Altes Testament
Jeremia Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1"Die Sünde Judas ist geschrieben mit eisernem Griffel, mit diamantener Spitze. Sie ist eingeritzt in die Tafel ihres Herzens und an die Hörner eurer Altäre.
2Wie an ihre Kinder, so denken sie an ihre Altäre und an ihre Aschera-Standbilder bei den saftig-grünen Bäumen, auf den hohen Hügeln,
3[auf] meinem Bergland [und] im Gefilde1. Deine Habe, alle deine Schätze werde ich zur Plünderung hingeben, [auch] deine Höhen, wegen der Sünde in deinem ganzen Gebiet.
4Und du wirst - und zwar durch dich selbst2 - deinen Erbbesitz loslassen müssen, den ich dir gab. Und ich mache dich deinen Feinden dienstbar in einem Land, das du nicht kennst; denn ihr habt ein Feuer angefacht in meinem Zorn; ewiglich wird es brennen."
5So sagt Jahweh: "Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz von Jahweh weicht!
6Und er wird sein wie ein kahler [Strauch] in der Steppe, und er wird nicht Gutes kommen sehen3. An dürren Stätten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen Land, das nicht bewohnt ist.
7Gesegnet ist der Mann, der auf Jahweh vertraut und dessen Vertrauen Jahweh ist!
8Und er wird sein wie ein Baum, gepflanzt am Wasser, und zum Bach streckt er seine Wurzeln aus. Und er fürchtet sich nicht, wenn die Hitze kommt; und seine Blätter sind saftig-grün. Und im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er lässt nicht ab, Frucht zu tragen.
9Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar4 ist es. Wer wird es erkennen5?
10Ich, Jahweh, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten.
11Ein Rebhuhn, das brütet, ohne gelegt zu haben, so ist, wer Reichtum erwirbt, aber nicht rechtmäßig: In der Hälfte seiner Tage muss er ihn lassen. An seinem Ende6 steht er als Tor da."
12Thron der Ehre7! Höhe von Anbeginn! Stätte unseres Heiligtums!
13Hoffnung Israels! - Jahweh! Alle, die dich verlassen, werden beschämt. Die von mir abweichen, werden in die Erde geschrieben8, dass sie verlassen haben Jahweh, die Quelle lebenden Wassers.
14Heile mich, Jahweh, so werde ich geheilt. Rette mich, so werde ich gerettet; Ja, mein Lobpreis9, bist du.
15Siehe! Jene sagen zu mir: "Wo ist das Wort Jahwehs? Soll es doch kommen!"
16Ich aber weigerte mich nicht, Hirte zu sein in deiner Nachfolge10. Und den unheilvollen11 Tag wünschte ich nicht herbei. Du weißt es. Was aus meinen Lippen hervorging, war vor deinem Angesicht12.
17Werde mir nicht zum Schrecken! Du bist meine Zuflucht am Tag des Unheils!
18Lass meine Verfolger beschämt werden, aber mich lass nicht beschämt werden! Lass sie mutlos13 werden, aber mich lass nicht mutlos werden! Bringe den Tag des Unheils über sie und zerbrich sie mit doppelter Wucht14!
19So hat Jahweh zu mir gesagt: "Geh und stell dich in das Tor der Söhne des Volkes, durch das die Könige von Juda eingehen und durch das sie ausgehen, und in alle Tore Jerusalems,
20und sage zu ihnen: 'Hört das Wort Jahwehs, ihr Könige von Juda und ganz Juda und alle Bewohner Jerusalems, die ihr durch diese Tore eingeht!'
21So hat Jahweh gesagt: 'Hütet euch um eurer Seele willen15, dass ihr am Tag des Sabbats keine Last tragt, dass ihr sie brächtet durch die Tore Jerusalems!
22Auch sollt ihr am Tag des Sabbats keine Last aus euren Häusern tragen und sollt keinerlei Arbeit tun! Und ihr sollt den Tag des Sabbats heiligen, wie ich euren Vätern gebot!'
23Aber sie hörten nicht und neigten nicht ihr Ohr und verhärteten ihren Nacken, um nicht zu hören und nicht Züchtigung anzunehmen.
24'Und es wird geschehen, wenn ihr tatsächlich auf mich hört', ist der Spruch Jahwehs, 'dass ihr am Tag des Sabbats keine Last durch die Tore dieser Stadt bringt und dass ihr den Tag des Sabbats heiligt, dass ihr an ihm keinerlei Arbeit tut,
25<dann> werden durch die Tore dieser Stadt Könige und Oberste kommen, die auf dem Thron Davids sitzen, auf Wagen fahren und auf Pferden [reiten], sie und ihre Obersten, die Männer Judas und die Bewohner Jerusalems, und diese Stadt wird ewiglich bewohnt werden.
26Und aus den Städten Judas und aus der Umgebung Jerusalems und vom Land Benjamins und aus dem Hügelland16 und vom Bergland und vom Südland wird man herbeikommen und Brandopfer und Schlachtopfer und Speisopfer und Weihrauch bringen, und [Leute werden kommen], die Dank[opfer]17 bringen, zum Haus Jahwehs.
27Wenn ihr aber nicht auf mich hört, den Tag des Sabbats zu heiligen und keine Last zu tragen und am Tag des Sabbats nicht durch die Tore Jerusalems einzugehen, werde ich Feuer in seinen Toren anzünden und es wird die Prachtbauten Jerusalems verzehren - und wird nicht erlöschen.'"
2Wie an ihre Kinder, so denken sie an ihre Altäre und an ihre Aschera-Standbilder bei den saftig-grünen Bäumen, auf den hohen Hügeln,
3[auf] meinem Bergland [und] im Gefilde1. Deine Habe, alle deine Schätze werde ich zur Plünderung hingeben, [auch] deine Höhen, wegen der Sünde in deinem ganzen Gebiet.
4Und du wirst - und zwar durch dich selbst2 - deinen Erbbesitz loslassen müssen, den ich dir gab. Und ich mache dich deinen Feinden dienstbar in einem Land, das du nicht kennst; denn ihr habt ein Feuer angefacht in meinem Zorn; ewiglich wird es brennen."
5So sagt Jahweh: "Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz von Jahweh weicht!
6Und er wird sein wie ein kahler [Strauch] in der Steppe, und er wird nicht Gutes kommen sehen3. An dürren Stätten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen Land, das nicht bewohnt ist.
7Gesegnet ist der Mann, der auf Jahweh vertraut und dessen Vertrauen Jahweh ist!
8Und er wird sein wie ein Baum, gepflanzt am Wasser, und zum Bach streckt er seine Wurzeln aus. Und er fürchtet sich nicht, wenn die Hitze kommt; und seine Blätter sind saftig-grün. Und im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er lässt nicht ab, Frucht zu tragen.
9Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar4 ist es. Wer wird es erkennen5?
10Ich, Jahweh, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten.
11Ein Rebhuhn, das brütet, ohne gelegt zu haben, so ist, wer Reichtum erwirbt, aber nicht rechtmäßig: In der Hälfte seiner Tage muss er ihn lassen. An seinem Ende6 steht er als Tor da."
12Thron der Ehre7! Höhe von Anbeginn! Stätte unseres Heiligtums!
13Hoffnung Israels! - Jahweh! Alle, die dich verlassen, werden beschämt. Die von mir abweichen, werden in die Erde geschrieben8, dass sie verlassen haben Jahweh, die Quelle lebenden Wassers.
14Heile mich, Jahweh, so werde ich geheilt. Rette mich, so werde ich gerettet; Ja, mein Lobpreis9, bist du.
15Siehe! Jene sagen zu mir: "Wo ist das Wort Jahwehs? Soll es doch kommen!"
16Ich aber weigerte mich nicht, Hirte zu sein in deiner Nachfolge10. Und den unheilvollen11 Tag wünschte ich nicht herbei. Du weißt es. Was aus meinen Lippen hervorging, war vor deinem Angesicht12.
17Werde mir nicht zum Schrecken! Du bist meine Zuflucht am Tag des Unheils!
18Lass meine Verfolger beschämt werden, aber mich lass nicht beschämt werden! Lass sie mutlos13 werden, aber mich lass nicht mutlos werden! Bringe den Tag des Unheils über sie und zerbrich sie mit doppelter Wucht14!
19So hat Jahweh zu mir gesagt: "Geh und stell dich in das Tor der Söhne des Volkes, durch das die Könige von Juda eingehen und durch das sie ausgehen, und in alle Tore Jerusalems,
20und sage zu ihnen: 'Hört das Wort Jahwehs, ihr Könige von Juda und ganz Juda und alle Bewohner Jerusalems, die ihr durch diese Tore eingeht!'
21So hat Jahweh gesagt: 'Hütet euch um eurer Seele willen15, dass ihr am Tag des Sabbats keine Last tragt, dass ihr sie brächtet durch die Tore Jerusalems!
22Auch sollt ihr am Tag des Sabbats keine Last aus euren Häusern tragen und sollt keinerlei Arbeit tun! Und ihr sollt den Tag des Sabbats heiligen, wie ich euren Vätern gebot!'
23Aber sie hörten nicht und neigten nicht ihr Ohr und verhärteten ihren Nacken, um nicht zu hören und nicht Züchtigung anzunehmen.
24'Und es wird geschehen, wenn ihr tatsächlich auf mich hört', ist der Spruch Jahwehs, 'dass ihr am Tag des Sabbats keine Last durch die Tore dieser Stadt bringt und dass ihr den Tag des Sabbats heiligt, dass ihr an ihm keinerlei Arbeit tut,
25<dann> werden durch die Tore dieser Stadt Könige und Oberste kommen, die auf dem Thron Davids sitzen, auf Wagen fahren und auf Pferden [reiten], sie und ihre Obersten, die Männer Judas und die Bewohner Jerusalems, und diese Stadt wird ewiglich bewohnt werden.
26Und aus den Städten Judas und aus der Umgebung Jerusalems und vom Land Benjamins und aus dem Hügelland16 und vom Bergland und vom Südland wird man herbeikommen und Brandopfer und Schlachtopfer und Speisopfer und Weihrauch bringen, und [Leute werden kommen], die Dank[opfer]17 bringen, zum Haus Jahwehs.
27Wenn ihr aber nicht auf mich hört, den Tag des Sabbats zu heiligen und keine Last zu tragen und am Tag des Sabbats nicht durch die Tore Jerusalems einzugehen, werde ich Feuer in seinen Toren anzünden und es wird die Prachtbauten Jerusalems verzehren - und wird nicht erlöschen.'"
Fußnoten
- 1 o.: mein Berg im freien Feld; im Heb. unklar.
- 2 o.: durch deine eigene [Schuld]
- 3 i. S. v.: er wird nicht die Erfahrung machen, dass Gutes kommt.
- 4 o.: gefährlich krank; hier: bösartig; verderbt
- 5 o.: verstehen; ergründen
- 6 o.: gegen sein Ende; in seiner späteren <Zeit>
- 7 und Herrlichkeit
- 8 d. h.: sie werden (wie im Sand verweht) vergehen
- 9 o.: mein Ruhm; o.: mein Rühmen
- 10 eigtl.: hinter dir her.
- 11 o.: unheilbaren
- 12 o.: war dir offenbar.
- 13 und entsetzt; so a. i. Folg.
- 14 eigtl.: mit doppeltem Zerbrechen (o.: Vernichten)
- 15 o.: bei eurem Leben
- 16 heb. schefelah; d. i. das Hügelland zwischen der Küste und dem Bergland Juda.
- 17 o.: Lob[opfer]