Altes Testament
1. Mose Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und Abram war neunundneunzig Jahre alt; und Jahweh erschien Abram und sagte zu ihm: "Ich bin Gott, der Allmächtige1. Wandle vor meinem Angesicht und werde untadelig2.
2Und ich will meinen Bund geben3 zwischen mir und dir. Und zwar werde ich dich sehr, sehr mehren."
3Und Abram fiel nieder auf sein Angesicht. Und Gott redete mit ihm und sagte:
4"Ich - siehe! - das ist mein Bund mit dir: Du wirst zum Vater einer Menge von Völkern4 werden.
5Und dein Name soll hinfort nicht Abram5 heißen, sondern Abraham6 soll dein Name sein, denn ich habe dich zum Vater einer Menge von Völkern gemacht.
6Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen. Und ich mache dich zu Völkern. Und Könige werden aus dir hervorgehen.
7Und ich richte meinen Bund auf zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, auf [alle] ihre Geschlechter hin7, zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinem Samen nach dir.
8Und ich gebe dir und deinem Samen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitztum8. Und ich werde ihnen Gott sein."
9Und Gott sagte zu Abraham: "Und du sollst meinen Bund halten9, du und dein Same nach dir, auf [alle] ihre Geschlechter hin.
10Dieser ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Alles Männliche bei euch werde beschnitten;
11und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Ja, das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.
12Und zwar soll im Alter von acht Tagen10 alles Männliche bei euch beschnitten werden, auf [alle] eure Geschlechter hin, der Hausgeborene und der von irgendwelchen Ausländern für Geld Gekaufte, der nicht von deinem Samen ist.
13Es soll unbedingt beschnitten werden dein Hausgeborener und der für dein Geld Gekaufte. Und mein Bund an eurem Fleisch soll ein ewiger Bund sein.
14Aber ein unbeschnittener Männlicher, jemand, der am Fleisch seiner Vorhaut nicht beschnitten ist, jene Seele muss aus ihren Volksscharen ausgerottet werden! Meinen Bund hat er gebrochen."
15Und Gott sagte zu Abraham: "Sarai, deine Frau, sollst du nicht Sarai11 nennen, sondern Sara12 soll ihr Name sein.
16Und ich werde sie segnen. Und auch von ihr gebe ich dir einen Sohn. Und ich werde sie segnen, und sie wird zu Völkern werden. Könige von Völkerscharen sollen aus ihr werden."
17Und Abraham fiel nieder auf sein Angesicht und lachte. Und er sagte in seinem Herzen: "Sollte einem Hundertjährigen geboren werden, und sollte Sara, eine Neunzigjährige, gebären?"
18Und Abraham sagte zu Gott: "Möchte doch Ismael leben vor dir!"
19Und Gott sagte: "Fürwahr, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Isaak13 nennen. Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund für seinen Samen nach ihm.
20Aber auch in Bezug auf Ismael habe ich dich erhört: Siehe! - ich segne ihn und mache ihn fruchtbar und mehre ihn sehr, sehr. Zwölf Fürsten wird er zeugen. Und ich mache ihn zu einem großen Volk*.
21Aber meinen Bund richte ich auf mit Isaak, den Sara dir um diese Zeit im nächsten Jahr gebären wird." -
22Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr von Abraham auf.
23Und Abraham nahm Ismael, seinen Sohn, und alle seine Hausgeborenen und alle für Geld von ihm Gekauften, alles Männliche unter den Leuten des Hauses Abrahams, und beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut an ebendiesem Tag, wie Gott zu ihm gesagt hatte.
24Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als ihm das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde.
25Und Ismael, sein Sohn, war ein Sohn von dreizehn Jahren, als ihm das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde.
26An ebendiesem Tag wurde Abraham beschnitten - und Ismael, sein Sohn.
27Und alle Männer seines Hauses, der Hausgeborene und der von den Ausländern für Geld Gekaufte, wurden mit ihm beschnitten.
2Und ich will meinen Bund geben3 zwischen mir und dir. Und zwar werde ich dich sehr, sehr mehren."
3Und Abram fiel nieder auf sein Angesicht. Und Gott redete mit ihm und sagte:
4"Ich - siehe! - das ist mein Bund mit dir: Du wirst zum Vater einer Menge von Völkern4 werden.
5Und dein Name soll hinfort nicht Abram5 heißen, sondern Abraham6 soll dein Name sein, denn ich habe dich zum Vater einer Menge von Völkern gemacht.
6Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen. Und ich mache dich zu Völkern. Und Könige werden aus dir hervorgehen.
7Und ich richte meinen Bund auf zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, auf [alle] ihre Geschlechter hin7, zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinem Samen nach dir.
8Und ich gebe dir und deinem Samen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitztum8. Und ich werde ihnen Gott sein."
9Und Gott sagte zu Abraham: "Und du sollst meinen Bund halten9, du und dein Same nach dir, auf [alle] ihre Geschlechter hin.
10Dieser ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Alles Männliche bei euch werde beschnitten;
11und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Ja, das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.
12Und zwar soll im Alter von acht Tagen10 alles Männliche bei euch beschnitten werden, auf [alle] eure Geschlechter hin, der Hausgeborene und der von irgendwelchen Ausländern für Geld Gekaufte, der nicht von deinem Samen ist.
13Es soll unbedingt beschnitten werden dein Hausgeborener und der für dein Geld Gekaufte. Und mein Bund an eurem Fleisch soll ein ewiger Bund sein.
14Aber ein unbeschnittener Männlicher, jemand, der am Fleisch seiner Vorhaut nicht beschnitten ist, jene Seele muss aus ihren Volksscharen ausgerottet werden! Meinen Bund hat er gebrochen."
15Und Gott sagte zu Abraham: "Sarai, deine Frau, sollst du nicht Sarai11 nennen, sondern Sara12 soll ihr Name sein.
16Und ich werde sie segnen. Und auch von ihr gebe ich dir einen Sohn. Und ich werde sie segnen, und sie wird zu Völkern werden. Könige von Völkerscharen sollen aus ihr werden."
17Und Abraham fiel nieder auf sein Angesicht und lachte. Und er sagte in seinem Herzen: "Sollte einem Hundertjährigen geboren werden, und sollte Sara, eine Neunzigjährige, gebären?"
18Und Abraham sagte zu Gott: "Möchte doch Ismael leben vor dir!"
19Und Gott sagte: "Fürwahr, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Isaak13 nennen. Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund für seinen Samen nach ihm.
20Aber auch in Bezug auf Ismael habe ich dich erhört: Siehe! - ich segne ihn und mache ihn fruchtbar und mehre ihn sehr, sehr. Zwölf Fürsten wird er zeugen. Und ich mache ihn zu einem großen Volk*.
21Aber meinen Bund richte ich auf mit Isaak, den Sara dir um diese Zeit im nächsten Jahr gebären wird." -
22Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr von Abraham auf.
23Und Abraham nahm Ismael, seinen Sohn, und alle seine Hausgeborenen und alle für Geld von ihm Gekauften, alles Männliche unter den Leuten des Hauses Abrahams, und beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut an ebendiesem Tag, wie Gott zu ihm gesagt hatte.
24Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als ihm das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde.
25Und Ismael, sein Sohn, war ein Sohn von dreizehn Jahren, als ihm das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde.
26An ebendiesem Tag wurde Abraham beschnitten - und Ismael, sein Sohn.
27Und alle Männer seines Hauses, der Hausgeborene und der von den Ausländern für Geld Gekaufte, wurden mit ihm beschnitten.
Fußnoten
- 1 heb. El-schaddai; El bed.: starker Gott; schaddai ist abgeleitet entweder von schadad ("gewaltig sein") oder von sche-dai ("der, welcher der Ausreichende [bzw. Genügende o. Reichliche] ist").
- 2 o.: unsträflich; ohne Tadel (Grundbed.: vollständig; ganz; unversehrt)
- 3 i. S. v.: stiften; verwirklichen
- 4 heb. gojim; oft für nichtjüdische Völker oder Menschen aus den Völkern (Heiden) gebraucht.
- 5 bed.: hoher, erhabener Vater
- 6 bed.: Vater einer Menge; vgl. Röm 4,17.
- 7 o.: von Generation zu Generation; so a. V. 9.12.
- 8 d. h.: zum erblichen Besitztum; zum Erbbesitz
- 9 und wahren
- 10 w.: als Sohn von acht Tagen
- 11 bed.: die Fürstliche
- 12 bed.: Fürstin
- 13 bed.: Er lacht; o.: Man wird lachen.