Altes Testament
1. Samuel Kapitel 8
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne zu Richtern für Israel ein
2(der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel1 und der Name seines zweiten Abija2), Richtern in Beerscheba.
3Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen und neigten sich dem Gewinn zu und nahmen Bestechungsgeschenke an und beugten das Recht.
4Und alle Ältesten von Israel versammelten sich und kamen zu Samuel nach Rama
5und sagten zu ihm: "Siehe! - du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze einen König über uns, uns zu richten, wie <bei> allen Völkern."
6Und das Wort war übel in den Augen Samuels, als sie sagten: "Gib uns einen König, uns zu richten!" Und Samuel flehte zu Jahweh.
7Und Jahweh sagte zu Samuel: "Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, König über sie zu sein3.
8Entsprechend all den Taten, die sie getan haben von dem Tag an, als ich sie aus Ägypten heraufführte, bis zu diesem Tag, dass sie mich verließen und anderen Göttern dienten, so tun sie auch dir.
9Und nun höre auf ihre Stimme. Nur bezeuge ihnen ernstlich, ja, ernstlich,4 und tue ihnen das Recht des Königs kund, der über sie herrschen wird."
10Und Samuel sagte alle Worte Jahwehs zu dem Volk, das einen König von ihm forderte.
11Und er sagte: "Dieses wird das Recht des Königs sein, der über euch <als König> herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen und sie an seine Wagen und seine Rosse stellen, und sie werden vor seinem Wagen herlaufen,
12und [er wird sie nehmen], um sie sich als Oberste über Tausend und Oberste über Fünfzig zu bestellen und um seine Felder zu pflügen und seine Ernte einbringen, und damit sie seine Kriegsgeräte und seine Wagengeräte machen5.
13Und eure Töchter wird er nehmen als Salbenmischerinnen und als Köchinnen und als Bäckerinnen.
14Und eure Felder und eure Weinberge und eure Olivengärten, die besten, wird er nehmen und seinen Knechten geben.
15Und von eurem Saatgut und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und ihn seinen Eunuchen6 und seinen Knechten geben.
16Und eure leibeigenen Knechte, eure leibeigenen Mägde und eure besten jungen Männer und eure Esel wird er nehmen und wird sie in seinen Dienst stellen.
17Von eurem Kleinvieh wird er den Zehnten nehmen. Und ihr werdet ihm zu leibeigenen Knechten werden.
18Und ihr werdet an jenem Tag laut rufen wegen eures Königs7, den ihr euch erwählt habt, aber Jahweh wird euch an jenem Tag nicht erhören8."
19Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören. Und sie sagten: "Nein, sondern ein König soll über uns sein,
20damit auch wir wie alle Völker seien, und dass unser König uns richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe."
21Und Samuel hörte alle Worte des Volkes und redete sie in die Ohren Jahwehs.
22Und Jahweh sagte zu Samuel: "Höre auf ihre Stimme und setze ihnen einen König ein." Und Samuel sagte zu den Männern Israels: "Geht hin, jeder in seine Stadt."
2(der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel1 und der Name seines zweiten Abija2), Richtern in Beerscheba.
3Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen und neigten sich dem Gewinn zu und nahmen Bestechungsgeschenke an und beugten das Recht.
4Und alle Ältesten von Israel versammelten sich und kamen zu Samuel nach Rama
5und sagten zu ihm: "Siehe! - du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze einen König über uns, uns zu richten, wie <bei> allen Völkern."
6Und das Wort war übel in den Augen Samuels, als sie sagten: "Gib uns einen König, uns zu richten!" Und Samuel flehte zu Jahweh.
7Und Jahweh sagte zu Samuel: "Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, König über sie zu sein3.
8Entsprechend all den Taten, die sie getan haben von dem Tag an, als ich sie aus Ägypten heraufführte, bis zu diesem Tag, dass sie mich verließen und anderen Göttern dienten, so tun sie auch dir.
9Und nun höre auf ihre Stimme. Nur bezeuge ihnen ernstlich, ja, ernstlich,4 und tue ihnen das Recht des Königs kund, der über sie herrschen wird."
10Und Samuel sagte alle Worte Jahwehs zu dem Volk, das einen König von ihm forderte.
11Und er sagte: "Dieses wird das Recht des Königs sein, der über euch <als König> herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen und sie an seine Wagen und seine Rosse stellen, und sie werden vor seinem Wagen herlaufen,
12und [er wird sie nehmen], um sie sich als Oberste über Tausend und Oberste über Fünfzig zu bestellen und um seine Felder zu pflügen und seine Ernte einbringen, und damit sie seine Kriegsgeräte und seine Wagengeräte machen5.
13Und eure Töchter wird er nehmen als Salbenmischerinnen und als Köchinnen und als Bäckerinnen.
14Und eure Felder und eure Weinberge und eure Olivengärten, die besten, wird er nehmen und seinen Knechten geben.
15Und von eurem Saatgut und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und ihn seinen Eunuchen6 und seinen Knechten geben.
16Und eure leibeigenen Knechte, eure leibeigenen Mägde und eure besten jungen Männer und eure Esel wird er nehmen und wird sie in seinen Dienst stellen.
17Von eurem Kleinvieh wird er den Zehnten nehmen. Und ihr werdet ihm zu leibeigenen Knechten werden.
18Und ihr werdet an jenem Tag laut rufen wegen eures Königs7, den ihr euch erwählt habt, aber Jahweh wird euch an jenem Tag nicht erhören8."
19Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören. Und sie sagten: "Nein, sondern ein König soll über uns sein,
20damit auch wir wie alle Völker seien, und dass unser König uns richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe."
21Und Samuel hörte alle Worte des Volkes und redete sie in die Ohren Jahwehs.
22Und Jahweh sagte zu Samuel: "Höre auf ihre Stimme und setze ihnen einen König ein." Und Samuel sagte zu den Männern Israels: "Geht hin, jeder in seine Stadt."
Fußnoten
- 1 bed.: Jahweh ist Gott.
- 2 bed.: Mein Vater ist Jahweh; o.: der, dessen Vater Jahweh ist.
- 3 w.: mich haben sie verworfen vom Königsein über sie.
- 4 o.: verwarne sie eindringlich; schärfe ihnen mit Ernst ein
- 5 w.: und um die Geräte seines Krieges zu machen und die Geräte seiner Wagen.
- 6 i. S. v.: Hofbeamten o. Kämmerern
- 7 w.: weg vom Angesicht eures Königs
- 8 und nicht antworten.