Altes Testament
Hiob Kapitel 35
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Elihu antwortete [weiter]. Er sagte:
2"Hältst du dieses für recht, dass du sagst: 'Meine Gerechtigkeit ist mehr als die Gottes, <des Starken>!',
3und dass du fragst, was sie dir nütze: 'Was habe ich davon, wenn ich nicht sündige?' -
4Ich selbst werde dir mit Worten erwidern, [dir] und deinen Freunden bei dir:
5Blicke zu den Himmeln und sieh! Sieh die Wolken an: Sie sind höher als du.
6Wenn du sündigst, was tust du ihm [damit] zuleide? Werden deine Übertretungen zahlreich, was kannst du ihm antun?
7Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm [damit]? Oder was empfängt er aus deiner Hand?
8Den Mann, dir gleich, ihn [trifft] deine Ehrfurchtslosigkeit, und dem Sohn Adams, ihm [kommt] deine Gerechtigkeit [zugute].
9Wegen der zahlreichen Unterdrückungen erhebt man Klagerufe, man ruft <um Hilfe> wegen der Gewalt der Großen.
10Aber man sagt nicht: 'Wo ist Gott, der mich machte,1 der Lobgesänge gibt in der Nacht,
11der uns Belehrung zuteilwerden lässt mehr als dem Getier der Erde, [der] uns weise macht mehr als die Vögel des Himmels?'
12Da rufen sie, aber er antwortet nicht wegen des Stolzes der Bösen.
13Gewiss, Gott, <der Starke>, wird nicht hören auf Nichtiges, und der Allmächtige sieht es nicht an2;
14wie viel weniger, wenn du sagst, du sähst ihn nicht! [Dein] Rechtsfall liegt ihm vor, warte du nur auf ihn!
15Jetzt aber, da sein Zorn [noch] nicht heimgesucht und er sich nicht viel um Torheit gekümmert hat,
16reißt Hiob seinen Mund auf zu leerem Gerede3, macht viele Worte ohne Erkenntnis!"
2"Hältst du dieses für recht, dass du sagst: 'Meine Gerechtigkeit ist mehr als die Gottes, <des Starken>!',
3und dass du fragst, was sie dir nütze: 'Was habe ich davon, wenn ich nicht sündige?' -
4Ich selbst werde dir mit Worten erwidern, [dir] und deinen Freunden bei dir:
5Blicke zu den Himmeln und sieh! Sieh die Wolken an: Sie sind höher als du.
6Wenn du sündigst, was tust du ihm [damit] zuleide? Werden deine Übertretungen zahlreich, was kannst du ihm antun?
7Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm [damit]? Oder was empfängt er aus deiner Hand?
8Den Mann, dir gleich, ihn [trifft] deine Ehrfurchtslosigkeit, und dem Sohn Adams, ihm [kommt] deine Gerechtigkeit [zugute].
9Wegen der zahlreichen Unterdrückungen erhebt man Klagerufe, man ruft <um Hilfe> wegen der Gewalt der Großen.
10Aber man sagt nicht: 'Wo ist Gott, der mich machte,1 der Lobgesänge gibt in der Nacht,
11der uns Belehrung zuteilwerden lässt mehr als dem Getier der Erde, [der] uns weise macht mehr als die Vögel des Himmels?'
12Da rufen sie, aber er antwortet nicht wegen des Stolzes der Bösen.
13Gewiss, Gott, <der Starke>, wird nicht hören auf Nichtiges, und der Allmächtige sieht es nicht an2;
14wie viel weniger, wenn du sagst, du sähst ihn nicht! [Dein] Rechtsfall liegt ihm vor, warte du nur auf ihn!
15Jetzt aber, da sein Zorn [noch] nicht heimgesucht und er sich nicht viel um Torheit gekümmert hat,
16reißt Hiob seinen Mund auf zu leerem Gerede3, macht viele Worte ohne Erkenntnis!"