Altes Testament
2. Mose Kapitel 15
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Damals sang Mose - und die Söhne Israels - Jahweh dieses Lied. Und sie sagten: "Singen will ich Jahweh, denn erhaben, <ja>, erhaben ist er. Das Pferd und seinen Reiter warf er ins Meer.
2Meine Stärke und mein Gesang ist Jah1. Und er ist mir geworden zum Heil2. Der ist mein Gott3, ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, ich will ihn erheben.
3Jahweh ist ein Kriegsmann4. Jahweh ist sein Name.
4Pharaos Wagen und seine Heeresmacht warf er ins Meer, und die Erlesenen, seine Wagenkämpfer, versanken im Schilfmeer.
5Die Fluten bedeckten sie. Sie fuhren in die Tiefen wie ein Stein.
6Deine Rechte, Jahweh, ist herrlich in Kraft. Deine Rechte, Jahweh, zerschmettert den Feind.
7In der Größe deiner Hoheit wirfst du nieder, die gegen dich sich erheben, du schickst deine Zornglut aus; die verzehrt sie wie Stroh.
8Beim Schnauben deiner Nase türmten sich die Wasser, standen wie ein Damm die Fluten, erstarrten die Tiefen im Herzen des Meeres.
9Der Feind sagte: 'Ich jage nach, hole ein! Ich will teilen die Beute! Es sättige sich an ihnen meine Seele5! Ich zücke mein Schwert. Meine Hand tilgt sie <aus dem Erbbesitz>6.'
10Du bliesest mit deinem Odem7, das Meer deckte sie zu. Sie versanken wie Blei in den gewaltigen Wassern.
11Wer, Jahweh, ist dir gleich unter den Göttern! Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtgebietend in Ruhmestaten, Wunder tuend!
12Du strecktest deine Rechte aus, da verschlang sie die Erde.
13Du leitest durch deine Güte8 das Volk, das du erlöst hast. Durch deine Stärke führst du es9 zur Wohnstätte10 deiner Heiligkeit11.
14Die Völkerscharen hören es. Sie beben. Angst packt Philistäas Bewohner.
15Da sind bestürzt die Stammesfürsten12 Edoms, ergreift Beben die Starken Moabs, zergehen13 alle Bewohner Kanaans.
16Schrecken und Furcht überfällt sie. Infolge der Größe deines Arms14 werden sie stumm wie ein Stein, bis vorübergezogen dein Volk, Jahweh, bis vorübergezogen das Volk, das du erwarbst.
17Du bringst sie hinein, du pflanzt sie ein am Berg deines Erbteils, die Stätte, die du dir zum Sitz bereitet hast, Jahweh, das Heiligtum, mein Herr, das deine Hände gegründet haben.
18Jahweh ist König15 für immer und ewig!
19Ja, die Pferde Pharaos gingen hinein mit seinen Wagen, seinen Reitern, ins Meer! Jahweh ließ über sie zurück die Wasser des Meeres. Die Söhne Israels gingen auf dem Trockenen mitten durchs Meer."
20Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand. Und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigen.
21Und Mirjam antwortete ihnen16: "Singt Jahweh, denn erhaben, erhaben ist er. Das Pferd und seinen Reiter warf er ins Meer!"
22Und Mose ließ Israel vom Schilfmeer aufbrechen. Sie zogen hinaus in die Wüste Schur. Und sie gingen drei Tage in der Wüste. Und sie fanden kein Wasser.
23Und sie kamen nach Mara. Aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man ihm den Namen Mara17.
24Und das Volk murrte gegen Mose und sagte: "Was sollen wir trinken?"
25Und er rief zu Jahweh <um Hilfe>. Und Jahweh zeigte ihm Holz. Und er warf es ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort gab er ihm Satzung18 und Recht; und dort prüfte er es.
26Und er sagte: "Wirst du fleißig auf die Stimme Jahwehs, deines Gottes, hören und das in seinen Augen Rechte19 tun und seinen Geboten gehorchen und alle seine Satzungen halten20, so werde ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten legte; denn ich bin Jahweh, der dich heilt21."
27Und sie kamen nach Elim. Und dort waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmen. Und sie lagerten dort am Wasser.
2Meine Stärke und mein Gesang ist Jah1. Und er ist mir geworden zum Heil2. Der ist mein Gott3, ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, ich will ihn erheben.
3Jahweh ist ein Kriegsmann4. Jahweh ist sein Name.
4Pharaos Wagen und seine Heeresmacht warf er ins Meer, und die Erlesenen, seine Wagenkämpfer, versanken im Schilfmeer.
5Die Fluten bedeckten sie. Sie fuhren in die Tiefen wie ein Stein.
6Deine Rechte, Jahweh, ist herrlich in Kraft. Deine Rechte, Jahweh, zerschmettert den Feind.
7In der Größe deiner Hoheit wirfst du nieder, die gegen dich sich erheben, du schickst deine Zornglut aus; die verzehrt sie wie Stroh.
8Beim Schnauben deiner Nase türmten sich die Wasser, standen wie ein Damm die Fluten, erstarrten die Tiefen im Herzen des Meeres.
9Der Feind sagte: 'Ich jage nach, hole ein! Ich will teilen die Beute! Es sättige sich an ihnen meine Seele5! Ich zücke mein Schwert. Meine Hand tilgt sie <aus dem Erbbesitz>6.'
10Du bliesest mit deinem Odem7, das Meer deckte sie zu. Sie versanken wie Blei in den gewaltigen Wassern.
11Wer, Jahweh, ist dir gleich unter den Göttern! Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtgebietend in Ruhmestaten, Wunder tuend!
12Du strecktest deine Rechte aus, da verschlang sie die Erde.
13Du leitest durch deine Güte8 das Volk, das du erlöst hast. Durch deine Stärke führst du es9 zur Wohnstätte10 deiner Heiligkeit11.
14Die Völkerscharen hören es. Sie beben. Angst packt Philistäas Bewohner.
15Da sind bestürzt die Stammesfürsten12 Edoms, ergreift Beben die Starken Moabs, zergehen13 alle Bewohner Kanaans.
16Schrecken und Furcht überfällt sie. Infolge der Größe deines Arms14 werden sie stumm wie ein Stein, bis vorübergezogen dein Volk, Jahweh, bis vorübergezogen das Volk, das du erwarbst.
17Du bringst sie hinein, du pflanzt sie ein am Berg deines Erbteils, die Stätte, die du dir zum Sitz bereitet hast, Jahweh, das Heiligtum, mein Herr, das deine Hände gegründet haben.
18Jahweh ist König15 für immer und ewig!
19Ja, die Pferde Pharaos gingen hinein mit seinen Wagen, seinen Reitern, ins Meer! Jahweh ließ über sie zurück die Wasser des Meeres. Die Söhne Israels gingen auf dem Trockenen mitten durchs Meer."
20Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand. Und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigen.
21Und Mirjam antwortete ihnen16: "Singt Jahweh, denn erhaben, erhaben ist er. Das Pferd und seinen Reiter warf er ins Meer!"
22Und Mose ließ Israel vom Schilfmeer aufbrechen. Sie zogen hinaus in die Wüste Schur. Und sie gingen drei Tage in der Wüste. Und sie fanden kein Wasser.
23Und sie kamen nach Mara. Aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man ihm den Namen Mara17.
24Und das Volk murrte gegen Mose und sagte: "Was sollen wir trinken?"
25Und er rief zu Jahweh <um Hilfe>. Und Jahweh zeigte ihm Holz. Und er warf es ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort gab er ihm Satzung18 und Recht; und dort prüfte er es.
26Und er sagte: "Wirst du fleißig auf die Stimme Jahwehs, deines Gottes, hören und das in seinen Augen Rechte19 tun und seinen Geboten gehorchen und alle seine Satzungen halten20, so werde ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten legte; denn ich bin Jahweh, der dich heilt21."
27Und sie kamen nach Elim. Und dort waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmen. Und sie lagerten dort am Wasser.
Fußnoten
- 1 "Jah" ist eine Kurzform des Gottesnamens "Jahweh".
- 2 o.: zur Rettung
- 3 heb. El; bed.: Gott, der Starke
- 4 o.: ein Mann des Kampfes
- 5 o.: meine [Seelen]gier
- 6 o.: verdrängt sie <aus dem Erbbesitz>.
- 7 o.: Hauch (Grundbed.: Geist; Wind)
- 8 und Treue; heb. chäsäd ist die in Treue gegenüber einem Bund erwiesene Güte, die Bundesliebe und -treue.
- 9 und bringst es zur Ruhe.
- 10 o.: Weidestätte; Aue; vgl. Ps 83,13; Jer 25,30; 31,23.
- 11 o.: zur Wohnstätte deines Heiligen (d. i.: deines Heiligtums); o.: zu deiner heiligen Wohnstätte.
- 12 o.: Sippenoberhäupter; eigtl.: Führer von Tausendschaften
- 13 und wanken
- 14 o.: infolge der Großtat deines Armes; weil sich groß zeigte dein Arm
- 15 o.: wird König sein
- 16 o.: sang ihnen (im Wechselgesang) zu; d. h.: sie (Mirjam mit den Frauen) antwortete ihnen (den Männern).
- 17 bed.: Bitterkeit
- 18 o.: ein Gesetz; heb. choq
- 19 o.: Gerade
- 20 und wahren (o.: beobachten)
- 21 w.: dein Heiler