Altes Testament
1. Samuel Kapitel 25
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und Samuel starb. Und ganz Israel versammelte sich und klagte um ihn und begrub ihn in seinem Haus1 in Rama. Und David machte sich auf und zog hinab in die Wüste Paran2.
2Und es war ein Mann in Maon, der seine Tätigkeit <und sein Anwesen> in Karmel3 hatte. Und der Mann war sehr vermögend4 und hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen. Und er war beim Scheren seiner Schafherde in Karmel.
3Und der Name des Mannes war Nabal5, und der Name seiner Frau Abigajil. Und die Frau war von trefflichem Verstand6 und von schöner Gestalt. Der Mann aber war hart und boshaft in [seinem] Tun. Und er war ein Kalebiter7.
4Und David hörte in der Wüste, dass Nabal dabei war, sein Kleinvieh zu scheren.
5Da sandte David zehn Burschen. Und David sagte zu den Burschen: "Geht nach Karmel hinauf und geht zu Nabal und fragt ihn in meinem Namen nach seinem Frieden <und Ergehen>8.
6Und zwar sagt so: 'Lebe [lange]! Und Friede dir, und Friede deinem Hause, und Friede allem, was dein ist!
7Ich habe soeben gehört, dass du [die] Schafscherer bei dir [hast]. Nun, deine Hirten, die dein sind, waren mit uns zusammen. Wir taten ihnen nichts zuleide, und nicht irgendetwas ist von ihnen vermisst worden all die Tage, die sie in Karmel waren.
8Frage deine Burschen, und sie werden dir Bericht geben. Mögen also die Burschen9 Gnade finden in deinen Augen, denn wir sind an einem guten10 Tag gekommen. Gib bitte, was deine Hand findet, deinen Knechten und deinem Sohn David!'"
9Und die Burschen Davids kamen hin und redeten zu Nabal im Namen Davids nach all diesen Worten. Und <dann> waren sie still11.
10Aber Nabal antwortete den Knechten Davids und sagte: "Wer ist David? Und wer der Sohn Isais? Heutzutage gibt es viele Knechte, die ausbrechen, ein jeder vom Angesicht seines Herrn hinweg.
11Und ich sollte mein Brot und mein Wasser nehmen und mein Geschlachtetes, das ich für meine Scherer geschlachtet habe, und es Männern geben, von denen ich nicht weiß, woher sie sind?"
12Und die Burschen Davids wandten sich auf ihren Weg und kehrten zurück. Und sie kamen und gaben ihm Bericht gemäß all diesen Worten.
13Und David sagte zu seinen Männern: "Gürtet euch ein jeder sein Schwert um!" Und sie gürteten sich ein jeder sein Schwert um. Und auch David gürtete sich sein Schwert um. Und sie zogen hinauf, hinter David her, etwa vierhundert Mann. Und zweihundert blieben bei den Geräten.
14Ein Bursche aber, einer von den Burschen, gab Abigajil, der Frau Nabals, Bericht und sagte: "Siehe! David sandte Boten aus der Wüste, um unseren Herrn zu segnen. Aber er hat sie angeschrien12.
15Und die Männer sind sehr gut zu uns gewesen. Und uns wurde nichts zuleide getan13, und wir haben nicht irgendetwas vermisst all die Tage, die wir mit ihnen umherzogen, als wir auf dem Felde14 waren.
16Sie waren bei Nacht und bei Tag eine Mauer um uns her, all die Tage, die wir als Hirten des Kleinviehs mit ihnen zusammen waren.
17Und nun erkenne und sieh zu, was du tun willst; denn Unheil ist beschlossen über unseren Herrn und über sein ganzes Haus. Er aber ist zu [sehr] ein Sohn Belials15, als dass man mit ihm reden könnte."
18Da eilte Abigajil und nahm zweihundert Brote und zwei Schläuche Wein und fünf zubereitete Schafe und fünf Maß16 geröstetes Korn und hundert [Schnitten] gepresste Dörrtrauben und zweihundert [Schnitten] gepresste Feigen und legte es auf die Esel.
19Und sie sagte zu ihren Burschen: "Geht voraus, vor mir! Siehe! Ich komme hinter euch nach." Aber ihrem Mann Nabal teilte sie es nicht mit.
20Und es geschah, während sie an einer verdeckten [Stelle] des Berges auf dem Esel ritt und herabkam - siehe! -, da kamen <gerade> David und seine Männer herab, ihr entgegen, sodass sie auf sie stieß.
21(David aber hatte gesagt: "Wahrlich, umsonst habe ich alles behütet, was dem da gehört in der Wüste, sodass nicht irgendetwas vermisst wurde von allem, was sein ist. Und er hat mir Gutes mit Bösem vergolten!
22So tue Gott den Feinden Davids, und so füge er hinzu, wenn ich von allem, was sein ist, bis zum ersten Morgenlicht einen übrig lasse, der männlich ist17 ...!"18)
23Und als Abigajil David sah, stieg sie schnell vom Esel und fiel vor Davids Gesicht19 auf ihr Antlitz und warf sich huldigend zur Erde nieder.
24Und sie fiel ihm zu Füßen und sagte: "Auf mir, auf mir, mein Herr, ist die Schuld! Möge deine Magd bitte in deine Ohren reden dürfen! Und höre die Worte deiner Magd!
25Nicht richte mein Herr sein Herz gegen diesen Mann Belials, gegen Nabal; denn wie sein Name, so ist er: Nabal20 ist sein Name, und Torheit ist bei ihm. Und ich, deine Magd, habe die Burschen meines Herrn nicht gesehen, die du gesandt hast.
26Und nun, mein Herr, so wahr Jahweh lebt und deine Seele lebt: Jahweh ist es, der dich davon abgehalten hat, in Blutschuld zu kommen, und davon, dass deine [eigene] Hand dir Hilfe schaffe. Und nun, mögen doch wie Nabal werden deine Feinde - und die, die gegen meinen Herrn Böses suchen!
27Und nun, dieser Segen21, den deine leibeigene Magd meinem Herrn gebracht hat, er möge den Burschen gegeben werden, die in den Fußspuren meines Herrn wandeln!
28Vergib bitte das Vergehen deiner Magd! - Fürwahr, Jahweh wird gewisslich meinem Herrn ein beständiges Haus machen, weil mein Herr die Kriege Jahwehs kämpft, und es findet sich nicht Böses an dir von deinen Tagen an22.
29Und hat sich ein Mensch erhoben, dich zu verfolgen und nach deiner Seele zu trachten, so soll die Seele meines Herrn eingebunden sein ins Bündel der Lebenden bei Jahweh, deinem Gott; aber die Seele deiner Feinde, die soll er wegschleudern in der Schleuderpfanne!
30Und es wird geschehen, wenn Jahweh meinem Herrn entsprechend allem Guten, das er über dich geredet hat, getan haben wird und dich zum Führer über Israel eingesetzt haben wird,
31dann wird dir diese [Sache] nicht zu einem Anstoß sein und zu einem Ärgernis des Herzens23 sein für meinen Herrn, und zu [einem Vorwurf], dass du ohne Ursache Blut vergossen hättest und dass mein Herr sich selbst geholfen hätte. Und wenn Jahweh meinem Herrn wohlgetan haben wird, mögest du an deine Magd denken."
32Und David sagte zu Abigajil: "Gesegnet24 sei Jahweh, der Gott Israels, der dich an diesem Tag mir entgegengesandt hat!
33Und gesegnet sei dein Verstand25, und gesegnet seist du, die du mich heute davon zurückgehalten hast, in Blutschuld zu kommen und mir mit meiner [eigenen] Hand zu helfen!
34Doch so wahr Jahweh lebt, der Gott Israels, der mich daran gehindert hat, dir Böses zu tun: Wenn du mir nicht eilends entgegengekommen wärst, wäre dem Nabal bis zum ersten Morgenlicht nicht [einer] übrig geblieben, der männlich ist!"
35Und David nahm aus ihrer Hand, was sie ihm gebracht hatte, und sagte zu ihr: "Zieh in Frieden hinauf in dein Haus. Siehe! Ich habe auf deine Stimme gehört und dein Angesicht erhoben."
36Und als Abigajil zu Nabal kam - siehe! -, da hatte er ein Gastmahl26 in seinem Haus wie das Mahl eines Königs. Und das Herz Nabals war darüber27 guter [Dinge]. Und er war sehr, sehr betrunken. Und sie teilte ihm nichts mit, weder Kleines noch Großes, bis zum Morgenlicht.
37Und es geschah am Morgen, als der Rausch von Nabal gewichen war, da berichtete ihm seine Frau diese Dinge. Und sein Herz starb in seinem Innern, und er wurde zu Stein.
38Und es geschah etwa zehn Tage [danach], da schlug Jahweh Nabal <mit einer Plage>, und er starb.
39Und als David hörte, dass Nabal gestorben war, sagte er: "Gesegnet28 sei Jahweh, der den Rechtsstreit für die mir [zugefügte] Schmach erstritten [und] aus der Hand Nabals [gefordert] hat und seinen leibeigenen Knecht vom Bösen zurückgehalten hat! Jahweh hat die Bosheit Nabals auf seinen Kopf zurückkehren lassen." Und David sandte hin und warb um Abigajil, um sie sich zur Frau zu nehmen.
40Und die Knechte Davids kamen zu Abigajil nach Karmel. Und sie redeten zu ihr und sagten: "David hat uns zu dir gesandt, um sich dich zur Frau zu nehmen."
41Da stand sie auf und warf sich huldigend nieder, mit dem Gesicht zur Erde, und sagte: "Siehe! - [hier ist] deine Magd - als leibeigene Magd, um die Füße der Knechte meines Herrn zu waschen!"
42Und Abigajil beeilte sich und machte sich auf, und sie ritt auf dem Esel, und [auch] ihre fünf Mädchen29, die ihrem Fuß folgten. Und sie zog hinter den Boten Davids her. Und sie wurde ihm zur Frau.
43David hatte auch Ahinoam [zur Frau] genommen, aus Jesreel. So wurden sie also beide ihm zu Frauen.
44Saul aber hatte seine Tochter Michal, die Frau Davids, Palti, dem Sohn des Lajisch aus Gallim, gegeben.
2Und es war ein Mann in Maon, der seine Tätigkeit <und sein Anwesen> in Karmel3 hatte. Und der Mann war sehr vermögend4 und hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen. Und er war beim Scheren seiner Schafherde in Karmel.
3Und der Name des Mannes war Nabal5, und der Name seiner Frau Abigajil. Und die Frau war von trefflichem Verstand6 und von schöner Gestalt. Der Mann aber war hart und boshaft in [seinem] Tun. Und er war ein Kalebiter7.
4Und David hörte in der Wüste, dass Nabal dabei war, sein Kleinvieh zu scheren.
5Da sandte David zehn Burschen. Und David sagte zu den Burschen: "Geht nach Karmel hinauf und geht zu Nabal und fragt ihn in meinem Namen nach seinem Frieden <und Ergehen>8.
6Und zwar sagt so: 'Lebe [lange]! Und Friede dir, und Friede deinem Hause, und Friede allem, was dein ist!
7Ich habe soeben gehört, dass du [die] Schafscherer bei dir [hast]. Nun, deine Hirten, die dein sind, waren mit uns zusammen. Wir taten ihnen nichts zuleide, und nicht irgendetwas ist von ihnen vermisst worden all die Tage, die sie in Karmel waren.
8Frage deine Burschen, und sie werden dir Bericht geben. Mögen also die Burschen9 Gnade finden in deinen Augen, denn wir sind an einem guten10 Tag gekommen. Gib bitte, was deine Hand findet, deinen Knechten und deinem Sohn David!'"
9Und die Burschen Davids kamen hin und redeten zu Nabal im Namen Davids nach all diesen Worten. Und <dann> waren sie still11.
10Aber Nabal antwortete den Knechten Davids und sagte: "Wer ist David? Und wer der Sohn Isais? Heutzutage gibt es viele Knechte, die ausbrechen, ein jeder vom Angesicht seines Herrn hinweg.
11Und ich sollte mein Brot und mein Wasser nehmen und mein Geschlachtetes, das ich für meine Scherer geschlachtet habe, und es Männern geben, von denen ich nicht weiß, woher sie sind?"
12Und die Burschen Davids wandten sich auf ihren Weg und kehrten zurück. Und sie kamen und gaben ihm Bericht gemäß all diesen Worten.
13Und David sagte zu seinen Männern: "Gürtet euch ein jeder sein Schwert um!" Und sie gürteten sich ein jeder sein Schwert um. Und auch David gürtete sich sein Schwert um. Und sie zogen hinauf, hinter David her, etwa vierhundert Mann. Und zweihundert blieben bei den Geräten.
14Ein Bursche aber, einer von den Burschen, gab Abigajil, der Frau Nabals, Bericht und sagte: "Siehe! David sandte Boten aus der Wüste, um unseren Herrn zu segnen. Aber er hat sie angeschrien12.
15Und die Männer sind sehr gut zu uns gewesen. Und uns wurde nichts zuleide getan13, und wir haben nicht irgendetwas vermisst all die Tage, die wir mit ihnen umherzogen, als wir auf dem Felde14 waren.
16Sie waren bei Nacht und bei Tag eine Mauer um uns her, all die Tage, die wir als Hirten des Kleinviehs mit ihnen zusammen waren.
17Und nun erkenne und sieh zu, was du tun willst; denn Unheil ist beschlossen über unseren Herrn und über sein ganzes Haus. Er aber ist zu [sehr] ein Sohn Belials15, als dass man mit ihm reden könnte."
18Da eilte Abigajil und nahm zweihundert Brote und zwei Schläuche Wein und fünf zubereitete Schafe und fünf Maß16 geröstetes Korn und hundert [Schnitten] gepresste Dörrtrauben und zweihundert [Schnitten] gepresste Feigen und legte es auf die Esel.
19Und sie sagte zu ihren Burschen: "Geht voraus, vor mir! Siehe! Ich komme hinter euch nach." Aber ihrem Mann Nabal teilte sie es nicht mit.
20Und es geschah, während sie an einer verdeckten [Stelle] des Berges auf dem Esel ritt und herabkam - siehe! -, da kamen <gerade> David und seine Männer herab, ihr entgegen, sodass sie auf sie stieß.
21(David aber hatte gesagt: "Wahrlich, umsonst habe ich alles behütet, was dem da gehört in der Wüste, sodass nicht irgendetwas vermisst wurde von allem, was sein ist. Und er hat mir Gutes mit Bösem vergolten!
22So tue Gott den Feinden Davids, und so füge er hinzu, wenn ich von allem, was sein ist, bis zum ersten Morgenlicht einen übrig lasse, der männlich ist17 ...!"18)
23Und als Abigajil David sah, stieg sie schnell vom Esel und fiel vor Davids Gesicht19 auf ihr Antlitz und warf sich huldigend zur Erde nieder.
24Und sie fiel ihm zu Füßen und sagte: "Auf mir, auf mir, mein Herr, ist die Schuld! Möge deine Magd bitte in deine Ohren reden dürfen! Und höre die Worte deiner Magd!
25Nicht richte mein Herr sein Herz gegen diesen Mann Belials, gegen Nabal; denn wie sein Name, so ist er: Nabal20 ist sein Name, und Torheit ist bei ihm. Und ich, deine Magd, habe die Burschen meines Herrn nicht gesehen, die du gesandt hast.
26Und nun, mein Herr, so wahr Jahweh lebt und deine Seele lebt: Jahweh ist es, der dich davon abgehalten hat, in Blutschuld zu kommen, und davon, dass deine [eigene] Hand dir Hilfe schaffe. Und nun, mögen doch wie Nabal werden deine Feinde - und die, die gegen meinen Herrn Böses suchen!
27Und nun, dieser Segen21, den deine leibeigene Magd meinem Herrn gebracht hat, er möge den Burschen gegeben werden, die in den Fußspuren meines Herrn wandeln!
28Vergib bitte das Vergehen deiner Magd! - Fürwahr, Jahweh wird gewisslich meinem Herrn ein beständiges Haus machen, weil mein Herr die Kriege Jahwehs kämpft, und es findet sich nicht Böses an dir von deinen Tagen an22.
29Und hat sich ein Mensch erhoben, dich zu verfolgen und nach deiner Seele zu trachten, so soll die Seele meines Herrn eingebunden sein ins Bündel der Lebenden bei Jahweh, deinem Gott; aber die Seele deiner Feinde, die soll er wegschleudern in der Schleuderpfanne!
30Und es wird geschehen, wenn Jahweh meinem Herrn entsprechend allem Guten, das er über dich geredet hat, getan haben wird und dich zum Führer über Israel eingesetzt haben wird,
31dann wird dir diese [Sache] nicht zu einem Anstoß sein und zu einem Ärgernis des Herzens23 sein für meinen Herrn, und zu [einem Vorwurf], dass du ohne Ursache Blut vergossen hättest und dass mein Herr sich selbst geholfen hätte. Und wenn Jahweh meinem Herrn wohlgetan haben wird, mögest du an deine Magd denken."
32Und David sagte zu Abigajil: "Gesegnet24 sei Jahweh, der Gott Israels, der dich an diesem Tag mir entgegengesandt hat!
33Und gesegnet sei dein Verstand25, und gesegnet seist du, die du mich heute davon zurückgehalten hast, in Blutschuld zu kommen und mir mit meiner [eigenen] Hand zu helfen!
34Doch so wahr Jahweh lebt, der Gott Israels, der mich daran gehindert hat, dir Böses zu tun: Wenn du mir nicht eilends entgegengekommen wärst, wäre dem Nabal bis zum ersten Morgenlicht nicht [einer] übrig geblieben, der männlich ist!"
35Und David nahm aus ihrer Hand, was sie ihm gebracht hatte, und sagte zu ihr: "Zieh in Frieden hinauf in dein Haus. Siehe! Ich habe auf deine Stimme gehört und dein Angesicht erhoben."
36Und als Abigajil zu Nabal kam - siehe! -, da hatte er ein Gastmahl26 in seinem Haus wie das Mahl eines Königs. Und das Herz Nabals war darüber27 guter [Dinge]. Und er war sehr, sehr betrunken. Und sie teilte ihm nichts mit, weder Kleines noch Großes, bis zum Morgenlicht.
37Und es geschah am Morgen, als der Rausch von Nabal gewichen war, da berichtete ihm seine Frau diese Dinge. Und sein Herz starb in seinem Innern, und er wurde zu Stein.
38Und es geschah etwa zehn Tage [danach], da schlug Jahweh Nabal <mit einer Plage>, und er starb.
39Und als David hörte, dass Nabal gestorben war, sagte er: "Gesegnet28 sei Jahweh, der den Rechtsstreit für die mir [zugefügte] Schmach erstritten [und] aus der Hand Nabals [gefordert] hat und seinen leibeigenen Knecht vom Bösen zurückgehalten hat! Jahweh hat die Bosheit Nabals auf seinen Kopf zurückkehren lassen." Und David sandte hin und warb um Abigajil, um sie sich zur Frau zu nehmen.
40Und die Knechte Davids kamen zu Abigajil nach Karmel. Und sie redeten zu ihr und sagten: "David hat uns zu dir gesandt, um sich dich zur Frau zu nehmen."
41Da stand sie auf und warf sich huldigend nieder, mit dem Gesicht zur Erde, und sagte: "Siehe! - [hier ist] deine Magd - als leibeigene Magd, um die Füße der Knechte meines Herrn zu waschen!"
42Und Abigajil beeilte sich und machte sich auf, und sie ritt auf dem Esel, und [auch] ihre fünf Mädchen29, die ihrem Fuß folgten. Und sie zog hinter den Boten Davids her. Und sie wurde ihm zur Frau.
43David hatte auch Ahinoam [zur Frau] genommen, aus Jesreel. So wurden sie also beide ihm zu Frauen.
44Saul aber hatte seine Tochter Michal, die Frau Davids, Palti, dem Sohn des Lajisch aus Gallim, gegeben.
Fußnoten
- 1 Zum "Haus" gehörte der Hof.
- 2 Die arab. Wüste (im Süden) reichte bis ans Bergland Juda heran.
- 3 D. i. eine Bergstadt in Juda, westlich vom Toten Meer (Jos 15,55).
- 4 w.: groß
- 5 bed.: Törichter; Tor
- 6 o.: von feiner [Lebens]klugheit
- 7 d. h.: von Kaleb abstammend.
- 8 o.: entbietet ihm in meinem Namen den Friedensgruß.
- 9 d. i.: meine Burschen
- 10 i. S. v.: festlichen
- 11 o.: ruhten sie; warteten sie still ab (Grundbed.: ruhen; sich niederlassen).
- 12 Grundbed.: schreiend auf jem. losstürzen
- 13 o.: wir wurden nicht belästigt o. beleidigt
- 14 i. S. v.: auf dem offenen Land
- 15 d. h.: ein Sohn der Nichtswürdigkeit und des Verderbens
- 16 eigtl.: Sea (d. i.: der dritte Teil eines Epha, ca. 7,3 l).
- 17 w.: der an die Wand uriniert; so a. V. 34.
- 18 D. i. eine heb. Schwurformel; nur der erste Teil des Satzes wird ausgesprochen.
- 19 o.: Stirn (Grundbed.: Nase; Nasenlöcher)
- 20 bed.: Törichter; Tor
- 21 i. S. v.: diese Segensgabe
- 22 i. S. v.: seit je; solange du lebst.
- 23 o.: Stolperstein des Herzens; o.: Gewissensskrupel
- 24 und gelobt; so a. i. Folg.
- 25 und deine Klugheit
- 26 o.: Trinkmahl
- 27 d. i.: über dem Essen und Trinken
- 28 und gelobt
- 29 d. i.: Dienerinnen