Altes Testament
5. Mose Kapitel 21
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1"Wird auf dem Erdboden, den Jahweh, dein Gott, dir gibt, ihn <als Erbe> in Besitz zu nehmen, ein Durchbohrter gefunden, auf dem Feld gefallen, und man weiß nicht, wer ihn erschlug,
2so sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und [den Weg] zu den Städten hin, die rings um den Durchbohrten sind, abmessen.
3Und es soll geschehen: Die Stadt, die zu dem Durchbohrten die nächste ist, die Ältesten jener Stadt sollen ein Kalb1 nehmen, mit dem noch nicht gearbeitet wurde, das noch nicht an einem Joch zog,
4und die Ältesten jener Stadt sollen das Kalb hinabführen in ein Tal eines immer fließenden Baches, das nicht bebaut und nicht besät wird, und sollen dort dem Kalb im Bach das Genick brechen.
5Und die Priester, die Söhne Levis, sollen nahe herzutreten, denn sie hat sich Jahweh, dein Gott, erwählt, ihm den <aufgetragenen> verehrenden Dienst zu verrichten und im Namen Jahwehs zu segnen. Und nach ihrem Mund soll man verfahren bei allem Rechtsstreit und bei jeder Körperverletzung.
6Und alle Ältesten jener Stadt, die zu dem Durchbohrten die Nächsten sind, sollen über dem Kalb, welchem am Bach das Genick gebrochen wurde, ihre Hände waschen
7und bezeugen und sagen: 'Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben es nicht gesehen.
8Vergib, Jahweh, deinem Volk Israel, das du erlöst hast, und gib nicht unschuldiges Blut in die Mitte deines Volkes Israel.' Und die Blutschuld wird ihnen vergeben werden.
9Und <so> sollst du das unschuldige Blut aus deiner Mitte wegschaffen, denn du sollst das Rechte in den Augen Jahwehs tun.
10Wenn du gegen deine Feinde zum Kampf ausziehst, und Jahweh, dein Gott, gibt sie in deine Hand, und du führst ihre Gefangenen gefangen weg
11und siehst unter den Gefangenen eine Frau, schön von Gestalt, und hängst <mit Zuneigung> an ihr und nimmst [sie] dir zur Frau,
12<dann> sollst du sie in das Innere deines Hauses bringen, und sie soll ihr Haupt scheren und ihre Nägel schneiden
13und das Kleid ihrer Gefangenschaft von sich legen und in deinem Haus bleiben. Und sie soll ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang beweinen. Und danach magst du zu ihr kommen und ihr Eheherr werden2, und sie wird dir zur Frau sein.
14Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen [mehr] an ihr hast, sollst du sie entlassen für ihre Seele3. Aber du darfst sie keineswegs für Geld verkaufen, sie auch nicht als Sklavin behandeln4, da du sie entehrt5 hast.
15Wenn ein Mann zwei Frauen hat, eine geliebte und eine gehasste6, und sie gebären ihm Söhne, die geliebte und die gehasste, und der erstgeborene Sohn ist von der gehassten,
16<dann> soll es geschehen, an dem Tag, da er seine Söhne das, was ihm zu eigen ist, erben lässt, kann er nicht den Sohn der geliebten zum Erstgeborenen machen vor dem Erstgeborenen, dem Sohn der gehassten,
17sondern er muss den Erstgeborenen, den Sohn der gehassten, anerkennen, sodass er ihm zwei Teile gebe von allem, was sich bei ihm findet; denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm gehört das Recht der Erstgeburt.
18Hat ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn, der auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter nicht hört, und sie züchtigen ihn, aber er hört nicht auf sie,
19so sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn hinausführen zu den Ältesten seiner Stadt und zum Tor seines Ortes
20und sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: 'Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig. Er hört nicht auf unsere Stimme. Er ist ein Schlemmer7 und Säufer!'
21Und alle Leute seiner Stadt sollen ihn steinigen, sodass er stirbt. Und <so> sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten.
22Und wenn an einem Mann eine Sünde ist, auf die die Todesstrafe [steht]8, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz,
23<dann> darf sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn jedenfalls an demselben Tag begraben; denn ein <an den Pfahl> Gehängter ist ein Fluch Gottes. Und du sollst deinen Erdboden nicht unrein machen, den Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil zu geben im Begriff ist."
2so sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und [den Weg] zu den Städten hin, die rings um den Durchbohrten sind, abmessen.
3Und es soll geschehen: Die Stadt, die zu dem Durchbohrten die nächste ist, die Ältesten jener Stadt sollen ein Kalb1 nehmen, mit dem noch nicht gearbeitet wurde, das noch nicht an einem Joch zog,
4und die Ältesten jener Stadt sollen das Kalb hinabführen in ein Tal eines immer fließenden Baches, das nicht bebaut und nicht besät wird, und sollen dort dem Kalb im Bach das Genick brechen.
5Und die Priester, die Söhne Levis, sollen nahe herzutreten, denn sie hat sich Jahweh, dein Gott, erwählt, ihm den <aufgetragenen> verehrenden Dienst zu verrichten und im Namen Jahwehs zu segnen. Und nach ihrem Mund soll man verfahren bei allem Rechtsstreit und bei jeder Körperverletzung.
6Und alle Ältesten jener Stadt, die zu dem Durchbohrten die Nächsten sind, sollen über dem Kalb, welchem am Bach das Genick gebrochen wurde, ihre Hände waschen
7und bezeugen und sagen: 'Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben es nicht gesehen.
8Vergib, Jahweh, deinem Volk Israel, das du erlöst hast, und gib nicht unschuldiges Blut in die Mitte deines Volkes Israel.' Und die Blutschuld wird ihnen vergeben werden.
9Und <so> sollst du das unschuldige Blut aus deiner Mitte wegschaffen, denn du sollst das Rechte in den Augen Jahwehs tun.
10Wenn du gegen deine Feinde zum Kampf ausziehst, und Jahweh, dein Gott, gibt sie in deine Hand, und du führst ihre Gefangenen gefangen weg
11und siehst unter den Gefangenen eine Frau, schön von Gestalt, und hängst <mit Zuneigung> an ihr und nimmst [sie] dir zur Frau,
12<dann> sollst du sie in das Innere deines Hauses bringen, und sie soll ihr Haupt scheren und ihre Nägel schneiden
13und das Kleid ihrer Gefangenschaft von sich legen und in deinem Haus bleiben. Und sie soll ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang beweinen. Und danach magst du zu ihr kommen und ihr Eheherr werden2, und sie wird dir zur Frau sein.
14Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen [mehr] an ihr hast, sollst du sie entlassen für ihre Seele3. Aber du darfst sie keineswegs für Geld verkaufen, sie auch nicht als Sklavin behandeln4, da du sie entehrt5 hast.
15Wenn ein Mann zwei Frauen hat, eine geliebte und eine gehasste6, und sie gebären ihm Söhne, die geliebte und die gehasste, und der erstgeborene Sohn ist von der gehassten,
16<dann> soll es geschehen, an dem Tag, da er seine Söhne das, was ihm zu eigen ist, erben lässt, kann er nicht den Sohn der geliebten zum Erstgeborenen machen vor dem Erstgeborenen, dem Sohn der gehassten,
17sondern er muss den Erstgeborenen, den Sohn der gehassten, anerkennen, sodass er ihm zwei Teile gebe von allem, was sich bei ihm findet; denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm gehört das Recht der Erstgeburt.
18Hat ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn, der auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter nicht hört, und sie züchtigen ihn, aber er hört nicht auf sie,
19so sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn hinausführen zu den Ältesten seiner Stadt und zum Tor seines Ortes
20und sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: 'Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig. Er hört nicht auf unsere Stimme. Er ist ein Schlemmer7 und Säufer!'
21Und alle Leute seiner Stadt sollen ihn steinigen, sodass er stirbt. Und <so> sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten.
22Und wenn an einem Mann eine Sünde ist, auf die die Todesstrafe [steht]8, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz,
23<dann> darf sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn jedenfalls an demselben Tag begraben; denn ein <an den Pfahl> Gehängter ist ein Fluch Gottes. Und du sollst deinen Erdboden nicht unrein machen, den Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil zu geben im Begriff ist."