Altes Testament
5. Mose Kapitel 26
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1"Und es soll geschehen, wenn du in das Land kommst, das Jahweh, dein Gott, dir als Erbteil zu geben im Begriff ist, und du es in Besitz nimmst und darin wohnst,
2sollst du von den Erstlingen aller Frucht des Erdbodens nehmen, die du von deinem Land einbringst, das Jahweh, dein Gott, dir im Begriff ist zu geben, und sollst sie in einen Korb legen und zu der Stätte gehen, die sich Jahweh, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen,
3und sollst zu dem Priester kommen, der in jenen Tagen [da] sein wird, und zu ihm sagen: 'Ich tue heute Jahweh, deinem Gott, kund, dass ich in das Land gekommen bin, das Jahweh unseren Vätern geschworen hat, uns zu geben.'
4Und der Priester soll den Korb aus deiner Hand nehmen und ihn vor dem Altar Jahwehs, deines Gottes, belassen.
5Und du sollst vor dem Angesicht Jahwehs, deines Gottes, anheben und sagen: 'Ein umherirrender Aramäer war mein Vater. Und er zog nach Ägypten hinab und hielt sich dort als Fremder auf, mit einem geringen Häuflein von Leuten. Und er wurde dort zu einem großen, starken und zahlreichen Volk*.
6Und die Ägypter misshandelten uns und bedrückten uns und gaben uns harte Arbeit auf.
7Da riefen wir <laut> zu Jahweh, dem Gott unserer Väter. Und Jahweh hörte unsere Stimme und sah unser Elend und unsere Mühsal und unseren Druck.
8Und Jahweh führte uns mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm aus Ägypten und mit großem Schrecken und unter Zeichen und Wundern
9und brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig fließt.
10Und nun, - siehe! - ich habe die Erstlinge der Frucht des Erdbodens gebracht, den du, Jahweh, mir gabst.' Und du sollst sie vor dem Angesicht Jahwehs, deines Gottes, belassen, und du sollst dich vor Jahweh, deinem Gott, huldigend niederwerfen.
11Und du sollst fröhlich sein wegen alles Guten, das Jahweh, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat, du und der Levit und der Fremdling, der in deiner Mitte ist.
12Wenn du den ganzen Zehnten deines Ertrags im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, vollständig abgeliefert und ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe übergeben hast, damit sie in deinen Toren essen und sich sättigen,
13dann sollst du vor dem Angesicht Jahwehs, deines Gottes, sagen: 'Ich habe das Geheiligte aus [meinem] Haus weggebracht, und habe es auch dem Leviten und dem Fremdling, der Waise und der Witwe übergeben, nach deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast. Ich habe deine Gebote nicht übertreten und nicht vergessen.
14Ich habe nichts davon gegessen in meiner Trauerklage und nichts davon weggebracht im [Zustand] der Unreinheit1 und habe nichts davon weggegeben anlässlich eines Verstorbenen2. Ich habe der Stimme Jahwehs, meines Gottes, gehorcht. Nach allem, was du mir geboten hast, habe ich getan.
15Blicke herab von der Wohnung deiner Heiligkeit3, von den Himmeln, und segne dein Volk Israel und den Erdboden, den du uns gegeben hast, wie du unseren Vätern geschworen hast - ein Land, das von Milch und Honig fließt!'"
16"An diesem [heutigen] Tag gebietet dir Jahweh, dein Gott, diese Satzungen und Rechtsbestimmungen zu tun: So wahre und tue sie mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele!
17Du hast heute dem Jahweh [feierlich] sagen lassen4, dass er dein Gott sein soll, und [gelobt], in seinen Wegen zu wandeln und seine Satzungen und Gebote und Rechtsbestimmungen zu wahren und auf seine Stimme zu hören.
18Und Jahweh hat dir heute feierlich sagen lassen [und gelobt], dass du ihm ein Volk des Eigentums sein sollst, wie er zu dir gesagt hat, um alle seine Gebote zu wahren <und zu halten>,
19und dass er dich <so> zum höchsten <Volk> über alle Völker, die er gemacht hat, stellen wird - zum Lob und zum Namen und zum Schmuck -, und dass du Jahweh, deinem Gott, ein heiliges Volk sein sollst, so wie er gesagt5 hat."
2sollst du von den Erstlingen aller Frucht des Erdbodens nehmen, die du von deinem Land einbringst, das Jahweh, dein Gott, dir im Begriff ist zu geben, und sollst sie in einen Korb legen und zu der Stätte gehen, die sich Jahweh, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen,
3und sollst zu dem Priester kommen, der in jenen Tagen [da] sein wird, und zu ihm sagen: 'Ich tue heute Jahweh, deinem Gott, kund, dass ich in das Land gekommen bin, das Jahweh unseren Vätern geschworen hat, uns zu geben.'
4Und der Priester soll den Korb aus deiner Hand nehmen und ihn vor dem Altar Jahwehs, deines Gottes, belassen.
5Und du sollst vor dem Angesicht Jahwehs, deines Gottes, anheben und sagen: 'Ein umherirrender Aramäer war mein Vater. Und er zog nach Ägypten hinab und hielt sich dort als Fremder auf, mit einem geringen Häuflein von Leuten. Und er wurde dort zu einem großen, starken und zahlreichen Volk*.
6Und die Ägypter misshandelten uns und bedrückten uns und gaben uns harte Arbeit auf.
7Da riefen wir <laut> zu Jahweh, dem Gott unserer Väter. Und Jahweh hörte unsere Stimme und sah unser Elend und unsere Mühsal und unseren Druck.
8Und Jahweh führte uns mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm aus Ägypten und mit großem Schrecken und unter Zeichen und Wundern
9und brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig fließt.
10Und nun, - siehe! - ich habe die Erstlinge der Frucht des Erdbodens gebracht, den du, Jahweh, mir gabst.' Und du sollst sie vor dem Angesicht Jahwehs, deines Gottes, belassen, und du sollst dich vor Jahweh, deinem Gott, huldigend niederwerfen.
11Und du sollst fröhlich sein wegen alles Guten, das Jahweh, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat, du und der Levit und der Fremdling, der in deiner Mitte ist.
12Wenn du den ganzen Zehnten deines Ertrags im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, vollständig abgeliefert und ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe übergeben hast, damit sie in deinen Toren essen und sich sättigen,
13dann sollst du vor dem Angesicht Jahwehs, deines Gottes, sagen: 'Ich habe das Geheiligte aus [meinem] Haus weggebracht, und habe es auch dem Leviten und dem Fremdling, der Waise und der Witwe übergeben, nach deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast. Ich habe deine Gebote nicht übertreten und nicht vergessen.
14Ich habe nichts davon gegessen in meiner Trauerklage und nichts davon weggebracht im [Zustand] der Unreinheit1 und habe nichts davon weggegeben anlässlich eines Verstorbenen2. Ich habe der Stimme Jahwehs, meines Gottes, gehorcht. Nach allem, was du mir geboten hast, habe ich getan.
15Blicke herab von der Wohnung deiner Heiligkeit3, von den Himmeln, und segne dein Volk Israel und den Erdboden, den du uns gegeben hast, wie du unseren Vätern geschworen hast - ein Land, das von Milch und Honig fließt!'"
16"An diesem [heutigen] Tag gebietet dir Jahweh, dein Gott, diese Satzungen und Rechtsbestimmungen zu tun: So wahre und tue sie mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele!
17Du hast heute dem Jahweh [feierlich] sagen lassen4, dass er dein Gott sein soll, und [gelobt], in seinen Wegen zu wandeln und seine Satzungen und Gebote und Rechtsbestimmungen zu wahren und auf seine Stimme zu hören.
18Und Jahweh hat dir heute feierlich sagen lassen [und gelobt], dass du ihm ein Volk des Eigentums sein sollst, wie er zu dir gesagt hat, um alle seine Gebote zu wahren <und zu halten>,
19und dass er dich <so> zum höchsten <Volk> über alle Völker, die er gemacht hat, stellen wird - zum Lob und zum Namen und zum Schmuck -, und dass du Jahweh, deinem Gott, ein heiliges Volk sein sollst, so wie er gesagt5 hat."