Altes Testament
1. Samuel Kapitel 11
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und Nahasch, der Ammoniter, zog herauf und belagerte Jabesch-Gilead. Und alle Männer von Jabesch sagten zu Nahasch: "Schließe einen Bund mit uns, so wollen wir dir dienen."
2Und Nahasch, der Ammoniter, sagte zu ihnen: "Unter dieser Bedingung will ich <den Bund> mit euch schließen: dass ich jedem von euch das rechte Auge aussteche und damit Schmach auf ganz Israel lege."
3Und die Ältesten von Jabesch sagten zu ihm: "Lass uns sieben Tage, dass wir in alle Grenzen Israels Boten senden. Und wenn niemand da ist, der uns rettet, wollen wir zu dir hinausgehen."
4Und die Boten kamen nach Gibea-Saul und redeten diese Worte in die Ohren des Volkes. Und alles Volk erhob seine Stimme und weinte.
5Und - siehe! - Saul kam vom Feld, hinter den Rindern her. Und Saul sagte: "Was ist mit dem Volk, dass sie weinen?" Und sie erzählten ihm die Worte der Männer von Jabesch.
6Und als er diese Worte hörte, geriet der Geist Gottes über Saul, und sein Zorn entbrannte sehr.
7Und er nahm ein Joch1 Rinder und zerstückelte sie und sandte [sie] durch Boten in alle Grenzen Israels und <ließ> sagen: "Wer nicht auszieht hinter Saul und hinter Samuel her, mit dessen Rindern wird man es ebenso machen!" Da fiel der Schrecken Jahwehs auf das Volk, und sie zogen aus wie ein Mann.
8Und er musterte sie bei Besek. Und die Söhne Israels waren dreihunderttausend, und die Männer Judas dreißigtausend.
9Und man sagte zu den Boten, die gekommen waren: "So sollt ihr zu den Männern von Jabesch-Gilead sagen: 'Morgen, wenn die Sonne heiß scheint, wird euch Rettung2 zuteilwerden.'" Und die Boten kamen und berichteten es den Männern von Jabesch. Und sie freuten sich.
10Und die Männer von Jabesch sagten: "Morgen wollen wir zu euch hinausgehen, <dann> mögt ihr uns tun nach allem, was gut ist in euren Augen."
11Und es geschah am nächsten Tag, da stellte Saul das Volk in drei Abteilungen3 auf. Und sie kamen mitten in das Heerlager bei der Morgenwache und schlugen Ammon, bis der Tag heiß war. Und die Übriggebliebenen wurden zerstreut, und nicht zwei von ihnen blieben beieinander.
12Und das Volk sagte zu Samuel: "Wer ist es, der gesagt hat: 'Sollte Saul über uns <als König> herrschen?' Gebt die Männer her, dass wir sie töten!"
13Aber Saul sagte: "Niemand soll an diesem Tag getötet werden, denn heute hat Jahweh Rettung gewirkt in Israel!"
14Und Samuel sagte zum Volk: "Kommt und lasst uns nach Gilgal gehen und dort das Königtum erneuern."
15Und das ganze Volk zog nach Gilgal. Und sie machten dort Saul zum König vor dem Angesicht Jahwehs in Gilgal. Und sie schlachteten dort Friedensopfer vor dem Angesicht Jahwehs. Und Saul und alle Männer Israels freuten sich dort überaus.
2Und Nahasch, der Ammoniter, sagte zu ihnen: "Unter dieser Bedingung will ich <den Bund> mit euch schließen: dass ich jedem von euch das rechte Auge aussteche und damit Schmach auf ganz Israel lege."
3Und die Ältesten von Jabesch sagten zu ihm: "Lass uns sieben Tage, dass wir in alle Grenzen Israels Boten senden. Und wenn niemand da ist, der uns rettet, wollen wir zu dir hinausgehen."
4Und die Boten kamen nach Gibea-Saul und redeten diese Worte in die Ohren des Volkes. Und alles Volk erhob seine Stimme und weinte.
5Und - siehe! - Saul kam vom Feld, hinter den Rindern her. Und Saul sagte: "Was ist mit dem Volk, dass sie weinen?" Und sie erzählten ihm die Worte der Männer von Jabesch.
6Und als er diese Worte hörte, geriet der Geist Gottes über Saul, und sein Zorn entbrannte sehr.
7Und er nahm ein Joch1 Rinder und zerstückelte sie und sandte [sie] durch Boten in alle Grenzen Israels und <ließ> sagen: "Wer nicht auszieht hinter Saul und hinter Samuel her, mit dessen Rindern wird man es ebenso machen!" Da fiel der Schrecken Jahwehs auf das Volk, und sie zogen aus wie ein Mann.
8Und er musterte sie bei Besek. Und die Söhne Israels waren dreihunderttausend, und die Männer Judas dreißigtausend.
9Und man sagte zu den Boten, die gekommen waren: "So sollt ihr zu den Männern von Jabesch-Gilead sagen: 'Morgen, wenn die Sonne heiß scheint, wird euch Rettung2 zuteilwerden.'" Und die Boten kamen und berichteten es den Männern von Jabesch. Und sie freuten sich.
10Und die Männer von Jabesch sagten: "Morgen wollen wir zu euch hinausgehen, <dann> mögt ihr uns tun nach allem, was gut ist in euren Augen."
11Und es geschah am nächsten Tag, da stellte Saul das Volk in drei Abteilungen3 auf. Und sie kamen mitten in das Heerlager bei der Morgenwache und schlugen Ammon, bis der Tag heiß war. Und die Übriggebliebenen wurden zerstreut, und nicht zwei von ihnen blieben beieinander.
12Und das Volk sagte zu Samuel: "Wer ist es, der gesagt hat: 'Sollte Saul über uns <als König> herrschen?' Gebt die Männer her, dass wir sie töten!"
13Aber Saul sagte: "Niemand soll an diesem Tag getötet werden, denn heute hat Jahweh Rettung gewirkt in Israel!"
14Und Samuel sagte zum Volk: "Kommt und lasst uns nach Gilgal gehen und dort das Königtum erneuern."
15Und das ganze Volk zog nach Gilgal. Und sie machten dort Saul zum König vor dem Angesicht Jahwehs in Gilgal. Und sie schlachteten dort Friedensopfer vor dem Angesicht Jahwehs. Und Saul und alle Männer Israels freuten sich dort überaus.