Altes Testament
2. Mose Kapitel 10
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und Jahweh sagte zu Mose: "Gehe hinein zu Pharao, denn ich habe sein Herz und das Herz seiner Knechte verstockt, damit ich in seiner Mitte diese meine Zeichen setze,
2und damit du in die Ohren deines Sohnes und des Sohnes deines Sohnes erzählen kannst, wie ich den Ägyptern übel mitspielte, und [von] meinen Zeichen, die ich unter ihnen setzte. Und ihr werdet erkennen, dass ich Jahweh bin."
3Und Mose und Aaron gingen zu Pharao hinein und sagten zu ihm: "So sagt Jahweh, der Gott der Hebräer: 'Bis wann weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen1, dass sie mir dienen!
4- denn weigerst du dich, mein Volk ziehen zu lassen, - siehe! - <dann> lasse ich morgen Heuschrecken in deine Grenzen kommen.
5Und sie werden die Fläche der Erde bedecken, dass man die Erde nicht wird sehen können. Und sie werden den Überrest, der entkommen ist, der euch vom Hagel übrig geblieben ist, fressen, und sie werden jeden Baum fressen, der euch auf dem Felde wächst.
6Und sie werden deine Häuser und die Häuser aller deiner Knechte und die Häuser aller Ägypter füllen, wie deine Väter und die Väter deiner Väter es nicht gesehen haben, von dem Tag an, da sie auf dem Erdboden sind, bis zu diesem Tag.'" Und er wandte sich und ging von Pharao hinaus.
7Und die Knechte Pharaos sagten zu ihm: "Bis wann soll der uns zum Fallstrick sein? Lass die Leute ziehen, dass sie Jahweh, ihrem Gott, dienen! Erkennst du noch nicht, dass Ägypten zugrunde geht?"
8Und Mose und Aaron wurden wieder zu Pharao gebracht. Und er sagte zu ihnen: "Zieht hin, dient Jahweh, eurem Gott! - Wer alles sind die, die gehen <wollen>?"
9Und Mose sagte: "Mit unseren Jungen und mit unseren Alten gehen wir, mit unseren Söhnen und mit unseren Töchtern, mit unserem Kleinvieh und mit unseren Rindern gehen wir, denn wir haben ein Fest Jahwehs."
10Und er sagte zu ihnen: "[O ja!] Jahweh sei, so gewiss mit euch, wie ich euch samt euren kleinen Kindern ziehen lasse! - Seht [doch], dass Böses vor eurem Angesicht ist!
11So nicht! Ihr Männer mögt gehen und Jahweh dienen; - denn das ist es, was ihr begehrt." Und man trieb sie von Pharaos Angesicht hinaus.
12Und Jahweh sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus über die Erde Ägyptens wegen der Heuschrecken, dass sie heraufkommen über die Erde Ägyptens und alles Gewächs2 der Erde fressen, alles, was der Hagel übrig gelassen hat."
13Und Mose streckte seinen Stab über die Erde Ägyptens aus. Und Jahweh führte einen Ostwind über die Erde, jenen ganzen Tag und die ganze Nacht. Als es Morgen wurde, trug der Ostwind die Heuschrecken [herbei].
14Und die Heuschrecken kamen herauf über die ganze Erde Ägyptens und ließen sich nieder in allen Grenzen Ägyptens, sehr gewaltig3. Vordem waren keine derartigen Heuschrecken[schwärme] gewesen, und nach ihnen werden keine derartigen sein.
15Und sie bedeckten die Fläche der ganzen Erde, sodass die Erde verfinstert wurde. Und sie fraßen alles Gewächs der Erde und alle Früchte der Bäume, die der Hagel übrig gelassen hatte. Und es blieb auf der ganzen Erde Ägyptens nichts Grünes übrig an den Bäumen und am Gewächs des Feldes.
16Und Pharao rief Mose und Aaron eilends und sagte: "Ich habe gesündigt gegen Jahweh, euren Gott, und gegen euch!
17Und nun vergib bitte meine Sünde - nur dieses Mal! Und fleht zu Jahweh, eurem Gott, dass er bloß diesen Tod von mir wegnehme!"
18Und er ging von Pharao hinaus und flehte zu Jahweh.
19Und Jahweh drehte einen sehr starken Westwind4 her, und der trug die Heuschrecken fort und stieß sie ins Schilfmeer. Es blieb nicht eine Heuschrecke in allen Grenzen Ägyptens übrig.
20Und Jahweh verhärtete das Herz Pharaos, und er ließ die Söhne Israels nicht ziehen.
21Und Jahweh sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus, über die Himmel hin, und es wird eine Finsternis über die Erde Ägyptens kommen5, dass man die Finsternis wird greifen können."
22Und Mose streckte seine Hand aus, über die Himmel hin. Und es entstand auf der ganzen Erde Ägyptens eine dichte Finsternis, drei Tage lang.
23Sie konnten einer den andern nicht sehen. Und keiner stand von seinem Platz auf, drei Tage lang. Alle Söhne Israels aber hatten Licht in ihren Wohnstätten.
24Und Pharao rief Mose und sagte: "Zieht hin, dient Jahweh. Nur euer Kleinvieh und eure Rinder sollen zurückbleiben. Auch eure kleinen Kinder mögen mit euch ziehen!"
25Und Mose sagte: "Du musst auch Schlachtopfer und Brandopfer in unsere Hände geben, damit wir [sie] Jahweh, unserem Gott, zubereiten.
26So muss auch unser Vieh mit uns ziehen. Nicht eine Klaue darf zurückbleiben, denn davon wollen wir nehmen, um Jahweh, unserem Gott, zu dienen. [Sonst] wissen wir ja nicht, womit wir Jahweh dienen sollen, ehe wir dorthin gekommen sind."
27Und Jahweh verhärtete das Herz Pharaos, und er war nicht gewillt, sie ziehen zu lassen.
28Und Pharao sagte zu ihm: "Geh weg von mir! Hüte dich, mein Angesicht nochmals zu sehen! Fürwahr, an dem Tag, an dem du mein Angesicht siehst, wirst du sterben."
29Und Mose sagte: "Du hast recht geredet. Ich werde nicht nochmals dein Angesicht sehen."
2und damit du in die Ohren deines Sohnes und des Sohnes deines Sohnes erzählen kannst, wie ich den Ägyptern übel mitspielte, und [von] meinen Zeichen, die ich unter ihnen setzte. Und ihr werdet erkennen, dass ich Jahweh bin."
3Und Mose und Aaron gingen zu Pharao hinein und sagten zu ihm: "So sagt Jahweh, der Gott der Hebräer: 'Bis wann weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen1, dass sie mir dienen!
4- denn weigerst du dich, mein Volk ziehen zu lassen, - siehe! - <dann> lasse ich morgen Heuschrecken in deine Grenzen kommen.
5Und sie werden die Fläche der Erde bedecken, dass man die Erde nicht wird sehen können. Und sie werden den Überrest, der entkommen ist, der euch vom Hagel übrig geblieben ist, fressen, und sie werden jeden Baum fressen, der euch auf dem Felde wächst.
6Und sie werden deine Häuser und die Häuser aller deiner Knechte und die Häuser aller Ägypter füllen, wie deine Väter und die Väter deiner Väter es nicht gesehen haben, von dem Tag an, da sie auf dem Erdboden sind, bis zu diesem Tag.'" Und er wandte sich und ging von Pharao hinaus.
7Und die Knechte Pharaos sagten zu ihm: "Bis wann soll der uns zum Fallstrick sein? Lass die Leute ziehen, dass sie Jahweh, ihrem Gott, dienen! Erkennst du noch nicht, dass Ägypten zugrunde geht?"
8Und Mose und Aaron wurden wieder zu Pharao gebracht. Und er sagte zu ihnen: "Zieht hin, dient Jahweh, eurem Gott! - Wer alles sind die, die gehen <wollen>?"
9Und Mose sagte: "Mit unseren Jungen und mit unseren Alten gehen wir, mit unseren Söhnen und mit unseren Töchtern, mit unserem Kleinvieh und mit unseren Rindern gehen wir, denn wir haben ein Fest Jahwehs."
10Und er sagte zu ihnen: "[O ja!] Jahweh sei, so gewiss mit euch, wie ich euch samt euren kleinen Kindern ziehen lasse! - Seht [doch], dass Böses vor eurem Angesicht ist!
11So nicht! Ihr Männer mögt gehen und Jahweh dienen; - denn das ist es, was ihr begehrt." Und man trieb sie von Pharaos Angesicht hinaus.
12Und Jahweh sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus über die Erde Ägyptens wegen der Heuschrecken, dass sie heraufkommen über die Erde Ägyptens und alles Gewächs2 der Erde fressen, alles, was der Hagel übrig gelassen hat."
13Und Mose streckte seinen Stab über die Erde Ägyptens aus. Und Jahweh führte einen Ostwind über die Erde, jenen ganzen Tag und die ganze Nacht. Als es Morgen wurde, trug der Ostwind die Heuschrecken [herbei].
14Und die Heuschrecken kamen herauf über die ganze Erde Ägyptens und ließen sich nieder in allen Grenzen Ägyptens, sehr gewaltig3. Vordem waren keine derartigen Heuschrecken[schwärme] gewesen, und nach ihnen werden keine derartigen sein.
15Und sie bedeckten die Fläche der ganzen Erde, sodass die Erde verfinstert wurde. Und sie fraßen alles Gewächs der Erde und alle Früchte der Bäume, die der Hagel übrig gelassen hatte. Und es blieb auf der ganzen Erde Ägyptens nichts Grünes übrig an den Bäumen und am Gewächs des Feldes.
16Und Pharao rief Mose und Aaron eilends und sagte: "Ich habe gesündigt gegen Jahweh, euren Gott, und gegen euch!
17Und nun vergib bitte meine Sünde - nur dieses Mal! Und fleht zu Jahweh, eurem Gott, dass er bloß diesen Tod von mir wegnehme!"
18Und er ging von Pharao hinaus und flehte zu Jahweh.
19Und Jahweh drehte einen sehr starken Westwind4 her, und der trug die Heuschrecken fort und stieß sie ins Schilfmeer. Es blieb nicht eine Heuschrecke in allen Grenzen Ägyptens übrig.
20Und Jahweh verhärtete das Herz Pharaos, und er ließ die Söhne Israels nicht ziehen.
21Und Jahweh sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus, über die Himmel hin, und es wird eine Finsternis über die Erde Ägyptens kommen5, dass man die Finsternis wird greifen können."
22Und Mose streckte seine Hand aus, über die Himmel hin. Und es entstand auf der ganzen Erde Ägyptens eine dichte Finsternis, drei Tage lang.
23Sie konnten einer den andern nicht sehen. Und keiner stand von seinem Platz auf, drei Tage lang. Alle Söhne Israels aber hatten Licht in ihren Wohnstätten.
24Und Pharao rief Mose und sagte: "Zieht hin, dient Jahweh. Nur euer Kleinvieh und eure Rinder sollen zurückbleiben. Auch eure kleinen Kinder mögen mit euch ziehen!"
25Und Mose sagte: "Du musst auch Schlachtopfer und Brandopfer in unsere Hände geben, damit wir [sie] Jahweh, unserem Gott, zubereiten.
26So muss auch unser Vieh mit uns ziehen. Nicht eine Klaue darf zurückbleiben, denn davon wollen wir nehmen, um Jahweh, unserem Gott, zu dienen. [Sonst] wissen wir ja nicht, womit wir Jahweh dienen sollen, ehe wir dorthin gekommen sind."
27Und Jahweh verhärtete das Herz Pharaos, und er war nicht gewillt, sie ziehen zu lassen.
28Und Pharao sagte zu ihm: "Geh weg von mir! Hüte dich, mein Angesicht nochmals zu sehen! Fürwahr, an dem Tag, an dem du mein Angesicht siehst, wirst du sterben."
29Und Mose sagte: "Du hast recht geredet. Ich werde nicht nochmals dein Angesicht sehen."