Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 12
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Um jene Zeit legte der König Herodes1 Hand an, um etliche von der Gemeinde zu misshandeln.
2Jakobus, den Bruder des Johannes, brachte er mit dem Schwert um.
3Als er sah, dass es den Juden angenehm war, fuhr er fort und nahm auch Petrus fest (es waren aber die Tage der ungesäuerten [Brote]),
4den er, als er ihn festgenommen hatte, vier Abteilungen von je vier Soldaten zur Bewachung übergab und ins Gefängnis setzte in der Absicht, ihn nach dem Passa dem Volk vorzuführen.
5Petrus wurde also im Gefängnis verwahrt. Aber seitens der Gemeinde geschah intensives2 Gebet für ihn zu Gott.
6Als Herodes ihn vorzuführen beabsichtigte, befand sich Petrus in jener Nacht schlafend zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gebunden, und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis.
7Und - siehe! - ein Bote des Herrn stand da, und Licht leuchtete in der Zelle. Er schlug Petrus an die Seite, weckte ihn und sagte: "Stehe unverzüglich3 auf!" Und die Ketten fielen ihm von den Händen.
8Der Bote sagte zu ihm: "Umgürte dich und binde deine Sandalen unter!" Er machte es so. Und er sagt zu ihm: "Wirf dein Oberkleid um und folge mir!"
9Und er ging hinaus und folgte ihm. Und er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Boten geschah. Er meinte, ein Gesicht zu sehen.
10Sie gingen durch die erste und die zweite Wache und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, welches sich ihnen von selbst öffnete. Und nachdem sie hinausgegangen waren, gingen sie eine Straße [weit] vor. Und sogleich schied der Bote von ihm.
11Und als Petrus zu sich gekommen war, sagte er: "Nun weiß ich in Wahrheit, dass der Herr seinen Boten aussandte und mich <für sich> herausnahm <und mich entriss> aus der Hand des Herodes und der ganzen Erwartung des Volkes der Juden."
12Er besann sich und ging zum Haus Marias (der Mutter des Johannes, der zusätzlich Markus genannt wurde), wo viele versammelt waren und beteten.
13Als Petrus an die Tür des Toreingangs klopfte, kam eine Magd namens Rhode hin, um zu horchen.
14Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, öffnete sie vor Freude nicht den Toreingang, sondern lief hinein und berichtete, Petrus stehe vor dem Toreingang.
15Sie sagten zu ihr: "Du bist von Sinnen." Aber sie behauptete fest und steif, es sei so. Sie sagten: "Es ist sein Engel4."
16Petrus fuhr aber fort zu klopfen. Sie öffneten - sahen ihn - und gerieten außer sich!
17Er winkte ihnen aber mit der Hand, sie sollten schweigen, und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt hatte. Er sagte: "Berichtet dieses Jakobus und den Brüdern." Und er ging hinaus und zog an einen anderen Ort.
18Als es Tag geworden war, war eine nicht geringe Erregung unter den Soldaten, was denn aus Petrus geworden sei.
19Als Herodes nach ihm verlangte und ihn nicht fand, verhörte er die Wächter und befahl, sie abzuführen. Und er ging von Judäa hinab nach Cäsarea und hielt sich dort auf.
20Herodes war sehr aufgebracht gegen die Tyrer und Sidonier. Aber sie kamen einmütig hin zu ihm und baten, nachdem sie Blastus5, der über die Schlafkammer des Königs [gesetzt war], gewonnen hatten, um Frieden, weil ihr Land von dem des Königs ernährt wurde.
21Am festgesetzten Tag zog Herodes königliches Gewand an, setzte sich auf die Tribüne und richtete eine öffentliche Rede an sie.
22Da rief das Volk <wiederholt> aus: "Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen!"
23Auf der Stelle schlug ihn ein Bote6 des Herrn - dafür, dass er nicht Gott die Ehre gab7. Und er wurde Würmerfraß und verschied.
24Aber das Wort Gottes wuchs und mehrte sich <immerfort>.
25Nachdem sie den Dienst in8 Jerusalem verrichtet hatten, kehrten Barnabas und Saulus zurück, und sie nahmen auch Johannes mit sich, der zusätzlich Markus genannt wurde.
2Jakobus, den Bruder des Johannes, brachte er mit dem Schwert um.
3Als er sah, dass es den Juden angenehm war, fuhr er fort und nahm auch Petrus fest (es waren aber die Tage der ungesäuerten [Brote]),
4den er, als er ihn festgenommen hatte, vier Abteilungen von je vier Soldaten zur Bewachung übergab und ins Gefängnis setzte in der Absicht, ihn nach dem Passa dem Volk vorzuführen.
5Petrus wurde also im Gefängnis verwahrt. Aber seitens der Gemeinde geschah intensives2 Gebet für ihn zu Gott.
6Als Herodes ihn vorzuführen beabsichtigte, befand sich Petrus in jener Nacht schlafend zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gebunden, und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis.
7Und - siehe! - ein Bote des Herrn stand da, und Licht leuchtete in der Zelle. Er schlug Petrus an die Seite, weckte ihn und sagte: "Stehe unverzüglich3 auf!" Und die Ketten fielen ihm von den Händen.
8Der Bote sagte zu ihm: "Umgürte dich und binde deine Sandalen unter!" Er machte es so. Und er sagt zu ihm: "Wirf dein Oberkleid um und folge mir!"
9Und er ging hinaus und folgte ihm. Und er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Boten geschah. Er meinte, ein Gesicht zu sehen.
10Sie gingen durch die erste und die zweite Wache und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, welches sich ihnen von selbst öffnete. Und nachdem sie hinausgegangen waren, gingen sie eine Straße [weit] vor. Und sogleich schied der Bote von ihm.
11Und als Petrus zu sich gekommen war, sagte er: "Nun weiß ich in Wahrheit, dass der Herr seinen Boten aussandte und mich <für sich> herausnahm <und mich entriss> aus der Hand des Herodes und der ganzen Erwartung des Volkes der Juden."
12Er besann sich und ging zum Haus Marias (der Mutter des Johannes, der zusätzlich Markus genannt wurde), wo viele versammelt waren und beteten.
13Als Petrus an die Tür des Toreingangs klopfte, kam eine Magd namens Rhode hin, um zu horchen.
14Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, öffnete sie vor Freude nicht den Toreingang, sondern lief hinein und berichtete, Petrus stehe vor dem Toreingang.
15Sie sagten zu ihr: "Du bist von Sinnen." Aber sie behauptete fest und steif, es sei so. Sie sagten: "Es ist sein Engel4."
16Petrus fuhr aber fort zu klopfen. Sie öffneten - sahen ihn - und gerieten außer sich!
17Er winkte ihnen aber mit der Hand, sie sollten schweigen, und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt hatte. Er sagte: "Berichtet dieses Jakobus und den Brüdern." Und er ging hinaus und zog an einen anderen Ort.
18Als es Tag geworden war, war eine nicht geringe Erregung unter den Soldaten, was denn aus Petrus geworden sei.
19Als Herodes nach ihm verlangte und ihn nicht fand, verhörte er die Wächter und befahl, sie abzuführen. Und er ging von Judäa hinab nach Cäsarea und hielt sich dort auf.
20Herodes war sehr aufgebracht gegen die Tyrer und Sidonier. Aber sie kamen einmütig hin zu ihm und baten, nachdem sie Blastus5, der über die Schlafkammer des Königs [gesetzt war], gewonnen hatten, um Frieden, weil ihr Land von dem des Königs ernährt wurde.
21Am festgesetzten Tag zog Herodes königliches Gewand an, setzte sich auf die Tribüne und richtete eine öffentliche Rede an sie.
22Da rief das Volk <wiederholt> aus: "Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen!"
23Auf der Stelle schlug ihn ein Bote6 des Herrn - dafür, dass er nicht Gott die Ehre gab7. Und er wurde Würmerfraß und verschied.
24Aber das Wort Gottes wuchs und mehrte sich <immerfort>.
25Nachdem sie den Dienst in8 Jerusalem verrichtet hatten, kehrten Barnabas und Saulus zurück, und sie nahmen auch Johannes mit sich, der zusätzlich Markus genannt wurde.