Altes Testament
5. Mose Kapitel 7
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1"Wenn Jahweh, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du kommst, es <als Erbe> in Besitz zu nehmen, und viele Völker vor deinem Angesicht hinauswirft, die Hetiter und die Girgaschiter und die Amoriter und die Kanaaniter und die Perisiter und die Hewiter und die Jebusiter, sieben Völker, größer und stärker als du,
2und Jahweh, dein Gott, sie vor dir dahingibt und du sie schlägst, sollst du unbedingt den Bann an ihnen vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und ihnen nicht gnädig sein!
3Und du sollst dich nicht mit ihnen verschwägern: Deine Tochter sollst du nicht seinem Sohn geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen;
4denn er1 würde deinen Sohn von mir2 abwenden, dass sie anderen Göttern dienen. Und der Zorn Jahwehs würde gegen euch entbrennen, und er würde dich schnell vernichten.
5Sondern so sollt ihr an ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Gedenksteine zerbrechen und ihre Aschera-Standbilder umhauen und ihre Schnitzbilder im Feuer verbrennen,
6denn ein heiliges Volk bist du Jahweh, deinem Gott; dich hat Jahweh, dein Gott, sich erwählt, ihm zum Volk des Eigentums zu werden aus allen Völkerscharen, die auf der Fläche des Erdbodens sind!
7Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völkerscharen, hat Jahweh sich euch zugeneigt und hat sich euch erwählt - denn ihr seid das geringste [Volk] unter allen Völkerscharen -,
8sondern wegen der Liebe Jahwehs zu euch und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen hat, führte Jahweh euch mit starker Hand heraus und erlöste dich aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten.
9So erkenne denn, dass Jahweh, dein Gott, er, der Gott3 ist, der treue, <starke> Gott, der den Bund und die Güte <und Treue> bewahrt denen, die ihn lieben und seine Gebote halten4, auf tausend Geschlechter hin,
10und der denen, die ihn hassen, ins Angesicht vergilt, sie umkommen zu lassen. Nicht zögert er gegenüber seinem Hasser. Ins Angesicht vergilt er ihm!
11So sollst du <nun> das Gebot und die Satzungen und die Rechtsbestimmungen, die ich dir heute zu tun gebiete, wahren5.
12Und es wird geschehen: Dafür, dass ihr auf diese Rechtsbestimmungen hört und sie wahrt und sie tut, wird Jahweh, dein Gott, dir den Bund und die Güte6 bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat,
13und er wird dich lieben und dich segnen und dich mehren: Er wird die Frucht deines Leibes segnen und die Frucht deines Erdbodens, dein Getreide und deinen Most7 und dein Öl, den Wurf deiner Rinder und den Zuwachs deines Kleinviehs, auf dem Erdboden, den er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben.
14Gesegnet wirst du sein vor allen Völkerscharen. Kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare wird bei dir sein noch bei deinem Vieh.
15Und Jahweh wird jede Krankheit von dir abwenden. Und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle deine Hasser geben.
16Und du wirst alle Völkerscharen verzehren, die Jahweh, dein Gott, dir im Begriff ist zu geben. Dein Auge soll nicht schonend8 auf sie blicken. Und du sollst ihren Göttern nicht dienen, denn das wäre dir ein Fallstrick.
17Wenn du in deinem Herzen sagst: 'Diese Völker sind größer als ich; wie könnte ich sie <aus ihrem Besitz> verdrängen?' -
18so fürchte dich nicht vor ihnen. Denke vielmehr zurück an das, was Jahweh, dein Gott, an Pharao und allen Ägyptern tat,
19an die großen Prüfungen, die deine Augen sahen, und die Zeichen und die Wunder und die starke Hand und den ausgestreckten Arm, womit Jahweh, dein Gott, dich herausführte. Ebenso wird Jahweh, dein Gott, an allen Völkerscharen tun, vor deren Angesicht du dich fürchtest.
20Und auch die Hornisse wird Jahweh, dein Gott, unter sie senden, bis die Übriggebliebenen und die sich vor dir Versteckenden umgekommen sind.
21Erschrick nicht vor ihrem Angesicht, denn Jahweh, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtgebietender, <starker> Gott.
22Und Jahweh, dein Gott, wird diese Völker nach und nach vor dir vertreiben. Du wirst sie nicht schnell aufreiben können, sonst würde das Wild des Feldes sich gegen dich mehren.
23Und Jahweh, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und sie in große Bestürzung versetzen, bis sie vernichtet sind.
24Und er wird ihre Könige in deine Hand geben, und du wirst ihre Namen schwinden lassen, unter dem Himmel hinweg. Niemand wird vor deinem Angesicht bestehen, bis du sie vernichtet hast.
25Die Schnitzbilder ihrer Götter sollt ihr im Feuer verbrennen. Du sollst dich nicht gelüsten lassen nach dem Silber und dem Gold an ihnen, dass du es dir nähmest, damit es dir nicht zum Fallstrick wird, denn es ist Jahweh, deinem Gott, ein Gräuel!
26Und du sollst keinen Gräuel in dein Haus kommen lassen, damit du nicht gleich ihm dem Bann verfällst. Ganz und gar verabscheuen sollst du es und ganz und gar für einen Gräuel halten, denn Banngut9 ist es!"
2und Jahweh, dein Gott, sie vor dir dahingibt und du sie schlägst, sollst du unbedingt den Bann an ihnen vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und ihnen nicht gnädig sein!
3Und du sollst dich nicht mit ihnen verschwägern: Deine Tochter sollst du nicht seinem Sohn geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen;
4denn er1 würde deinen Sohn von mir2 abwenden, dass sie anderen Göttern dienen. Und der Zorn Jahwehs würde gegen euch entbrennen, und er würde dich schnell vernichten.
5Sondern so sollt ihr an ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Gedenksteine zerbrechen und ihre Aschera-Standbilder umhauen und ihre Schnitzbilder im Feuer verbrennen,
6denn ein heiliges Volk bist du Jahweh, deinem Gott; dich hat Jahweh, dein Gott, sich erwählt, ihm zum Volk des Eigentums zu werden aus allen Völkerscharen, die auf der Fläche des Erdbodens sind!
7Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völkerscharen, hat Jahweh sich euch zugeneigt und hat sich euch erwählt - denn ihr seid das geringste [Volk] unter allen Völkerscharen -,
8sondern wegen der Liebe Jahwehs zu euch und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen hat, führte Jahweh euch mit starker Hand heraus und erlöste dich aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten.
9So erkenne denn, dass Jahweh, dein Gott, er, der Gott3 ist, der treue, <starke> Gott, der den Bund und die Güte <und Treue> bewahrt denen, die ihn lieben und seine Gebote halten4, auf tausend Geschlechter hin,
10und der denen, die ihn hassen, ins Angesicht vergilt, sie umkommen zu lassen. Nicht zögert er gegenüber seinem Hasser. Ins Angesicht vergilt er ihm!
11So sollst du <nun> das Gebot und die Satzungen und die Rechtsbestimmungen, die ich dir heute zu tun gebiete, wahren5.
12Und es wird geschehen: Dafür, dass ihr auf diese Rechtsbestimmungen hört und sie wahrt und sie tut, wird Jahweh, dein Gott, dir den Bund und die Güte6 bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat,
13und er wird dich lieben und dich segnen und dich mehren: Er wird die Frucht deines Leibes segnen und die Frucht deines Erdbodens, dein Getreide und deinen Most7 und dein Öl, den Wurf deiner Rinder und den Zuwachs deines Kleinviehs, auf dem Erdboden, den er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben.
14Gesegnet wirst du sein vor allen Völkerscharen. Kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare wird bei dir sein noch bei deinem Vieh.
15Und Jahweh wird jede Krankheit von dir abwenden. Und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle deine Hasser geben.
16Und du wirst alle Völkerscharen verzehren, die Jahweh, dein Gott, dir im Begriff ist zu geben. Dein Auge soll nicht schonend8 auf sie blicken. Und du sollst ihren Göttern nicht dienen, denn das wäre dir ein Fallstrick.
17Wenn du in deinem Herzen sagst: 'Diese Völker sind größer als ich; wie könnte ich sie <aus ihrem Besitz> verdrängen?' -
18so fürchte dich nicht vor ihnen. Denke vielmehr zurück an das, was Jahweh, dein Gott, an Pharao und allen Ägyptern tat,
19an die großen Prüfungen, die deine Augen sahen, und die Zeichen und die Wunder und die starke Hand und den ausgestreckten Arm, womit Jahweh, dein Gott, dich herausführte. Ebenso wird Jahweh, dein Gott, an allen Völkerscharen tun, vor deren Angesicht du dich fürchtest.
20Und auch die Hornisse wird Jahweh, dein Gott, unter sie senden, bis die Übriggebliebenen und die sich vor dir Versteckenden umgekommen sind.
21Erschrick nicht vor ihrem Angesicht, denn Jahweh, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtgebietender, <starker> Gott.
22Und Jahweh, dein Gott, wird diese Völker nach und nach vor dir vertreiben. Du wirst sie nicht schnell aufreiben können, sonst würde das Wild des Feldes sich gegen dich mehren.
23Und Jahweh, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und sie in große Bestürzung versetzen, bis sie vernichtet sind.
24Und er wird ihre Könige in deine Hand geben, und du wirst ihre Namen schwinden lassen, unter dem Himmel hinweg. Niemand wird vor deinem Angesicht bestehen, bis du sie vernichtet hast.
25Die Schnitzbilder ihrer Götter sollt ihr im Feuer verbrennen. Du sollst dich nicht gelüsten lassen nach dem Silber und dem Gold an ihnen, dass du es dir nähmest, damit es dir nicht zum Fallstrick wird, denn es ist Jahweh, deinem Gott, ein Gräuel!
26Und du sollst keinen Gräuel in dein Haus kommen lassen, damit du nicht gleich ihm dem Bann verfällst. Ganz und gar verabscheuen sollst du es und ganz und gar für einen Gräuel halten, denn Banngut9 ist es!"
Fußnoten
- 1 d. i.: der Kanaaniter (Hetiter; Amoriter, Hewiter, Jebusiter, ...)
- 2 eigtl.: von [der Nachfolge] hinter mir her; Mose redet hier im Namen Jahwehs.
- 3 Im Heb. mit Artikel: der [wahre] Gott; der [alleinige] Gott
- 4 und wahren
- 5 und halten.
- 6 und Treue; chäsäd ist die in Treue gegenüber einem Bund erwiesene Güte, die Bundesliebe und -treue.
- 7 Das heb. Wort bez. den frisch gepressten Traubensaft, der sich bereits im Gärungsprozess befinden kann.
- 8 und mitleidsvoll
- 9 d. h.: der Vernichtung geweiht