Altes Testament
Sprüche Kapitel 5
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Mein Sohn, merke auf meine Weisheit, zu meiner Einsicht neige dein Ohr,
2damit du Besonnenheit behältst und deine Lippen Kenntnis wahren!
3Fürwahr, Wabenhonig trieft von den Lippen der Fremden1 und glatter als Öl ist ihr Gaumen.
4Aber ihr Letztes2 ist bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert:
5Ihre Füße steigen zum Tode hinab, fest auf den Scheol zu halten ihre Schritte.
6Damit du nur nicht den Weg des Lebens einschlägst, sind ihre Pfade unstet, und du merkst es nicht.3
7Und jetzt, Söhne, hört auf mich, weicht nicht von den Reden meines Mundes!
8Halte fern von ihr deinen Weg, nahe nicht der Tür ihres Hauses,
9damit du nicht anderen gebest deine Blüte4 und deine Jahre dem Grausamen;
10damit nicht Fremde sich sättigen an deinem Vermögen und nicht dein mühsam erworbenes Gut in das Haus eines Ausländers [komme],
11und du nicht stöhnen musst bei deinem Ende, wenn dein Fleisch und dein Leib sich verzehren
12und du sagen musst: "Wie habe ich Zucht gehasst und [wie] hat doch mein Herz Mahnung missachtet!
13Ich habe nicht gehört auf die Stimme meiner Unterweiser, mein Ohr nicht geneigt zu meinen Lehrern!
14Wenig fehlte, und ich wäre verfallen in jegliches Laster inmitten der Versammlung und der Gemeinde."
15Trink Wasser aus deiner Zisterne und was aus deinem Brunnen quillt.
16Sollen nach draußen verströmen deine Quellen, auf die Straßen [deine] Wasserbäche?
17Dir allein sollen sie gehören und nicht Fremden neben dir.
18Es sei dein Quellbrunn gesegnet! Freu dich an der Frau deiner Jugend,
19der lieblichen Hirschkuh, der anmutigen Gämse. Mögen dich ihre Brüste allezeit laben, mögest du in ihrer Liebe stets taumeln!
20Warum, mein Sohn, solltest du an einer Fremden taumeln, die Brust einer Auswärtigen umarmen?
21Ja, vor den Augen Jahwehs sind eines jeden Wege, und auf alle seine Pfade gibt er acht.
22Den Ehrfurchtslosen fangen die eigenen Vergehen, in den Stricken seiner Sünde wird er gehalten.
23Sterben wird ein solcher aus Mangel an Zucht! In der Fülle seiner Narrheit taumelt er hin.
2damit du Besonnenheit behältst und deine Lippen Kenntnis wahren!
3Fürwahr, Wabenhonig trieft von den Lippen der Fremden1 und glatter als Öl ist ihr Gaumen.
4Aber ihr Letztes2 ist bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert:
5Ihre Füße steigen zum Tode hinab, fest auf den Scheol zu halten ihre Schritte.
6Damit du nur nicht den Weg des Lebens einschlägst, sind ihre Pfade unstet, und du merkst es nicht.3
7Und jetzt, Söhne, hört auf mich, weicht nicht von den Reden meines Mundes!
8Halte fern von ihr deinen Weg, nahe nicht der Tür ihres Hauses,
9damit du nicht anderen gebest deine Blüte4 und deine Jahre dem Grausamen;
10damit nicht Fremde sich sättigen an deinem Vermögen und nicht dein mühsam erworbenes Gut in das Haus eines Ausländers [komme],
11und du nicht stöhnen musst bei deinem Ende, wenn dein Fleisch und dein Leib sich verzehren
12und du sagen musst: "Wie habe ich Zucht gehasst und [wie] hat doch mein Herz Mahnung missachtet!
13Ich habe nicht gehört auf die Stimme meiner Unterweiser, mein Ohr nicht geneigt zu meinen Lehrern!
14Wenig fehlte, und ich wäre verfallen in jegliches Laster inmitten der Versammlung und der Gemeinde."
15Trink Wasser aus deiner Zisterne und was aus deinem Brunnen quillt.
16Sollen nach draußen verströmen deine Quellen, auf die Straßen [deine] Wasserbäche?
17Dir allein sollen sie gehören und nicht Fremden neben dir.
18Es sei dein Quellbrunn gesegnet! Freu dich an der Frau deiner Jugend,
19der lieblichen Hirschkuh, der anmutigen Gämse. Mögen dich ihre Brüste allezeit laben, mögest du in ihrer Liebe stets taumeln!
20Warum, mein Sohn, solltest du an einer Fremden taumeln, die Brust einer Auswärtigen umarmen?
21Ja, vor den Augen Jahwehs sind eines jeden Wege, und auf alle seine Pfade gibt er acht.
22Den Ehrfurchtslosen fangen die eigenen Vergehen, in den Stricken seiner Sünde wird er gehalten.
23Sterben wird ein solcher aus Mangel an Zucht! In der Fülle seiner Narrheit taumelt er hin.