Altes Testament
1. Mose Kapitel 3
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Die Schlange aber war listiger als alles <wild> lebende Getier des Feldes, das Jahweh Gott gemacht hatte. Und sie sagte zu der Frau: "Sollte Gott wirklich gesagt haben1: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht2 essen?"
2Und die Frau sagte zu der Schlange: "Von der Frucht der Bäume des Gartens essen wir.
3Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: 'Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterben werdet.'"
4Und die Schlange sagte zu der Frau: "Ihr werdet gewisslich nicht sterben,
5sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan werden, und ihr werdet sein wie Gott, erkennend Gut und Böse."
6Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben. Und sie nahm von seiner Frucht und aß. Und sie gab auch ihrem Mann bei ihr. Und er aß.
7Da wurden ihrer beider Augen geöffnet. Und sie erkannten, dass sie nackt waren. Und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze3.
8Und sie hörten die Stimme4 Jahwehs, Gottes, der im Garten wandelte beim Wind des Tages. Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Jahwehs, Gottes, mitten unter den Bäumen des Gartens.
9Und Jahweh Gott rief den Menschen und sagte zu ihm: "Wo bist du?"
10Und er sagte: "Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt; und ich versteckte mich."
11Und er sagte: "Wer hat dir mitgeteilt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir gebot, nicht davon zu essen?"
12Und der Mensch sagte: "Die Frau, die du mir zur Seite gabst5, sie gab mir von dem Baum, und ich aß."
13Und Jahweh Gott sagte zu der Frau: "Was hast du da getan!"6 Und die Frau sagte: "Die Schlange betrog mich, und ich aß."
14Und Jahweh Gott sagte zu der Schlange: "Weil du dieses getan hast: Verflucht seist du vor7 allem Vieh und vor allem <wild> lebenden Getier des Feldes! Auf deinem Bauch wirst du dich fortbewegen, und Staub wirst du essen alle Tage deines Lebens.
15Und ich setze Feindschaft zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir über den Kopf kommen, und du wirst ihm über die Ferse kommen."8
16Zu der Frau sagte er: "Mehren, ja, mehren werde ich9 deine Mühsal und deine Schwangerschaft. Mit Schmerzen wirst du Kinder gebären. Und nach deinem Mann wird dein Verlangen sein. Er aber wird über dich herrschen."
17Und zu Adam sagte er: "Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot: 'Du sollst davon nicht essen!': Verflucht sei der Erdboden deinetwegen. Mit Mühsal wirst du davon essen alle Tage deines Lebens.
18Und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen. Und das Gewächs10 des Feldes wirst du essen.
19Im Schweiß deines Angesichts11 wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst; denn von ihm bist du genommen; denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück!"
20Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva12, denn sie wurde die Mutter aller Lebenden13.
21Und Jahweh Gott machte dem Menschen und seiner Frau Leibröcke14 von Fellen15 und bekleidete sie.
22Und Jahweh Gott sagte: "Siehe! - der Mensch16 ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gut und Böse. Und nun - dass er nur nicht seine Hand ausstrecke und auch von dem Baum des Lebens nehme und ewiglich lebe!"
23Und Jahweh Gott schickte ihn aus dem Garten Eden fort, dass er den Erdboden, von dem er genommen war, bearbeite17.
24Und er trieb den Menschen aus. Und er ließ gegen Osten vom Garten Eden die Cherubim wohnen und die Flamme des kreisenden Schwerts, zu hüten den Weg zum Baum des Lebens.
2Und die Frau sagte zu der Schlange: "Von der Frucht der Bäume des Gartens essen wir.
3Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: 'Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterben werdet.'"
4Und die Schlange sagte zu der Frau: "Ihr werdet gewisslich nicht sterben,
5sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan werden, und ihr werdet sein wie Gott, erkennend Gut und Böse."
6Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben. Und sie nahm von seiner Frucht und aß. Und sie gab auch ihrem Mann bei ihr. Und er aß.
7Da wurden ihrer beider Augen geöffnet. Und sie erkannten, dass sie nackt waren. Und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze3.
8Und sie hörten die Stimme4 Jahwehs, Gottes, der im Garten wandelte beim Wind des Tages. Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Jahwehs, Gottes, mitten unter den Bäumen des Gartens.
9Und Jahweh Gott rief den Menschen und sagte zu ihm: "Wo bist du?"
10Und er sagte: "Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt; und ich versteckte mich."
11Und er sagte: "Wer hat dir mitgeteilt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir gebot, nicht davon zu essen?"
12Und der Mensch sagte: "Die Frau, die du mir zur Seite gabst5, sie gab mir von dem Baum, und ich aß."
13Und Jahweh Gott sagte zu der Frau: "Was hast du da getan!"6 Und die Frau sagte: "Die Schlange betrog mich, und ich aß."
14Und Jahweh Gott sagte zu der Schlange: "Weil du dieses getan hast: Verflucht seist du vor7 allem Vieh und vor allem <wild> lebenden Getier des Feldes! Auf deinem Bauch wirst du dich fortbewegen, und Staub wirst du essen alle Tage deines Lebens.
15Und ich setze Feindschaft zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir über den Kopf kommen, und du wirst ihm über die Ferse kommen."8
16Zu der Frau sagte er: "Mehren, ja, mehren werde ich9 deine Mühsal und deine Schwangerschaft. Mit Schmerzen wirst du Kinder gebären. Und nach deinem Mann wird dein Verlangen sein. Er aber wird über dich herrschen."
17Und zu Adam sagte er: "Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot: 'Du sollst davon nicht essen!': Verflucht sei der Erdboden deinetwegen. Mit Mühsal wirst du davon essen alle Tage deines Lebens.
18Und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen. Und das Gewächs10 des Feldes wirst du essen.
19Im Schweiß deines Angesichts11 wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst; denn von ihm bist du genommen; denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück!"
20Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva12, denn sie wurde die Mutter aller Lebenden13.
21Und Jahweh Gott machte dem Menschen und seiner Frau Leibröcke14 von Fellen15 und bekleidete sie.
22Und Jahweh Gott sagte: "Siehe! - der Mensch16 ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gut und Böse. Und nun - dass er nur nicht seine Hand ausstrecke und auch von dem Baum des Lebens nehme und ewiglich lebe!"
23Und Jahweh Gott schickte ihn aus dem Garten Eden fort, dass er den Erdboden, von dem er genommen war, bearbeite17.
24Und er trieb den Menschen aus. Und er ließ gegen Osten vom Garten Eden die Cherubim wohnen und die Flamme des kreisenden Schwerts, zu hüten den Weg zum Baum des Lebens.
Fußnoten
- 1 o.: "Ist es gar so, dass Gott gesagt hat?" (ein Ausdruck fragender Verwunderung)
- 2 o.: Von keinem Baum ... dürft ihr
- 3 Gemeint sind hüftdeckende Umgürtungen.
- 4 o.: das Geräusch; den Laut
- 5 eigtl.: die du mir gabst bei mir
- 6 o.: Warum hast du [das] getan?
- 7 eigtl.: entfernt von; o.: im Unterschied von; so a. i. Folg.
- 8 o.: Er wird über deinen Kopf herfallen, und du wirst über seine Ferse herfallen.
- 9 o.: Gewisslich mehren werde ich; o.: Sehr groß machen werde ich
- 10 o.: die Kräuter
- 11 Grundbed.: Nase; Nasenlöcher
- 12 heb. chawwah; bed.: Leben
- 13 im Heb. kollektive Einzahl
- 14 d. i.: lange Kleider; heb. kutthoneth; lat. tunica; dasselbe Wort wie in 1Mo 37,23; 2Sam 13,18.
- 15 o.: Häuten
- 16 heb. ha-adam; so a. i. Folg.
- 17 o.: bediene