Altes Testament
2. Mose Kapitel 4
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und Mose antwortete und sagte: "Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören, sondern sagen: 'Jahweh ist dir nicht erschienen.'"
2Und Jahweh sagte zu ihm: "Was ist das da in deiner Hand?" Und er sagte: "Ein Stab."
3Und er sagte: "Wirf ihn auf die Erde." Und er warf ihn zur Erde, und er wurde zu einer Schlange. Und Mose floh vor ihr.
4Jahweh aber sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz -" Und er streckte seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde in seiner Faust zum Stab;
5"- damit sie glauben, dass Jahweh dir erschienen ist, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs."
6Und Jahweh sagte weiter zu ihm: "Stecke deine Hand in deinen Gewandbausch!" Und er steckte seine Hand in seinen Gewandbausch. Und er zog sie heraus, und - siehe! - seine Hand war aussätzig, wie Schnee.
7Und er sagte: "Tu deine Hand wieder in deinen Gewandbausch!" Und er tat seine Hand wieder in seinen Gewandbausch. Und er zog sie aus seinem Gewandbausch heraus, und - siehe! - sie war wieder geworden wie sein Fleisch1.
8"Und es wird geschehen: Wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme2 des ersten Zeichens hören, werden sie der Stimme des anderen Zeichens glauben.
9Und es wird geschehen: Wenn sie selbst diesen zwei Zeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, nimm vom Wasser des Nils und gieße es auf das Trockene. Und das Wasser, das du aus dem Nil nimmst, zu Blut wird es werden auf dem Trockenen."
10Und Mose sagte zu Jahweh: "Bitte, mein Herr! Ich bin kein Mann von Worten, weder seit gestern noch seit drei Tagen3, noch seitdem du zu deinem leibeigenen Knecht geredet hast; denn ich bin schwer von Mund und schwer von Zunge."
11Und Jahweh sagte zu ihm: "Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht stumm oder taub oder sehend oder blind? Nicht ich, Jahweh?
12Und nun geh hin, und ich werde mit deinem Mund sein und dich unterweisen, was du sagen sollst."
13Und er sagte: "Mein Herr, sende bitte, durch wen du senden willst."
14Da entbrannte der Zorn Jahwehs gegen Mose, und er sagte: "Ist [da] nicht dein Bruder Aaron, der Levit? Ich weiß, dass er reden kann. Und sogar - siehe! - er geht aus, dir zu begegnen. Und wenn er dich sieht, wird er sich in seinem Herzen freuen.
15Und du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen. Und ich werde mit deinem Mund und mit seinem Mund sein. Und ich werde euch unterweisen, was ihr tun sollt.
16Und er soll für dich zum Volk reden. Und es wird geschehen, er wird dir zum Mund sein, und du wirst ihm zum "Gott" sein.
17Diesen Stab aber nimm in deine Hand; damit sollst du die Zeichen tun."
18Und Mose ging und kehrte zu Jetro, seinem Schwiegervater, zurück und sagte zu ihm: "Lass mich bitte gehen und zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, dass ich sehe, ob sie noch am Leben sind." Und Jetro sagte zu Mose: "Gehe hin in Frieden!"
19Und Jahweh sagte zu Mose in Midian: "Gehe! Kehre nach Ägypten zurück, denn alle Männer, die nach deiner Seele trachteten4, sind gestorben."
20Und Mose nahm seine Frau und seine Söhne und ließ sie auf dem Esel reiten und kehrte in das Land Ägypten zurück. Und Mose nahm den Stab Gottes in seine Hand.
21Und Jahweh hatte zu Mose gesagt: "Wenn du hingehst, um nach Ägypten zurückzukehren, sieh zu, dass du alle Wunderzeichen, die ich in deine Hand gelegt habe, vor Pharao tust. Ich aber werde sein Herz verhärten, und er wird das Volk nicht ziehen lassen5.
22Und du sollst zu Pharao sagen: 'So sagt Jahweh: Mein Sohn, mein Erstgeborener, ist Israel;
23und ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir diene. Und wenn du dich weigerst, ihn ziehen zu lassen, - siehe! - ich bin im Begriff, deinen Sohn, deinen Erstgeborenen, zu töten.'"
24Und es geschah auf dem Weg an der Herberge, da trat Jahweh ihm entgegen6 und suchte ihn zu töten.
25Da nahm Zippora einen scharfen Stein und schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab. Und sie berührte damit seine Füße7 und sagte: "Fürwahr, du bist mir ein Blutbräutigam!"
26Da ließ er von ihm ab. "Blutbräutigam" hatte sie damals gesagt betreffs der Beschneidung8.
27Und Jahweh hatte zu Aaron gesagt: "Geh, Mose zu begegnen, in die Wüste!" Und er ging und traf ihn am Berg Gottes. Und er küsste ihn.
28Und Mose gab Aaron Bericht über alle Worte Jahwehs, der ihn gesandt hatte, und über alle Zeichen, die er ihm aufgetragen hatte.
29Und Mose ging hin - und Aaron. Und sie versammelten alle Ältesten der Söhne Israels.
30Und Aaron redete alle die Worte, die Jahweh zu Mose gesagt hatte. Und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes.
31Und das Volk glaubte9. Und sie hörten, dass Jahweh die Söhne Israels heimgesucht und ihr Elend angesehen hatte. Und sie knieten sich hin und warfen sich huldigend nieder.
2Und Jahweh sagte zu ihm: "Was ist das da in deiner Hand?" Und er sagte: "Ein Stab."
3Und er sagte: "Wirf ihn auf die Erde." Und er warf ihn zur Erde, und er wurde zu einer Schlange. Und Mose floh vor ihr.
4Jahweh aber sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz -" Und er streckte seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde in seiner Faust zum Stab;
5"- damit sie glauben, dass Jahweh dir erschienen ist, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs."
6Und Jahweh sagte weiter zu ihm: "Stecke deine Hand in deinen Gewandbausch!" Und er steckte seine Hand in seinen Gewandbausch. Und er zog sie heraus, und - siehe! - seine Hand war aussätzig, wie Schnee.
7Und er sagte: "Tu deine Hand wieder in deinen Gewandbausch!" Und er tat seine Hand wieder in seinen Gewandbausch. Und er zog sie aus seinem Gewandbausch heraus, und - siehe! - sie war wieder geworden wie sein Fleisch1.
8"Und es wird geschehen: Wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme2 des ersten Zeichens hören, werden sie der Stimme des anderen Zeichens glauben.
9Und es wird geschehen: Wenn sie selbst diesen zwei Zeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, nimm vom Wasser des Nils und gieße es auf das Trockene. Und das Wasser, das du aus dem Nil nimmst, zu Blut wird es werden auf dem Trockenen."
10Und Mose sagte zu Jahweh: "Bitte, mein Herr! Ich bin kein Mann von Worten, weder seit gestern noch seit drei Tagen3, noch seitdem du zu deinem leibeigenen Knecht geredet hast; denn ich bin schwer von Mund und schwer von Zunge."
11Und Jahweh sagte zu ihm: "Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht stumm oder taub oder sehend oder blind? Nicht ich, Jahweh?
12Und nun geh hin, und ich werde mit deinem Mund sein und dich unterweisen, was du sagen sollst."
13Und er sagte: "Mein Herr, sende bitte, durch wen du senden willst."
14Da entbrannte der Zorn Jahwehs gegen Mose, und er sagte: "Ist [da] nicht dein Bruder Aaron, der Levit? Ich weiß, dass er reden kann. Und sogar - siehe! - er geht aus, dir zu begegnen. Und wenn er dich sieht, wird er sich in seinem Herzen freuen.
15Und du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen. Und ich werde mit deinem Mund und mit seinem Mund sein. Und ich werde euch unterweisen, was ihr tun sollt.
16Und er soll für dich zum Volk reden. Und es wird geschehen, er wird dir zum Mund sein, und du wirst ihm zum "Gott" sein.
17Diesen Stab aber nimm in deine Hand; damit sollst du die Zeichen tun."
18Und Mose ging und kehrte zu Jetro, seinem Schwiegervater, zurück und sagte zu ihm: "Lass mich bitte gehen und zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, dass ich sehe, ob sie noch am Leben sind." Und Jetro sagte zu Mose: "Gehe hin in Frieden!"
19Und Jahweh sagte zu Mose in Midian: "Gehe! Kehre nach Ägypten zurück, denn alle Männer, die nach deiner Seele trachteten4, sind gestorben."
20Und Mose nahm seine Frau und seine Söhne und ließ sie auf dem Esel reiten und kehrte in das Land Ägypten zurück. Und Mose nahm den Stab Gottes in seine Hand.
21Und Jahweh hatte zu Mose gesagt: "Wenn du hingehst, um nach Ägypten zurückzukehren, sieh zu, dass du alle Wunderzeichen, die ich in deine Hand gelegt habe, vor Pharao tust. Ich aber werde sein Herz verhärten, und er wird das Volk nicht ziehen lassen5.
22Und du sollst zu Pharao sagen: 'So sagt Jahweh: Mein Sohn, mein Erstgeborener, ist Israel;
23und ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir diene. Und wenn du dich weigerst, ihn ziehen zu lassen, - siehe! - ich bin im Begriff, deinen Sohn, deinen Erstgeborenen, zu töten.'"
24Und es geschah auf dem Weg an der Herberge, da trat Jahweh ihm entgegen6 und suchte ihn zu töten.
25Da nahm Zippora einen scharfen Stein und schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab. Und sie berührte damit seine Füße7 und sagte: "Fürwahr, du bist mir ein Blutbräutigam!"
26Da ließ er von ihm ab. "Blutbräutigam" hatte sie damals gesagt betreffs der Beschneidung8.
27Und Jahweh hatte zu Aaron gesagt: "Geh, Mose zu begegnen, in die Wüste!" Und er ging und traf ihn am Berg Gottes. Und er küsste ihn.
28Und Mose gab Aaron Bericht über alle Worte Jahwehs, der ihn gesandt hatte, und über alle Zeichen, die er ihm aufgetragen hatte.
29Und Mose ging hin - und Aaron. Und sie versammelten alle Ältesten der Söhne Israels.
30Und Aaron redete alle die Worte, die Jahweh zu Mose gesagt hatte. Und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes.
31Und das Volk glaubte9. Und sie hörten, dass Jahweh die Söhne Israels heimgesucht und ihr Elend angesehen hatte. Und sie knieten sich hin und warfen sich huldigend nieder.
Fußnoten
- 1 d. h.: sein übriges Fleisch
- 2 vmtl. i. S. v.: Botschaft
- 3 D. i. eine heb. Ausdrucksweise für "vorgestern".
- 4 i. S. v.: die dir nach dem Leben trachteten
- 5 eigtl.: nicht entsenden; so a. i. Folg.
- 6 d. h.: da trat Jahweh ihm (d. i.: Mose) feindlich entgegen
- 7 o.: strich [das Blut] an seine (d. i.: Moses) Beine
- 8 Das Wort steht im Heb. in der Mehrzahl.
- 9 o.: vertraute