Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 24
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Nach fünf Tagen kam der Hohe Priester Ananias hinunter mit den Ältesten und einem gewissen Redner1 Tertyllus, und sie wurden bei dem Statthalter vorstellig gegen Paulus.
2Als er gerufen worden war, begann Tertyllus die Anklage und sagte: "Da wir viel Frieden durch dich erlangen und Verbesserungen diesem Volk zuteilwerden durch deine Fürsorge,
3nehmen wir das allseits und überall, mächtigster Felix, mit aller Dankbarkeit an.
4Damit ich dich aber nicht weiter aufhalte, richte ich die Bitte [an dich], du wollest uns mit der dir eigenen Geneigtheit in der Kürze [an]hören,
5denn wir befanden diesen Mann als eine Pest und als einen, der Aufruhr erregt unter allen Juden, die über das Weltreich hin wohnen, und als einen Anführer der Sonderrichtung der Nazarener,
6der auch versuchte, die Tempelstätte zu entheiligen. Ihn griffen wir auch, und nach unserem Gesetz wollten wir ihn richten.
7Es kam aber der Befehlshaber Lysias herbei und nahm ihn mit großer Gewalt aus unseren Händen weg
8mit dem Befehl, dass seine Ankläger zu dir kommen sollten. Von ihm wirst du, wenn du selbst [ihn] verhört hast, Erkenntnis erhalten können über alles dieses, dessen wir ihn anklagen."
9Auch die Juden stimmten dem bei, erklärten, dieses verhalte sich so.
10Paulus antwortete, nachdem ihm der Statthalter das Zeichen zum Reden gegeben hatte: "Da mir bekannt ist, dass du seit vielen Jahren für dieses Volk Richter bist, verteidige ich mich [umso] zuversichtlicher hinsichtlich meiner Sache,
11wobei du erfahren kannst, dass es nicht mehr als zwölf Tage sind, seit ich hinaufging, um in Jerusalem anzubeten <und zu huldigen>.
12Und weder in der Tempelstätte fanden sie mich <bei einer Auseinandersetzung> mit jemandem Gespräche führend oder beim Verursachen eines Volksandrangs noch in den Synagogen noch in der Stadt.
13Auch können sie die Dinge nicht beweisen, wegen derer sie mich nun anklagen.
14Dieses bekenne ich dir aber, dass ich gemäß dem Wege, den sie eine Sonderrichtung nennen, so dem Gott <unserer> Väter <den aufgetragenen und> verehrenden Dienst tue und allem glaube, was durch das Gesetz und die Propheten hindurch geschrieben ist,
15und die Hoffnung zu Gott habe, die diese selbst auch hegen, dass eine Auferstehung der Toten bevorsteht, sowohl Gerechter als auch Ungerechter.
16Deswegen übe ich mich darin, im Hinblick auf Gott und die Menschen zu allen [Zeiten] ein unverletztes Gewissen zu haben.
17Nach mehreren Jahren kam ich her, um Almosen2 zu bringen für mein Volk und Darbringungen3,
18bei welchen [Tätigkeiten] sie mich - nicht mit einer Menge, auch nicht mit Aufruhr - gereinigt4 in der Tempelstätte fanden:
19gewisse Juden aus Asien, die hier vor dir gegenwärtig sein und Klage führen müssten, wenn sie etwas gegen mich hätten.
20Oder diese selbst sollen sagen, ob sie irgendein Unrecht fanden, als ich vor dem Hohen Rat* stand,
21es sei denn wegen des einen Ausrufes, den ich tat, als ich unter ihnen stand: 'Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute von euch gerichtet.'"
22Nachdem Felix dieses <alles> gehört hatte, verwies er sie auf einen späteren Zeitpunkt - er wusste <nämlich> recht genau um den Weg - und sagte: "Sobald der Befehlshaber Lysias herabkommt, will ich eure Sachen untersuchen5",
23und er ordnete dem Hauptmann an, dass er Paulus in Gewahrsam halte und [er] Erleichterung bekäme und dass er keinem der Seinen wehren solle, ihm Dienste zu leisten oder zu ihm zu kommen.
24Nach einigen Tagen kam Felix herbei mit Drusilla, seiner Frau, die eine Jüdin war, und ließ Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus.
25Als er aber über Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung und das bevorstehende Gericht sprach, geriet Felix in Furcht und antwortete: "Für nun gehe hin. Wenn ich aber gelegene Zeit bekomme, werde ich dich rufen lassen."
26Zugleich hoffte er auch, dass ihm von Paulus Geld gegeben werde, dass er ihn losgäbe. Darum ließ er ihn auch öfter holen und war im Gespräch mit ihm.
27Als aber zwei Jahre verflossen waren, bekam Felix den Porkius Festus zum Nachfolger. Und da Felix sich die Juden zu Dank* verpflichten wollte, hinterließ er Paulus gebunden.
2Als er gerufen worden war, begann Tertyllus die Anklage und sagte: "Da wir viel Frieden durch dich erlangen und Verbesserungen diesem Volk zuteilwerden durch deine Fürsorge,
3nehmen wir das allseits und überall, mächtigster Felix, mit aller Dankbarkeit an.
4Damit ich dich aber nicht weiter aufhalte, richte ich die Bitte [an dich], du wollest uns mit der dir eigenen Geneigtheit in der Kürze [an]hören,
5denn wir befanden diesen Mann als eine Pest und als einen, der Aufruhr erregt unter allen Juden, die über das Weltreich hin wohnen, und als einen Anführer der Sonderrichtung der Nazarener,
6der auch versuchte, die Tempelstätte zu entheiligen. Ihn griffen wir auch, und nach unserem Gesetz wollten wir ihn richten.
7Es kam aber der Befehlshaber Lysias herbei und nahm ihn mit großer Gewalt aus unseren Händen weg
8mit dem Befehl, dass seine Ankläger zu dir kommen sollten. Von ihm wirst du, wenn du selbst [ihn] verhört hast, Erkenntnis erhalten können über alles dieses, dessen wir ihn anklagen."
9Auch die Juden stimmten dem bei, erklärten, dieses verhalte sich so.
10Paulus antwortete, nachdem ihm der Statthalter das Zeichen zum Reden gegeben hatte: "Da mir bekannt ist, dass du seit vielen Jahren für dieses Volk Richter bist, verteidige ich mich [umso] zuversichtlicher hinsichtlich meiner Sache,
11wobei du erfahren kannst, dass es nicht mehr als zwölf Tage sind, seit ich hinaufging, um in Jerusalem anzubeten <und zu huldigen>.
12Und weder in der Tempelstätte fanden sie mich <bei einer Auseinandersetzung> mit jemandem Gespräche führend oder beim Verursachen eines Volksandrangs noch in den Synagogen noch in der Stadt.
13Auch können sie die Dinge nicht beweisen, wegen derer sie mich nun anklagen.
14Dieses bekenne ich dir aber, dass ich gemäß dem Wege, den sie eine Sonderrichtung nennen, so dem Gott <unserer> Väter <den aufgetragenen und> verehrenden Dienst tue und allem glaube, was durch das Gesetz und die Propheten hindurch geschrieben ist,
15und die Hoffnung zu Gott habe, die diese selbst auch hegen, dass eine Auferstehung der Toten bevorsteht, sowohl Gerechter als auch Ungerechter.
16Deswegen übe ich mich darin, im Hinblick auf Gott und die Menschen zu allen [Zeiten] ein unverletztes Gewissen zu haben.
17Nach mehreren Jahren kam ich her, um Almosen2 zu bringen für mein Volk und Darbringungen3,
18bei welchen [Tätigkeiten] sie mich - nicht mit einer Menge, auch nicht mit Aufruhr - gereinigt4 in der Tempelstätte fanden:
19gewisse Juden aus Asien, die hier vor dir gegenwärtig sein und Klage führen müssten, wenn sie etwas gegen mich hätten.
20Oder diese selbst sollen sagen, ob sie irgendein Unrecht fanden, als ich vor dem Hohen Rat* stand,
21es sei denn wegen des einen Ausrufes, den ich tat, als ich unter ihnen stand: 'Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute von euch gerichtet.'"
22Nachdem Felix dieses <alles> gehört hatte, verwies er sie auf einen späteren Zeitpunkt - er wusste <nämlich> recht genau um den Weg - und sagte: "Sobald der Befehlshaber Lysias herabkommt, will ich eure Sachen untersuchen5",
23und er ordnete dem Hauptmann an, dass er Paulus in Gewahrsam halte und [er] Erleichterung bekäme und dass er keinem der Seinen wehren solle, ihm Dienste zu leisten oder zu ihm zu kommen.
24Nach einigen Tagen kam Felix herbei mit Drusilla, seiner Frau, die eine Jüdin war, und ließ Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus.
25Als er aber über Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung und das bevorstehende Gericht sprach, geriet Felix in Furcht und antwortete: "Für nun gehe hin. Wenn ich aber gelegene Zeit bekomme, werde ich dich rufen lassen."
26Zugleich hoffte er auch, dass ihm von Paulus Geld gegeben werde, dass er ihn losgäbe. Darum ließ er ihn auch öfter holen und war im Gespräch mit ihm.
27Als aber zwei Jahre verflossen waren, bekam Felix den Porkius Festus zum Nachfolger. Und da Felix sich die Juden zu Dank* verpflichten wollte, hinterließ er Paulus gebunden.