Altes Testament
1. Samuel Kapitel 29
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und die Philister versammelten alle ihre Heere nach Afek. Israel aber lagerte an der Quelle, die bei Jesreel ist.
2Und die Stadtfürsten der Philister zogen hinüber nach Hundertschaften und Tausendschaften. Und zuletzt zogen David und seine Männer hinüber, zusammen mit Achisch.
3Und die Stadtfürsten der Philister sagten: "Was sollen diese Hebräer?" Und Achisch sagte zu den Stadtfürsten der Philister: "Ist das nicht David, der Knecht Sauls, des Königs Israels, der schon seit Tag und Jahr bei mir ist? Und ich habe nicht irgendetwas an ihm gefunden von dem Tag an, da er abgefallen ist, bis zu diesem Tag."
4Aber die Stadtfürsten der Philister waren erzürnt über ihn. Und die Stadtfürsten der Philister sagten zu ihm: "Schicke den Mann zurück, damit er an seinen Ort zurückkehre, wohin du ihn bestellt hast, und er nicht mit uns in den Kampf hinabziehe und uns nicht im Kampf zum Widersacher1 werde; denn womit könnte der sich bei seinem Herrn gefällig machen? Nicht mit den Köpfen dieser Männer?
5Ist das nicht der David, von dem sie in den Reigen sangen und sagten: 'Saul hat seine Tausende geschlagen und David seine Zehntausende'?"
6Und Achisch rief David und sagte zu ihm: "So wahr Jahweh lebt: Du bist redlich. Und in meinen Augen ist dein Ausziehen und dein Heimkommen zusammen mit mir im Heerlager gut, denn ich habe nichts Böses an dir gefunden seit dem Tag, als du zu mir kamst, bis zu diesem [heutigen] Tag. Aber in den Augen der Stadtfürsten bist du nicht gut2.
7Und nun kehre zurück und gehe hin in Frieden, damit du nicht in den Augen der Stadtfürsten der Philister Böses tust."
8Und David sagte zu Achisch: "Fürwahr, was habe ich getan, und was hast du von dem Tag an, an dem ich vor dir gewesen bin, bis zu diesem Tag an deinem Knecht gefunden, dass ich nicht kommen und gegen die Feinde meines Herrn, des Königs, kämpfen soll?"
9Und Achisch antwortete und sagte zu David: "Ich weiß es. Fürwahr, in meinen Augen bist du gut, wie ein Bote Gottes. Doch die Obersten der Philister haben gesagt: 'Er soll nicht mit uns in den Kampf hinaufziehen!'
10So mach dich nun früh am Morgen auf, [du] und die Knechte deines Herrn, die mit dir gekommen sind. Und macht euch früh am Morgen auf: Sobald es euch hell wird, zieht fort!"
11Und David machte sich früh auf, er und seine Männer, um am Morgen fortzuziehen, zurückzukehren ins Land der Philister. Die Philister aber zogen hinauf nach Jesreel.
2Und die Stadtfürsten der Philister zogen hinüber nach Hundertschaften und Tausendschaften. Und zuletzt zogen David und seine Männer hinüber, zusammen mit Achisch.
3Und die Stadtfürsten der Philister sagten: "Was sollen diese Hebräer?" Und Achisch sagte zu den Stadtfürsten der Philister: "Ist das nicht David, der Knecht Sauls, des Königs Israels, der schon seit Tag und Jahr bei mir ist? Und ich habe nicht irgendetwas an ihm gefunden von dem Tag an, da er abgefallen ist, bis zu diesem Tag."
4Aber die Stadtfürsten der Philister waren erzürnt über ihn. Und die Stadtfürsten der Philister sagten zu ihm: "Schicke den Mann zurück, damit er an seinen Ort zurückkehre, wohin du ihn bestellt hast, und er nicht mit uns in den Kampf hinabziehe und uns nicht im Kampf zum Widersacher1 werde; denn womit könnte der sich bei seinem Herrn gefällig machen? Nicht mit den Köpfen dieser Männer?
5Ist das nicht der David, von dem sie in den Reigen sangen und sagten: 'Saul hat seine Tausende geschlagen und David seine Zehntausende'?"
6Und Achisch rief David und sagte zu ihm: "So wahr Jahweh lebt: Du bist redlich. Und in meinen Augen ist dein Ausziehen und dein Heimkommen zusammen mit mir im Heerlager gut, denn ich habe nichts Böses an dir gefunden seit dem Tag, als du zu mir kamst, bis zu diesem [heutigen] Tag. Aber in den Augen der Stadtfürsten bist du nicht gut2.
7Und nun kehre zurück und gehe hin in Frieden, damit du nicht in den Augen der Stadtfürsten der Philister Böses tust."
8Und David sagte zu Achisch: "Fürwahr, was habe ich getan, und was hast du von dem Tag an, an dem ich vor dir gewesen bin, bis zu diesem Tag an deinem Knecht gefunden, dass ich nicht kommen und gegen die Feinde meines Herrn, des Königs, kämpfen soll?"
9Und Achisch antwortete und sagte zu David: "Ich weiß es. Fürwahr, in meinen Augen bist du gut, wie ein Bote Gottes. Doch die Obersten der Philister haben gesagt: 'Er soll nicht mit uns in den Kampf hinaufziehen!'
10So mach dich nun früh am Morgen auf, [du] und die Knechte deines Herrn, die mit dir gekommen sind. Und macht euch früh am Morgen auf: Sobald es euch hell wird, zieht fort!"
11Und David machte sich früh auf, er und seine Männer, um am Morgen fortzuziehen, zurückzukehren ins Land der Philister. Die Philister aber zogen hinauf nach Jesreel.