Altes Testament
Hesekiel Kapitel 46
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1So sagt der Herr, Jahweh: "Das Tor des inneren Vorhofs, das nach Osten [gerichtet] ist, soll an den sechs Werktagen geschlossen sein, aber am Sabbattag soll es geöffnet werden; und am Tag des Neumondes soll es geöffnet werden.
2Und der Fürst soll von außen her auf dem Weg durch die Vorhalle des Tores hineingehen, und an den Pfosten des Tores soll er stehenbleiben. Dann sollen die Priester sein Brandopfer und seine Friedensopfer darbringen; und er soll sich auf der Schwelle des Tores huldigend niederwerfen. Und <dann> soll er hinausgehen. Und das Tor soll bis zum Abend nicht geschlossen werden.
3Und das Volk des Landes soll sich am Eingang dieses Tores vor Jahweh huldigend niederwerfen, an den Sabbaten und an den Neumonden.
4Und das Brandopfer, das der Fürst Jahweh darbringen soll: am Sabbattag sechs Lämmer ohne Tadel und einen Widder ohne Tadel.
5Und das Speisopfer: ein Epha [Weizengrieß] zu [jedem] Widder; und als Speisopfer zu den Lämmern, was seine Hand zu geben [vermag], und zu [jedem] Epha ein Hin Öl.
6Und am Tag des Neumondes [als Brandopfer]: ein Stier - ein Junges vom Rind -, ohne Tadel, und sechs Lämmer und ein Widder, ohne Tadel sollen sie sein.
7Und ein Epha zu [jedem] Stier und ein Epha zum Widder soll er als Speisopfer opfern. Und zu den Lämmern, so viel seine Hand aufbringen kann, und zu [jedem] Epha ein Hin Öl.
8Und wenn der Fürst hineingeht, soll er auf dem Weg durch die Vorhalle des Tores hineingehen. Und auf demselben Weg soll er hinausgehen.
9Und wenn das Volk des Landes zu den Festzeiten vor das Angesicht Jahwehs kommt: wer durch das Nordtor hineingeht, um zu huldigen, soll durch das Südtor hinausgehen. Und wer durch das Südtor hineingeht, soll durch das Nordtor hinausgehen. Er soll nicht durch das Tor zurückkehren, durch das er hineingegangen ist, sondern geradeaus soll er hinausgehen.
10Und der Fürst soll mitten unter ihnen hineingehen, wenn sie hineingehen; und wenn sie hinausgehen, sollen sie [zusammen] hinausgehen.
11Und an den Festen und zu den Festzeiten sei das Speisopfer ein Epha [Weizengrieß] zu [jedem] Stier und ein Epha zum Widder, [und] zu den Lämmern, was seine Hand zu geben [vermag], und zu [jedem] Epha ein Hin Öl.
12Und wenn der Fürst ein Brandopfer oder Friedensopfer für Jahweh als freiwillige Gabe zubereitet, soll man ihm das Tor öffnen, das nach Osten [gerichtet] ist. Und er soll sein Brandopfer und seine Friedensopfer zubereiten, wie man es am Sabbattag zubereitet. Dann soll er hinausgehen. Und nachdem er hinausgegangen ist, soll man das Tor zuschließen.
13Und du sollst täglich ein einjähriges Lamm ohne Tadel für Jahweh als Brandopfer zubereiten, Morgen für Morgen sollst du es zubereiten.
14Und ein Speisopfer sollst du dazu zubereiten, Morgen für Morgen: ein sechstel Epha und ein drittel Hin Öl, um den Weizengrieß zu befeuchten, ein Speisopfer für Jahweh: beständige Satzungen auf ewig.
15Und zubereiten soll man das Lamm und das Speisopfer und das Öl, Morgen für Morgen, als ein beständiges1 Brandopfer."
16So sagt der Herr, Jahweh: "Wenn der Fürst einem seiner Söhne ein Geschenk gibt, soll es dessen Erbteil sein, seinen Söhnen soll es gehören. Ihr Grundbesitz2 ist es als Erbbesitz.
17Wenn er aber einem seiner Knechte ein Geschenk von seinem Erbteil gibt, soll es demjenigen bis zum Jahr der Freilassung gehören, <dann> soll es wieder an den Fürsten kommen. Es ist ja sein Erbteil. Seinen Söhnen, ihnen soll es gehören.
18Und der Fürst soll nichts vom Erbteil des Volkes nehmen, sodass er sie <durch Bedrückung> von ihrem Grundbesitz vertreiben würde. Von seinem [eigenen] Grundbesitz soll er seinen Söhnen ein Erbe geben, damit mein Volk nicht verdrängt3 werde, jeder aus seinem Grundbesitz."
19Und er brachte mich durch den Eingang, der an der Seite des Tores war, zu den heiligen Kammern für die Priester, die nach Norden ausgerichtet sind. Und - siehe! - dort war eine Stätte an der hintersten Seite, meerwärts.
20Und er sagte zu mir: "Das ist die Stätte, wo die Priester das Schuldopfer und das Sündopfer kochen, wo sie das Speisopfer backen sollen, damit sie es nicht in den äußeren Vorhof hinaustragen müssen, [wodurch] sie das Volk heilig machen würden."
21Und er führte mich hinaus in den äußeren Vorhof und ließ mich an den vier Ecken des Vorhofs vorübergehen. Und - siehe! - da war in der Ecke des Vorhofs ein [weiterer] Vorhof, [und wieder] in der Ecke des Vorhofs ein Vorhof.
22In den vier Ecken des Vorhofs waren gesonderte [kleine] Vorhöfe, vierzig [Ellen] lang und dreißig [Ellen] breit. Ein und dasselbe Maß hatten die vier Eckhöfe.
23Und in ihnen war ringsum eine [gemauerte] Steinreihe, bei allen vieren. Und Kochstellen waren unten an den Steinreihen angebracht, ringsum.
24Und er sagte zu mir: "Diese sind die Küchen4, wo die, die den <aufgetragenen> verehrenden Dienst am Haus5 tun, das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen."
2Und der Fürst soll von außen her auf dem Weg durch die Vorhalle des Tores hineingehen, und an den Pfosten des Tores soll er stehenbleiben. Dann sollen die Priester sein Brandopfer und seine Friedensopfer darbringen; und er soll sich auf der Schwelle des Tores huldigend niederwerfen. Und <dann> soll er hinausgehen. Und das Tor soll bis zum Abend nicht geschlossen werden.
3Und das Volk des Landes soll sich am Eingang dieses Tores vor Jahweh huldigend niederwerfen, an den Sabbaten und an den Neumonden.
4Und das Brandopfer, das der Fürst Jahweh darbringen soll: am Sabbattag sechs Lämmer ohne Tadel und einen Widder ohne Tadel.
5Und das Speisopfer: ein Epha [Weizengrieß] zu [jedem] Widder; und als Speisopfer zu den Lämmern, was seine Hand zu geben [vermag], und zu [jedem] Epha ein Hin Öl.
6Und am Tag des Neumondes [als Brandopfer]: ein Stier - ein Junges vom Rind -, ohne Tadel, und sechs Lämmer und ein Widder, ohne Tadel sollen sie sein.
7Und ein Epha zu [jedem] Stier und ein Epha zum Widder soll er als Speisopfer opfern. Und zu den Lämmern, so viel seine Hand aufbringen kann, und zu [jedem] Epha ein Hin Öl.
8Und wenn der Fürst hineingeht, soll er auf dem Weg durch die Vorhalle des Tores hineingehen. Und auf demselben Weg soll er hinausgehen.
9Und wenn das Volk des Landes zu den Festzeiten vor das Angesicht Jahwehs kommt: wer durch das Nordtor hineingeht, um zu huldigen, soll durch das Südtor hinausgehen. Und wer durch das Südtor hineingeht, soll durch das Nordtor hinausgehen. Er soll nicht durch das Tor zurückkehren, durch das er hineingegangen ist, sondern geradeaus soll er hinausgehen.
10Und der Fürst soll mitten unter ihnen hineingehen, wenn sie hineingehen; und wenn sie hinausgehen, sollen sie [zusammen] hinausgehen.
11Und an den Festen und zu den Festzeiten sei das Speisopfer ein Epha [Weizengrieß] zu [jedem] Stier und ein Epha zum Widder, [und] zu den Lämmern, was seine Hand zu geben [vermag], und zu [jedem] Epha ein Hin Öl.
12Und wenn der Fürst ein Brandopfer oder Friedensopfer für Jahweh als freiwillige Gabe zubereitet, soll man ihm das Tor öffnen, das nach Osten [gerichtet] ist. Und er soll sein Brandopfer und seine Friedensopfer zubereiten, wie man es am Sabbattag zubereitet. Dann soll er hinausgehen. Und nachdem er hinausgegangen ist, soll man das Tor zuschließen.
13Und du sollst täglich ein einjähriges Lamm ohne Tadel für Jahweh als Brandopfer zubereiten, Morgen für Morgen sollst du es zubereiten.
14Und ein Speisopfer sollst du dazu zubereiten, Morgen für Morgen: ein sechstel Epha und ein drittel Hin Öl, um den Weizengrieß zu befeuchten, ein Speisopfer für Jahweh: beständige Satzungen auf ewig.
15Und zubereiten soll man das Lamm und das Speisopfer und das Öl, Morgen für Morgen, als ein beständiges1 Brandopfer."
16So sagt der Herr, Jahweh: "Wenn der Fürst einem seiner Söhne ein Geschenk gibt, soll es dessen Erbteil sein, seinen Söhnen soll es gehören. Ihr Grundbesitz2 ist es als Erbbesitz.
17Wenn er aber einem seiner Knechte ein Geschenk von seinem Erbteil gibt, soll es demjenigen bis zum Jahr der Freilassung gehören, <dann> soll es wieder an den Fürsten kommen. Es ist ja sein Erbteil. Seinen Söhnen, ihnen soll es gehören.
18Und der Fürst soll nichts vom Erbteil des Volkes nehmen, sodass er sie <durch Bedrückung> von ihrem Grundbesitz vertreiben würde. Von seinem [eigenen] Grundbesitz soll er seinen Söhnen ein Erbe geben, damit mein Volk nicht verdrängt3 werde, jeder aus seinem Grundbesitz."
19Und er brachte mich durch den Eingang, der an der Seite des Tores war, zu den heiligen Kammern für die Priester, die nach Norden ausgerichtet sind. Und - siehe! - dort war eine Stätte an der hintersten Seite, meerwärts.
20Und er sagte zu mir: "Das ist die Stätte, wo die Priester das Schuldopfer und das Sündopfer kochen, wo sie das Speisopfer backen sollen, damit sie es nicht in den äußeren Vorhof hinaustragen müssen, [wodurch] sie das Volk heilig machen würden."
21Und er führte mich hinaus in den äußeren Vorhof und ließ mich an den vier Ecken des Vorhofs vorübergehen. Und - siehe! - da war in der Ecke des Vorhofs ein [weiterer] Vorhof, [und wieder] in der Ecke des Vorhofs ein Vorhof.
22In den vier Ecken des Vorhofs waren gesonderte [kleine] Vorhöfe, vierzig [Ellen] lang und dreißig [Ellen] breit. Ein und dasselbe Maß hatten die vier Eckhöfe.
23Und in ihnen war ringsum eine [gemauerte] Steinreihe, bei allen vieren. Und Kochstellen waren unten an den Steinreihen angebracht, ringsum.
24Und er sagte zu mir: "Diese sind die Küchen4, wo die, die den <aufgetragenen> verehrenden Dienst am Haus5 tun, das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen."