Altes Testament
Sprüche Kapitel 12
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Wer Zucht1 liebt, liebt Erkenntnis; aber wer Mahnung hasst, ist dumm.
2Der Gute erlangt Wohlgefallen von Jahweh, aber den Heimtückischen2 spricht er <als ehrfurchtslos> schuldig.
3Nicht Bestand hat der Mensch durch Ehrfurchtslosigkeit, aber die Wurzel der Gerechten wankt nie.
4Eine tüchtige Frau3 ist ihres Eheherrn4 Krone, aber eine schändliche ist wie Wurmfraß in seinen Gebeinen.
5Die Gedanken5 der Gerechten [sind] Recht, die Überlegungen6 der Ehrfurchtslosen Trug.
6Die Worte der Ehrfurchtslosen sind ein Lauern auf Blut, aber der Mund der Geraden rettet sie.
7Stürze die Ehrfurchtslosen, und sie sind nicht mehr; aber das Haus der Gerechten bleibt bestehen.
8Gemäß seiner Einsicht wird ein Mann gelobt; aber wer verkehrten Herzens ist, gerät in Verachtung.
9Besser gering sein und sein eigener Knecht, als großtun und Mangel an Brot haben.
10Der Gerechte kennt7 die Seele8 seines Viehs, aber das Innere der Ehrfurchtslosen ist hart9.
11Wer seinen Erdboden bebaut, wird mit Brot gesättigt; wer nichtigen Dingen nachjagt, dem mangelt's an Herzsinn10.
12Den Ehrfurchtslosen gelüstet es nach dem Fang böser Dinge, aber die Wurzel der Gerechten ist ergiebig11.
13In der Verfehlung der Lippen ist ein böser Fallstrick, aber ein Gerechter entgeht der Not.
14Von der Frucht seines Mundes wird ein Mann sich sättigen an Gutem12, und was des Menschen Hände gewirkt, kehrt zu ihm zurück.
15Der Weg des Narren ist in seinen Augen gerade, aber der Weise hört auf Rat.
16Der Narr, am selben Tag [noch] wird sein Unmut kund; doch verhüllt die Schmach der Kluge.
17Wer Wahrheit aussagt, tut Gerechtigkeit kund13; der Lügenzeuge jedoch Trug.
18Da ist ein Schwätzer, der ist wie Schwertstiche; aber die Zunge der Weisen ist Heilung14.
19Die Lippe der Wahrheit15 hat für ewig Bestand, einen Augenblick nur [währt] die Zunge der Lüge.
20Trug ist im Herzen derer, die Böses schmieden; bei denen aber, die Frieden beschließen, ist Freude.
21Dem Gerechten widerfährt keine Unbill, doch die Ehrfurchtslosen haben Übel die Fülle.
22Lügenlippen sind Jahweh ein Gräuel, Täter der Wahrheit sein Wohlgefallen.
23Ein kluger Mensch verbirgt Kenntnis, aber das Herz der Toren ruft Narrheit aus.
24Die Hand der Fleißigen wird herrschen, aber Lässigkeit führt zu Frondienst.
25Kummer im Herzen des Mannes drückt es, aber ein gutes Wort macht es froh.
26Der Gerechte weist seinem Freund den Weg16, aber der Weg der Ehrfurchtslosen führt sie in die Irre.
27Nicht erjagt der Lässige sein Wild;17 aber kostbares Menschengut ist Fleiß.
28Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben, der Weg dieses Steiges ist nie Tod.18
2Der Gute erlangt Wohlgefallen von Jahweh, aber den Heimtückischen2 spricht er <als ehrfurchtslos> schuldig.
3Nicht Bestand hat der Mensch durch Ehrfurchtslosigkeit, aber die Wurzel der Gerechten wankt nie.
4Eine tüchtige Frau3 ist ihres Eheherrn4 Krone, aber eine schändliche ist wie Wurmfraß in seinen Gebeinen.
5Die Gedanken5 der Gerechten [sind] Recht, die Überlegungen6 der Ehrfurchtslosen Trug.
6Die Worte der Ehrfurchtslosen sind ein Lauern auf Blut, aber der Mund der Geraden rettet sie.
7Stürze die Ehrfurchtslosen, und sie sind nicht mehr; aber das Haus der Gerechten bleibt bestehen.
8Gemäß seiner Einsicht wird ein Mann gelobt; aber wer verkehrten Herzens ist, gerät in Verachtung.
9Besser gering sein und sein eigener Knecht, als großtun und Mangel an Brot haben.
10Der Gerechte kennt7 die Seele8 seines Viehs, aber das Innere der Ehrfurchtslosen ist hart9.
11Wer seinen Erdboden bebaut, wird mit Brot gesättigt; wer nichtigen Dingen nachjagt, dem mangelt's an Herzsinn10.
12Den Ehrfurchtslosen gelüstet es nach dem Fang böser Dinge, aber die Wurzel der Gerechten ist ergiebig11.
13In der Verfehlung der Lippen ist ein böser Fallstrick, aber ein Gerechter entgeht der Not.
14Von der Frucht seines Mundes wird ein Mann sich sättigen an Gutem12, und was des Menschen Hände gewirkt, kehrt zu ihm zurück.
15Der Weg des Narren ist in seinen Augen gerade, aber der Weise hört auf Rat.
16Der Narr, am selben Tag [noch] wird sein Unmut kund; doch verhüllt die Schmach der Kluge.
17Wer Wahrheit aussagt, tut Gerechtigkeit kund13; der Lügenzeuge jedoch Trug.
18Da ist ein Schwätzer, der ist wie Schwertstiche; aber die Zunge der Weisen ist Heilung14.
19Die Lippe der Wahrheit15 hat für ewig Bestand, einen Augenblick nur [währt] die Zunge der Lüge.
20Trug ist im Herzen derer, die Böses schmieden; bei denen aber, die Frieden beschließen, ist Freude.
21Dem Gerechten widerfährt keine Unbill, doch die Ehrfurchtslosen haben Übel die Fülle.
22Lügenlippen sind Jahweh ein Gräuel, Täter der Wahrheit sein Wohlgefallen.
23Ein kluger Mensch verbirgt Kenntnis, aber das Herz der Toren ruft Narrheit aus.
24Die Hand der Fleißigen wird herrschen, aber Lässigkeit führt zu Frondienst.
25Kummer im Herzen des Mannes drückt es, aber ein gutes Wort macht es froh.
26Der Gerechte weist seinem Freund den Weg16, aber der Weg der Ehrfurchtslosen führt sie in die Irre.
27Nicht erjagt der Lässige sein Wild;17 aber kostbares Menschengut ist Fleiß.
28Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben, der Weg dieses Steiges ist nie Tod.18
Fußnoten
- 1 und Zurechtweisung (und Unterweisung)
- 2 o.: den Mann der Intrige
- 3 o.: Eine wackere <und tugendhafte> Frau; eigtl.: eine Frau von Heldenkraft
- 4 o.: Besitzers; Eigners
- 5 i. S. v.: Pläne; Vorhaben
- 6 o.: die durchdachten Entwürfe <und Maßnahmen>; Strategien; Führungskünste
- 7 i. S. v.: ist fürsorglich bedacht auf; kümmert sich um; das heb. "Kennen" ist ein aktives, liebendes.
- 8 o.: das Leben; den Zustand; die Verfassung; 2Mo 23,9.
- 9 eigtl.: die Eingeweide ... sind hart <und grausam>.
- 10 i. S. v.: Verstand
- 11 o.: ist einträglich; w.: gibt
- 12 d. h.: Was der Mund eines Mannes an Frucht hervorbringt, das kommt ihm selbst wieder zugute.
- 13 o.: tut kund, was dem Rechten entspricht.
- 14 o.: Arznei; i. S. v.: Linderung; Besänftigung (für andere)
- 15 und Wahrhaftigkeit
- 16 o.: erkundigt sich bei seinem Nächsten [nach dem Weg]; o.: erspäht seinem Nächsten [den Weg]; (mit anderer Vokalisierung:) erspäht seine Weide.
- 17 o.: Nicht kann der Lässige sein Wildbret braten; Bed. unsicher.
- 18 and.: der Weg ... [heißt] Nimmertod.