Altes Testament
5. Mose Kapitel 20
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1"Wenn du gegen deine Feinde zum Kampf ausziehst und siehst Pferd und Wagen, ein Volk, zahlreicher als du, so sollst du dich nicht vor ihnen fürchten, denn Jahweh, dein Gott, ist mit dir, der dich heraufgeführt hat aus dem Land Ägypten.
2Und es soll geschehen, wenn ihr zum Kampf heranrückt, soll der Priester nahe herzutreten und zum Volk reden
3und zu ihnen sagen: 'Höre, Israel, ihr rückt heute zum Kampf gegen eure Feinde heran! Euer Herz verzage nicht! Fürchtet euch nicht und ängstigt euch nicht und erschreckt nicht vor ihrem Angesicht
4- denn Jahweh, euer Gott, ist es, der mit euch geht, für euch zu kämpfen mit euren Feinden, um euch zu retten!'
5Und die Aufseher sollen zum Volk reden und sagen: 'Wer ist der Mann, der ein neues Haus gebaut und es noch nicht eingeweiht hat? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht sterbe und ein anderer Mann es einweihe.
6Und wer ist der Mann, der einen Weinberg gepflanzt und ihn noch nicht zu nutzen begonnen hat1? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht sterbe und ein anderer Mann ihn zu nutzen beginne.
7Und wer ist der Mann, der sich eine Frau angelobt hat und sie noch nicht genommen2 hat? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht sterbe und ein anderer Mann sie nehme.'
8Und die Aufseher sollen weiter zum Volk reden und sagen: 'Wer ist der Mann, der sich fürchtet und verzagten Herzens ist? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht das Herz seiner Brüder schmelzen mache3 wie sein Herz.'
9Und es soll geschehen, wenn die Aufseher aufgehört haben, zum Volk zu reden, sollen sie Heeroberste an die Spitze des Volkes stellen.
10Wenn du dich einer Stadt näherst, um gegen sie zu kämpfen, sollst du ihr Frieden anbieten4.
11Und es soll geschehen, antwortet sie dir 'Friede!', und öffnet sie dir, so soll alles Volk, das sich in ihr befindet, dir fronpflichtig sein und dir dienen.
12Macht sie aber nicht Frieden mit dir, sondern macht sie Krieg mit dir, so sollst du sie belagern.
13Und gibt Jahweh, dein Gott, sie in deine Hand, so schlägst du alle ihre Männlichen mit der Schneide des Schwerts.
14Doch die Frauen und die kleinen Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt sein wird, alle ihre Beute, magst du für dich plündern. Und die Beute deiner Feinde, die Jahweh, dein Gott, dir gegeben hat, magst du essen.
15So sollst du allen Städten tun, die sehr weit von dir entfernt sind, die nicht von den Städten dieser Völker hier sind.
16Doch von den Städten dieser Völkerscharen, die Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil zu geben im Begriff ist, sollst du nichts am Leben lassen, was Atem hat,
17sondern sollst unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken: an den Hetitern und den Amoritern, den Kanaanitern und den Perisitern, den Hewitern und den Jebusitern, wie Jahweh, dein Gott, dir geboten hat,
18damit sie euch nicht lehren, nach allen ihren Gräueln zu tun, die sie ihren Göttern getan haben, und ihr euch so an Jahweh, eurem Gott, versündigt.
19Belagerst du eine Stadt viele Tage, um sie zu bekämpfen, um sie einzunehmen, so sollst du nicht ihren Baumbestand verderben, indem du die Axt gegen sie schwingst; denn von ihm isst du. Und du sollst sie nicht abhauen. Ist denn der Baum des Feldes ein Mensch, dass er vor dir in die Belagerung kommen sollte?
20Nur die Bäume, von denen du weißt, dass sie nicht Bäume sind, von denen man isst, die magst du verderben und abschneiden und davon Belagerungswerke bauen gegen die Stadt, die mit dir Krieg führt, bis sie niedergestreckt ist."
2Und es soll geschehen, wenn ihr zum Kampf heranrückt, soll der Priester nahe herzutreten und zum Volk reden
3und zu ihnen sagen: 'Höre, Israel, ihr rückt heute zum Kampf gegen eure Feinde heran! Euer Herz verzage nicht! Fürchtet euch nicht und ängstigt euch nicht und erschreckt nicht vor ihrem Angesicht
4- denn Jahweh, euer Gott, ist es, der mit euch geht, für euch zu kämpfen mit euren Feinden, um euch zu retten!'
5Und die Aufseher sollen zum Volk reden und sagen: 'Wer ist der Mann, der ein neues Haus gebaut und es noch nicht eingeweiht hat? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht sterbe und ein anderer Mann es einweihe.
6Und wer ist der Mann, der einen Weinberg gepflanzt und ihn noch nicht zu nutzen begonnen hat1? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht sterbe und ein anderer Mann ihn zu nutzen beginne.
7Und wer ist der Mann, der sich eine Frau angelobt hat und sie noch nicht genommen2 hat? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht sterbe und ein anderer Mann sie nehme.'
8Und die Aufseher sollen weiter zum Volk reden und sagen: 'Wer ist der Mann, der sich fürchtet und verzagten Herzens ist? Er gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht das Herz seiner Brüder schmelzen mache3 wie sein Herz.'
9Und es soll geschehen, wenn die Aufseher aufgehört haben, zum Volk zu reden, sollen sie Heeroberste an die Spitze des Volkes stellen.
10Wenn du dich einer Stadt näherst, um gegen sie zu kämpfen, sollst du ihr Frieden anbieten4.
11Und es soll geschehen, antwortet sie dir 'Friede!', und öffnet sie dir, so soll alles Volk, das sich in ihr befindet, dir fronpflichtig sein und dir dienen.
12Macht sie aber nicht Frieden mit dir, sondern macht sie Krieg mit dir, so sollst du sie belagern.
13Und gibt Jahweh, dein Gott, sie in deine Hand, so schlägst du alle ihre Männlichen mit der Schneide des Schwerts.
14Doch die Frauen und die kleinen Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt sein wird, alle ihre Beute, magst du für dich plündern. Und die Beute deiner Feinde, die Jahweh, dein Gott, dir gegeben hat, magst du essen.
15So sollst du allen Städten tun, die sehr weit von dir entfernt sind, die nicht von den Städten dieser Völker hier sind.
16Doch von den Städten dieser Völkerscharen, die Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil zu geben im Begriff ist, sollst du nichts am Leben lassen, was Atem hat,
17sondern sollst unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken: an den Hetitern und den Amoritern, den Kanaanitern und den Perisitern, den Hewitern und den Jebusitern, wie Jahweh, dein Gott, dir geboten hat,
18damit sie euch nicht lehren, nach allen ihren Gräueln zu tun, die sie ihren Göttern getan haben, und ihr euch so an Jahweh, eurem Gott, versündigt.
19Belagerst du eine Stadt viele Tage, um sie zu bekämpfen, um sie einzunehmen, so sollst du nicht ihren Baumbestand verderben, indem du die Axt gegen sie schwingst; denn von ihm isst du. Und du sollst sie nicht abhauen. Ist denn der Baum des Feldes ein Mensch, dass er vor dir in die Belagerung kommen sollte?
20Nur die Bäume, von denen du weißt, dass sie nicht Bäume sind, von denen man isst, die magst du verderben und abschneiden und davon Belagerungswerke bauen gegen die Stadt, die mit dir Krieg führt, bis sie niedergestreckt ist."