Altes Testament
1. Mose Kapitel 33
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und Jakob erhob seine Augen und sah: Und - siehe! - da kam Esau, und mit ihm waren vierhundert Mann. Und er verteilte die Kinder1 auf Lea und auf Rahel und auf die beiden leibeigenen Mägde.
2Und er stellte die leibeigenen Mägde und die von ihnen Geborenen voran, und Lea und die von ihr Geborenen dahinter, und Rahel und Josef zuletzt.
3Er aber ging vor ihnen her und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er nahe an seinen Bruder herankam.
4Esau aber lief ihm entgegen und umarmte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Und sie weinten.
5Und er erhob seine Augen und sah die Frauen und die von ihnen Geborenen und sagte: "Wer sind diese bei dir?" Und er sagte: "Die Kinder, die Gott deinem Knecht aus Gnade gegeben hat."
6Und die leibeigenen Mägde traten näher, sie und die von ihnen Geborenen, und verneigten sich.
7Und auch Lea trat näher und die von ihr Geborenen, und sie warfen sich nieder. Und danach näherten sich Josef und Rahel und warfen sich nieder.
8Und er sagte: "Was willst du mit diesem ganzen Heerlager, dem ich begegnet bin?" Und er sagte: "Gnade finden in den Augen meines Herrn!"
9Und Esau sagte: "Ich habe viel, mein Bruder. Es sei dein, was du hast."
10Und Jakob sagte: "Nicht doch! Habe ich denn Gnade gefunden in deinen Augen, so nimm mein Geschenk aus meiner Hand, denn eben dazu habe ich dein Angesicht zu sehen bekommen, wie man das Angesicht Gottes sieht2, und du hast mir Wohlgefallen zugewandt.
11Bitte, nimm meinen Segen3, der dir überbracht worden ist, denn Gott hat ihn mir aus Gnade gegeben, und ich habe alles." Und er drang in ihn. Und er nahm an.
12Und Esau sagte: "Lass uns aufbrechen und weiterziehen, und ich will vor dir herziehen."
13Und er sagte zu ihm: "Mein Herr weiß, dass die Kinder zart sind und dass säugendes Kleinvieh und [säugende] Kühe bei mir sind. Wenn man sie nur einen Tag zu heftig triebe, würde die ganze Herde sterben.
14Mein Herr ziehe doch vor seinem Knecht hin, ich aber, ich will einherziehen nach meiner Gemächlichkeit, nach dem Schritt des Viehs, das vor mir ist, und nach dem Schritt der Kinder, bis ich zu meinem Herrn nach Seïr komme."
15Und Esau sagte: "Nun, ich will von dem Volk, das bei mir ist, [einige] bei dir zurücklassen." Aber er sagte: "Wozu doch? - Möge ich Gnade finden in den Augen meines Herrn!"
16Und so kehrte Esau an jenem Tag auf seinem Weg nach Seïr zurück.
17Und Jakob brach auf nach Sukkot. Und er baute sich ein Haus. Und seinem Vieh machte er Hütten. Darum gab er dem Ort den Namen Sukkot4.
18Und Jakob kam wohlbehalten5 zur Stadt Sichem, die im Land Kanaan ist, als er aus Paddan-Aram6 gekommen war. Und er lagerte vor der Stadt.
19Und er kaufte das Feldstück, wo er sein Zelt aufgeschlagen hatte, von der Hand der Söhne Hamors, des Vaters Sichems, für hundert Kesita.
20Und er errichtete dort einen Altar und nannte ihn: "<Starker> Gott, Gott Israels".7
2Und er stellte die leibeigenen Mägde und die von ihnen Geborenen voran, und Lea und die von ihr Geborenen dahinter, und Rahel und Josef zuletzt.
3Er aber ging vor ihnen her und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er nahe an seinen Bruder herankam.
4Esau aber lief ihm entgegen und umarmte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Und sie weinten.
5Und er erhob seine Augen und sah die Frauen und die von ihnen Geborenen und sagte: "Wer sind diese bei dir?" Und er sagte: "Die Kinder, die Gott deinem Knecht aus Gnade gegeben hat."
6Und die leibeigenen Mägde traten näher, sie und die von ihnen Geborenen, und verneigten sich.
7Und auch Lea trat näher und die von ihr Geborenen, und sie warfen sich nieder. Und danach näherten sich Josef und Rahel und warfen sich nieder.
8Und er sagte: "Was willst du mit diesem ganzen Heerlager, dem ich begegnet bin?" Und er sagte: "Gnade finden in den Augen meines Herrn!"
9Und Esau sagte: "Ich habe viel, mein Bruder. Es sei dein, was du hast."
10Und Jakob sagte: "Nicht doch! Habe ich denn Gnade gefunden in deinen Augen, so nimm mein Geschenk aus meiner Hand, denn eben dazu habe ich dein Angesicht zu sehen bekommen, wie man das Angesicht Gottes sieht2, und du hast mir Wohlgefallen zugewandt.
11Bitte, nimm meinen Segen3, der dir überbracht worden ist, denn Gott hat ihn mir aus Gnade gegeben, und ich habe alles." Und er drang in ihn. Und er nahm an.
12Und Esau sagte: "Lass uns aufbrechen und weiterziehen, und ich will vor dir herziehen."
13Und er sagte zu ihm: "Mein Herr weiß, dass die Kinder zart sind und dass säugendes Kleinvieh und [säugende] Kühe bei mir sind. Wenn man sie nur einen Tag zu heftig triebe, würde die ganze Herde sterben.
14Mein Herr ziehe doch vor seinem Knecht hin, ich aber, ich will einherziehen nach meiner Gemächlichkeit, nach dem Schritt des Viehs, das vor mir ist, und nach dem Schritt der Kinder, bis ich zu meinem Herrn nach Seïr komme."
15Und Esau sagte: "Nun, ich will von dem Volk, das bei mir ist, [einige] bei dir zurücklassen." Aber er sagte: "Wozu doch? - Möge ich Gnade finden in den Augen meines Herrn!"
16Und so kehrte Esau an jenem Tag auf seinem Weg nach Seïr zurück.
17Und Jakob brach auf nach Sukkot. Und er baute sich ein Haus. Und seinem Vieh machte er Hütten. Darum gab er dem Ort den Namen Sukkot4.
18Und Jakob kam wohlbehalten5 zur Stadt Sichem, die im Land Kanaan ist, als er aus Paddan-Aram6 gekommen war. Und er lagerte vor der Stadt.
19Und er kaufte das Feldstück, wo er sein Zelt aufgeschlagen hatte, von der Hand der Söhne Hamors, des Vaters Sichems, für hundert Kesita.
20Und er errichtete dort einen Altar und nannte ihn: "<Starker> Gott, Gott Israels".7