Altes Testament
Hesekiel Kapitel 7
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und das Wort Jahwehs geschah zu mir:
2"Und du, Menschensohn, so sagt der Herr, Jahweh, zum Erdboden Israels: 'Ein Ende! Es kommt das Ende über die vier Ecken des Landes1!
3Jetzt [kommt] das Ende über dich! Und ich sende meinen Zorn gegen dich und richte dich nach deinen Wegen. Und alle deine Gräuel bringe ich über dich.
4Mein Auge wird nicht schonend2 auf dich blicken, ich werde kein Mitleid haben, sondern ich werde deine Wege über dich bringen. Und deine Gräuel werden in deiner Mitte sein. Und ihr werdet erkennen, dass ich Jahweh bin.'"
5So sagt der Herr, Jahweh: "Unheil, einzigartiges Unheil! Siehe! Es kommt!
6Ein Ende kommt! Es kommt das Ende. Es erwacht gegen dich. Siehe! Es kommt!
7Es kommt das Verhängnis3 über dich, Bewohner des Landes! Es kommt der Zeitpunkt. Nahe ist der Tag: Bestürzung4 und kein Jauchzen auf den Bergen!
8Jetzt, bald gieße ich meine Grimmglut über dich aus, lasse meinen Zorn an dir aus; ich richte dich nach deinen Wegen. Alle deine Gräuel bringe ich über dich.
9Mein Auge wird nicht schonend blicken, ich werde kein Mitleid haben. Ich bringe es über dich nach deinen Wegen. Deine Gräuel werden in deiner Mitte sein. Und ihr werdet erkennen, dass ich, Jahweh, einer bin, der zuschlägt."
10"Siehe! Der Tag, - siehe! - er kommt! Das Verhängnis5 wächst hervor6. Die Rute7 sprosst. Die Vermessenheit blüht auf.
11Die Gewalttat erwächst zur Rute der Ehrfurchtslosigkeit. Nichts [bleibt] von ihnen, nichts von ihrem Prunk8, nichts von ihrem Getöse, nichts Herrliches9 [wird] an ihnen [sein]!
12Die Zeit, sie kommt! Der Tag trifft ein! Der Kaufende freue sich nicht! Der Verkaufende sei nicht traurig, denn [Zorn]glut [kommt] über seinen ganzen Prunk!
13Fürwahr, der Verkäufer gelangt nicht wieder zurück zu dem Verkauften, selbst wenn er noch unter den Lebenden lebte; denn das [Weissagungs]gesicht gegen seinen ganzen Prunk wird nicht rückgängig gemacht. Es kann - seiner Schuld wegen - keiner sein Leben festhalten.10
14Man bläst das Horn und macht alles bereit, aber niemand zieht in den Kampf, denn meine Zornglut [kommt] über all ihren Prunk.
15Draußen das Schwert, drinnen die Pest und der Hunger: Wer auf dem Feld ist, stirbt durch das Schwert; wer in der Stadt ist, den verzehren Hunger und Pest.
16Wenn Entkommene von ihnen entkommen, werden sie auf den Bergen sein wie die Tauben in den Schluchten; sie alle werden seufzen, jeder wegen seiner Schuld.
17Alle Hände werden erschlaffen, alle Knie werden zerfließen wie Wasser.
18Sie werden sich Sacktuch umgürten, Schauder wird sie bedecken, auf allen Gesichtern wird Beschämung sein und Kahlheit auf allen ihren Häuptern.
19Ihr Silber werden sie auf die Straßen werfen, ihr Gold wird als Abscheulichkeit11 gelten. Ihr Silber und ihr Gold wird sie nicht retten am Tag des Grimmes Jahwehs. Ihren Hunger werden sie [damit] nicht stillen, ihr Inneres12 [damit] nicht füllen, denn Anstoß13 zu ihrer Verschuldung14 war es ihnen geworden.
20Und die Zierde seines Schmucks, zum Hochmut hat man sie gebraucht; und ihre Gräuelbilder, ihre Scheusale haben sie daraus gemacht. Darum mache ich es für sie zur Abscheulichkeit.
21Und ich gebe es in die Hand der Fremden zur Plünderung und den Ehrfurchtslosen des Landes zur Beute, dass sie es entheiligen.
22Und ich wende mein Angesicht von ihnen ab. Mein Kleinod15 wird man entheiligen, Räuber werden eindringen und es entheiligen.
23Fertige die Kette an, denn das Land ist voller Blutschuld und die Stadt voller Gewalttat!
24Ich lasse die Bösen der Völker16 kommen; und sie nehmen ihre Häuser in Besitz. Und ich mache dem Stolz der Starken ein Ende, und ihre Heiligtümer werden entheiligt.
25Beklemmende Angst kommt. Und Frieden werden sie suchen, doch da wird keiner sein.
26Unglück auf Unglück kommt. Nachricht auf Nachricht trifft ein. Man sucht vom Propheten Gesichte, aber entschwunden ist die Weisung vom Priester und der Rat von den Ältesten.
27Der König wird trauern, der Fürst sich in Entsetzen kleiden, die Hände des Volkes des Landes werden zittern. Ihrem Weg entsprechend tue ich ihnen, nach ihren Rechtsbestimmungen richte ich sie. Und sie werden erkennen, dass ich Jahweh bin."
2"Und du, Menschensohn, so sagt der Herr, Jahweh, zum Erdboden Israels: 'Ein Ende! Es kommt das Ende über die vier Ecken des Landes1!
3Jetzt [kommt] das Ende über dich! Und ich sende meinen Zorn gegen dich und richte dich nach deinen Wegen. Und alle deine Gräuel bringe ich über dich.
4Mein Auge wird nicht schonend2 auf dich blicken, ich werde kein Mitleid haben, sondern ich werde deine Wege über dich bringen. Und deine Gräuel werden in deiner Mitte sein. Und ihr werdet erkennen, dass ich Jahweh bin.'"
5So sagt der Herr, Jahweh: "Unheil, einzigartiges Unheil! Siehe! Es kommt!
6Ein Ende kommt! Es kommt das Ende. Es erwacht gegen dich. Siehe! Es kommt!
7Es kommt das Verhängnis3 über dich, Bewohner des Landes! Es kommt der Zeitpunkt. Nahe ist der Tag: Bestürzung4 und kein Jauchzen auf den Bergen!
8Jetzt, bald gieße ich meine Grimmglut über dich aus, lasse meinen Zorn an dir aus; ich richte dich nach deinen Wegen. Alle deine Gräuel bringe ich über dich.
9Mein Auge wird nicht schonend blicken, ich werde kein Mitleid haben. Ich bringe es über dich nach deinen Wegen. Deine Gräuel werden in deiner Mitte sein. Und ihr werdet erkennen, dass ich, Jahweh, einer bin, der zuschlägt."
10"Siehe! Der Tag, - siehe! - er kommt! Das Verhängnis5 wächst hervor6. Die Rute7 sprosst. Die Vermessenheit blüht auf.
11Die Gewalttat erwächst zur Rute der Ehrfurchtslosigkeit. Nichts [bleibt] von ihnen, nichts von ihrem Prunk8, nichts von ihrem Getöse, nichts Herrliches9 [wird] an ihnen [sein]!
12Die Zeit, sie kommt! Der Tag trifft ein! Der Kaufende freue sich nicht! Der Verkaufende sei nicht traurig, denn [Zorn]glut [kommt] über seinen ganzen Prunk!
13Fürwahr, der Verkäufer gelangt nicht wieder zurück zu dem Verkauften, selbst wenn er noch unter den Lebenden lebte; denn das [Weissagungs]gesicht gegen seinen ganzen Prunk wird nicht rückgängig gemacht. Es kann - seiner Schuld wegen - keiner sein Leben festhalten.10
14Man bläst das Horn und macht alles bereit, aber niemand zieht in den Kampf, denn meine Zornglut [kommt] über all ihren Prunk.
15Draußen das Schwert, drinnen die Pest und der Hunger: Wer auf dem Feld ist, stirbt durch das Schwert; wer in der Stadt ist, den verzehren Hunger und Pest.
16Wenn Entkommene von ihnen entkommen, werden sie auf den Bergen sein wie die Tauben in den Schluchten; sie alle werden seufzen, jeder wegen seiner Schuld.
17Alle Hände werden erschlaffen, alle Knie werden zerfließen wie Wasser.
18Sie werden sich Sacktuch umgürten, Schauder wird sie bedecken, auf allen Gesichtern wird Beschämung sein und Kahlheit auf allen ihren Häuptern.
19Ihr Silber werden sie auf die Straßen werfen, ihr Gold wird als Abscheulichkeit11 gelten. Ihr Silber und ihr Gold wird sie nicht retten am Tag des Grimmes Jahwehs. Ihren Hunger werden sie [damit] nicht stillen, ihr Inneres12 [damit] nicht füllen, denn Anstoß13 zu ihrer Verschuldung14 war es ihnen geworden.
20Und die Zierde seines Schmucks, zum Hochmut hat man sie gebraucht; und ihre Gräuelbilder, ihre Scheusale haben sie daraus gemacht. Darum mache ich es für sie zur Abscheulichkeit.
21Und ich gebe es in die Hand der Fremden zur Plünderung und den Ehrfurchtslosen des Landes zur Beute, dass sie es entheiligen.
22Und ich wende mein Angesicht von ihnen ab. Mein Kleinod15 wird man entheiligen, Räuber werden eindringen und es entheiligen.
23Fertige die Kette an, denn das Land ist voller Blutschuld und die Stadt voller Gewalttat!
24Ich lasse die Bösen der Völker16 kommen; und sie nehmen ihre Häuser in Besitz. Und ich mache dem Stolz der Starken ein Ende, und ihre Heiligtümer werden entheiligt.
25Beklemmende Angst kommt. Und Frieden werden sie suchen, doch da wird keiner sein.
26Unglück auf Unglück kommt. Nachricht auf Nachricht trifft ein. Man sucht vom Propheten Gesichte, aber entschwunden ist die Weisung vom Priester und der Rat von den Ältesten.
27Der König wird trauern, der Fürst sich in Entsetzen kleiden, die Hände des Volkes des Landes werden zittern. Ihrem Weg entsprechend tue ich ihnen, nach ihren Rechtsbestimmungen richte ich sie. Und sie werden erkennen, dass ich Jahweh bin."
Fußnoten
- 1 o.: der Erde (i. S. v.: der Erde Israels)
- 2 und mitleidsvoll; so a. V. 9.
- 3 o.: die Schicksalswendung
- 4 o.: des Schlachtgetümmels; o.: der Verwirrung
- 5 o.: die Schicksalswendung
- 6 o.: geht auf (wie eine Blüte).
- 7 "Rute" hier als Werkzeug der Züchtigung; Jes 10,5.
- 8 o.: von ihrer prunkvollen, von Wohlstand strotzenden Menge; o.: von ihrem Getümmel; so a. i. Folg.
- 9 and.: kein Klagegeschrei; o.: kein Wimmern
- 10 o.: Und durch seine Schuld wird keiner sein Leben stark sein lassen können.
- 11 o.: als Befleckung; als Unflat; so a. i. Folg.
- 12 Grundbed.: Eingeweide
- 13 und Anlass
- 14 d. h.: zur Strafe für ihre Verschuldung; das heb. Wort kann die Strafe für die Schuld mit einschließen.
- 15 o.: meinen aufgesparten (o.: verborgenen) Schatz; gemeint ist das Heiligtum.
- 16 o.: der Heiden; so a. i. Folg.