das Gesicht, bis der Sohn des Menschen von den Toten auferstanden ist."
10Und seine Jünger fragten ihn und sagten: "Was sagen denn die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen3 müsse?"
11Jesus antwortete und sagte zu ihnen: "In der Tat, Elia kommt zuerst und wird alles wiederherstellen.
12Aber ich sage euch: Elia kam schon, und sie erkannten ihn nicht, sondern taten an ihm, was immer sie wollten. Auf diese Weise wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden."
13Dann verstanden die Jünger, dass er von Johannes, dem Täufer, zu ihnen sprach.
14Und als sie hin zu der Menge kamen, kam ein Mensch zu ihm, fiel vor ihm auf die Knie
15und sagte: "Herr, erbarme dich meines Sohnes, weil er mondsüchtig ist und in übler Weise leidet, denn oft fällt er ins Feuer und oft ins Wasser.
16Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, und sie konnten ihn nicht heilen."
17Jesus antwortete und sagte: "O ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Bis wann soll4 ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? - Bringt ihn mir hierher!"
18Und Jesus wies ihn5 mit Strenge zurecht, und der Dämon fuhr von ihm aus. Und von jener Stunde an war der Knabe geheilt.
19Da traten die Jünger für sich allein zu Jesus und sagten: "Weshalb konnten wir ihn nicht austreiben?"
20Jesus sagte zu ihnen: "Wegen eures Unglaubens; denn - wahrlich - ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berge sagen: 'Hebe dich weg von hier dorthin!', und er wird sich hinwegheben. Und nichts wird euch unmöglich sein. -
21Aber diese Art fährt nicht aus als nur durch Gebet und Fasten6."
22Als sie sich in Galiläa aufhielten, sagte Jesus zu ihnen: "Der Sohn des Menschen wird in Menschenhände ausgeliefert werden
23und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden." Und sie wurden sehr betrübt.
24Als sie nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sagten: "Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachmen7 nicht?"
25Er sagt: "Ja." Und als er in das Haus eintrat, kam Jesus ihm zuvor: "Was meinst du, Simon?", sagte er. "Von wem erheben die Könige der Erde8 Zölle oder Kopfsteuer, von ihren Söhnen oder von den anderen?"
26Petrus sagt zu ihm: "Von den anderen." Jesus sagte zu ihm: "Demnach sind die Söhne frei.
27Damit wir ihnen aber nicht einen Anstoß geben, gehe hin an den See, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt. Und nachdem du sein Maul aufgemacht hast, wirst du einen Stater9 finden. Den nimm und gib ihnen für mich und dich."
Fußnoten
- 1 o.: für sich allein
- 2 i. S. v.: an dem ich [seit je] Wohlgefallen hatte [und habe].
- 3 o.: gekommen sein
- 4 o.: werde (so die Grundbedeutung); so a. i. Folg.
- 5 d. h.: den Dämon
- 6 Dieser Vers wird von der überwiegenden Mehrheit der gr. Hss (einschließlich alter Hss ab dem 4. Jhdt.) bezeugt.
- 7 D. i. ein Zweidrachmenstück (2 Tageslöhne eines Arbeiters).
- 8 o.: des Landes
- 9 D. i. ein Vierdrachmenstück.