Altes Testament
4. Mose Kapitel 6
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und Jahweh redete zu Mose und sagte:
2"Rede zu den Söhnen Israels und sage zu ihnen: Gelobt [jemand,] ein Mann oder eine Frau, das besondere Gelübde eines Nasiräers1, Jahweh geweiht zu sein2,
3so enthalte er sich des Weines und des Rauschtranks: Er trinke nicht Essig von Wein und Essig von Rauschtrank. Und er trinke keinerlei Traubensaft. Er esse nicht Trauben, frische oder getrocknete.
4Alle Tage seiner Weihe3 esse er nichts von allem, was vom Weinstock bereitet wird, von den unreifen Trauben bis zur Weinbeerenhaut4.
5Alle Tage des Gelübdes seiner Weihe gehe kein Schermesser über sein Haupt. Bis die Tage erfüllt sind, die er sich Jahweh weiht, soll er heilig sein. Er lasse das frei hängende5 Haar seines Hauptes wachsen.
6Alle Tage, die er sich Jahweh weiht, soll er zu keiner Seele eines Toten6 kommen.
7An seinem Vater und an seiner Mutter, an seinem Bruder und an seiner Schwester, [auch] an ihnen darf er sich nicht unrein machen, wenn sie sterben, denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupt.
8Alle Tage seiner Weihe ist er Jahweh heilig.
9Und wenn jemand neben ihm unversehens [und] plötzlich stirbt und er das Haupt seiner Weihe unrein macht, soll er sein Haupt scheren an dem Tag seiner Reinigung. Am siebenten Tag soll er es scheren,
10und am achten Tag solle er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zum Priester bringen an den Eingang des Zeltes der Begegnung.
11Und der Priester soll eine als Sündopfer und eine als Brandopfer opfern und soll dafür, dass er sich an der Seele7 versündigt hat, Sühnung für ihn erwirken und soll sein Haupt an demselben Tag heiligen.
12Und er soll sich für die Tage seiner Weihe [erneut] Jahweh weihen, und er bringe ein einjähriges Lamm als Schuldopfer dar. Aber die vorigen Tage sind verfallen, denn seine Weihe ist unrein geworden.
13Und dieses ist die Weisung des Nasiräers: An dem Tag, an dem die Tage seiner Weihe erfüllt sind, lasse man ihn an den Eingang des Zeltes der Begegnung kommen.
14Und er bringe Jahweh seine Opfergabe dar: ein einjähriges Lamm8, ohne Tadel, als Brandopfer, sowie ein weibliches Schäfchen, einjährig9, ohne Tadel, als Sündopfer, und einen Widder, ohne Tadel, als Friedensopfer,
15und einen Korb mit ungesäuerten [Broten]: Weizengrieß-Ringbrote, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt10, und deren11 Speisopfer und deren Trankopfer.
16Und der Priester bringt sie vor dem Angesicht Jahwehs dar und bereitet sein Sündopfer und sein Brandopfer.
17Und den Widder opfert er Jahweh als Friedensopfer, samt dem Korb der ungesäuerten [Brote]. Und der Priester opfert dessen12 Speisopfer und dessen Trankopfer.
18Und <dann> schert der Nasiräer am Eingang des Zeltes der Begegnung das Haupt seiner Weihe und nimmt das Haar des Hauptes seiner Weihe und legt es auf das Feuer, das unter dem Friedensopfer ist.
19Und der Priester nimmt das gekochte Schulterstück des Widders und ein ungesäuertes Ringbrot und einen ungesäuerten Fladen aus dem Korb und legt sie auf die offenen Hände des Nasiräers, nachdem der [das Zeichen] seiner Weihe geschoren hat13.
20Und der Priester schwenkt sie als Schwenkopfer vor dem Angesicht Jahwehs. Es ist dem Priester heilig samt der Brust des Schwenkopfers und samt der Keule des Hebopfers14. Und danach kann der Nasiräer Wein trinken."
21Das ist die Weisung des Nasiräers, der infolge seiner Weihe Jahweh seine Opfergabe gelobt, abgesehen von dem, was seine Hand aufbringen kann. Entsprechend seinem Gelübde, das er gelobt hat, so soll er tun gemäß der für seine Weihe [geltenden] Weisung.
22Und Jahweh redete zu Mose und sagte:
23"Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und sage: So sollt ihr die Söhne Israels segnen: Sagt zu ihnen:
24'Jahweh segne dich und behüte dich!
25Jahweh lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig!
26Jahweh erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden15!'
27Und <so> sollen sie meinen Namen auf die Söhne Israels legen, und ich werde sie segnen."
2"Rede zu den Söhnen Israels und sage zu ihnen: Gelobt [jemand,] ein Mann oder eine Frau, das besondere Gelübde eines Nasiräers1, Jahweh geweiht zu sein2,
3so enthalte er sich des Weines und des Rauschtranks: Er trinke nicht Essig von Wein und Essig von Rauschtrank. Und er trinke keinerlei Traubensaft. Er esse nicht Trauben, frische oder getrocknete.
4Alle Tage seiner Weihe3 esse er nichts von allem, was vom Weinstock bereitet wird, von den unreifen Trauben bis zur Weinbeerenhaut4.
5Alle Tage des Gelübdes seiner Weihe gehe kein Schermesser über sein Haupt. Bis die Tage erfüllt sind, die er sich Jahweh weiht, soll er heilig sein. Er lasse das frei hängende5 Haar seines Hauptes wachsen.
6Alle Tage, die er sich Jahweh weiht, soll er zu keiner Seele eines Toten6 kommen.
7An seinem Vater und an seiner Mutter, an seinem Bruder und an seiner Schwester, [auch] an ihnen darf er sich nicht unrein machen, wenn sie sterben, denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupt.
8Alle Tage seiner Weihe ist er Jahweh heilig.
9Und wenn jemand neben ihm unversehens [und] plötzlich stirbt und er das Haupt seiner Weihe unrein macht, soll er sein Haupt scheren an dem Tag seiner Reinigung. Am siebenten Tag soll er es scheren,
10und am achten Tag solle er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zum Priester bringen an den Eingang des Zeltes der Begegnung.
11Und der Priester soll eine als Sündopfer und eine als Brandopfer opfern und soll dafür, dass er sich an der Seele7 versündigt hat, Sühnung für ihn erwirken und soll sein Haupt an demselben Tag heiligen.
12Und er soll sich für die Tage seiner Weihe [erneut] Jahweh weihen, und er bringe ein einjähriges Lamm als Schuldopfer dar. Aber die vorigen Tage sind verfallen, denn seine Weihe ist unrein geworden.
13Und dieses ist die Weisung des Nasiräers: An dem Tag, an dem die Tage seiner Weihe erfüllt sind, lasse man ihn an den Eingang des Zeltes der Begegnung kommen.
14Und er bringe Jahweh seine Opfergabe dar: ein einjähriges Lamm8, ohne Tadel, als Brandopfer, sowie ein weibliches Schäfchen, einjährig9, ohne Tadel, als Sündopfer, und einen Widder, ohne Tadel, als Friedensopfer,
15und einen Korb mit ungesäuerten [Broten]: Weizengrieß-Ringbrote, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt10, und deren11 Speisopfer und deren Trankopfer.
16Und der Priester bringt sie vor dem Angesicht Jahwehs dar und bereitet sein Sündopfer und sein Brandopfer.
17Und den Widder opfert er Jahweh als Friedensopfer, samt dem Korb der ungesäuerten [Brote]. Und der Priester opfert dessen12 Speisopfer und dessen Trankopfer.
18Und <dann> schert der Nasiräer am Eingang des Zeltes der Begegnung das Haupt seiner Weihe und nimmt das Haar des Hauptes seiner Weihe und legt es auf das Feuer, das unter dem Friedensopfer ist.
19Und der Priester nimmt das gekochte Schulterstück des Widders und ein ungesäuertes Ringbrot und einen ungesäuerten Fladen aus dem Korb und legt sie auf die offenen Hände des Nasiräers, nachdem der [das Zeichen] seiner Weihe geschoren hat13.
20Und der Priester schwenkt sie als Schwenkopfer vor dem Angesicht Jahwehs. Es ist dem Priester heilig samt der Brust des Schwenkopfers und samt der Keule des Hebopfers14. Und danach kann der Nasiräer Wein trinken."
21Das ist die Weisung des Nasiräers, der infolge seiner Weihe Jahweh seine Opfergabe gelobt, abgesehen von dem, was seine Hand aufbringen kann. Entsprechend seinem Gelübde, das er gelobt hat, so soll er tun gemäß der für seine Weihe [geltenden] Weisung.
22Und Jahweh redete zu Mose und sagte:
23"Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und sage: So sollt ihr die Söhne Israels segnen: Sagt zu ihnen:
24'Jahweh segne dich und behüte dich!
25Jahweh lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig!
26Jahweh erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden15!'
27Und <so> sollen sie meinen Namen auf die Söhne Israels legen, und ich werde sie segnen."
Fußnoten
- 1 bed.: der Geweihte, der [für Gott] Abgesonderte; der sich Enthaltende
- 2 o.: für Jahweh geweiht und enthaltsam zu leben; o.: sich für Jahweh zu enthalten
- 3 und Absonderung (o.: Enthaltung); so a. i. Folg.
- 4 o.: bis zu den Weinbeerenkernen
- 5 o.: das ungebändigte; das lose
- 6 d. h.: zu keiner Leiche
- 7 d. h.: an der Leiche
- 8 w.: ein Lamm, einen Sohn seines Jahres; d. h.: ein [männliches] Lamm im ersten Lebensjahr
- 9 w.: eine Tochter von einem Jahr
- 10 d. h.: bestrichen
- 11 d. h.: des Sünd- und des Friedensopfers
- 12 d. i.: des Friedensopfers
- 13 eigtl.: nachdem er [sich] seine Weihe geschoren hat.
- 14 o.: der Weihegabe
- 15 schalom bed. äußeres wie inneres Wohl; Wohlergehen; Wohlbefinden.