Altes Testament
5. Mose Kapitel 25
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1"Wenn ein Streit zwischen Männern entsteht und sie vor Gericht treten, und man richtet sie, soll man den Gerechten gerecht sprechen und den Ehrfurchtslosen schuldig sprechen.
2Und es soll geschehen, hat der Ehrfurchtslose Schläge verdient, soll der Richter ihn hinlegen1 und man gebe ihm2 vor seinem Angesicht eine seinem ehrfurchtslosen <Tun> entsprechende Anzahl von Schlägen.
3Vierzig [Schläge] darf man ihm geben3, man darf keine hinzufügen, damit nicht, wenn man über diese hinaus viele Schläge mehr gibt, dein Bruder vor deinen Augen entehrt werde.
4Einem Rind4 sollst du beim Dreschen nicht das Maul verschließen.
5Wenn Brüder zusammen wohnen, und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, <dann> soll die Frau des Verstorbenen nicht auswärts einem auswärtigen5 Mann zu eigen werden. Ihr Schwager soll zu ihr kommen und soll sie sich zur Frau nehmen und mit ihr die Schwagerehe vollziehen.
6Und es soll geschehen: Der Erstgeborene, den sie gebiert, soll über dem Namen seines verstorbenen Bruders erstehen6, damit dessen Name nicht aus Israel ausgelöscht werde.
7Gefällt es aber dem Mann nicht, seine Schwägerin zu nehmen, so soll seine Schwägerin hinaufgehen ins Tor zu den Ältesten und sagen: 'Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder [den] Namen in Israel erstehen zu lassen. Er ist nicht gewillt, mit mir die Schwagerehe zu vollziehen.'
8Und die Ältesten seiner Stadt sollen ihn rufen und mit ihm reden. Und besteht er darauf und sagt: 'Es gefällt mir nicht, sie zu nehmen',
9so soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten nahe zu ihm hintreten und ihm den Schuh von seinem Fuß abziehen und ihm ins Angesicht spucken. Und sie soll antworten und sagen: 'So werde dem Mann getan, der das Haus seines Bruders nicht baut!'
10Und sein Name soll in Israel 'Haus des Barfüßers'7 heißen.
11Wenn Männer miteinander raufen, ein Mann und sein Bruder, und die Frau des einen naht herzu, um ihren Mann aus der Hand seines Schlägers zu retten, und sie streckt ihre Hand aus und greift an seine Genitalien,
12<dann> sollst du ihr die Hand8 abhauen. Dein Auge soll nicht schonen9.
13Du sollst nicht zweierlei Gewichtssteine10 in deinem Beutel haben, einen großen und einen kleinen.
14Du sollst nicht zweierlei Epha11 in deinem Haus haben, ein großes und ein kleines.
15Vollen und gerechten Gewichtsstein sollst du haben, und volles und gerechtes Epha sollst du haben, damit deine Tage lange währen12 auf dem Erdboden, den Jahweh, dein Gott, dir im Begriff ist zu geben;
16denn ein Gräuel für Jahweh, deinen Gott, ist jeder, der dieses tut, jeder, der Unrecht tut.
17Gedenke dessen, was Amalek dir getan hat auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt,
18wie er dir auf dem Weg entgegentrat und deine Nachzügler schlug, alle Schwachen hinter dir her, als du erschöpft und müde warst, und dass er Gott nicht fürchtete.
19Und es soll geschehen: Wenn Jahweh, dein Gott, dir Ruhe verliehen hat vor allen deinen Feinden ringsum, in dem Land, das Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil gibt, es in Besitz zu nehmen, <dann> sollst du das Gedenken an Amalek13 unter den Himmeln wegwischen. Vergiss es nicht!"
2Und es soll geschehen, hat der Ehrfurchtslose Schläge verdient, soll der Richter ihn hinlegen1 und man gebe ihm2 vor seinem Angesicht eine seinem ehrfurchtslosen <Tun> entsprechende Anzahl von Schlägen.
3Vierzig [Schläge] darf man ihm geben3, man darf keine hinzufügen, damit nicht, wenn man über diese hinaus viele Schläge mehr gibt, dein Bruder vor deinen Augen entehrt werde.
4Einem Rind4 sollst du beim Dreschen nicht das Maul verschließen.
5Wenn Brüder zusammen wohnen, und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, <dann> soll die Frau des Verstorbenen nicht auswärts einem auswärtigen5 Mann zu eigen werden. Ihr Schwager soll zu ihr kommen und soll sie sich zur Frau nehmen und mit ihr die Schwagerehe vollziehen.
6Und es soll geschehen: Der Erstgeborene, den sie gebiert, soll über dem Namen seines verstorbenen Bruders erstehen6, damit dessen Name nicht aus Israel ausgelöscht werde.
7Gefällt es aber dem Mann nicht, seine Schwägerin zu nehmen, so soll seine Schwägerin hinaufgehen ins Tor zu den Ältesten und sagen: 'Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder [den] Namen in Israel erstehen zu lassen. Er ist nicht gewillt, mit mir die Schwagerehe zu vollziehen.'
8Und die Ältesten seiner Stadt sollen ihn rufen und mit ihm reden. Und besteht er darauf und sagt: 'Es gefällt mir nicht, sie zu nehmen',
9so soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten nahe zu ihm hintreten und ihm den Schuh von seinem Fuß abziehen und ihm ins Angesicht spucken. Und sie soll antworten und sagen: 'So werde dem Mann getan, der das Haus seines Bruders nicht baut!'
10Und sein Name soll in Israel 'Haus des Barfüßers'7 heißen.
11Wenn Männer miteinander raufen, ein Mann und sein Bruder, und die Frau des einen naht herzu, um ihren Mann aus der Hand seines Schlägers zu retten, und sie streckt ihre Hand aus und greift an seine Genitalien,
12<dann> sollst du ihr die Hand8 abhauen. Dein Auge soll nicht schonen9.
13Du sollst nicht zweierlei Gewichtssteine10 in deinem Beutel haben, einen großen und einen kleinen.
14Du sollst nicht zweierlei Epha11 in deinem Haus haben, ein großes und ein kleines.
15Vollen und gerechten Gewichtsstein sollst du haben, und volles und gerechtes Epha sollst du haben, damit deine Tage lange währen12 auf dem Erdboden, den Jahweh, dein Gott, dir im Begriff ist zu geben;
16denn ein Gräuel für Jahweh, deinen Gott, ist jeder, der dieses tut, jeder, der Unrecht tut.
17Gedenke dessen, was Amalek dir getan hat auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt,
18wie er dir auf dem Weg entgegentrat und deine Nachzügler schlug, alle Schwachen hinter dir her, als du erschöpft und müde warst, und dass er Gott nicht fürchtete.
19Und es soll geschehen: Wenn Jahweh, dein Gott, dir Ruhe verliehen hat vor allen deinen Feinden ringsum, in dem Land, das Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil gibt, es in Besitz zu nehmen, <dann> sollst du das Gedenken an Amalek13 unter den Himmeln wegwischen. Vergiss es nicht!"
Fußnoten
- 1 o.: niederfallen machen
- 2 o.: er lasse ihm ... geben
- 3 o.: darf er ihm geben lassen
- 4 o.: Ochsen
- 5 d. h.: einem nicht zur Verwandtschaft gehörenden
- 6 d. h.: er soll im Geschlechtsregister als Sohn seines verstorbenen Bruders eingetragen werden (und als Erbe seines Besitzes gelten).
- 7 eigtl.: 'Haus dessen, dem die Sandale ausgezogen wurde'
- 8 d. i.: die Handschale
- 9 o.: Mitleid haben; w.: nicht fließen
- 10 w.: Stein und Stein
- 11 w.: Epha und Epha; (Ein Epha fasst ca. 22-36 l.)
- 12 w.: lang gemacht werden
- 13 o.: die Erwähnung Amaleks; o.: die Erinnerung an Amalek