Altes Testament
1. Mose Kapitel 39
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Und Josef war nach Ägypten hinabgeführt worden. Und Potifar, ein Eunuch1 Pharaos, der Oberste der Leibwache, ein ägyptischer Mann, hatte ihn gekauft aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgeführt hatten.
2Und Jahweh war mit Josef. Und er war ein Mann, der Gelingen hatte. Und er war im Haus seines Herrn, des Ägypters.
3Und sein Herr sah, dass Jahweh mit ihm war und dass Jahweh alles, was er tat, in seiner Hand gelingen ließ.
4Und Josef fand Gnade in seinen Augen. Und er wurde sein persönlicher Diener. Und er machte ihn zum Aufseher über sein Haus. Und alles, was er besaß, gab er in seine Hand.
5Und es geschah, von da an, als er ihn über sein Haus zum Aufseher gemacht hatte und über alles, was er hatte, segnete Jahweh das Haus des Ägypters um Josefs willen. Und Jahwehs Segen war auf allem, was er hatte, im Haus und auf dem Feld.
6Und er überließ alles, was er hatte, der Hand Josefs und kümmerte sich bei ihm um gar nichts, außer um das Brot, das er aß. Und Josef war von schöner Gestalt und von gutem Aussehen.
7Und es geschah nach diesen Dingen, da warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Josef und sagte: "Liege bei mir!"
8Er aber weigerte sich und sagte zu der Frau seines Herrn: "Siehe! Mein Herr kümmert sich selbst um nichts bei mir im Haus. Und alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben.
9Er [selbst] ist in diesem Haus nicht größer als ich, und er hat mir nicht irgendetwas vorenthalten als nur dich, darum, dass du seine Frau bist. Und wie sollte ich dieses große Unrecht tun und gegen Gott sündigen?"
10Und es geschah, als sie Tag für Tag auf Josef einredete - und er hörte nicht auf sie, bei ihr zu liegen, mit ihr zu sein -,
11da geschah es an einem solchen Tag, dass er ins Haus kam, um seine Arbeit zu tun. Und es war von den Leuten des Hauses kein Mensch dort im Haus.
12Da fasste sie ihn bei seinem Kleid und sagte: "Liege bei mir!" Er aber ließ sein Kleid in ihrer Hand und floh und lief nach draußen.
13Und es geschah, als sie sah, dass er sein Kleid in ihrer Hand gelassen hatte und nach draußen geflohen war,
14da rief sie die Leute ihres Hauses und sagte zu ihnen: "Seht, er hat uns einen hebräischen Mann hergebracht, Spielchen2 mit uns zu treiben. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen, und ich habe mit großer Stimme gerufen.
15Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Kleid neben mir und floh und lief hinaus."
16Und sie ließ sein Kleid neben sich liegen, bis sein Herr nach Hause kam.
17Und sie redete zu ihm nach diesen Worten: "Der hebräische leibeigene Knecht, den du uns hergebracht hast, ist zu mir gekommen, um Spielchen mit mir zu treiben.
18Und es geschah, als ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Kleid neben mir und floh nach draußen."
19Und es geschah, als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie zu ihm redete, indem sie sagte: "Nach diesen Worten hat mir dein leibeigener Knecht getan", da entbrannte sein Zorn.
20Und Josefs Herr nahm ihn und legte ihn ins Gefängnis, an den Ort, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen. Und so war er dort im Gefängnis3.
21Und Jahweh war mit Josef und wandte ihm Güte4 zu und gab ihm Gnade in den Augen des Obersten des Gefängnisses.
22Und der Oberste des Gefängnisses übergab alle Gefangenen, die im Gefängnis waren, der Hand Josefs. Und alles, was dort zu tun war: er war derjenige, der es veranlasste5.
23Der Oberste des Gefängnisses sah nicht nach dem Geringsten, das unter seiner Hand war, weil Jahweh mit ihm war, und was immer er am Tun war, ließ Jahweh gelingen.
2Und Jahweh war mit Josef. Und er war ein Mann, der Gelingen hatte. Und er war im Haus seines Herrn, des Ägypters.
3Und sein Herr sah, dass Jahweh mit ihm war und dass Jahweh alles, was er tat, in seiner Hand gelingen ließ.
4Und Josef fand Gnade in seinen Augen. Und er wurde sein persönlicher Diener. Und er machte ihn zum Aufseher über sein Haus. Und alles, was er besaß, gab er in seine Hand.
5Und es geschah, von da an, als er ihn über sein Haus zum Aufseher gemacht hatte und über alles, was er hatte, segnete Jahweh das Haus des Ägypters um Josefs willen. Und Jahwehs Segen war auf allem, was er hatte, im Haus und auf dem Feld.
6Und er überließ alles, was er hatte, der Hand Josefs und kümmerte sich bei ihm um gar nichts, außer um das Brot, das er aß. Und Josef war von schöner Gestalt und von gutem Aussehen.
7Und es geschah nach diesen Dingen, da warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Josef und sagte: "Liege bei mir!"
8Er aber weigerte sich und sagte zu der Frau seines Herrn: "Siehe! Mein Herr kümmert sich selbst um nichts bei mir im Haus. Und alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben.
9Er [selbst] ist in diesem Haus nicht größer als ich, und er hat mir nicht irgendetwas vorenthalten als nur dich, darum, dass du seine Frau bist. Und wie sollte ich dieses große Unrecht tun und gegen Gott sündigen?"
10Und es geschah, als sie Tag für Tag auf Josef einredete - und er hörte nicht auf sie, bei ihr zu liegen, mit ihr zu sein -,
11da geschah es an einem solchen Tag, dass er ins Haus kam, um seine Arbeit zu tun. Und es war von den Leuten des Hauses kein Mensch dort im Haus.
12Da fasste sie ihn bei seinem Kleid und sagte: "Liege bei mir!" Er aber ließ sein Kleid in ihrer Hand und floh und lief nach draußen.
13Und es geschah, als sie sah, dass er sein Kleid in ihrer Hand gelassen hatte und nach draußen geflohen war,
14da rief sie die Leute ihres Hauses und sagte zu ihnen: "Seht, er hat uns einen hebräischen Mann hergebracht, Spielchen2 mit uns zu treiben. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen, und ich habe mit großer Stimme gerufen.
15Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Kleid neben mir und floh und lief hinaus."
16Und sie ließ sein Kleid neben sich liegen, bis sein Herr nach Hause kam.
17Und sie redete zu ihm nach diesen Worten: "Der hebräische leibeigene Knecht, den du uns hergebracht hast, ist zu mir gekommen, um Spielchen mit mir zu treiben.
18Und es geschah, als ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Kleid neben mir und floh nach draußen."
19Und es geschah, als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie zu ihm redete, indem sie sagte: "Nach diesen Worten hat mir dein leibeigener Knecht getan", da entbrannte sein Zorn.
20Und Josefs Herr nahm ihn und legte ihn ins Gefängnis, an den Ort, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen. Und so war er dort im Gefängnis3.
21Und Jahweh war mit Josef und wandte ihm Güte4 zu und gab ihm Gnade in den Augen des Obersten des Gefängnisses.
22Und der Oberste des Gefängnisses übergab alle Gefangenen, die im Gefängnis waren, der Hand Josefs. Und alles, was dort zu tun war: er war derjenige, der es veranlasste5.
23Der Oberste des Gefängnisses sah nicht nach dem Geringsten, das unter seiner Hand war, weil Jahweh mit ihm war, und was immer er am Tun war, ließ Jahweh gelingen.
Fußnoten
- 1 d. h.: ein Hofbeamter
- 2 o.: Tändeleien; Liebkosungen; so a. V. 17; vgl. 1Mo 26,8.
- 3 eigtl.: im Haus der Einschließung (o.: Umschließung); das Wort kommt nur hier (V. 20-23) u. 1Mo 40,3.5 vor.
- 4 und Treue; chäsäd ist die in Treue gegenüber einem Bund erwiesene Güte, die Bundesliebe und -treue.
- 5 o.: besorgte; w.: er war der Wirkende.