Altes Testament
2. Mose Kapitel 9
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und Jahweh sagte zu Mose: "Gehe zu Pharao hinein und sage zu ihm: So sagt Jahweh, der Gott der Hebräer: 'Lass mein Volk ziehen, dass sie mir dienen!
2- denn weigerst du dich, sie ziehen zu lassen, und hältst du sie weiter fest,
3- siehe! - so wird die Hand Jahwehs über dein Vieh kommen, das auf dem Feld ist, über die Pferde, über die Esel, über die Kamele, über die Rinder und über das Kleinvieh: eine sehr schwere Pest.
4Jahweh aber wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh Israels und dem Vieh der Ägypter; und von allem, was den Söhnen Israels gehört, wird nicht ein einziges sterben.'"
5Und Jahweh setzte eine bestimmte Zeit fest, indem er sagte: "Morgen wird Jahweh diese Sache im Land tun."
6Und am folgenden Tag tat Jahweh diese Sache. Und alles Vieh der Ägypter starb; aber vom Vieh der Söhne Israels starb nicht ein einziges.
7Und Pharao sandte hin, und - siehe! - von dem Vieh Israels war auch nicht ein einziges gestorben. Und das Herz Pharaos war verstockt, und er ließ das Volk nicht ziehen.
8Und Jahweh sagte zu Mose und zu Aaron: "Nehmt eure Fäuste voll Ofenruß. Und Mose streue ihn gegen den Himmel vor den Augen Pharaos!
9Und er wird zu Staub werden, über das ganze Land Ägypten hin, und er wird an Menschen und Vieh zum Geschwür werden, das in Blattern ausbricht, im ganzen Land Ägypten."
10Und sie nahmen den Ofenruß und traten vor Pharao. Und Mose streute ihn gegen den Himmel, und es entstand ein Geschwür von Blattern, das an Menschen und Vieh ausbrach.
11Die Wahrsagepriester aber vermochten nicht vor Mose zu treten wegen des Geschwürs; denn das Geschwür war an den Wahrsagepriestern und an allen Ägyptern.
12Und Jahweh verhärtete das Herz Pharaos, und er hörte nicht auf sie, wie Jahweh zu Mose gesagt hatte.
13Und Jahweh sagte zu Mose: "Mach dich früh am Morgen auf und tritt vor Pharao und sage zu ihm: So sagt Jahweh, der Gott der Hebräer: 'Lass mein Volk ziehen, dass sie mir dienen!
14- denn dieses Mal sende ich alle meine Plagen an dein Herz und unter deine Knechte und unter dein Volk, damit du erkennst, dass es auf der ganzen Erde meinesgleichen nicht gibt;1
15denn jetzt hätte ich meine Hand ausgestreckt und dich und dein Volk mit der Pest geschlagen, und du wärst ausgetilgt worden, von der Erde hinweg;
16jedoch eben deshalb ließ ich dich bestehen2, um an dir meine Kraft zu erweisen3, und damit man meinen Namen kundtue auf der ganzen Erde.
17Noch [immer] widersetzt du dich gegen mein Volk4, dass du sie nicht ziehen lässt.
18Siehe! - ich lasse morgen um diese Zeit einen sehr schweren Hagel regnen, wie es in Ägypten noch keinen gegeben hat vom Tag seiner Gründung an bis jetzt.
19Und nun sende hin und bring dein Vieh und alles, was auf dem Felde dein ist, in Sicherheit. Alle Menschen und alle Tiere, die sich auf dem Felde befinden und nicht ins Haus gesammelt sind, auf die wird der Hagel fallen, und sie werden sterben.'"
20Wer unter den Knechten Pharaos das Wort Jahwehs fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser flüchten.
21Wer aber das Wort Jahwehs nicht zu Herzen nahm, der beließ seine Knechte und sein Vieh auf dem Feld.
22Und Jahweh sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus, über die Himmel hin. Und es wird im ganzen Land Ägypten Hagel kommen auf die Menschen und auf das Vieh und auf alles Gewächs des Feldes im Land Ägypten."
23Und Mose streckte seinen Stab aus, über die Himmel hin. Und Jahweh gab Stimmen5 und Hagel, und Feuer fuhr nieder zur Erde. Und Jahweh ließ Hagel regnen auf die Erde Ägyptens.
24Und es kam Hagel6 und hin- und her zuckendes Feuer mitten im Hagel, sehr schwer, wie es keinen gegeben hat im ganzen Land Ägypten, seitdem es ein Volk* geworden ist.
25Und der Hagel schlug im ganzen Land Ägypten alles, was auf dem Felde war, vom Menschen bis zum Vieh. Und der Hagel schlug alles Gewächs des Feldes und zerbrach alle Bäume des Feldes.
26Nur im Land Goschen, wo die Söhne Israels waren, kam kein Hagel.
27Und Pharao sandte hin und ließ Mose und Aaron rufen und sagte zu ihnen: "Dieses Mal habe ich gesündigt. Jahweh ist der Gerechte, ich aber und mein Volk sind die Ehrfurchtslosen.
28Fleht zu Jahweh, sodass es genug sei mit den Stimmen Gottes und dem Hagel, so will ich euch ziehen lassen, und ihr sollt nicht länger bleiben."
29Und Mose sagte zu ihm: "Wenn ich zur Stadt hinausgehe, werde ich meine offenen Hände zu Jahweh ausbreiten. Die Stimmen werden aufhören, und der Hagel wird nicht mehr sein, damit du erkennst, dass die Erde7 Jahweh gehört.
30Du aber und deine Knechte, ich habe erkannt, dass ihr euch [immer] noch nicht vor Jahweh Gott fürchtet."
31Und der Flachs und die Gerste wurden geschlagen; denn die Gerste war in der Ähre, und der Flachs hatte Knospen.
32Aber der Weizen und der Hartweizen wurden nicht geschlagen, denn sie sind spät[reifend].
33Und Mose ging von Pharao zur Stadt hinaus und breitete seine offenen Hände zu Jahweh aus. Und die Stimmen und der Hagel hörten auf, und der Regen ergoss sich nicht [mehr] auf die Erde.
34Und Pharao sah, dass der Regen und der Hagel und die Stimmen aufgehört hatten, und er fuhr fort zu sündigen und verstockte sein Herz, er und seine Knechte.
35Das Herz Pharaos war verhärtet, und er ließ die Söhne Israels nicht ziehen, wie Jahweh gesagt hatte durch die Hand Moses8.
2- denn weigerst du dich, sie ziehen zu lassen, und hältst du sie weiter fest,
3- siehe! - so wird die Hand Jahwehs über dein Vieh kommen, das auf dem Feld ist, über die Pferde, über die Esel, über die Kamele, über die Rinder und über das Kleinvieh: eine sehr schwere Pest.
4Jahweh aber wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh Israels und dem Vieh der Ägypter; und von allem, was den Söhnen Israels gehört, wird nicht ein einziges sterben.'"
5Und Jahweh setzte eine bestimmte Zeit fest, indem er sagte: "Morgen wird Jahweh diese Sache im Land tun."
6Und am folgenden Tag tat Jahweh diese Sache. Und alles Vieh der Ägypter starb; aber vom Vieh der Söhne Israels starb nicht ein einziges.
7Und Pharao sandte hin, und - siehe! - von dem Vieh Israels war auch nicht ein einziges gestorben. Und das Herz Pharaos war verstockt, und er ließ das Volk nicht ziehen.
8Und Jahweh sagte zu Mose und zu Aaron: "Nehmt eure Fäuste voll Ofenruß. Und Mose streue ihn gegen den Himmel vor den Augen Pharaos!
9Und er wird zu Staub werden, über das ganze Land Ägypten hin, und er wird an Menschen und Vieh zum Geschwür werden, das in Blattern ausbricht, im ganzen Land Ägypten."
10Und sie nahmen den Ofenruß und traten vor Pharao. Und Mose streute ihn gegen den Himmel, und es entstand ein Geschwür von Blattern, das an Menschen und Vieh ausbrach.
11Die Wahrsagepriester aber vermochten nicht vor Mose zu treten wegen des Geschwürs; denn das Geschwür war an den Wahrsagepriestern und an allen Ägyptern.
12Und Jahweh verhärtete das Herz Pharaos, und er hörte nicht auf sie, wie Jahweh zu Mose gesagt hatte.
13Und Jahweh sagte zu Mose: "Mach dich früh am Morgen auf und tritt vor Pharao und sage zu ihm: So sagt Jahweh, der Gott der Hebräer: 'Lass mein Volk ziehen, dass sie mir dienen!
14- denn dieses Mal sende ich alle meine Plagen an dein Herz und unter deine Knechte und unter dein Volk, damit du erkennst, dass es auf der ganzen Erde meinesgleichen nicht gibt;1
15denn jetzt hätte ich meine Hand ausgestreckt und dich und dein Volk mit der Pest geschlagen, und du wärst ausgetilgt worden, von der Erde hinweg;
16jedoch eben deshalb ließ ich dich bestehen2, um an dir meine Kraft zu erweisen3, und damit man meinen Namen kundtue auf der ganzen Erde.
17Noch [immer] widersetzt du dich gegen mein Volk4, dass du sie nicht ziehen lässt.
18Siehe! - ich lasse morgen um diese Zeit einen sehr schweren Hagel regnen, wie es in Ägypten noch keinen gegeben hat vom Tag seiner Gründung an bis jetzt.
19Und nun sende hin und bring dein Vieh und alles, was auf dem Felde dein ist, in Sicherheit. Alle Menschen und alle Tiere, die sich auf dem Felde befinden und nicht ins Haus gesammelt sind, auf die wird der Hagel fallen, und sie werden sterben.'"
20Wer unter den Knechten Pharaos das Wort Jahwehs fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser flüchten.
21Wer aber das Wort Jahwehs nicht zu Herzen nahm, der beließ seine Knechte und sein Vieh auf dem Feld.
22Und Jahweh sagte zu Mose: "Strecke deine Hand aus, über die Himmel hin. Und es wird im ganzen Land Ägypten Hagel kommen auf die Menschen und auf das Vieh und auf alles Gewächs des Feldes im Land Ägypten."
23Und Mose streckte seinen Stab aus, über die Himmel hin. Und Jahweh gab Stimmen5 und Hagel, und Feuer fuhr nieder zur Erde. Und Jahweh ließ Hagel regnen auf die Erde Ägyptens.
24Und es kam Hagel6 und hin- und her zuckendes Feuer mitten im Hagel, sehr schwer, wie es keinen gegeben hat im ganzen Land Ägypten, seitdem es ein Volk* geworden ist.
25Und der Hagel schlug im ganzen Land Ägypten alles, was auf dem Felde war, vom Menschen bis zum Vieh. Und der Hagel schlug alles Gewächs des Feldes und zerbrach alle Bäume des Feldes.
26Nur im Land Goschen, wo die Söhne Israels waren, kam kein Hagel.
27Und Pharao sandte hin und ließ Mose und Aaron rufen und sagte zu ihnen: "Dieses Mal habe ich gesündigt. Jahweh ist der Gerechte, ich aber und mein Volk sind die Ehrfurchtslosen.
28Fleht zu Jahweh, sodass es genug sei mit den Stimmen Gottes und dem Hagel, so will ich euch ziehen lassen, und ihr sollt nicht länger bleiben."
29Und Mose sagte zu ihm: "Wenn ich zur Stadt hinausgehe, werde ich meine offenen Hände zu Jahweh ausbreiten. Die Stimmen werden aufhören, und der Hagel wird nicht mehr sein, damit du erkennst, dass die Erde7 Jahweh gehört.
30Du aber und deine Knechte, ich habe erkannt, dass ihr euch [immer] noch nicht vor Jahweh Gott fürchtet."
31Und der Flachs und die Gerste wurden geschlagen; denn die Gerste war in der Ähre, und der Flachs hatte Knospen.
32Aber der Weizen und der Hartweizen wurden nicht geschlagen, denn sie sind spät[reifend].
33Und Mose ging von Pharao zur Stadt hinaus und breitete seine offenen Hände zu Jahweh aus. Und die Stimmen und der Hagel hörten auf, und der Regen ergoss sich nicht [mehr] auf die Erde.
34Und Pharao sah, dass der Regen und der Hagel und die Stimmen aufgehört hatten, und er fuhr fort zu sündigen und verstockte sein Herz, er und seine Knechte.
35Das Herz Pharaos war verhärtet, und er ließ die Söhne Israels nicht ziehen, wie Jahweh gesagt hatte durch die Hand Moses8.
Fußnoten
- 1 o.: dass niemand <und nichts> auf der ganzen Erde ist wie ich.
- 2 o.: verschonte ich dich
- 3 o.: dir meine Kraft zu zeigen
- 4 o.: verhältst du dich hochfahrend (o.: frech) gegen mein Volk
- 5 i. S. v.: Donnerstimmen; so a. i. Folg.
- 6 w.: es wurde Hagel; so a. V. 26.
- 7 o.: das Land; die Ländereien
- 8 d. h.: durch Vermittlung Moses