Altes Testament
Hiob Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1"Mein Geist ist verstört1. Meine Tage sind erloschen. Mir [bleiben nur] die Gräber.
2Ist es nicht so? Spöttereien sind um mich her! Mein Auge muss weilen auf ihrem Hadern2.
3O lege ein Pfand ein! Bürge bei dir [selbst] für mich! Wer sonst würde [als Bürge] in meine Hand einschlagen?
4Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen; darum wirst du sie nicht triumphieren lassen3.
5Wer Freunde preisgibt4 für einen Anteil <der Beute>: die Augen seiner Söhne werden verschmachten!
6Er hat mich hingestellt zum Spottwort der Volksscharen. Ich bin einer geworden, dem man ins Angesicht spuckt.
7Mein Auge ist trüb geworden vor Gram und alle meine Glieder sind wie ein Schatten.
8Die Aufrichtigen entsetzen sich über dieses und der Schuldlose ereifert sich über den Ruchlosen;
9aber der Gerechte hält fest an seinem Weg und der, der reine Hände hat, mehrt die Kraft.
10Ihr alle aber, kommt nur wieder heran! Ich finde doch keinen Weisen unter euch.
11Meine Tage sind vorüber, zerrissen meine Pläne, die Ideale5 meines Herzens.
12Die Nacht machen sie6 zum Tag. Das Licht sei [mir] näher als [mein] Dunkel!
13Wenn auf den Scheol als mein Haus ich hoffe, [wenn] in der Finsternis mein Lager ich bette,
14wenn zur Grube ich rufe: 'Mein Vater [bist du]!', [und] zu den Würmern: 'Meine Mutter!' und 'Meine Schwester!' -
15wo ist dann meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer erspäht sie?
16Zu den Pforten des Scheols sinkt sie hinab, wo dann für uns alle im Staube Ruhe sein wird."
2Ist es nicht so? Spöttereien sind um mich her! Mein Auge muss weilen auf ihrem Hadern2.
3O lege ein Pfand ein! Bürge bei dir [selbst] für mich! Wer sonst würde [als Bürge] in meine Hand einschlagen?
4Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen; darum wirst du sie nicht triumphieren lassen3.
5Wer Freunde preisgibt4 für einen Anteil <der Beute>: die Augen seiner Söhne werden verschmachten!
6Er hat mich hingestellt zum Spottwort der Volksscharen. Ich bin einer geworden, dem man ins Angesicht spuckt.
7Mein Auge ist trüb geworden vor Gram und alle meine Glieder sind wie ein Schatten.
8Die Aufrichtigen entsetzen sich über dieses und der Schuldlose ereifert sich über den Ruchlosen;
9aber der Gerechte hält fest an seinem Weg und der, der reine Hände hat, mehrt die Kraft.
10Ihr alle aber, kommt nur wieder heran! Ich finde doch keinen Weisen unter euch.
11Meine Tage sind vorüber, zerrissen meine Pläne, die Ideale5 meines Herzens.
12Die Nacht machen sie6 zum Tag. Das Licht sei [mir] näher als [mein] Dunkel!
13Wenn auf den Scheol als mein Haus ich hoffe, [wenn] in der Finsternis mein Lager ich bette,
14wenn zur Grube ich rufe: 'Mein Vater [bist du]!', [und] zu den Würmern: 'Meine Mutter!' und 'Meine Schwester!' -
15wo ist dann meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer erspäht sie?
16Zu den Pforten des Scheols sinkt sie hinab, wo dann für uns alle im Staube Ruhe sein wird."